Tag 1 Anreise
August 2 in Turkey ⋅ 🌬 28 °C
Hallöchen zusammen und willkommen zum soften Start des Reisetagebuchs.
Nachdem Agnes sich vergewissert hat, dass zuhause wirklich alles sauber ist werden wir um 3 Uhr von Hassan (Sixt-Rides) im Vito abgeholt. Ich schieß noch schnell ein Foto vom einsteigen und setze es in meinen Status, wohlwissend dass es eigentlich aus dem falschen Winkel, mit einer falschen Pose, bei falschen Lichtverhältnissen und eigentlich in Summe mit der falschen Frau drauf fotografiert wurde. Leben am Limit. Dann geht es los. Nach 15 Verstößen gegen die Höchstgeschwindigkeit, 8 mal Vorfahrt missachtet, 3 überfahrenden roten Ampeln und einem Wildschwein auf der Motorhaube sind wir auch schon aus Drove raus. Hassan muss Marokkaner sein.
Gute Stunde später kommen wir am Flughafen an, geben unsere Koffer ab und gehen in den Wartebereich.
In Köln darf man jetzt wieder Getränke bis 2 Liter mit rein nehmen. Sehr praktisch. Weil Getränke hinter der Sicherheitskontrolle konnten sich bisher eigentlich nur die Aldi Brüder leisten.
Es läuft alles Reibungslos und schon bald sitzen wir im Flugzeug, Bela geht auf stand-by. Siehe foto. Und bewegt sich quasi 3 stunden nicht mehr, weil der Vordersitz einen Monitor hat.
Mariella und Julian begrüßen es , dass der Flug WLAN hat und sie zum Glück nicht auf die 100 Filme plus x Serien im sparsamen Bordprogramm zurückgreifen müssen und gucken Youtube shorts. Essen gab's zwischendurch auch mal. War ok. Jetzt gammeln wir 2 Stunden in Instanbul am Flughafen und warten drauf, dass es weitergeht.Read more
Tag 2 - Weitere Anreise
August 3 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C
Um 2 Uhr geht es mit ein wenig Verspätung weiter in Richtung Johannesburg. Der Sitzabstand ist zwar wie erwartet, zwar größer aber immer noch bedenklich. Aber wir sind vorbereitet.Agnes hat für sich Kompressionsstrümpfe dabei, ich eibe Knochensäge um notfalls Körpergröße zu verringern. Mariella hat vorher noch einen Yogakurs besucht, damit sie noch mehr pennendes Klappmesser spielen kann als sonst. Kurz nach dem Start gibt es wieder essen. Interessant so nacht um 3. Von all dem bekommt Bela nichts mehr mit, der pennt quasi vom Moment als er im Flugzeug gesessen hat. Wir kämpfen uns durch die Nacht , mit Sekundenschlaf und einigen längeren Schlafphasen. Alles in allem aber zu wenig Schlaf. Um 8 gibt's Frühstück, leider sitzen wir sehr ungünstig, sodass die Auswahl sich darauf beschränkt keine Auswahl mehr zu sein. Wir landen pünktlich, jetzt heisst es auf zum Mietwagen. Leider verzögert sich das Aussteigen, das kam überraschend oder in Julians Worten war es einfach zu eng, sodass er erst nach der Landung seine Sachen gepackt hat. Mariella und Agnes mussten, Überraschung, pullern, so dass und an der Passkontrolle eine endloslange Schlange erwartete. Irgendwann waren wir dann auch da durch und konnten unser Auto abholen. Eigentlich muss man sagen hat bis hier hin alles sehr reibungslos geklappt. Unser Auto ist ein kleiner Ford Ka mit Aufbau. Also stürzen wir uns in den Linksverkehr. Ich taste mich mal langsam ran. Für Agnes nicht langsam genug. Aber passt schon. Da beim linksverkehr natürlich auch die Hebel vertauscht sind, kündige ich jeden Spurwechsel fröhlich mit meinem Scheibenwischer an. Kurz vor der Ankunft in unserer Unterkunft kaufen wir noch was ein, und eine Stunde später kommen wir mit glattpolierten Scheiben, geschmolzenen Wischblättern und depressiven Blinkern in unserer Unterkunft ab. Diese ist eins von 2 Häusern die hier in einem privaten Tierreservat vermieten werden. Fotos von außen reiche ich morgen nach.Read more
Tag 2 - Die ersten Tiere
August 3 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C
Nachdem wir alles ausgepackt haben , gucken wir uns kurz das nähere Gelände an. Bewaffnet im Imkeranzug, gebadet in Autan und mit 2 Doseninsektengift im Halfter begegnet Agnes todesmutig der afrikanischen Wildnis. Ganz ohne Scherz, sie hat das Haus sogar betreten ohne vorher ne Rauchgranate allestöter rein zu werfen. Ich bin ein wenig Stolz. Zum Glück hat sie am Kühlschrank nicht die Notfallnummern für Schlangenbisse und sonstige Gifte gesehen. Wir gehen ein wenig spazieren, dann fahren wir mitm Auto ins Reservat und sehen die ersten Tiere, leider sind einige Straßen blockiert, was bedeutet, dass ich 2 mal ewigkeiten wieder rückwärts muss. Auch hier gebe ich den anwesenden Wildtieren vorbildlich Zeichen mit meinem Scheibenwischer wo ich denn hin will . Wir sehen alle möglichen Böcke, Gnu, Giraffen und Strauße. Einer von denen findet Mariella wohl sehr spannend und tockt mal ans Fenster, Mariella erwidert diese Freude aber nicht so.
Bela hat Angst dass wir vor Sonnenuntergang nicht raus sind und bei den Tieren schlafen müssen. Julian hat Kopfschmerzen. Nach ner Stunde fahren wir wieder raus, und nehmen einen riesen umweg , weil wir den direkten Weg den gekommen sind finden sondern bei einem Reiterhof raus fahren und ich wegen dem Verkehr nicht auf die richtige Straßenseite komme. Also fahren wir erstmal in die falsche Richtung bis wir drehen können. Das haben die Scheibenwischer auch allen Verkehrsteilnehmern gut erklärt. Hier sind einige sehr ordentliche Buschbrände direkt an der Straße, stört aber keinen. Während es hier 200 Meter von der nächsten Tanke brennt und die Leute direkt vorm Feuer, das keinen interessiert und keiner löscht, auf den Bus warten, wird halb Frankreich evakuiert. Wir halten kurz an der Wohnung , fahren dann aber sofort weiter Essen. Mittlerweile ist es dunkel und man sieht wenig auf den Straßen hier, zum Glück habe ich auf den 15 Minuten hin und zurück den Wassertank der Scheibenwaschanlage leer gemacht beim Versuch das Fernlicht abzuschalten. So hab ich zwar echt ne bombensaubere Scheibe, war aber trotzdem sehr dunkel. Essen war top. Halten wir uns kurz. Ab in die Wohnung. Geduscht. Zimmeraufteilung geklärt , alle man ins Bett. Achne , Agnes aus Spaß noch das Schild mit den Notfallnummern gezeigt. Sie schläft jetzt im Imkeranzug.Read more
Tag 3 Lion Safari Park
August 4 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C
Der Tag beginnt mit einem jammerden "Aufstehen!!!" Von Bela kurz vor 8. Ich hab erstaunlich gut geschlafen, Agnes nicht so, war was unbequem im Anzug und das Bett zu hart. Also sehen wir auf, frühstücken und machen uns fertig. Heute steht ein Lagerfeuer an, quasi sofort, weil wirs gestern nicht geschafft haben, laut Bela. Aber trotzdem fahren wir erstmal in einen Löwen- und Safaripark. Erstaunlicher weise sind wir nach 2 Minuten noch nicht da, auch nach 5, 6, 7 , 7 und 4 Sekunden, 7 und 12 Sekunden auch nicht. Was für Bela sehr frustrierend ist, weil das Lagerfeuer ja jetzt noch voll lang dauert. Nach 30 Minuten, ohne das Bela aus Frust ein Lagerfeuer im Auto angemacht hat, kommen wir an. Wir haben schon vorgebucht, sodass das wir nur den Parkwächter in Form eines Murmeltiers, was aus der Kanalisation kommt begrüßen müssen [ ich hoffe es kommen nicht noch 4 Pizza essende Schildkröten nach dem Murmeltier raus] und dann können wir mit dem Auto schon in den Park. Relativ am anfang kommen wir erst einmal durch 3 separate Löwengehege, und bestaunen die Löwen, und die Russen im Auto vor uns die mit offenen Fenstern vor den Löwen parken. Vermutlich immer noch besser als Kanonenfutter für Putin zu werden, anders ist das nicht zu erklären. Danach fahren wir weiter, sehen so einiges an Tieren, machen immer noch kein Lagerfeuer, aber Bela lässt sich jetzt zum Glück mit Fotos machen ablenken. Ungefähr bei der Hälfte können wir kurz Aussteigen und einige Hyänen in einem separaten Gehege angucken. Wir fahren weiter und stellen nach 200 Metern fest, dass auf der Rückbank unsere 2 jungs erstaunlich lieb sind, nicht nach Lagerfeuer fragen, nicht am Handy hängen und keine blöden Witze machen. Wir freuen uns kurz und merken dann das wir 2 Affen im auto sitzen haben, drehen um, laden Julian und Bela ein, die in kurzer Zeit König und Hofnarr eines kleines Affenvolkes geworden sind und fahren dann weiter. Julian will die restliche Fahrt, trotz Hinweis, dass das blanke Metall sicher unbequem ist auf der Strecke, auf die Ladefläche. Die restliche Strecke fährt Agnes, die Pisten sind ziemlich ruckelig. Wir wissen gar nicht ob wir weiter Tiere gucken sollen oder Julian beobachten wir er hinten drin zwischen Boden und Dach hin und her titscht. Wir sehen Gnus, Zebras und andere Herden aus leckeren Tieren, Warzenschweine , Sträuße,... Bela macht fleißig Fotos, im Kofferraum wimmert es leise " darf ich wieder nach vorne". Wir erlösen ihn dann auch von seiner Schnappsidee. Am Ende fahren wir noch durch ein Wildhund- und Gepardengehege, dann sind wir durch. Parken unser Auto, sehen einen Roadrunner [MiepMiep], war aber nur Agnes die auf Klo musste und gehen noch was auf dem Gelände spazieren. Immer noch kein Lagerfeuer. Sehen noch paar Krokodile und Schildkröten und wollen das was essen.
