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Nordwestpassage

Nach 5 Monaten in der Alderney Marina von Dartmouth, Halifax geht unsere Reise zuerst wieder nach Grönland und führt uns via Nordwestpassage (NWP) nach Alaska. Read more
  • Last seen in
    🇺🇸 Nome, United States
  • NWP beendet...

    September 7 in the United States ⋅ ☁️ 12 °C

    ... aber die Reise geht bald weiter!
    Dennoch: Nach 3600 Seemeilen und gut drei Monaten haben wir Nome erreicht. Wir sind sehr glücklich, hier zu sein. Die Etappe von Point Barrow hat uns gezeigt, dass die Herausforderung nach dem Eis nicht aufhört. In der Tschuktschensee und Beringsee können Wind und Welle recht anspruchsvoll sein. Bei dieser Etappe hatten wir Böen bis 42 kt und hohe sehr steile Wellen.
    In Nome hatten wir einen sehr freundlichen Empfang durch den Hafenmeister und auch die Zollbehörde. Wir liegen am Steg zusammen mit den Fischern und "Gold Schürfern". Von Pontonbooten mit Meeresstaubsaugern wird der goldhaltige Sand gesammelt und dann filtriert.
    Nach langer Zeit gehen wir heute mal wieder in den Ausgang: Pizza und Bierchen nach rustikalem Nordalaska-Style. Hier bleiben wir nun ein paar Tage und sitzen einen kommenden Südsturm aus.
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  • Bye Bye Eis...

    September 3 in the United States ⋅ ☁️ 3 °C

    Heute morgen haben wir ein wunderbares Geschenk erhalten: Zum Abschied aus dem Eis und der Beaufort See tummeln sich zwei Eisbären ca. 100 m entfernt von uns auf der Landzunge, vor unserem Ankerplatz, herum. Wir sind so happy, dass wir sie noch gesehen haben 🥰.
    Nun sind wir bereits in der Tschuktschensee auf dem Weg nach Nome.
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  • Pausetage

    September 1 in the United States ⋅ 🌬 5 °C

    Bei dem trüben Wetter kommt unsere Winterbeleuchtung wieder zum Einsatz: Himmel grau, Wasser grau-braun, Landzunge grau-schwarz. Einzig die weissen Möwen und die brechenden Wellen hellen es draussen optisch ein wenig auf. Ab und zu schaut ein Seehundkopf aus dem Wasser - ist hier alles noch in Ordnung?
    Wir beschließen Ankerwache zu machen, da wir bei der Windrichtung ziemlich schnell auf Land stoßen würden, falls der Anker nicht hält. Bis jetzt alles super fest! Wahrscheinlich, hoffentlich geht es am Donnerstag weiter. 🤞
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  • Point Barrow...

    August 30 in the United States ⋅ ☁️ 2 °C

    ...oder Utqiagvik, wie der nördlichste Ort der USA heisst. Wieder eine Tagesetappe geschafft, die mit einer wunderbaren Nacht begann: über die Aurora App kam die Nordlichtmeldung herein, als ich - Christine - Wache hatte. 23 % Chance, Nordlichter zu sehen. Der Himmel hatte aufgeklart und ich konnte dieses wunderschöne Tanzen am Himmel beobachten.
    Bei Morgengrauen konnten wir sogar unseren Parasailer setzen und damit bis zum Ziel segeln, da nun kein Eis mehr vorhanden ist.
    Zusammen mit den Segelbooten Vanuily, Hafiz und Aglaia peilen wir Barrow an. Die Bucht und auch die Zufahrt zur Elson Lagoon ist unheimlich flach. Auf die Karten ist kein 100% iger Verlass, wegen der sich ständig verändernden Landzungen und dem vorgelagertem Untergrund. Die frühe Eisfreiheit und Brandung setzen dem Strand arg zu. Das Segelboot Aglaia erreicht die Lagoon als Erstes. Sie haben zusammen mit uns am meisten Tiefgang. Mit dem Dinghy und Handecholot erkunden Sie die Lagoon und wir können Ihre Beobachtung für unsere Anfahrt und den Ankerplatz nutzen. Wir sind sehr happy darüber, sonst hätten wir, wie sonst auch, eine Erkundungstour
    machen müssen. Der Platz ist schaukelig durch den Wellenschwell, aber der einzige Ankerplatz vor dem kommenden Starkwind. Wir werden es hier also aussitzen!
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  • Ein Hauch von Schutz

