• 19.11. MIHO- Museum von I.M.Pei - toll!!

    2025年11月19日, 日本 ⋅ ☁️ 8 °C

    Beim Warten auf den Bus zum Museum hab ich mir im Seven- Eleven- Kombini am Bahnhof in Ishiyama (15 min von Kyoto) einen Kaffee geholt:
    Supermarkt-Musik
    DOWNTOWN von Petula Clark:
    Ich denk an Mama.
    <Für alle außerhalb unserer Familie: diesen Schlager hat meine Mutter in den 60ern gerne bei der Hausarbeit gehört. Deshalb ist dies eine ganz alte Kindheitserinnerung. > Und meiner Mutter verdanke ich letztlich auch den heutigen Besuch im MIHO- Museum, der mich sehr begeistert hat. Sie hatte mir nämlich schon im Frühjahr den Link zu einer sehr teuren ZEIT- Kulturreise Japan geschickt. Nicht, damit ich die buche (über 7000 € für 12 Tage...), sondern, damit ich sehen kann, welche kulturellen Highlights dort besucht werden. In den Teilnehmer- Bewertungen der Reise war der Besuch des MIHO- Museums für viele ein, für manche sogar DAS Highlight gewesen. Nur deshalb hab ich es für mich eingeplant. Keine/r meiner sonstigen Japan- Ratgeber/innen hatte mir dazu geraten, offenbar, weil kaum eine/r bisher dort war. Vielleicht Andreas, aber er vermutete, es liege zu weit ab für mich.
    Dabei wäre man in 1 h 10min vom Bf Kyoto aus dort. WENN man nicht - wie ich heute früh- von 2 (!) BAHNangestellten das falsche Gleis genannt bekommt. Erst nach gut 10 min Fahrt in die entgegengesetzte Richtung konnte ich aussteigen und wieder zurück fahren... Hab dadurch eine ganze Stunde verloren, weil der besagte Bus direkt zum Museum leider nur 1 x pro Stunde in Ishiyama losfährt. Die 50minütige Busfahrt übers Land, meist am Fluss entlang und am Ende nur noch bergauf durch den Wald war aber sehr schön! Laut Reiseführer gehört die etwas mühevoller Anfahrt bereits zum Konzept der Museumsphilosophie: Man geht zu Fuß durch eine Kirschbaumallee ( z.Zt. alle kahl - das hatte aber auch etwas) , dann durch einen metallisch glänzenden Tunnel und am Ende durch eine Art Strahlen-Tor aus Stahlseilen auf das flache Museumsgebäude zu. nach einem bekannten Roman von 1930 über China führt der Zugang zum fiktiven Paradies, Shangri-La, durch einen Felsspalt. Diese Idee hat der Architekt I.M.Pei hier aufgegriffen. Die meisten Ausstellungsräume sind IN den Berg gebaut, also unterirdisch bzw. am Hang. Die Aussicht aus den riesigen Glasfronten ins Tal war heute mit dem Herbstlaub besonders beeindruckend.
    Schöne. moderne, klare Kunstgebäude erfreuen einfach mein ❤️ !
    Heute meine letzte Nacht in Kyoto - noch einmal im bahnhofsnahen Piece-Hostel.
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