Schön ist, dass das Restaurant hoch gebaut ist und Giraffen am Zaun einem Hallo sagen. Man kann auch Futter kaufen und schon bald besuchen uns 2 Giraffen die natürlich gefüttert werden wollen. Eine war auch recht clever wie man ihr das Futter auf die Zunge in den Mund wirft. Die 2. War schon was älter und hatte so ihre Schwierigkeiten, ihr fiel oft was ausm Mund ausserdem sabberte sie ordentlich [jajajaja- grüße an Immi] . Schön war, dass die auch recht groß war und Agnes dann auch sofort mal ordentlich die Haare voll sifte. Also erstmal Haare am Waschbecken auswaschen, alle Hände waschen auf unser Essen warten und dann Essen vor Sabber und immer noch hungrigen Giraffen verteidigen. Immer noch kein Lagerfeuer. Danach gings dann auch ab ins Auto und mit einem kurzen Einkaufstopp ins Haus. Begleitet von machen wir jetzt Lagerfeuer. Aber zu früh. Also was spielen, zusammen den nächsten Tag planen, restlichen sabber auswaschen und dann Lagerfeuer. Wir haben hier einen Feuerkorb und Holz. Mit ein wenig Startschwierigkeiten und begleiteten " kann ich jetzt endlich marschmallows machen" wars dann auch so weit, und es gab stockbrot, stockbanane, marschmallows, und wenn wir nicht bei bela aufgepasst hätten auch Augäpfel , Schuhe oder mich am Stock. Ohne, dass Bela den nächsten Flächenbrand ausgelöst hat, macht unser persönlicher Grisu-ich möchte Feuerwehrmann werden-Julian das Feuer aus. Wir gehen rein zocken noch ne Runde und dann geht's ins Bett.
Achja, das blinken hab ich jetzt durchaus raus. Hoffe, dass es nicht mal regnet weil den wegzublinken wäre jetzt auch wieder blöd. Morgen lass ich mal Agnes fahrenRead more
Tag 4
August 5 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C
Hallöchen
Wir haben gestern Abend noch spontan eine Quadtour gebucht. Die startet dann heute um 10 Uhr. Wir haben auch einen Ehrengast eingeladen, meine Mutter, aber leider musste sie absagen, der Therapeut hat sie noch nicht wieder frei gegeben. Wir fahren also nach dem Frühstück durch das Reservat zum Anbieter im Reservat. Nach einer kurzen Einweisung geht's auch schon los.
Mariella mit Julian, Agnes mit Bela und ich alleine. Wir stellen relativ schnell fest, dass die 15 km/h die im Park gelten, offensichtlich nicht für die geführten Quadfahrten gelten. Es ist sehr staubig, was je weiter man in der Kolonne ziemlich ungemütlich ist.
Wir sehen natürlich eine Menge Tiere und fahren eine gute Stunde durch die Gegend. Bela wechselt irgendwann zu mir, weil er mit seinem Helm immer hinten gegen Agnes Helm stößt. Ist bei mir auch nicht besser. Somit gehen wir davon aus, streng nach dem Sprichwort "Leichte Schläge auf den Hinterkopf, erhöhen das Denkvermögen" ,dass Bela morgen zumindest das 10-Sekunden-Tom Problem ablegt und die Stringtheorie löst. Schnell scheint da kein Effekt einzusetzen, weil er bei Ankunft erstmal mit Socken und Sandalen ins Wasser springt und feststellt, dass jetzt seine Füße nass sind. Außerdem fragt er wann wir zurück zu unserem Campingplatz fahren. Hoffen wir mal auf morgen. Wir halten kurz im Haus, entstauben uns und wollen dann den Berg hoch zur Seilbahn wandern. Mariella hat richtig gute Laune deswegen, sie hat so große Lust. Scheiß die Wand an, ich hab sie lange nicht mehr so fröhlich gesehen. Sie hat unten schon gute laune, rechts und links an Büschen vorbei gute Laune. Mal gespannt ob es auch oben gute Laune gibt. Das wird nur noch gesteigert durch die Qualität des Wanderwegs, der ist ziemlich zugewachsen, so dass unsere Beine nach kurzer Zeit schon aussehen , also hätten einen Nahkampf im Löwengehege hinter uns. Wir kommen trotzdem gut weiter, doch irgendwann ist der Weg weg. Überreste eines Affens im ausgetrockneten Flußbett lassen vermuten, dass der Weg schon länger weg ist und er hilflos wochenlang ohne Weg durch die Wildnis geirrt ist. Also geht es wieder zurück. Zumindest die Aussicht war schön. Unten angekommen steigen wir dann ins Auto und fahren einfach zu Talststation der Seilbahn. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht. Agnes fährt wie angekündigt. Klappt gut. Angekommen wird erstmal gepullert. Dann fahren wir hoch. Es ist eine sehr entspannte Fahrt, bei der Bela zur Freude aller bis oben darüber philisophiert was passiert wenn wir denn abstürzen. Oben angekommen haben wir einen traumhaften 360 Grad Rundblick über die Gegend. Es gibt auch einen Kletterpark, den lassen aber aus. Wir genießen was die Sonne und den Ausblick, essen ein Eis und fahren wieder runter. Nicht ohne vorher natürlich pullern zu gehen. Wir haben Hunger, also fahren wir Essen, in einem Burgerladen namens Hennies. Der Gründer muss ein Spaßvogel gewesen sein, dass ganze Konzept ist mit einem Bullterrier verknüpft. Das Logo, überall hängen Fotos, und es gibt Regeln. Siehe Fotos. Zum Beispiel wenn es bellt , dann sei höflich und Bell zurück. Tatsächlich bellt es ab und an und das ganze Lokal bellt. Trink nicht mit rechts, sonst gibt es die Gelbe Karte. Bei der zweiten musst du Exen. Klingeln verdammt nochmal nicht die Glocke, usw. Eigentlich ein lustiges Konzept. Hier wird Service auch generell noch ganz anders gelebt. Jedes größere Lokal hat Kinderecken, der Manager kommt an den Tisch und fragt ob alles gut ist. Die Bedienungen stellen sich vor. Wenn man hier Gastronomie mit der deutschen vergleicht könnte man sich ne Scheibe abschneiden, statt drüber nachzudenken warum in Deutschland die Gastronomie so leidet. Mariella und Agnes bekommen auch sofort mal die Gelbe Karte. Kommen dann aber ohne weitere Strafen aus.
