• Mit der Fähre nach Rebun

    August 22 in Japan ⋅ ☀️ 22 °C

    Fr. Masako fuhr voraus und ich folgte ihr bis zur Fähre.
    Dort durfte ich rückwärts einfahren unter Mitnahme aller Hindernisse am Boden. Passiert ist aber nichts, was die Fährleute sich gedacht haben, möchte ich gar nicht wissen!
    Alles ging gut, die Überfahrt war cool, sonnig, windig und in der 2 Klasse gab es ein "Liegeabteil", auf dem man sitzen oder liegen konnte. Es war etwas hart, ich schlief trotzdem ein, schee wars!
    Die Fahrt zum Hana Rebun Hotel war kurz. Es sieht von außen unspektakulär aus, ist aber innen als traditionelles Ryokan eingerichtet und hat beste Bewertungen.
    Der Empfang durch mehrere dienstbare Geister war höflich und freundlich. Das Gepäck wurde uns sofort abgenommen und aufs Zimmer gebracht.
    Unser Zimmer ist wunderschön eingerichtet mit den üblichen feinen Details, wie Yukata (Hausanzug), Schlafen, diversen Hygiene- und Kosmetikprodukten.
    Das Essen ist phänomenal!
    Zum Abendessen im abgestellten Raum wurde das berühmte "Uni", ein Seeigel serviert. Auf Hokkaido gibt es das beste, wird gesagt... meine erste Begegnung damit auf Okinawa war ekelerregend. Deshalb bin ich mit äußerster Vorsicht ans Werk gegangen. Und ich muss zugeben, der Unterschied war riesig, Uni wird nicht meine Leibspeise, ist aber durchaus eine Delikatesse .
    Da Ben noch unbedingt zum Supermarkt laufen, um Getränke zu kaufen. Die 1,6 km zogen sich bei Nacht ganz schön hin...
    Dafür haben wir beide sooo gut, wie schon lange nicht mehr, geschlafen.
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