• Uwe Riekenberg
  • Uwe Riekenberg

Dänemark September 2024

Unser erster Urlaub in der Post-Katzen-Ära. Mal schauen, ob wir das noch können. Read more
  • Trip start
    September 14, 2024

    Anreise

    September 14, 2024 in Denmark ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einer unchristlich kurzen Nacht sind wir bereits um 04.40 Uhr am Samstagmorgen wach. Nach einer kurzen Katzenwäsche packt Petra die letzten Kleinigkeiten ins Auto, während ich mit zwei verschlafenen Hunden eine kurze Runde drehe, um den schlimmsten Druck vom Kessel zu nehmen.

    Als wir um 05.58 Uhr losfahren, schlafen die beiden wohl schon wieder.
    Nach einer ruhigen, staufreien, Fahrt mit drei kleinen Pausen, kommen wir gegen 14.00 Uhr in Norre Fjand an. Auspacken, Hunde wieder einpacken, und dann erst mal frühstücken gehen. 😂

    Nach Fisch und Chips laufen wir eine Runde am Strand lang, kaufen uns eine Kleinigkeit zum Abendessen, und fahren dann zurück. Nach einem kargen Abendmahl, einem kalten Tuborg und einer Folge "Ringe der Macht" (glücklicherweise hat Vaddi an den Fire TV-Stick gedacht! 👍) sind wir bereits um Viertel nach acht im Bett. Der Tag war anstrengend.
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  • 1. Tag

    September 15, 2024 in Denmark ⋅ ☁️ 18 °C

    Gegen 07.00 Uhr regt sich Leben im Haus. Nach einem wahrhaft frugalen Frühstück (ungetoastetes Toast mit Marmelade) brechen wir zu ersten Hunderunde auf. Der kleine Helmklink Havn ist malerisch und sehenswert. Bei angenehmen Dänemark-Wetter laufen wir unsere Runde.

    Anschließend erster großer Einkauf in Sdr. Nissum. Im Haus gibt es zwei Weber Kugelgrills, folgerichtig kaufen wir gemeucheltes Huhn, Salat und ein paar Grillsoßen.

    Anschließend machen wir eine kurze Sightseeing-Tour mit dem Auto (hatte ich schon erwähnt, dass die Spritpreise mit ca, 1,90 € gar nicht so furchtbar sind, wie ich gedacht hatte? Scheinbar wird man da irgendwann hart im Nehmen.)

    Am Strand nördlich von Thorsminde trauen wir uns, die Hunde ohne Leine laufen zu lassen (eigentlich ist noch bis Ende September Leinenpflicht).

    Nach einem weiteren kurzen Abstecher nach Ulfborg treibt uns der Hunger zurück und an den Grill.

    Der Rest des Tages vergeht mit Chillen und einer kleinen Runde um die Ferienhaussiedlung.
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  • 2. Tag

    September 16, 2024 in Denmark ⋅ ⛅ 17 °C

    Wie schlafen wie die Toten, die Hunde ebenfalls. Sind das schon die Auswirkungen der Seeluft? Oder eher Auswirkungen des Alters?

    Zeitig um sieben fahre ich mit dem Rad über einen ziemlich guten dänischen Radweg ins Nachbardorf zum Brötchen holen. Dank meiner perfekten Kenntnisse der dänischen Sprache (zwei Finger heben und auf die Sorte zeigen) gar kein Problem. Okay, war gelogen, die meisten Leute hier verstehen und sprechen deutsch, es ist halt eine Feriengegend.

    Nach dem Frühstück drehen wir eine Runde am Hafen, danach chillen wir ausgiebig.

    Das Rudel chillt nach dem Mittagessen weiter, ein Teil auf der Terasse, ein anderer auf dem Rasen.

    Währenddessen setze ich mich aufs Rad, und erkunde die Umgebung. Kreuz und quer, ohne echtes Ziel, einfach sinnentleert durch die Gegend. Herrlich!

    Gegen Abend laden wir die Hunde ins Auto, und suchen uns einen ruhigen Strandabschnitt, an dem sie ohne Leine rennen können. Ein voller Erfolg, man sieht und hört den restlichen Tag nichts mehr von ihnen. 😂
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  • 3. Tag, Vorupør

    September 17, 2024 in Denmark ⋅ ☁️ 16 °C

    Vorupør, das ist der Ort, an dem Petra mit ihren Eltern 25 Jahre lang im Urlaub war. Das letzte mal liegt jetzt 24 Jahre zurück.
    Klar, dass wir unbedingt einen Tagesausflug in Dänemarks hohen Norden machen müssen!

    Vorweg, es wird ihr ganz persönliches Waterloo!

    Nach einen netten Frühstück und einer kurzen Hunderunde machen wir uns also auf den Weg. Wir fahren knappe zwei Stunden gemütlich und Tempomat-geregelt durch die schöne, dänische Landschaft, und kommen irgendwann so gegen 11.00 Uhr in Vorupør an.