Essen ist top. Wir zahlen und gehen noch was einkaufen. Morgen geht es früh in Richtung Osten in eine Lodge mit wenig Infrastruktur in der Gegend, da müssen wir uns etwas eindecken.
Danach wohnung duschen, bissem spielen. Auto schon mal packen. Ipods verlieren, und suchen, aber noch nicht gefunden. Jedes Jahr das selbe. Wir machen noch kurz ne Sitzung und planen die nächsten Aktivitäten. Morgen gibt's ganz viel Landschaft. Und neben dem Auto fahren bissel laufen. Mariella kann ihr Glück nicht fassen. Wird schon cool. Haben was nettes ins Auge gefasst.Read more
Tag 5 Blyde River Canyon
August 6 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C
Heute geht's in Richtung Krüger Park. Wir wollen über Graskop die Panoramaroute lang zu unserer Unterkunft im Blyde River Caynon.
Wir fahren schon um 7.15 los, weil wir echt einiges Vorhaben. Bela ist schlecht gelaunt. Ella ist schlecht gelaunt. Julian ist erstaunlich gut gelaunt. Ich bin hundemüde, weil Bela nachts mein Bett besetzt hat und er beim versuch ihn wieder in seins zu legen, schneller wieder in meinem lag als ich. Es geht vorbei an Johannesburg richtung Osten. Die Fahrt verläuft erst ohne besondere Vorkommnisse. Pullern halt, Scheibenwischer maltretieren. Die großen pennen. Bela ist wie immer hypnotisiert vom tablett. Irgendwann wechselt die Landschaft und es wird hügelig bis bergig. Wir fahren an riesigen Rinderherden vorbei, durch endlose Landschaften mit einem grandiosen Ausblick. Irgendwann findet es Google Maps lustig uns von der Autobahn runter zu schicken jnd wir fahren ab Belfast über Land. Landschaftlich noch schöner, aber man hat gefühlt an jedem Hügel einen LKW vor sich, der sich hochquält wie die Eisenbahn bei Dumbo. Und man kann nicht überholen. Wir könnten regelmäßig ins Lenkrad beißen. Autobahn wäre vermutlich schneller gewesen. Es gibt ein paar wirklich schöne Orte auf der Strecke. Und lkws die den Berg nicht hoch kommen. Was man so gar nicht realisiert ist, dass man die meiste Zeit auf einer Höhe zwischen 1500 und 2000 Metern fährt. Irgendwann kommen auch die berüchtigten Potholes . Potholes sind Schlaglöcher in der Straße, aber Schlaglöcher so tief und so groß, dass gerüchteweise schon Autos drin verschwunden sind. Man fährt dann also entspannt Slalom mit 100 kmh und hofft dass der Gegenverkehr nicht gleichzeitig ausweicht. Oder halt 10, weil mal wieder so ein verkackter Lkw nicht den Berg hoch kommt. Irgendwann kommen wir nach Pilgrimms Rest. Eigentlich durch Zufall. Ein Ort der um 1900 stehen geblieben und erhalten geblieben ist. Alles wirkt hier wie in der Vergangenheit. Die Häuser, die Läden haben noch ihre originalschilder. Selbst das feuerwehrauto ist 100 Jahre alt. Wie ein Museumsdorf, was keins ist. Hier ist ganz normales Dorfleben.
Wir sehen paar Affen unterwegs auch leider einen der vom Auto erwischt wurde. Wäre mal besser ein LKW da langgekrochen. Bela hat mittlerweile schlechte Laune. Er darf kein Tablett mehr. Jetzt will er einfach nur ins neue Haus. Warum kann er uns nicht sagen. Bis zum neuen Haus dauert es aber noch was. Nach einer noch etwas kurven Berg und Tal fahrt kommen wir in Graskop an in eine relativ neue Attraktion. Den Graskoplift. Hier hat man einen Aufzug an eine Felswand gedübelt und man kann ca 90 Meter runter in den Caynon. Unten gibts nen Holzwanderweg. Oben drüber Ziplines, eine Hängebrücke, eine Cliffwalk- man hat einfach paar Bretter und hängenbrücken an die Felswand gedübelt , weil irgendein irrer es ja lustig finden könnte da 60 Meter über dem nichts lang zu laufen. Außerdem gibt's ein Riesenschaukel. Wir gehen rein und ich hab fertig für den Tag, als ich auf der Plattform über dem Canyon stehe. Hätte irgendwer gewollt, dass der Mensch komplexfrei auf nem Holzgestell am Rand eines Canyons steht, hätte er doch irgendeine Drüse die kontinuierlich Beruhigungsmittel in den Körper injiziert. Achja, es haben sich dann 4 irre gefunden, die diesen Cliffwalk machen wollen. Quasi alle außer ich. Klar. Einer muss auf den Rucksack aufpassen und kalte Getränke reichen wenn der Rest ankommt. Also wage ich mich todesmutig auf diese scheiß Plattform und fahre aufopferungsvoll den Aufzug hinterher während die anderen 4 gemütlich am Felsen gesichert nen popeligen Holzpfad langlaufen und zum Abschluss entspannt mit ner Zipline bei mir ankommen wo ich in brühender Hitze mit getränken auf sie warte. Auch bela ist ganz allein zipline gefahren. Danach gehen wir unten durch den Canyon, fahren hoch und wollen weiter zu lodge. Eigentlich. Weiter Teil 2Read more
Tag 5 Teil 2
August 6 in South Africa ⋅ ☀️ 30 °C
Eigentlich wollten wir jetzt über die Panoramaroute ein bissel Natur gucken. Eigentlich. Weil Julian will dann doch irgendwie noch ein wenig schaukeln. Der wird auch nicht erwachsen. Aber alleine Schaukeln traut er sich nicht. Also muss Agnes, die auch gerne schaukelt, trotz ihrer fast 40 Jahren mit schaukeln. Da sie Afrikaner aber aus allem Geld machen, kostet hier mal eben vl 2 Minuten schaukeln fast 40 Euro. Aber wenn man schon mal in Afrika schaukeln kann, dann soll man es machen. Also gehen Bela Mariella und ich auf n Spielplatz und Bela klettert mutig einen riesengroßen Kletterturm hoch, ich trage nen ultraschweren rucksack und mariella die schwere last der großen Schwester während agnes und Julian nur um ein wenig zu schaukeln erstmal gemütlich über ne Hängebrücke latschen nur um sich irgendwelche Sicherheitsgurte anlegen zu lassen. Weil wohl viele große kinder hier sind ist die schaukel ein wenig ausgelastet und es dauert 30 minuten bis agnes endlich schaukeln darf, kurz danach ist Julian dran. Also lassen sie sich mal eben rückwärts von 70 Metern von ner Klippe fallen und schaukeln dann mit 140 kmh quer durch den canyon, während ich arme sau bela erklären muss, dass er 1. Die Steine im pissbecken nicht anfassen darf weil es eben keine Edelsteine sind und er wirklich hart von einem meter vom Gerüst in den Sand fällt. So gut wie die will ichs auch mal haben. Und dann schreit die auch noch panisch, dass 100 km weiter die affen vom Baum fallen. Und Julian will noch n Rückzieher machen unglaublich. Nachdem wir 3 dann noch 15 Minuten oben in der hitze warten durften, nachdem sich die beiden gemütlich ein wenig Luftzug gegönnt haben, machen wir uns schnell zum auto und fahren los. Die Zeit ist was knapp, also halten wir leider nur an nem Wasserfall gucken uns so beim vorbei fahren was den Caynon an und ärgern uns über langsame lkws. Langsam wird es dunkel und die Straßen sehr kurvig und Madame " ichschaukeleinwenig" sind meine kurven zu schnell der weg nach unten zu steil das Licht zu wenig und überhaupt wird ihr schlecht. Nee ist klar. Und mariella auch, die muss auch noch pullern. Überraschend . Irgendwann sind wir nur noch 10 km vor der Unterkunft. Es wurde angekündigt, dass die letzten Kilometer unbefestigte Straße ist, die aber auch mit einem normalen PKW befahrbar wäre. Das mag die ersten 4 Kilometer stimmen. Danach die 6, waren ein Feldweg, wo jeder Stoßdämpfer geflucht hätte nicht als Kissen geboren worden zu sein. Die kinder titschen durchs Auto. Bela feiert es. Mariella betet ihre schliesmuskel an. Agnes meinte ich solle nicht mit 50 kmh durch den Wald brettern, aber mariella muss halt pullern, und ich will endlich ankommen. Dann kommt zu allem überfluss noch eine alte steinbrücke über den Canyon und den fluß. Jetzt soll ich auf einmal schnell fahren und bloß nicht stehen bleiben, dahinter soll ich aber blos langsam fahren. Es ist zum heulen. Der weg wird immer abenteuerlicher und darf eigentlixh nicht mehr weg heißen. Eigentlich wachsen da einfach zufällig keine Pflanzen und man kann irgendwie mitm auto fahren. Irgendwann kommen wir an, checken ein, werden zu unserer hüte gebracht, bekommen eine Einweisung und essen was. Den Rest gibt's morgen.Read more
Tag 6 Bushwalk und Dam-Tour
August 7 in South Africa ⋅ ☀️ 26 °C
Heute konnten wir ausschlafen.
