January 2020
  • Day11

    Ein zweites Mal Unterwasser in Aqaba

    January 17, 2020 in Jordan ⋅ ☀️ 18 °C

    Nachdem ich bereits am Mittwoch meine ersten Tauchgänge im roten Meer absolviert hatte, ging es für mich heute morgen erneut zur Tauchschule Coral Garden Center in Aqaba. Da mein Flug erst Samtag zurück nach Deutschland geht, bietet sich das einfach an, um die Zeit sinnvoll zu überbrücken.

    Von der Tauchschule ging es in Richtung South Beach, wo wir direkt am Zugang zum Flugzeug Hercules C-130 hielten. Also legten wir uns unser Tauchequipment an und erneut mit einigen Deutschen in der Tauchgruppe machten wir uns auf den Weg zum Wrack.

    Trotz des Regens einige Tage zuvor war die Sicht erstaunlich gut und wir konnten einige beeindruckende Aufnahmen machen. Neben dem Flugzeug sahen wir erneut unzählige Feuerfische, Kugelfische oder Clownsfische. Der Tauchgang dauert etwa 45 Minuten.

    Nach einer kurzen Oberflächenpause ging es für uns nochmal hinein ins rote Meer und wir tauchten noch die 7 Sisters (Korallentürme) sowie den in der Nähe befindlichen Panzer "The Tank" ab.
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  • Day9

    Tauchen im roten Meer in Aqaba

    January 15, 2020 in Jordan ⋅ 🌙 17 °C

    In Aqaba angekommen brachte ich zunächst meinen Mietwagen in der Innenstadt zurück und checkte anschließend für die kommenden Tag in einem günstigen Hotel in der Innenstadt ein.

    Das Wetter ist hier im Vergleich zu allen anderen Regionen in Jordanien erheblich wärmer und ich kann erstmals Pullover und Jacke ablegen und dafür in Shirt und Shorts herumlaufen. Trotz des Winters sind hier 25 Grad.

    In Aqaba suchte ich zunächst nach einer passenden Tauchbasis um im Golf von Aqaba meine ersten Tauchgänge im roten Meer zu machen. Nach einer kurzen Recherche im Internet fand ich das Coral Garden Dive Center (5.0 Sterne auf Tripadvisor). Das Center lag von meinem Hotel auch nur 15 Minuten zu Fuß entfernt. Dort angekommen machte ich 2 Tauchgänge für den darauffolgenden Tag aus.

    Diese gingen gegen 09:30 los, nachdem ich zuvor mit dem Instructor meine Austructor zusammengesucht habe. Insgesamt waren wir 2 Gruppe mit jeweils 4 Personen. In meiner Gruppe war mit Christopher und Nina auch ein deutsches Pärchen, welches seit 4 Monaten auf Weltreise ist. Die Tauchgänge selbst waren sehr entspannt und konnten direkt vom Ufer durchgeführt werden. Die Highlights waren der japanische Garten sowie das Schiff der Cedar Pride. Dieses ist 1982 vor der Küste Aqaba schwer beschädigt worden und einige Jahre später als künstliches Riff versenkt worden.

    Abends ging es dann gemeinsam mit dem deutschen Pärchen noch in die Innenstadt etwas zu Abend essen.
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  • Day6

    Die Felsenstadt Petra

    January 12, 2020 in Jordan ⋅ ⛅ 12 °C

    Mit dem Mietwagen ging es am morgen von Wadi Rum in das etwa 150km entfernte Petra. Petra ist das Highlight einer jeden Jordanien Reise und lockt jährlich über 1 Millionen Besucher an. In Petra selbst fand ich aufgrund der Nebensaison recht günstig ein ordentliches Hotel.

    Am Mittag ging es für mich dann das erste Mal zur Felsenstadt. Nach etwa 45 Minuten Fußmarsch durch einen Canyon erreichte ich schließlich die Schatzkammer/ Treasury von Petra. Beeindruckend!

