Bereits kurz nach acht Uhr sind wir unterwegs. Wir gehen in Richtung Aussenstadt, ins Viertel Testaccio, um dem Touristenrummel etwas zu entgehen. Als Erstes besichtigen wir das Mausoleum des Cestius, eines reichen Römers, das als Pyramide im ägyptischen Stil vor über 2000 Jahren erbaut wurde. Angegliedert ist der reformierte Friedhof. Hier sind Gräber von Verstorbenen aller Nationalitäten und von allen, die nicht dem katholischen Glauben angehören.
Dann folgt der Besuch im nahegelegenen Museo Capitolini Centrale Montemartini. Ein spezielles Museum mit eindrücklichen Exponaten. Die Ausstellung ist in einer industriearchäologischen Kulisse untergebracht – es war einmal ein Kraftwerk zur Stromerzeugung. Gezeigt werden vor allem römische Statuen, Reliefs, Sarkophage und Mosaikfragmente.
Und zu guter Letzt besichtigen wir noch die St.-Pauls-Basilika. Ein gewaltiger Bau mit je zwei seitlichen Säulengängen und einem offenen, quadratisch angeordneten Säulengang vor dem Eingang. Durch eine kleine Scheibe kann auch der Sarkophag des Hl. Paulus besichtigt werden.
Es wird ein langer Marsch bei heissen 34 °C zurück zur Wohnung, mit einem Zwischenhalt für ein spätes Mittagessen und anschließendem Einkauf für das Frühstück am nächsten Morgen.
Heute haben wir 20 km in der Stadt zurückgelegt und dabei ständig die Strassenseiten gewechselt, um jeden kleinen Schattenabschnitt zu nutzen.Read more