Aber erstmal zu unserer Unterkunft. Wir liegen hier ca 20 km vom nächsten Ort am Fluss Blyde. Hier gibt es 2 Häuser die vermietet werden. Holzhütten die nur mit Solar betrieben werden. Es soll hier allerhand Tiere geben die wir auch hoffen zu sehen, wobei das natürlich Glück ist. Gestern Abend haben wir uns auf der Terrasse dann auch mal auf die Lauer gelegt. Unten sind 2 Strahler die die Gegend beleuchten. Viel Glück hatten wir nicht. Uns hat eine Zibetkatze und Stachelschweine besucht. Ich hab diese nacht jeden meiner Ü40 Toilettengänge, ich sollte über Granufink oder so nachdenken, mit einem Besuch auf der Terrasse verknüpft, auch wenn es hier nachts echt scheiße kalt ist. Agnes hat eh unter 3 Decken geschlafen. Der Unterschied zwischen Tag und Nacht ist echt enorm.
Gesehen hab ich nix. Heute morgen leider auch nicht.
Um 11 Uhr holt uns unsere Gastgeberin mit ihrem Sohn zu einem Buschspaziergang ab. Bela und Julian sind vorher noch kurz in den Whirlpool gehüpft. Sie erklärt uns welche Bäume wir essen können, welche Bäume zum Zähneputzen geeignet ist, wie wir Zahnpasta bekommen , natürlich wieder ausm Baum, über welchem Holz man besser nicht grillt weil man kotzt davon, wie man seile macht usw. Außerdem bekommen wir eine Einführung in Fußspuren, Kackhaufen usw. Eigentlich recht interessant, auch wenn ich vermutlich der einzige war der beim Englisch hinterher gekommen ist. Bela freut sich dass er Steine und Stöcke sammeln kann. Das er mit Steinen irgendwas platt hauen darf natürlich am meisten, dass er die überreste von Süßwasserkrebsen findet , die ein Otter gegessen hat. Die sind jetzt fein eingetuppert, für den kleinen Hunger zwischendurch oder so. Danach kurz umziehen, eine Bootsfahrt steht an. Auf dem Blyde River Stausee.Auf dem Weg wollten eigentlich noch mittagessen, aber wir sind an nichts vorbei gekommen, was ein wenig auf die Stimmung drückte. Der ist im Canyon, der größte grüne Canyon der Welt und wirklich sehr beeindruckend. Es ist ziemlich findet und auch recht kalt aufm Wasser. Wir sehen affen, krokodile, Nilpferde, irgendwelche Eidechsen und fahren so 90 Minuten über den See, bekommen ein paar Infos zum Staudamm, den Tieren und der Landschaft. Danach geht's ab nach Hoedspruit zum Essen und dann zurück in die Lodge. Außer die Katze und die Stachelschweine lässt sich leider wieder nix blicken. Schade.Read more
Tag 7
August 8 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C
Heute gehts zum Krüger Park, sind mal wieder 5 Stunden Fahrt. Mit einem Halt an Elefanten. Da Mariella so früh morgens nicht frühstücken kann, kuschelt sie aufm Rücksitz nen Muffin für später. Zu Beginn sehen wir recht viele Affen die mal wieder Organgen von der Plantage klauen. Die Fahrt ist recht normal, Bela und Julian hängen an der Technik, Mariella am Muffin. Dieses Wochenende ist Frauentag in Südafrika. Auf der Fahrt sehen wir hunderte Pick Ups mit Luftballons, Fahnen, verkleideter Frauen und ein paar Männer. Überall am Straßenrand wird getanzt und gefeiert. Faszinierend. Außer für Bela und Julian. Die hatten nen Hotspot. Unterwegs kaufen wir an einer kleinen Bude Bananen. Nen Sack voll für 1.28 Euro. Dann musste natürlich irgendwo wieder ne Pullerpause eingelegt werden. Aber war wohl nicht ganz so sauber. Nach 2 Stunden ca insgesamt kommen wir an einer Elefantenfarm, vermutlich nennt man das nicht so, an. Hier werden das ganze jahr über Elefanten geerntet. Nee, diese Farm nimmt Elefanten auf, die aufgrund von zu hoher Population irgendwo zu viel sind. Also quasi eine Asyleinrichtung. Davor hat die Afd auch nen stand aufgebaut. Es gibt nur noch 3 oder 4 so Einrichtungen die überhaupt für Touristen zugänglich sind, da mittlerweile sehr strenge Regeln hier gelten. Die Elefanten werden hier über 2 Jahre trainiert. Aber ohne Stall, Ketten oder sonst was. Sie leben frei auf einem riesen Gelände. Erklärt wird das so: sie geben dort natürlich verhalten einfach namen die der Elefanten sich merkt. Heißt, kommt der Elefant zufällig zu die, sagen die komm und es gibt n leckerchen. Hebt er den Rüssel hoch, sagen sie Rüssel hoch, und er bekommt n leckerchen. Das machen die dann solange bis der Elefant weiss das das was er gerade gemacht hat komm heisst. Schon interessant. Wir kriegen ne Menge Infos, dann dürfen alle den Elefant füttern, mal anfassen und so weiter. Julian und bela ist es ein wenig unheimlich, dass sich alle in einer Schlange vor mir aufstellen. Der guide erklärt dann aber dass der Elefant auf der anderen Seite steht. Schade, hatte Hunger. Bela und Julian ist das trotzdem was unheimlich. Als das alles durch ist, gibt's noch paar infos und Fotos und dann sind wir auch schon wieder weg. Agnes und Bela müssen pullern, aber keine Toilette weit und breit, also wird mal kurz von der Autobahn runter, dann halten wir an einer Raststätte und es gibt mittag. Dann noch einkaufen für die nächste Unterkunft, die wir dann so um 18 Uhr erreichen. Marloth Park. Im Prinzip eine Ferienhaussiedlung direkt am Krügerpark auf eine Fläche so groß wie Düren. Im Prinzip sowas wie diese Bungalowparks in Holland, nur dass es du hier zwischen 50 Euro pro Nacht und 1500 Euro pro nacht pennen kannst. Es gibt alle Einrichtungen die man so braucht. Wir beziehen unsere Zimmer, können das erste mal due Waschmaschine befüllen und lassen den Tag ausklingen, wäre da nicht der abgehackte Schlangenkopf auf der Jalousie. Also das war zumindest meine Theorie. Zur Erklärung, auf einer Lamelle der Jalousie in der Küche war definitiv etwas amphibisches oder reptiliges. Ich hielt es für nen schlangenkopf, agnes nicht. Wir waren uns auch nicht einig ob es tot ist oder lebt. Agnes die hier eh schon Panik wegen allen möglichen Tieren gibt, vor denen sie sich ekelt oder für gefährlich hält ist mitn nerven schon durch. Ich will das Ding mit der Grillzange entsorgen. Tadaa, es ist ein frosch und er lebt. Und er hüpft weg. Agnes Panik, Bela Panik, ella findet es auch wenig witzig. Vor allem der Gedanke was kommt hier dann noch so alles rein. Beim versuch den frosch ausm Fenster zu buxieren, reißen wir dann noch die Jalousie aus der Wand. Bela will zu. Flughafen, oder zumindest woanders schlafen, agnes durchsucht das ganze Haus nach weiteren Gästen, Julian gibt sich bewusst cool. Nachdem alles abgesucht ist und bela erklärt wurde , dass die Bewegungsmelder der Alarmanlagen, dafür da sind zu heulen wenn ne Schlange im haus ist, schläft er dann auch recht schnell ein.so mal gucken wer am nächsten Tag noch lebt.Read more
Tag 8
August 9 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C
