• 7.8. Start mit Nancys Familie und Freunden

    August 7 in Colombia ⋅ ☀️ 15 °C

    Es war äußerst angenehm, morgens vom Kaffeeduft in die Küche gelockt zu werden und erst einmal vom Balkon aus die wunderbare Natur und Landschaft ums Haus herum bewundern zu können! Und anschließend zu neunt; am langen Frühstückstisch Platz zu nehmen, wo wir mit Rührei (Bild1), Baguette, Avocado, Käse und heißem Gewürz-Kakao verwöhnt wurden. Gestern nacht waren nämlich noch Nancys alte Schulfreunde Cesar und seine Frau Alexandra mit ihrer jüngeren Tochter Mariana (24) dazu gekommen. Sie sind der Rest der Familie von Marianas Schwester Valeria (28), die kurz vor uns angekommen war. Um die Mittagszeit starteten Alexandra, Cesar, Raphaela und ich zu Fuß in den Ortskern Villa de Leyva, der vom Haus aus noch ca 4 km den Hang hinab liegt. Gleich links unterhalb des Hauses kamen wir an einem kleinen Teich mit zwei kleineren Häuschen vorbei. Diese beiden "Hütten" gehören auch zu Ricardos großem Anwesen und werden als Ferienhäuser vermietet: sehr edel und gemütlich mit Grillplatz und schönen Terrassen... Unterwegs unterhielten wir uns mit Alexandra, die auch Englisch und sogar etwas Deutsch kann und mit Cesar, der jedoch NUR Spanisch spricht. Raphaela griff mit ihm gern zu Google- Translator, während ich mich an Alexandra hielt, die mich bei meinen spanischen Brocken SEHR geduldig unterstützte. Nach ganz kurzem Kaffe- und süße Stückle - Stop an einem Bäckereikiosk am Straßenrand gings an der großen Straße weiter. Cesar streckte den Arm aus und zack!: ein Minibus hielt an, wir stiegen ein und wurden mit Salza beschallt: wunderbar!Wir bedauerten ess fast als wir in der Ortsmitte aussteigen mussten. - nahe dem "Plaza Major", dem größten Marktplatz von ganz Kolumbien. Der Platz ist riesig, rechteckig, abschüssig und mit groben Steinen gepflastert. An diesem windigen Feiertag füllte er sich zunehmend mit Kindern und Erwachsenen, die dort Kometas (Drachen) steigen ließen. Auf der rechten Platzseite spielte eine Blaskapelle und daneben hielt eine andere Gruppe die Kolumbienflagge und Wappen hoch. Die Atmosphäre war sehr " tranquillo" .Die Menschen hier schienen viel Zeit zum Flanierend zu haben. Raphaela entdeckte eine Frau mit Rucksack mit durchsichtigen Plastikwänden, hinter denen eine Katze ziemlich eingequetscht saß. Für mich eine Art dejavus mit Japan, wo die Haustierliebe ähnlich wilde Blüten treibt...
    < Kurzfassung für den Rest, weil ich noch immer kopfschmerzgeplagt neben der schlummernden Raphaela sitze und mir die Augen fast zufallen.... >
    Mittagstreffen mit den 3 Töchtern kurz vor 2 Uhr. Diese hatten bereits x einen Tisch besetzt in dem Cafe, in dem die hier berühmten "milhojas" serviert werden.: Blätterteigschichten, dazwischen lecker Creme und obendrauf ein cremiges Topping, mit oder ohne Beeren und / oder Schokolade _ mmmmhhh! 3 Stunden später gingen wir zu neunt in ein Restaurant essen und es gab ein kurzes, heftiges Gewitter: der bisher erste Regen.
    Vor dem Essen genossen wir BesucherInnen alle eine längere Siesta in Hängematten, Liegestühlen oder in der Nestschaukel im Garten von Pancha Hotel Boutique. Wir beide hatten heute wirklich mit Jetlag zu kämpfen und ich zusätzlich mit Kopfschmerzen....
    Vielleich doch aufgrund der Höhenlage von über 2100 m?
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