    Bereits der erste Eindruck ist ein ernüchternder! Viele der malerischen, alten Häuser sind abgerissen, ein großer, schwarzer Hotel- und Ferienwohnungskomplex bestimmt das Bild. Zu allem Überfluss finden hier aktuell die "Cold Hawaii Games" der Surfer statt. Nicht unser Sport, nicht unsere Klientel. Und dann ist auch noch die Mole gesperrt, und von Baggern und Bauzäunen besetzt. Der ruhige Fischerstrand ist einem ausgebaggerten, von Beton umkränzten und von Bauzäunen umgebenen Meerwasserpool gewichen. Die Laune meiner Gattin nähert sich dem absoluten Nullpunkt. Nicht mal eine Fischbulette bei Jens' Fischräucherei (die gab es damals auch schon!) sorgt mehr für echte Erheiterung.
    Die letzte Hoffnung der Menschheit: die Bäckerei der Brüder Andersen, berühmt für legendäre Torten und sonstige Kalorienbomben.
    Muss ich erwähnen, dass die Bäckerei einem Supermarkt gewichen ist, in dem nur noch Industrieware verkauft wird?
    Die Laune schlägt um, statt dem Nullpunkt nähern wir uns der Kernschmelze.

    Bevor es zu Kollateralschäden kommt, verlassen wir Vorupør und fahren nach Hanstholm, einem ehemals eher rustkalen Fischereihafen. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass auch hier die Moderne Einzug gehalten hat. Im Fachgeschäft für Fischereibedarf gibt es statt dicker Wollpullover und dichtgewebter Fischerhemden jetzt Kunstfaser von Helly Hansen.
    Auch hier suchen wir schnellstmöglich das Weite!

    Kurz bevor der Tag im kompletten Desaster endet, biegen wir noch mal nach Stenbjerg ab. Und glücklicherweise ist wenigstens hier die Zeit stehengeblieben. Wir fahren und laufen durch einen malerischen, alten Ort, drehen mit den Hunden eine lange, gemütlicher Runde am Strand, und langsam schleicht sich wieder ein Grinsen in das Gesicht meiner Frau!

    Um ca. 16.00 Uhr schlagen wir wieder den Weg nach Süden ein, umrunden zwei Fjorde, und sind gegen 18.00 Uhr wieder zuhause. Wir essen noch etwas, und vergammeln dann den Rest des Abends.
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  • 4. Tag

    September 18, 2024 in Denmark ⋅ ☀️ 20 °C

    Bisher waren wir mit den Hunden eher etwas nördlich von hier unterwegs. Dort gibt es ruhige, menschenleere Strandabschnitte, die sich hervorragend dazu eignen, sie einfach mal rennen zu lassen. Leider jedes mal relativ weit zu fahren.

    Wir machen uns also morgens auf, um uns die Strände in unmittelbarer Umgebung des Dorfes anzusehen. Gleich die erste Einmündung Richtung Westen lässt uns die Wahl zwischen Fjandstrand und Spidsbergstrand. Spontan entscheiden wir uns für den Spidsbergstrand. In Strandnähe gibt es einen kleinen Parkplatz. Auf unseren Weg durch die Düne treffen wir eine Frau mit Hund, mit der wir ein paar Worte wechseln. Bingo, wir haben -angeblich- den Geheimtipp entdeckt. Skeptisch machen wir uns auf den Weg, und stellen fest: sie hat recht! Keine Menschenseele zu sehen, wenig Kies und Steine, angenehm zu laufen. Wir drehen eine Runde bis Arnie müde wird.

    Nach einer ausgiebigen Gammeleinlage muss ich noch mal mit dem Fahrrad los. Ich fahre versteckte Schleichwege, entdecke eine kleine Landzunge, und fühle mich ein bisschen wie Vasco da Gama.
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  • 6. Tag, die große Stadt

    September 20, 2024 in Denmark ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem wir unsere Einkäufe bislang im kleinen Dorfladen im Nachbardorf erledigt haben, dürstet uns heute nach Großstadtflair! Also machen wir uns auf den Weg in die große Stadt, Ulfborg! Ulfborg ist mit knapp über 2.000 Einwohnern der Nabel der hiesigen Zivilisation.
    Also auf in den großen, lokalen Netto-Markt, die schwindenden Biervorräte auffüllen. Auch ansonsten darf einiges mit, was das Leben schön (und lecker! 😘) macht.
    Abends machen sich Menschen und Hunde noch mal auf den Weg nach Thorsminde. Meine Idee ist, dass sich vom Ende der dortigen Mole der Sonnenuntergang viel besser sehen -und fotografieren- lässt als vom Strand aus. Stimmt! 👌😊
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    Trip end
    September 28, 2024