Halbwegs ausgeschlafen, also ich, agnes schläft hier schlecht, Betten zu hart, vermutlich auch bissel Angst. Bela ist auch recht früh wach, weil es im Zimmer zu hell war. Um 9 werden die anderen Beiden geweckt. Wir wollen in den Krüger Park, also Frühstücken, alles zusammen packen und los. LOS!!!!Los verzögert sich weil wir auf der Terrasse besuch von 2 kleinen Antilopen haben. Die müssen natürlich erst mal gefüttert werden und 2734 mal hören wie süß sie sind und fragen ob man sie mitnehmen kann. Da Tupper aber 1. Pleite ist und 2. So große Dosen gar nicht hat, lehne ich ab. Also fahren wir zum Krüger Park und haben ne böse Überraschung, der Park ist voll, es wird keiner mehr rein gelassen. Hab ich nicht mit gerechnet, da eigentlich keine Saison ist, also erstmal am Straßenrand 22 Frustzigaretten rauchen und zurück zur Wohnung. Gucke noch ob wir spontan noch ne gefühte Safari bekommen. Klappt aber auch nicht. Aufm weg reserviere ich dann mal den Krügerpark für die Nächsten 2 Tage. Wir halten an und kaufen bissel Feuerholz und wildtierfutter, mariella und bela was am Andenken laden und dann fahren wir in den Lionspruit Safaripark. Ist quasi auf der anderen Seite unserer unterkunft, zwar keine wirklich alternative aber ins Freibad wollten sie nicht, also eben das. Es wird noch schnell in die gegend gepullert, dann fahren rein und sehen auch recht schnell eine Herde giraffen. Und sonst sehen wir Wald, Sträucher, wald , wald , noch mehr sträucher und hier und da irgendeine Antilope. Ein wenig enttäuschend, da Bela und Julian eigentlich durchgängig nerven, dass sie jetzt endlich am Haus in den Pool wollen. Wir kommen noch am Geierplatz vorbei, dort lassen geier aus großer Höhe Tiere fallen damit sie aufplatzen und sie diese besser essen können. Dementsprechend viele Skelette liegen dort rum. Dann fahren zum Haus zurück, ich werf alle raus, muss noch schnell was besorgen und dann bin auch ich zuhause. Dort sitzt agnes am Pool, bela ist es zu kalt und julian ist im pool. Kurz danach wird gegrillt. Wir bekommen wieder Besuch von ner antilope und wir fahren zu einem Aussichtspunkt im Marloth Park. Auf dem Weg sehen wir eine Herde Zebramangusten, das südliche oribi, gemsbock, noch paar andere Antilopen, warzenscheine und kurz vor unserem Haus noch 2 giraffenRead more
Tag 9 - Krüger Park
August 10 in South Africa ⋅ ☀️ 30 °C
Diese nacht haben uns eine giraffe und diverse Warzenschweine im garrten besucht. Heute morgen noch mal ein Warzenschwein. Danach gehts dann endlich in den Krüger Park. Pünktlich um halb 11 stehen wir an der Zugangsbrücke. Wir werden freundlich gefragt ob wir Schusswaffen dabei haben. Mit nem nein sind sie zufrieden. So einfach kann wildern sein. Wir sehen auch schon relativ schnell die ersten Giraffen, Zebras und sonstige Tiere. Nach 10 Minuten sehen wir den ersten Löwen. Bzw versuchen den ersten Löwen zu sehen. Ein Auto parkt gemütlich davor und testet alle 231 objektive die man dabei hat. Wir sehen ihn trotzdem und nach ein paar netten Beschimpfungen meinerseits, die aber nicht gehört werden, fahren wir weiter. Touristen sind zum kotzen. Im nächsten Fluss sehen wir die ersten Nilpferde, bzw Flusspferde, wir sind ja nicht in Agypten erklärt der große Klugscheißer. Im weiteren Verlauf zeigen sich die Tiere recht wenig. Hier und da mal n gnu oder ein Zebra oder halt irgendein Reh, natürlich eine antilope erklärt der kleine Klugscheißer. Irgendwann sehen wir so wenig Tiere, dass agnes beschließt auszusteigen und einen busch zu markieren. Also genaugenommen musste sie pullern, was sonst. Aber vl fühlt sich ja jetzt irgendein Vieh getriggert. Wir fahren weiter und machen kurze Pause in einem Camp. Wieder pullern. 2x . Kauft jetzt eine Agnes, pullern gegen die Wüste. Ich glaube ja , dass sie der Sauerstoff Wasser entzieht und es auspullert. Wie ne Wärmepumpe quasi. Würde vermuten warum ihr immer kalt ist. Danach fahren wir noch bissel weiter..irgendwo soll ein leopard sichtbar gewesen sein, haben ihn aber nicht entdeckt. Stattdessen sehen wir echt viele Elefanten, riesige Herden von rehen und zebras und natürlich nilpferde. Die Straße wird auch noch mal kurz bewässert. Staubt ja auch sonst unnötig. Kurz vor Schließung sind wir dann auch draußen und fahren zur wohnung zurück. Es wird gegrillt und dann ist der tag auch schon rumRead more
Tag 10
August 11 in South Africa ⋅ 🌬 22 °C
Es Hat die ganze nacht geschüttet, was laut einheimischen irgendwie sehr komisch ist für die Jahreszeit. Aber es Regnet ja immer wenn wir in Urlaub sind. Trotzdem machen wir uns, nach dem morgendlichen Besuchs der Antilopen an unserer Terrasse auf den Weg in den Krüger Park. Leider sind wegen des Wetters alle Seitenstraße gesperrt. Auch die Tiere haben bei dem Wetter keine große Lust sich zu zeigen und bleiben lieber irgendwo, wo man sie nicht sieht geschützt im Dickicht. Von daher gibt es über den Tag Leider nicht so viel zu berichten anfangs. Irgendwann finden wir dann doch mal eine offene Seitenstraße und werden überrascht, dass dann doch mal unseren Allrad brauchen. Das weiße Auto ist jetzt dunkelbraun. Bela hat Spaß für 12. Ein verzweifelter VW Golf dreht um und nach 10 Minuten abenteuerlicher Fahrt kommen wir endlich an. An den Toiletten des Orpen Dams. Also pullern!!!!! Nebenbei sehen wir im damm auch einige Nilpferde. Danach geht's weiter, wir sehen endlich Nashörner auch wenn es schwer ist die aufs Foto zu bekommen. Und irgendwann herrscht auf der Straße wildes treiben. Nix geht mehr. Hab nach ewigen Warten noch einen kurzen Blick auf 3 weggehende löwen bekommen. Leider sind die touris sehr egoistisch hier geworden. Parken die Straße zu und lassen keinen anderen mehr sehen. Sehr schade. Nach einer weiteren halben Stunde endlich das nächste Highlight. Toiletten im skukuza rest Camp. Wir gehen noch kurz in den Shop und stellen dann fest, dass wir gar nicht mehr zeitig ausm park raus kommen. Zumindest nicht dort wo wir rein sind. Wir nehmen deshalb eine andere Ausfahrt und kurz vor Schluß haben wir dann tatsächlich noch was schönes gesehen. Ein riesen rudel afrikanischer wildhunde. Danach gehts Richtung Ausgang und wir finden tatsächlich ne Toilette. Kein Wunder , dass es hier für die Jahreszeit ungewöhnlich viel Wasser gibt. Alleine mariella und agnes sorgen für steigende Pegel. Wenn wir zurück sind, setz ich die mal in den Oberrhein. Danach gehts nach Hause und es heisst packen weil morgen geht's schon wieder weiterRead more
Tag 11
August 12 in South Africa ⋅ ⛅ 16 °C
Heute steht ein strammen Tag an.
