8.11. Wassertaxi, Kunst + Essen mit Nami
November 9, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 12 °C
Nami erklärt mir
Bilder, Läden und Speisen.
Das freut mich und hilft.
Morgens waren es von dem neuen Hostel auf der anderen Fluss-Seite nur wenige Minuten zu Fuß zum Asakusa- Pier. Obwohl bzw. eher WEIL der Ticketautomat nicht von mir, sondern von einem Angestellten bedient wurde, wurde das falsche Ziel eingegeben und Bezahlung mit Karte klappte auch nicht.... Also nach langem Hin un d Her doch bar. Zu Beginn der Fahrt waren wir auf der Hinfahrt fast nur im unteren, geschlossenen Bereich. Leider eher öde. Doch kurz vor MEINEM Fahrtende wurde endlich das obere Deck doch noch geöffnet und alle strömten hoch. Was für ein Unterschied - Rundumblick, Wind um die Nase - Freiheit! Da ich früher ausstieg, musste ich das Schiff für die Rückfahrt wechseln. Nun war es ein älteres Modell mit viel Holz und einem oben offenen Heckbereich, in dem ich bis Fahrtende blieb. Die Sonne schien warm auf mein Gesicht, die Fahrtluft war "benzingeschwängert" (kann man das so sagen?), aber egal! Auf-einem -Gewässer-unterwegs-sein ist einfach einer meiner liebsten Aggregatzustände ;-) Nachdem ich das rasch im Supermarkt günstig gekaufte Fertig-Reisgericht in der in der hosteleigenen Mikrowelle aufgewärmt und verzehrt hatte - dies ein weiterer Vorzug vieler "einfacherer" Unterkünfte!,, musste ich direkt wieder mit der Metro los in einen weit entfernten Stadtteil. Nami hatte mir 2 Museen zur Auswahl gegeben und ich hatte mich für das entschieden, das in Laufnähe zu ihrer neuen Wohnung liegt: das Yamatane- Kunstmuseum. Von dieser Ausstellung japanischer Bilder im "Nihonga- Stil "(in "traditioneller Malweise") habe ich durch Namis Hinweise und Ortserklärungen viel mehr profitiert als wenn ich alleine dort gewesen wäre. Ebenso ging es mir beim ziemlich zügigen "Bummel" durch die sehr schicke Wohngegend, in der sie seit September für die nächsten 3 Jahre wohnt: an der Grenze von Dahajama und Ebosi - neben der dänischen und ägyptischen Botschaft. Sie zeigte mir unter anderem ein mehrstöckiges riesiges Buchladencafe, in dem man auch entspannt remote arbeiten sowie -im Stunden-Mietpreis inbegriffen- trinken und frühstücken kann. Von dort stammt die tolle Designidee mit den Thekentischen komplett aus blockweise aufgestapelten Büchern- siehe Foto. Originelle und schlichte Recycling-Designideen begeistern mich immer! Hier eine echte Alternative zum Entsorgen alter Bücher!Leider hatten wir keine Zeit mehr für weitere interessante Läden wie z.B. "Muji" . Das sei eine moderne japanische Klamotten- und Cafè-, Essen etc- Kette, die preislich offenbar vergleichbar mit Uniqlo ist und die es jetzt in Deutschland auch in München gibt . Ich merkte mir den Namen für mein geplantes Shopping in Osaka... Danach tranken wir Kaffee in Namis und Ulis großer Wohnung mit riesiger Aussichtsfensterfront zur Stadt - grandios! Da der seit Wochen bestellte Esstisch für diese Wohnung noch nicht geliefert worden ist - ebensowenig wie ein Gästebett - wollten Nami und Uli mit mir essen gehen. Dazu liefen wir nur ein paar Schritte zu Fuß ins nächste angrenzende Viertel nach Ebosi. Das edle japanische Essen, das lokal gebraute Ebosi-Bier vom Fass und der japanische Cabernet Sauvignon waren herrlich - siehe Bilder von den einzelnen Gängen. Erst gegen 23 Uhr war ich zurück im Hostel. Durch das lange, mühselige Reingetippe hier in den Blog - Buchstabe für Buchstabe - wars wieder weit nach 1 Uhr nachts bis ich das Licht löschte. Und schon knappe 5 Std. später den Wecker stellen musste.Read more





















Traveler
Ja. Großartig