• Regen, Regen und nochmal Regen

    September 3 in Japan ⋅ 🌧 18 °C

    Der Regen auf Hokkaido hält an und wir kommen auf unsetet Fahrt zum Flughafen Kushiro mehr als einmal in den Genuss einer kostenlosen Unterbodenwäsche.
    Die japanischen Straßen sind speziell. Uns wurde gesagt, dass sie sehr schmal seien, man mit Wildwechsel und starke Windböen rechnen müsse und es viele "Blitzer" gibt.
    Stimmt soweit, das stürmische Winde und das häufig auftretenden Wild am Straßenrand Aufmerksamkeit fordert. Die Straße sind nicht sonderlich schmal, bis auf wenige Ausnahmen, aber zum Teil fürchterlich schlecht. Schlagloch an Schlagloch, die Fahrbahnen bis zur Hälfte bröckelig, löchrig und bei Regen wassergefüllt.
    Geschwindigkeitsbe- schränkungen gelten nur für Ausländer, die Japaner überholen dich, wenn du etwas über der erlaubten Geschwindigkeit fährst, kann es sein, dass dich ein LKW überholt...
    Nachdem es hier wohl schon länger, und zwischendurch auch recht heftig, regnet, sind riesige Pfützen auf den Straßen entstanden, die man nicht umfahren kann.
    Gut, dass es hauptsächlich übers Land ging und es dort keine Gehsteige gibt.
    Nachdem wir unser Mietauto abgegeben hatten, gaben wir unser Gepäck ab und checkten ein.
    Ungewöhnlich für Japan, aber nicht ausgeschlossen, startete unser Flug nach Tokio fast 20 Minuten später.
    Am Flughafen werden wir abgeholt und zum Hotel gebracht.
    Das hat auch gut geklappt.
    Ben hat sich Mizuno Schuhe ausgesucht, die er in Tokio kaufen möchte.
    Zu Fuß wären es über eine Stunde gewesen, also wollten wir Öffis nutzen.
    Ich hatte meine Suica-Karte von letztem Jahr noch und lud diese auf. Ben hatte seine zuhause gelassen - ein großer Fehler!
    Zuerst fanden wir keinen Suica-Automaten, dann ließ Ben eine Fahrkarte aus dem Automaten, die, wie sich später herausstellte, für die falsche Linie war.
    Wie man an eine neue Karte kommen sollte, fanden wir nicht heraus. Ratlos - weil in Zeitnot - wendeten wir uns an einen Servicemitarbeiter, der uns an eine andere Station schickte von der wir aus die Ginza-Line nutzen konnten, die zum gelobten Schuhgeschäft führen sollte.
    Endlich hatte Ben das richtige Ticket, dann ging meine Karte nicht - also wieder den Service in Anspruch nehmen.
    Irgendwann standen wir am Bahnsteig und die Fahrt ging los.
    Nach dem Ausstieg hieß es noch 12 Minuten zu Fuß (ich wette, das war länger!) und das im Schweinsgalopp, denn der Laden schließt um 20 Uhr.
    Mit heraushängender Zunge kam ich an und Ben fand recht schnell die passenden Schuhe.
    Die Anspannung viel ab. Und kurz darauf stießen wir auf ein kleines Lokal in dem es Wagyu gab. Gegessen hatten wir auch noch nichts, also rein mit uns. Positiv registriert haben wir sofort, dass nur Einheimische dort saßen, was ja allgemein zumindest für Authentizität spricht.
    Deshalb haben wir Wagyu A5 für 2 Personen bestellt und gegessen. Fein wars! Und das für 15 Euro mit Getränken.
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