Wir starten um 5 Uhr morgens in Richtung Johannesburg. Ich, Ella und Julian pennen. Agnes fährt, Bela ist natürlich wieder hell wach und wir wissen jetzt schon dass das dann sehr spannend wird je länger der Tag dauert. Mit 2 pippi Pausen und tanken kommen wir um kurz nach 10 in Johannesburg an, geben unseren vor Dreck stehenden Mietwagen ab, danach unser Gepäck und gehen durch die Sicherheitskontrolle. Wir schmeißen gewohnheitsgemäß alle unsere Flüssigkeiten vorher weg, um dann festzustellen , dass es keine sau interessiert ob man 10 Liter flüssigsprengsstoff mit rein nimmt. Egal. Kaufen wir uns drinnen halt neuen. Wir essen was und warten aufs Boarding. Wir fliegen mit airlink und einer embraer. Bin ich noch nie. Ich bin positiv überrascht, sehr bequeme sitze. Beinfreiheit wie lange nicht mehr in einem Flugzeug und das für 180euro. Trinken umsonst und essen gab's auch. Könnten sich nicht nur heimische billigairlines ne scheibe abschneiden. Also kurz das Flugzeug bewundern und einpennen. Mariella auch. Rest wach. Wach werde ich von panischen lauten 2 Reihen hinter mir. Wir landen parallel zum Meer. Also Seitenwind und für Agnes, die Landungen eh schon mies findet, eine ganz neue schauklige Erfahrung. Unten angekommen zittern ihre Hände immer noch so, dass ich kurz überlege sie als cocktailshaker zu vermarkten. Jetzt heisst es Koffer holen. Alle bis auf einen kommen auch recht schnell. Nur der letzte nicht. Augenscheinlich. Es ist zwar einer aufm band der genau so aussieht wie unserer. Agnes guckt auch noch rein um dann sehr sicher zu behaupten, ist nicht unserer. Also macht der Koffer alleine einen auf Grönemayer [ ich dreh hier schon seit stunden] auf dem Fliesband, wir sind panisch dass wirn koffer zu wenig haben um dann doch fest zu stellen, dass es doch unserer ist. Wir holen den Mietwagen und machen uns auf dem Weg zum addo park und verfahren uns. Der park hat 2 Eingänge oben, dann muss man einmal am park vorbei fahren, weil wir von unten kommen, oder man fährt unten rein durch den park und checked dann oben ein. Wir wollen eigentlich unten rein, verpassen aber die Einfahrt und fahren dann 30 Kilometer eine Kraterlandschaft lang durch bananenplantagen um dann doch oben einzuchecken. Dafür sieht das Auto jetzt schon aus wie das letzte , das wir abgegeben haben. Wir beziehen unsere Wohnungen. Ist ne Doppelhaushälfte. Julian und Ella haben also ihre eigene. Wir haben einen top ausblick. Um 19 Uhr steht dann ne Nachtsafari an. Es ist natürlich sau kalt. Wir sehen Elefanten, schakale, ne Hyänen, Eulen und noch bissel Kleinvieh. Bela pennt irgendwann mitten im Satz ein. Julian auch. Um 9 sind wir dann zurück. Bela wird zurück getragen und dann gehts ab ins bettchen.Read more
Tag 12 Addo Park und ganz besondere Tiere
August 13 in South Africa ⋅ 🌬 20 °C
Bela ist natürlich wieder sehr früh wach. Ich und agnes natürlich dann auch. Also bei agnes natürlich. Ich bekomme das oft genug gar nicht mit. Wir frühstücken und genießen den Ausblick. Wir sehen Kudus, Warzenschweine und sehr vermutlich nashörner und sonstiges von unserem Balkon. Agnes entwickelt hier richtige Adleraugen. Ich bin da nicht so gut und agnes will mir glaub ich geflexartig das Fernglas auf dem kopf zertrümmern weil ich nicht sehe was sie sieht. Pünktlich um 9 uhr verschlafen die großen. Die sollten nämlich eigentlich dann rüber kommen. Wussten sie aber nix von. Dass man in einer Ferienwohnung nicht nur besser abschließt sondern es auch eine gute Idee ist, den Schlüssel nicht die ganze nacht von außen stecken zu lassen ist ihnen auch neu. Bela füttern Vögel, es besucht uns eine sehr putzige manguste und die Kölner Heinzelmännchen sind auch hier. Diesmal sieht man sie aber. Irgendwelche parkangestellten haben offenbar Zeit zu viel oder ne gute nebenbeigeschäftsidee und putzen ungefragt unser Auto. Sehr nett die beiden. Trotzdem spannend. Bekommen ein Trinkgeld, freuen sich total und weg sind sie. Wir checken aus weil wir zwar im addo bleiben aber in ein anderes Camp wollen. Die Rezeption ist aber augenscheinlich nicht besetzt, also warte ich doof davor. Nach 10 Minuten ist mir das zu blöd und ich gucke nochmal ob da jetzt licht drin an ist. Ist es auch. War es die ganze Zeit. Das Glas der Tür ist nur dunkel getönt und dass da dunkelhäutige hinter dem braunen glas sitzen hat man nicht gemerkt. Peinlich. Wir kaufen noch was ein und fahren dann gute 3 Stunden durch den Park. Es gibt hier 2 Regeln. 1. Nicht aussteigen 2. Der Käfer hat Vorfahrt. Gerase auf den Käfer wird alle paar meter hingewiesen. In Deutschland würde man Mistkäfer sagen. Und die Kreuzen zu dutzenden die Straßen, meistens begleitet von einem bis Tennisballgroßen Ball aus Kot, den sie rückwärts mit ihrem Hinterbeinen durch die Gegend Rollen. Also allein wegen der Käfer und sem massiven Slalom fahren, sitzen hier im Sommer die Richger vom Alpinen Skirennen am rand und geben Noten und passen auf das man ja abwechsend links dann rechts,... an den Käfern vorbei fährt. Wir sehen viel, zum Beispiel toilettenhäuser, aber leider wieder keinen Löwen, dafür ne Schildkröte. Nach ca 30 Minuten hab ich beim Auto auch stolz wieder den Standartzustand hergestellt. Wir haben nen tollen Ausblick aufs Meer, sehen unzählige Elefanten .Teilweise wie sie sich gerade frisch mit Matsch bewerfen, oder Warzenschweine die sich gerade im Matsch wälzen. Befinde für mich, hab das Auto ideal getarnt. Paar Sträuße sehen auch noch. Natürlich nicht ohne weitere Pinkelpause plus zusätzlich das Wasseloch neu befüllen, obwohl man natürlich nicht aussteigen darf, sind wir pünktlich um 14 Uhr zum Essen im Maincamp. Daneben ist noch ein kleines Museum über die Tierwelt was sich bela anguckt während wir auf das Essen warten. Dann geht es zum nyathi Camp. Soll für mich das persönliche Highlight sein. Das Camp besteht aus 10 Hütten ist eigentlich in einem nicht öffentlich Teil des parks und streng abgesperrt. Wir fahren