• Oh wie schön ist Panama!☀️

    Apr 4–24 in Panama ⋅ ⛅ 32 °C

    Die Kindergeschichte von Janosch kennt so ziemlich jeder. Wir wollten selbst herausfinden, wie schön das Land wirklich ist, und konnten 21 wundervolle Tage in Panama verbringen.

    Die ersten beiden Tage verbrachten wir in Panama City und erkundeten die Hauptstadt, die super modern ist, sowie den berühmten Panama-Kanal und den Soberanía-Nationalpark. Hier wandert man entlang einer alten Ölpipeline tief in den Dschungel hinein und sieht dabei vor allem Affen und Vögel. 🐒

    Mit dem Bus ging es für uns dann nach El Valle de Antón. Die kleine Stadt liegt inmitten eines Vulkankraters und bietet fantastische Wandermöglichkeiten. Aufgrund der Lage muss allerdings bei jeder Wanderung erst einmal der Vulkankrater emporgestiegen werden, bevor man oben auf dem Kraterrand tolle Ausblicke und Wanderungen vor sich hat. Angenehm sind hier auch die Temperaturen, da der Ort auf knapp 1000 m Höhe liegt und wir während unseres Aufenthalts 25 statt 35 Grad (wie in Panama City) hatten. Wir blieben drei volle Tage hier und glauben, dass das genau die richtige Dauer ist. Ein Highlight war noch unser erster Tukan, den wir über unsere Köpfe fliegend beobachten konnten. 🦜

    Weiter ging es mit einem kleinen Shuttlebus an die Pazifikküste Panamas. Fast eine Woche verbrachten wir im kleinen Küstenort Santa Catalina, der vor allem durch das Surfen sowie den angrenzenden Coiba-Nationalpark berühmt ist. In Santa Catalina machten wir endlich unsere ersten Surfversuche und stellten uns nach einer Stunde Privatunterricht schon ganz gut an. 🏄‍♂️ Die Bedingungen am Playa El Estero sind für Anfänger perfekt, da man über Hunderte Meter langsam ins Meer hineinlaufen kann und die Wellen genau die richtige Größe (für uns) hatten. Das Surfen machte uns so viel Spaß, dass wir auch an zwei weiteren Tagen Boards ausliehen und immer wieder unser Glück auf den Wellen suchten. 🌊

    Zwischen den Surftagen ging es für mich dann mit „Panama Dive“ in den Coiba-Nationalpark zu insgesamt drei Tauchgängen. War ich vom Tauchen in Honduras noch etwas enttäuscht gewesen, lieferte der Coiba-Nationalpark richtig ab. Schon beim ersten Tauchgang sahen wir Mobulas und viele andere Rochen, Schildkröten, Oktopusse, Riffhaie, Muränen und unzählige Fische. 🦈🤿 Auf dem Weg zurück zum Hafen besuchte uns dann noch eine große Gruppe Delfine und machte den Tagesausflug perfekt. Die Zeit in Santa Catalina hat uns super gut gefallen.

    Nach den Strandtagen fuhren wir weiter nach Boquete, das als schönstes Wandergebiet des Landes gilt. Nach einer ersten Wanderung durch Boquete und die umliegenden Hügel machten wir am zweiten Tag die „Los Quetzales“-Wanderung, die durch einen Nebelwald führt und die Heimat des Quetzals (Nationalvogel Guatemalas) ist. Den Vogel hatten wir schon vergeblich in Guatemala gesucht, und dementsprechend groß waren unsere Hoffnungen. Mit langsamen Schritten bewegten wir uns durch den Wald und lauschten den Vogelgeräuschen. Und tatsächlich konnten wir nach einer Stunde unsere ersten drei (!) Quetzale ganz in der Nähe beobachten. Wirklich unfassbar schöne Vögel, denen wir eine ganze Weile zuschauten. Auch der Rest der Wanderung bis zu einem Aussichtspunkt war super schön, und natürlich entdeckte Antra auch wieder eine Schlange 🐍 auf dem Weg.

    Von Boquete machten wir uns auf zum letzten Spot in Panama – der Inselgruppe Bocas del Toro in der Karibik. Hier erwarteten uns die typischen „Postkartenstrände“ und türkisblaues Wasser. Am Tag nach unserer Anreise buchten wir einen Tagesausflug zur „Isla Zapatilla“. Auf dem Weg dorthin konnten wir bestimmt 20 Delfine 🐬 beobachten und waren bester Laune. Dann kam allerdings ein großer Schauer, und wir mussten erst einmal auf einem schwimmenden Restaurant Unterschlupf suchen und warten, bis der Regen aufgehört hatte. Weiter ging es dann mit dem Boot zu einem weißen Karibikstrand und zum Schnorcheln (was okay war). Auf dem Rückweg versuchten wir dann noch, Faultiere auf den „Sloth Islands“ zu finden, und wurden auch fündig: fünf Tiere konnten wir – mal mehr, mal weniger gut– beim Nichtstun beobachten. Die nächsten beiden Tage erkundeten wir dann noch mit Roller und Fahrrädern die Hauptinsel Colón und konnten im Norden Seesterne im Wasser entdecken und im Osten den für uns schönsten Strand der bisherigen Reise: Playa Bluff. 🛵☀️

    Als Fazit können wir Panama nur wärmstens empfehlen und Janosch recht geben: Panama ist verdammt schön!!!

    Da wir gerade an der Grenze zu Costa Rica sind, entscheiden wir uns nun doch, auch Costa Rica zu bereisen. Das Land wollten wir zuerst auslassen, da es recht teuer ist. Auf der anderen Seite hat es aber auch die schönsten Nationalparks in Mittelamerika, auf die wir uns nun jetzt freuen. 🤙
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