    Danach erkundigte ich noch etwas die Gegend. Auffällig waren die vielen Hundewelpen, die auf oder neben dem Weg spielten. Die in der Wildnis lebenden Hunde leben in den vielen Höhlen in den Felsen. Aufgrund der fehlenden Zeit ging es gegen Nachmittag zurück in die Stadt und gemeinsam mit anderen Reisenden aß ich zu Abend.

    Am nächsten Morgen startete ich bereits um 06:30 zur Felsenstadt und machte mich auf in Richtung der Monastery. Diese liegt auf einem der höchsten Punkte in Petra und man benötigt etwa 3 Stunden, um das Ziel zu erreichen. Aber den Aufwand ist dies auf jedenfall Wert. Abends erfolgte dann noch die bekannte Zeremonie vor der Schatzkammer. Hier werden hunderte von Kerzen aufgestellt und einige Locals erzählen etwas zu Petra und im Hintergrund spielen Beduinen verschiedene Musikinstrumente.
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  • Day4

    Die Wüste Wadi Rum

    January 10, 2020 in Jordan ⋅ ☁️ 6 °C

    Am nächsten Morgen holte ich meinen zuvor reservierten Mietwagen in der Innenstadt ab. Doch hier gab es direkt das erste Problem. Die Reservierung vom Vortag konnte noch nicht im System eingesehen werden und der ausgewählte Wagen war nicht verfügbar. Nach ein paar Diskussionen bekam ich schließlich einen Nissan Sunny für meine Fahrt von Amman in das etwa 300km entfernte Wadi Rum. Das Wetter war nicht unbedingt ideal für eine solche Fahrt, da es in der Nacht heftig schneite und Teile Jordaniens statt mit Sand nun mit Schnee bedeckt waren.

    Die Fahrt lief aber wirklich problemlos. Auf dem Weg fuhr ich auch an unzähligen Polizeikontrollen vorbei und geriet dabei selbst in zwei. Die Polizisten sind aber sehr freundlich und lassen vor allem Touristen schnell weiterfahren. Auf dem Weg sah ich noch viele Jordanier, die den seltenen Schneefall sichtlich genossen.

    Am Nachmittag bin ich dann schließlich in der Wüste von Wadi Rum angekommen. Die Landschaft dort ist absolut beeindruckend und übertaf sämtliche Erwartungen. Mit einem Jeep ging es für mich vom Besucherzentrum dann in das eigentliche Wüstencamp, in welchem ich die nächste 2 Tage verbrachte.

    Das Abendessen (Magmoura - traditionelles Essen der Beduinen) wurde von den Beduinen direkt über dem offenen Feuer zubereitet. Danach saßen wir noch für einige Stunden an der Feuerstelle und sprachen über das Leben der Beduinen und die Unterschieden der verschiedenen Religionen und Kulturen.

    Am nächste Morgen ging es für mich und Miriam nach dem Frühstück auf eine fünfstündige Wüstentour mit dem Jeep.

    Die Landschaft lässt sich hier kaum in Worte fassen.

    Zurück im Camp gab es für uns Brot mit Hummus, Joghurt und Gemüse. Gegen Nachmittag fuhren wir mit dem Jeep nochmals in die Wüste, um den Sonnenuntergang zu sehen. Den Abend verbrachten wir erneut an der Feuerstelle im Camp und nach dem Abendessen und einer Shisha legte ich mich zum Schlafen ins Zelt.
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  • Day3

    Madaba, Berg Nebo und das tote Meer

    January 9, 2020 in Jordan ⋅ 🌧 14 °C

    Der nächste Morgen begann für mich bereits um 06:00 frühs. Nachdem ich wieder meine Sachen zusammen gepackt hatte, lief ich zur der etwa 1,5 km entfernten Bus Station, um mit einem kleinen Bus zurück nach Amman zu kommen. Die Busse selbst fahren nach keinem festen Zeitplan, sondern der Fahrer entscheidet selbst, wann der Bus voll genug ist, um loszufahren. Ich stieg gegen 07:00 Uhr in den Bus ein und 20 Minuten später startete der Fahrer den Motor.

