• Mit dem Zug nach Kyoto

    May 20–24, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 28 °C

    Dank der guten Organisation der japanischen Bahn und unseren Reiseplanern ging alles einfach und stressfrei vonstatten. Und wenn wir uns mal nicht sicher waren, haben wir einen Bahnbediensteten gefragt, von denen es hier viele gibt. Die meisten verstehen englisch, mit dem sprechen hapert es manchmal.... aber mit Händen und Füßen geht's auch.
    In Kyoto angekommen, haben wir, statt die U-Bahn zu nehmen, zu Fuß unser Hotel "Royal Park the Kyoto" erreicht. Gute 45 Minuten bei 30°C im Schatten...und die nächsten Tage wirds kaum besser.
    Wie meist erfolgt der Check in erst gegen 15 Uhr, so auch hier. Unser mitgebrachte Gepäck konnten wir aber unterstellen und somit von Gewichten befreit losziehen. In unmittelbarer Nähe ist der Nishiki-Market, eine riesige Einkaufspassage, überdacht, in kreuzgangähnlichem Aufbau und ein Geschäft bzw. Restaurant am anderen.
    Wir erkundeten schon mal, wohin wir abends zum Essen hingehen wollten.
    Ich habe mir 2 Paar Sketchers gekauft, die hier günstiger als in Deutschland sind, Alex Grüntee und Ben ein mit Vanilleis gefülltes "Melonbun", was sich als großer, süßer, luftiger und crunchiger Semmel herausstellte - war lecker! Grundsätzlich teilen wir alles, es muss doch probiert werden.
    In der Markthalle, die an den Kreuzungen nach außen offen ist, gab es manchmal einen erfrischenden Luftzug oder die Klimaanlagen der Geschäfte, die die Temperatur dort erträglich machten. Nach fast 3 Stunden hatten wir aber genug und gingen zurück zum Hotel, um auf unseren Zimmern die Füße hochzulegen.
    Ja, wir sind verwöhnt von unseren vorigen Hotels... da kann das Royal Park nicht mithalten. Die Zimmer sind sehr klein, Bad und WC in einem Raum, aber zweckmäßig und super gelegen. Kleines Goodie hier: ein Schlafhemd mit goldener Stickerei (ok, in Kanazawa gab es für jeden einen Schlafanzug und einen kuscheligen Bademantel auf dem Zimmer).
    Gegen Abend machten wir uns auf den Weg zum auserwählten Ramenrestaurant, das zufällig auch im Nishiki-Market liegt.
    Das Ramen war mit angebratenem Wagyu-Fleisch angerichtet. Allein wegen der Brühe hat es sich gelohnt. Die war echt top!
    Wir sind bald zurück aufs Zimmer, heute tun mir die Füße ganz schön weh...
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