ca 30 Minuten in die walachei, müssen mehrere überspülte Brücken fahren, also agnes, und sehen dabei tatsächlich echt sehr sehr viele Tiere. Wir hatten schon gedacht, dass es in diesem extra abgesperrt Bereich weniger gibt. Wobei Bereich auch untertrieben ist , wenn man bedenkt dass wir allein über 6 Flüsse fahren. Irgendwann kommen wir tatsächlich an, und werden vom zuständigen Mitarbeiter begrüßt. Er ist recht froh, dass wir keine Fragen haben, weil englisch ist nicht so sein. Wir gehen dann auch direkt in das Haus und sind im ersten Moment echt erschlagen. Riesig. Traumhaft eingerichtet, einzigartiger Ausblick mit riesen Balkon. Dann aber der erste Wermutstropfen. Irgendwelche Krabbelviecher finden die Wohnung auch schön und haben es sich in den Ritzen überwiegend im Sofa bequem gemacht. Das ist jetzt nicht so schön. Die Kinder meutern schon, dass sie hier nicht schlafen werden. Ich glaube dass das fehlende Internet für 24 Stunden, diese Entscheidung zusätzlich bestärkt. Wir verfrachten die 3 kinder auf die Terasse und dampfend die Wohnung mit 3 Dosen insektenvernichter ein und setzen uns auch nach draußen. Wir beobachten von unserem Balkon 3 Nashörern, Horden von Affen, Kudus, Schweine,..... irgendwann gehen wir rein und stellen fest, dass unsere chemiebombe dazu geführt hat, dass jetzt alle dieser Tiere, Felsenspringer für die die es googlen wollen, aus ihren Ritzen gekommen sind und selbst ich jetzt hier nicht mehr schlafen will. Jetzt muss der arme Kerl doch englisch sprechen am Eingang. Die Kinder beladen schon mal das Auto, ich gehe zum Aufpasser. Der guckt sich dass an und versteht unser Problem. Er telefoniert dann rum und kann uns 2 einzelne Häuser anbieten. Das erste ist auch Krabbeltierfrei. Das zweite aber seit längerem nicht fertig gemacht und sieht auch aus wie Kraut und Rüben. Also alles wieder auf Anfang. Das Problem ist dass wir soweit ab sind, dass wir gar nicht alleine weg kommen weil auf dem weg 2 Tore liegen, die nur von Rangern geöffnet werden. Aber diese sind nur bis 18 Uhr besetzt. Nach ganz vielen Telefonaten wird uns gesagt wir können ein Haus im Maincamp haben. Einer Ranger kommt und macht die Tore auf. Also fahren wir in Dunkeln 30 Minuten durch die Gegend, zurück über die schmalen überspülten Brücken, werden tatsächlich raus gelassen und wieder ins andere Camp reingefallen und können das neue haus beziehen. Sehr schick, aber nicht mal ansatzweise vergleichbar mit dem was wir eigentlich wollten und ja auch hatten . Also gehts später ziemlich gefrustet ins Bett.Read more
Tag 13 Stau, Stau und Stau
August 14 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C
Die Nacht in der provisorischen Wohnung haben wir ganz gut verbracht. War ja auch qualitativ eigentlich sehr hochwertig, nur halt nicht das gewünschte. Nur ein paar Wasserprobleme hatten wir. Wenn man die Klospülung benutzt hat, ging die Dusche aus wenn man geduscht hat hat sich die Klospülung nicht aufgefüllt. Ergo sind wir morgens alle stinkend durch die gegend gelaufen, da agnes und mariella ja quasi abwechselnd pullern. Bela mal wieder streng nach dem Motto der Frühe Vogel fängt den Wurm, früh wach. Man sollte ihm das Sprichwort anders rum bei bringen, für den frühen Wurm war das ja schließlich keine gute Idee. Apropos Vögel. Davon haben wir ne Menge und bela verbringt die Zeit, bis die Anderen aufstehen mit Vögel füttern. Nachdem sich dann auch Mariella mal von Bett auf Klo zum Frühstück zum Klo zum zähneputzen zum Klo gequält hat, fahren wir los checken aus und gehen erstmal auf klo. Dann fahren wir durch den AddoPark nach draußen, hätten auch außen rum, aber da wir das ja schon außerpanmäßig bei ankunft gemacht haben , machen wir es diesmal richtig, stehen aber nach 200 Metern erstmal im Stau, weil ein elefant die Straße und die umgebende Bepflanzung als all you can eat Buffet auserkoren hat und gar nicht dran denkt, weg zu gehen. Also stehen wir und gucken beim Essen zu. Bei den ersten meldet sich die blase. Irgendwann isser weg, wir kommen 10 Minuten weiter und schon wieder parken die elefanten die Straße zu. Wir sehen unterwegs die üblichen Tiere, lassen zu meinem erstaunen die einzige Toilette im park links liegen, mit dem Resultat, dass die letzte halbe Stunde im park abwechselnd wasserstandsmeldungen gegeben werden. Endlich am Tor angekommen wird natürlich gepullert. Dann ab auf die Autobahn. Stau. Polizeikontrolle. Die ganze Autobahn ist mit paar hundertschaften abgesperrt und jedes Auto wird rausgewunken. Wir können mach kurz führerschein zeigen und kofferraum öffnen auch wieder weiter. Wieder meldet sich die blase. Vermutlich werden in Südafrika die Abwassergebühren angehoben wenn wir weg sind. Die fahrt geht bis kurz vor plettenberg bay. Erst haben wir eine Führung im Affenpark, dann gehen wir selbstständig durch einen Vogelpark. Liegen direkt nebeneinander. Auf dem Weg zum Vogelpark trägt ein Mann ein Sofa spazieren und bela fragt irritiert warum. Die Antwort, dass man ihm im affenpark nicht sofort aufm baum schlafen lassen will, beunruhigte ihn ein wenig. Auf der anderen seite hat er sich unter seinen Brüdern eigentlich sehr wohl gefühlt und ich meine auch 2 affen gesehen zu haben, die ein " wilkommen zuhause verlorener Bruder " schild hochgehalten haben. Nach den parks wird in plettenberg gegessen eingekauft und es geht in Richtung wilderness. Natürlich nicht ohne pippi stopp 11 und 12. In knysa, 45 Minuten vor unserem Ziel geht dann gar nix mehr. Wieder Stau. Nix geht. 90 Minuten lang. Wir sehen 7 Krankenwagen, 2 kranwagen und ganz viel Polizei. Irgendwann geht's weiter wir sehen noch den Unfall, und so wie wir das erkannt haben, steht es auch heute in der Zeitung. Ein suv ist mit einem LKW kollidiert und ein lkw deswegen durch die leitplanke ins Meer. Das dauert dann halt leider zu unserem Pech. Wir kommen im Dunkeln an, das haus ist wieder ein träumchen , aber dann gehts auch ins bett.