    Aufgrund des starken Verkehrs rund um Amman dauerte die Rückfahrt etwas länger als die Hinfahrt am Tag bevor. In Amman angekommen ging es für mich mit dem Taxi in Richtung Downtown und ich fuhr gemeinsam mit Ingrid, die einen privaten Fahrer organisiert hatte, los um verschiedene Sehenswürdigkeiten südwestlich von Amman zu sehen. Das erste Ziel der Station war die Kleinstadt Madaba mit der Kirche von Johannes dem Täufer. Den Boden der Kirche ziert eine Mosaik Karte des heiligen Landes.

    Als nächstes fuhren wir zum Berg Nebo, der eine Aussicht auf das Tote Meer sowie Jerusalem und das Jordantal ermöglicht. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter und der Himmel war bewölkt. Dennoch ein beeindruckender Ausblick. Die gesamte Gegend rund um den See Genezareth, das Jordantal und den Berg Nebo ist Schauplatz vieler Geschichten aus der Bibel und damit bis heute von höchster religiöser Bedeutung.

    Als letzten Punkt der Route steuerten wir das Tote Meer an. Der Fahrer lies uns am Amman Beach raus und wir gingen Richtung Strand. Trotz der extrem kalten Temperaturen (etwa 6 Grad) gingen einige Touristen zum Baden ins Meer und posierten vor der Kamera. Der Blick auf Israel ist hier noch eindrucksvoller. Ansonsten gibt es hier wenig zu sehen und nach einer halben Stunden fuhr uns der Fahrer zurück nach Amman.

    In Amman angekommen aßen wir etwas verspätet zu Mittag im wohl bekanntesten Restaurant der Stadt (Hashem Restaurant Down Town). Hier war sogar schon der jordanische König zu Gast, obwohl das Restaurant selbst sehr schlicht ist. Es gab verschiedene Hummus Varianten und Brot. Hier kamen wir auch ins Gespräch mit einigen Palästinensern, die äußerst freundlich waren. Den Nachmittag verbrachte ich im Hotel bevor es Abends nochmal in eine Kaffee Haus ging, um etwas zu essen und zu trinken.
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  • Day2

    Die antike Stadt Gerasa in Jaresh

    January 8, 2020 in Jordan ⋅ ☁️ 6 °C

    Der Wecker klingelte um 07:30 und nach einer erstaunlich erholsamen Nacht (trotz der Lage in der Innenstadt) packte ich meine Sachen schonmal zusammen und ging anschließend auf das Hoteldach (!), um zu frühstücken. Anfangs war ich etwas überrascht, da hier nichts nach Frühstück aussah und ich auch der einzige Gast zu diesem Zeitpunkt gewesen bin.

    Kurz danach kam Ahmet aus einer kleinen Küche hervor und begrüßte mich freundlich und bat mich Platz zu nehmen. In wenigen Minute deckte er meinen Tisch mit verschiedenen Aufstrichen, Hummus, Quark, Wurst und Brot. Einen Kaffee bekam ich ebenfalls direkt an den Tisch gebracht. Da Ahmet gerade keine weiteren Gäste betreuen musste unterhielten wir uns während des Frühstücks.

    Er besucht erst seit wenigen Wochen einen Englischkurs, sprach dieses dafür aber überraschend gut. Ahmet brachte mir einige arabische Wörter bei und erzählte mir von seiner Familie und seinen persönlichen Highlights in Amman.

    Anschließend tauschten wir noch Nummern aus und er rief mir über Uber einen Fahrer, der mich zur Tabarbour Bus Station brachte. Von hier aus sollte es weiter in den Norden Richtung Jerash gehen. Auch wenn mein Fahrer kein englisch sprach, half er mir den richtigen Bus zu finden. Er ließ mich nämlich nicht einfach am Busbahnhof raus, sondern fragte verschiedene Personen vor Ort in welchen Bus ich einsteigen müsse. Eine große Hilfe !

