• Tag 16

    August 17 in South Africa ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute gehts nach Simons town. Die fahrt geht durch ganz viel schöne Landschaft. Nilpferd, Gepard und lemur sind Im Kofferraum verstaut. Ca 90 Minuten vor unserem Ziel wechselt die Landschaft von ganz viel gegend. In ganz viel Stadt und leider auch ganz viel township. Es ist doch sehr bedrückend an kilometerlangen blechhüttensiedlungen vorbei zu fahren und ich glaube wenn man das nicht gesehen, kann man sich das auch nicht vorstellen. Schon gar nicht, wenn 3 Meter weiter die luxusbauten folgen. Jetzt heisst es auch zum ersten Mal Stadtverkehr. Agnes freut sich, die fährt nämlich und gibt dann auch erstmal mit voller Überzeugung dem Fahrer eines anderes Fahrzeugs ein zeichen mit der scheibenwischanlage, dass sie ihn reinlässt. Bela machen wir auch mal auf die geänderte Umgebung aufmerksam, er guckt mal kurz hoch vom tablet, sagt oh toll Kirmes und ist fertig mit der Bestandsaufnahme. Wo auch immer Kirmes. Irgendwann sind wir da, schmeißen unsere Sachen ins Haus und gehen hinten durch unser gartentor direkt an den Strand. Dort ist ein kleiner weg den wir lang laufen können und schon bald begrüßen uns die ersten Pinguine und Klippschliefer. Und das werden auch immer mehr. Beginnend von unserem Garten, wo das Meer noch nicht abgesperrt ist laufen sie um uns rum. Weiter hinten für Touristen ist dann ein Holzweg abgesperrt zum Strand und man sieht sie nur noch durch Zaun. Mit Babys und allem drum und dran. Ich kaufe gedanklich schon wieder koffer. Irgendwann erstmal genug geguckt. Zurück in wohnung. Bekommen info das um halb 10 Stromausfall ist. Laden was wir laden können, fangen Glühwürmchen, machen Kamin an. Kamin ist aber doof. Will nicht an bleiben. Selbst nicht mit ganz viel Wind durch Fön. Der Stromausfall bleibt aber aus. Ich muss noch neues toast kaufen. Ist spannend, weil jetzt auch die Pinguine die straßen übernommen haben und in Vorgärten nisten. Mariella will nicht in ihrem Zimmer schlafen. Sie war eigentlich eingeplant in einer eigenen wohnung die über unsere Terrasse zugänglich ist zu übernachten. Also quasi 1,50 von der terassentür unseres schlafzimmers wartet eine wohnung für sie mit Wohnzimmer, Küche , Schlafzimmer und Bad. Ist ihr aber zu unheimmlch. Keine Ahnung warum. Jetzt pennt sie aufm Sofa, weil julian es auch zu unheimlich war. Schade. Das haus hier hat wieder eine top Lage. Ist auch schon sehr alt. Toll ausgestattet, Heizung fehlt aber und alles klemmt und hakt was . Altes haus halt. Agnes findet es auch unheimlich. Jetzt pennen alle. Ich werde mir jetzt mal die dicke Kette vom Tor holen und durchs Haus laufen. Also werdet ihr morgen vermutlich nix von mir hörenRead more