P.s. zu. Glück haben wir wie in jeder Unterkunft bisher wieder mindestens 2 toiletten, dass die anderen auch mal ne Chance haben.Read more
Tag 14
August 15 in South Africa ⋅ ☀️ 16 °C
Heute heisst es erstmal auspennen. Soweit es Bela zulässt. Aber es ist auch mal nicht halb 6. Julian ist gegen 9 wach. Mariella sehen wir eigentlich den ganzen Vormittag nicht. Ich fahre morgens kurz einkaufen, dann geht's runter zum Meer. Bela ist voll in seinem Element. Wasser, Sand und Matsch. Für julian war der weg die Terasse runter schon zu viel Bewegung. Außerdem gibts am Strand kein Internet, dass ja auch irgendwie doof. Und keine Toilette, das findet eher agnes doof. Bela hat für sich auch eine neue Beschäftigung gefunden, er schmeißt auf jede der 2 Millionen Schnecken, die sich verbuddeln wollen, eine handvoll Sand, damit sie schneller fertig sind. Irgendwann gehen wir dann mal hoch wecken mariella, da die wasserbetriebe schon angerufen haben, dass sie sonst die abwasserkanäle extra spülen müssen. Wir fahren dass einkaufen, was ich depp vergessen haben, fahren kurz auf einen Aussichtspunkt überhalb des Dorfes, dann auf einen kleinen marktplatz wo jeder n Pfannkuchen bekommt und ich ne Bratwurst. Von einem gefühlt 100 jährigen deutschen, aus Husum, der vor 55 Jahren für ein jahr nach Südafrika wollte und irgendwie immer noch hier ist. Dann ab in die wohnung und zum Strand. Es müssen schließlich Schnecken vergraben werden. Mariella und Julian malen aus Verzweiflung das wlan Symbol in den Sand. Hilft nix. Klappt nicht. Die Sonne ist warm der Wind ist kalt. Irgendwann dann ab auf die Terrasse grillen und essen. Im Meer sieht man jetzt unzählige Delfine schwimmen , wir beobachten das bis es dunkel wird. Lassen den tag mit Kartenspielen, diversen toilettenngängen und natürlich endlich wieder wlan ausklingen.Read more
Tag 15 - wir kaufen koffer
August 16 ⋅ ☀️ 17 °C
Heute gehts nach Outdshoorn ins Cango Wildlife. Wir fahren recht früh los. Wir fahren durch das Landesinnere. Agnes freut sich. Es geht hoch und runter und der nächste Abgrund ist nie wirklich weit. Dafür ist der Ausblick toll. Wir kommen gut durch, kommen zeitig an und können dank Reservierung direkt durch. Auf uns wartet schon ein Mitarbeiter der uns mit zu Herbert nimmt. Herbert ist ein Zwergnilpferd. Eigentlich in Westafrika beheimatet aber es wohnt jetzt hier. Aber Herbert ist nicht da. Herbert dümpelt unter Wasser. Aber wie ich, kommt Herbert wenn es essen gibt. Das Wasser spritzt und sprudelt , es ist unheimlich und heraus kommt ein glichtiges äußerst dumm guckendes putziges Vieh und trottet zu uns. Mein verlorener Bruder. Ich will es knuddeln und mitnehmen. Herbert futtert gemütlich während wir in antatschen dürfen. Eigentlich sind die aggressiv, aber Herbert nicht. Herbert will einfach nur futtern und chillen. Beschließe im Shop einen Koffer zu kaufen und Herbert zu entführen. Danach den schleimigen Schnodder von den Händen waschen , wir können noch kurz die Tierküche sehen, dann gehts weiter mit der Führung. Wir sehen zuerst Papageien und Fledermausis, dann Geier , Krokodile , Stachelschweine, Flamongos und bestimmt noch irgendwas, was ich vergessen habe. Dann geht es rüber zu den Katzen, Geparden, Leoparden und Löwen. Leider ist hier im Mai eine große Überschwemmung gewesen und alles noch nicht wieder ganz in Schuss. Uns begleitet bei der Führung eine weitere deutsche Gruppe und ich bin wieder froh keine Busreise zu machen. Die eine glaubt Geparden sind so groß wie Dackel, Lemuren sind Faultiere, und die armen Krokodile liegen nur in einem kleinen Teil Wasser obwohl das Wasser auf der anderen Seite viel größer wenn auch dreckiger ist. Wir standen auf einer Brücke... bei so viel geballter Dummheit hätte ich den Reisebus höchstpersönlich in einen der vielen Abgründe gesteuert. Achja und irgendso ne trulla die nur singen und klatschen inner Schule hatte, fühlte sich massiv gestört, dass in einem Tierpark Tierlaute von Band eingespielt wurden. Zum glück waren die echten Tiere vorsorglich vor deutschen Touristen geknebelt. Wie dem auch sei. Agnes Mariella und ich dürfen jetzt rein zu den Geparden. Agnes hat bissel viel schiess, lässt sich aber nichts anmerken. Die sind schon groß. Aber die liegen gechilled in der Gegend rum. Also dürfen wir die Streicheln, sie schnurren übrigens sofort. Mariella beschließt einen Koffer zu kaufen und einen zu klauen. Als wir genug geknuddelt haben dürfen alle man zu den Lemuren rein. Nach der Reihe kommen sie auf uns gehüpft und werden natürlich mit Futter dazu ermutigt nicht weg zu gehen. Agnes entscheidet sich einen Koffer zu kaufen und einen Lemuren zu klauen. Danach gehts ins Vogelgehege wo wir versuchen die Vögelchen auf uns landen zu lassen, wir gucken uns noch ein paar schlangen an und dann gehts auch wieder zurück. Eigentlich wollten wir paragliden. Also beeilen wir uns, aber der Wind steht schlecht also fahren wir wieder damit bela noch ein paar Schnecken einbuddeln kann. Er entscheidet sich einen Koffer zu kaufen um ein paar Schnecken zum verbuddeln mitzunehmen. Eigentlich könnte man bela am Strand aussetzen und ne Woche später wieder abholen. Wir gehen im Anschluss noch Essen, mal keine Burger, außer Agnes, die isst jetzt den 13 . Tag chicken Burger. Ich esse kudu. Man merkt zum normalen Rind eigentlich keinen Unterschied. Außer am Preis. Es war schon sehr lecker, aber hätte keinen Unterschied gemerkt. Dann wird der Tag ausklingen gelassen.Read more
Tag 16
August 17 in South Africa ⋅ ☁️ 16 °C
Heute gehts nach Simons town. Die fahrt geht durch ganz viel schöne Landschaft. Nilpferd, Gepard und lemur sind Im Kofferraum verstaut. Ca 90 Minuten vor unserem Ziel wechselt die Landschaft von ganz viel gegend. In ganz viel Stadt und leider auch ganz viel township. Es ist doch sehr bedrückend an kilometerlangen blechhüttensiedlungen vorbei zu fahren und ich glaube wenn man das nicht gesehen, kann man sich das auch nicht vorstellen. Schon gar nicht, wenn 3 Meter weiter die luxusbauten folgen. Jetzt heisst es auch zum ersten Mal Stadtverkehr. Agnes freut sich, die fährt nämlich und gibt dann auch erstmal mit voller Überzeugung dem Fahrer eines anderes Fahrzeugs ein zeichen mit der scheibenwischanlage, dass sie ihn reinlässt. Bela machen wir auch mal auf die geänderte Umgebung aufmerksam, er guckt mal kurz hoch vom tablet, sagt oh toll Kirmes und ist fertig mit der Bestandsaufnahme. Wo auch immer Kirmes. Irgendwann sind wir da, schmeißen unsere Sachen ins Haus und gehen hinten durch unser gartentor direkt an den Strand. Dort ist ein kleiner weg den wir lang laufen können und schon bald begrüßen uns die ersten Pinguine und Klippschliefer. Und das werden auch immer mehr. Beginnend von unserem Garten, wo das Meer noch nicht abgesperrt ist laufen sie um uns rum. Weiter hinten für Touristen ist dann ein Holzweg abgesperrt zum Strand und man sieht sie nur noch durch Zaun. Mit Babys und allem drum und dran. Ich kaufe gedanklich schon wieder koffer. Irgendwann erstmal genug geguckt. Zurück in wohnung. Bekommen info das um halb 10 Stromausfall ist. Laden was wir laden können, fangen Glühwürmchen, machen Kamin an. Kamin ist aber doof. Will nicht an bleiben. Selbst nicht mit ganz viel Wind durch Fön. Der Stromausfall bleibt aber aus. Ich muss noch neues toast kaufen. Ist spannend, weil jetzt auch die Pinguine die straßen übernommen haben und in Vorgärten nisten. Mariella will nicht in ihrem Zimmer schlafen. Sie war eigentlich eingeplant in einer eigenen wohnung die über unsere Terrasse zugänglich ist zu übernachten. Also quasi 1,50 von der terassentür unseres schlafzimmers wartet eine wohnung für sie mit Wohnzimmer, Küche , Schlafzimmer und Bad. Ist ihr aber zu unheimmlch. Keine Ahnung warum. Jetzt pennt sie aufm Sofa, weil julian es auch zu unheimlich war. Schade. Das haus hier hat wieder eine top Lage. Ist auch schon sehr alt. Toll ausgestattet, Heizung fehlt aber und alles klemmt und hakt was . Altes haus halt. Agnes findet es auch unheimlich. Jetzt pennen alle. Ich werde mir jetzt mal die dicke Kette vom Tor holen und durchs Haus laufen. Also werdet ihr morgen vermutlich nix von mir hörenRead more


























































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































TravelerGute Reise!!!
Einen schönen Urlaub wünsche ich euch und ich freue mich auf deine Reiseberichte [Nelly]
TravelerSchönen Urlaub. 😘