    Der Bus selbst dürfte schon einige hundert Fahrten durchgeführt haben und ich war froh, dass wir unterwegs keine Panne hatten. Aber für 1 JD (1,2€) brachte er uns in etwas über einer Stunde nach Jerash. In Jerash hielten wir direkt an der antiken Stadt Gerasa. Gerasa ist eine der größten und am besten erhaltenen antiken Städte mit römischen und griechischen Einfluss. Vor dem Eingang machte ich Bekanntschaft mit Ingrid, die vor einigen Tagen aus Brasilien nach Jordanien gekommen ist um ein Volunteer hier zu machen. Gemeinsam erkundeten wir die eindrucksvolle Stadt auf eigene Faust.

    Anschließend ging es für Ingrid zurück nach Amman und ich verbrachte die Nacht direkt in Jerash.

    Abends gab es für mich in einem Restaurant noch gegrillten Halloumi und Brot mit Lammfleisch und Bohnen. Mein Gastgeber holte mich anschließend vom Hotel ab und lud mich noch auf Kaffee und Shisha zu sich nach Hause ein.
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  • Day1

    Amman - Die Stadt der vielen Hügel

    January 7, 2020 in Jordan ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach einer Nacht im Hostel, welches nur einen kurzen Fußmarsch vom Flughafen entfernt lag, ging am 07.01.2020 schließlich mein Flug nach Jordanien. Um 06:50 hob mein Flieger ab und landete eine halbe Stunde früher als geplant in Amman. Während des Fluges konnte ich bereits erste Bekanntschaften schließen, die mir auch wichtige Tipps bezüglich Amman und Jordanien gaben.

    Gemeinsam mit Robin, der aktuell in Amman studiert, nahm ich mir ein Shuttle Bus in Richtung Innenstadt. Anschließend teilten wir uns ein Taxi nach Downtown, wo sich auch mein Hotel befand. Alleine hätte ich dieses wohl nicht so schnell gefunden. Der Stadtverkehr ist äußerst chaotisch und orientiert sich an keinen erkennbaren Regeln oder Leitsystemen. Zudem hupen die Fahrzeuge pausenlos, als würden sie darüber miteinander kommunizieren. Das Wetter in Amman war zum Zeitpunkt meiner Ankunft überraschend gut und selbst die Sonne zeigte sich. Im Dezember und Januar sind viele Tage hier regnerisch und die Sonne versteckt sich hinter einer dicken Wolkenschicht.

    Die Lage meines Hotels ist für eine erste Erkundungstour ideal gelegen und nur wenige Fußminuten von den bekannten Sehenswürdigkeiten "römisches Theater" und "Tempel des Herkules" entfernt. Das Zimmer ist zwar äußerst klein, aber auf den ersten Blick sauber.

    Das Theater selbst macht einen imposanten Eindruck inmitten der Stadt. Nach dem Kauf der Eintrittskarte (2 JOD) ging es für mich die vielen Stufen hoch zur obersten Sitzreihe, um die Eindrücke auch per Kamera festzuhalten. Im Eingangsbereich gibt es noch ein Museum, welches die Kleidung und Traditionen der Beduinen zeigt.

    Als letzter Punkt für heute ging es nun nochmal einen der vielen Bergen in Amman hinauf zur Zitadelle bzw. zum Tempel des Herkules. Von hier hat man einen perfekten Blick auf die verschiedenen Stadtteile und kann zum ersten mal die beachtliche Größe der Stadt insgesamt erahnen.

    Mit dem Sonnenuntergang ging es für mich zurück in Richtung Hotel, da mich die letzten Tag etwas geschlaucht haben. Zuvor holte ich mir noch ein leckeres Halloumi Sandwich in einem der unzähligen kleinen Lädchen der Stadt.

    Im Hotel selbst überlegte ich mir noch meine Route für die kommenden Tage.
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