Weihnachten in Salvador 🎅
Dec 23–27, 2025 in Brazil ⋅ ⛅ 28 °C
Von Uruguay ging es für uns knapp 4,5 Stunden mit dem Flugzeug nach Salvador in Brasilien – dem afrikanischen Herzen des Landes und seiner ersten Hauptstadt.
Während der Kolonialzeit war Salvador einer der größten Umschlagsplätze für versklavte Afrikaner. Diese Geschichte prägt die Stadt bis heute und äußert sich in Religion, Musik (Samba-Reggae), afrikanischer Küche sowie einer Vielzahl an Sprachen und Bräuchen.
Nach unserer Ankunft im Hotel gingen wir am Abend noch an einen der Stadtstrände, liefen bis zu einem Leuchtturm und schauten uns den Sonnenuntergang an.
Am nächsten Tag besuchten wir die Altstadt und das Viertel Pelourinho, das für seine vielen bunten Häuser bekannt ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Bereits nach wenigen Stunden zeigte sich Salvador für uns als extrem lebendige Stadt mit vielen Facetten. Auf den Straßen wird überall gesungen und getrommelt. Zudem laufen viele Baianas (Frauen in traditioneller weißer Kleidung) durch die engen Gassen und bemalen die Körper der Touristen.
Nach einem Spaziergang durch Pelourinho ging es für uns weiter zum Aufzug Elevador Lacerda, der die Oberstadt Salvadors mit der Unterstadt verbindet. Nach einer kostenlosen Fahrt nach unten liefen wir weiter zur Markthalle Mercado Modelo und schauten uns Kunstwerke sowie Souvenirs der afrobrasilianischen Kultur an. Anschließend ging es zurück nach Pelourinho, wo wir unter anderem Moqueca de Camarão aßen – einen Fischeintopf mit Garnelen, Palmöl und Kokosmilch. Sehr lecker!
Die Stadt ist zudem überall weihnachtlich geschmückt, und es stehen (mehr oder weniger schöne) Weihnachtsbäume und Dekorationen herum. Unser Heiligabend verlief sehr unspektakulär: Im Hotel gingen wir nach langer Zeit mal wieder ins hoteleigene Fitnessstudio und telefonierten mit unserer Family. Später spielten wir Karten und schauten entspannt einen Weihnachtsfilm.
Auch die restlichen Feiertage verliefen ruhig. Wir pendelten zwischen Fitnessstudio, den Stränden, unserem Hotelpool und den vielen Açaí-Bars, um uns eine leckere Bowl zu holen.
Insgesamt hat uns die Altstadt von Salvador gut gefallen, und die Stadt vermittelt einen ganz besonderen Vibe. Ehrlicherweise hatten wir aber das Gefühl, dass zwei Tage mehr als ausreichend sind, um die wichtigsten Spots zu sehen. Für uns war das kein Problem, da wir die Feiertage bewusst ruhig angehen lassen wollten. Ansonsten hielten wir uns hauptsächlich in belebteren Straßen auf und machten uns oft mit Sonnenuntergang auf den Rückweg ins Hotel. Zwar werden die Straßen von der Militärpolizei patrouilliert, dennoch wollten wir kein Risiko eingehen und auf Nummer sicher gehen.
Am 27.12. fuhren wir mit einem Uber zum Flughafen und holten uns dort für die nächsten zehn Tage einen Mietwagen, um zum Nationalpark Chapada Diamantina zu fahren.Read more
















TravelerAlles Liebe und Gute im neuen Jahr!
TravelerDanke dir auch!!! 🥰🎊