So richtig ausschlafen ist noch nicht möglich. Wir sind noch im Frühmodus. Nach einem ausgiebigen Frühstück schlendern wir ziellos der Nase nach in die Altstadt. Schon bald sitzen wir in einem Café in einer Nebengasse.
Beim Laufen findet man an jeder Ecke eine Kirche. Rom hat gemäss Stadtführer etwa 900 bis 1'000 Kirchen. Wir fragen uns bald: Wollen wir diese Kirche auch noch anschauen? Meistens siegt die Neugier, aber ein kurzer Blick hinein zeigt, ob sie sehenswert ist.
Beim Durchstreifen der Stadt stossen wir auf die römische Anlage Largo di Torre Argentina und anschliessend auf das Viktor-Emanuels-Denkmal – es ist sehr imposant.
Später geht es auf die Piazza Navona mit ihren drei Brunnen. Dazwischen besichtigen wir immer wieder mal eine Kirche. Es ist heiss. Wir beschliessen, in der Wohnung etwas zu essen und eine Siesta zu machen.
Gegen vier Uhr laufen wir los, mit dem Ziel, den Trevi-Brunnen, die Spanische Treppe und die Krypta der Kapuziner zu besichtigen. Dabei kommen wir beim Pantheon vorbei, wo abartig viele Menschen auf Einlass warten. Wir verziehen uns umgehend. Das ist auch bei der Spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen so. Ein kurzer Fotohalt – und nichts wie weg.
Im Museum und in der Krypta der Kapuziner ist es ruhiger. Im Museum ist sogar ein Originalbild von Michelangelo zu besichtigen. Die Krypta ist sehr speziell: Sie wurde mit den Gebeinen von 3'600 Mönchen verziert und gestaltet.Read more