    August 29 in the United States ⋅ 🌧 3 °C

    Wir haben das Eis sozusagen rechts liegen gelassen auf dem Weg nach Thetis Island. Dazu nehmen wir die innere Route entlang einer Reihe von Mini-Inseln. Am Newport Entrance müssen wir wegen der geringen Wassertiefe kurz die Luft anhalten. Wir haben nur noch 50 cm Wasser unter dem Kiel und schleichen über die Untiefe. Bei der nächtlichen Einfahrt hinter die Halbmond-Sichel (Thesis Island) holen wir noch einmal tief Luft. Wieder nur 50cm...! Dann liegt der Anker auf 3.70m.
    Durch Stürme und Packeisbewegung bilden sich immer wieder neue Flachstellen.
    Mit uns liegen noch die bekannten drei Boote hier. Die weitere Planung ist anspruchsvoll. Die Schutzmöglichkeiten an der Küste sind gering und Starkwinde kündigen sich an. Heute Nachmittag machen wir noch eine Etappe zum nördlichsten Punkt Alaskas: Point Barrow. Dort werden wir auf ein Wetterfenster warten, um nach Süden - Richtung Nome - weiter zu segeln.
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  • 2. Stop in Alaska

    August 27 in Canada ⋅ ☁️ 4 °C

    Nach 138 Seemeilen fällt das zweite Mal in den USA der Anker. Die Etappe von Herschel nach Demarcation Point (USA) war heftig. Wir hatten noch ein paar Stunden Tageslicht durchs Eis und dann wurde es (an-)spannend. Wir mussten durch viel Eis, teilweise riesige Schollen. Gregors Nachtsichtgerät vom Jagen war eine super Ergänzung zum Radar. Das letzte Stück stand ich, Christine mit der starken Taschenlampe im Bug, um den besten Weg durch das Labyrinth zu finden. Hinter der kanadisch/amerikanischen Grenze haben wir am Demarcation Point für zwei Stunden geschlafen und sind mit Tageslicht direkt weiter, um die guten Verhältnisse durch das Eis zu nutzen. Wir schlängelten uns durch den engen Korridor zwischen Ufer und Eis. Sehr anstrengend! Und plötzlich erspähen wir an der Küste atemberaubend schöne Schneeberge. Nun ankern wir in einer offenen Bucht vor Simpson Cove. Das Angrillen endete leider mit einem Fettbrand - Löschdecke sei dank! Gut zu wissen, unser Grill kann sogar in der Arktis richtig heiss 🤣 . Jetzt erst mal schlafen - hoffentlich ohne Eis am Schiff - und morgen geht es weiter.Read more

  • Herschel Island

    August 25 in Canada ⋅ ☁️ 7 °C

    Diese Etappe war sehr hart. Größtenteils hart am Wind - bis 28 kt/ Windstärke 7 - bei einer Wassertiefe von knapp 10 m mit übler Welle. Und das über 60 Seemeilen hinweg. Wir kennen jetzt wahrscheinlich jede Stelle im Boot, die rappelt. Mit wenig Schlaf und sehr happy hier zu sein, waren wir direkt an Land. Ein Ranger war nicht hier, um sich zu registrieren und vor allem die Sauna einzuheizen. Wir hatten uns schon so gefreut 😌. Dafür treffen wir hier weitere Segler: SY Hafiz (Schweiz), SY Vanuily (Frankreich) und SY Aglaia (USA). Eine ungewöhnliche Begegnung mit so viel Seglern an einem verlassenen Ort.Read more

  • Und weiter geht's...

    August 24 in Canada ⋅ 🌬 6 °C

    Nach dem Eis wurde die Fahrt bis Tuk ganz schön anstrengend: starker Halbwind, brechende Wellen und furchtbar flaches Wasser (-3.5 m). In Tuk haben wir ausgeschlafen, getankt und uns entschieden - sehr schade, aber wichtig - weiterzufahren. Der Wind ist zu gut. Wir hätten gerne die Pingus besucht. Grosse Erdhügel, die durch einen sich ausdehnenden Eiskern im Permafrost entstehen. Falls der dann schmilzt - was in letzter Zeit häufiger passiert- bleibt ein Kraterberg übrig. So bleibt es nur bei einem Schwatz mit dem rotblonden Tankwagenmann, mit seinen deutschen Wurzeln (deutscher Urgroßvater hat genetischen Fussabdruck in der Arktis hinterlassen) und ein paar Damen vom Office. Zum Abschied steht ein Ziesel am Pier!Read more

  • Amundsen Gulf & Franklin Bay

    August 22 in Canada ⋅ 🌬 8 °C

    Um Mitternacht geht es los. Zum Glück haben wir noch nautische Dämmerung und das näherkommende Eis ist fast immer zu erahnen. Dennoch sind wir sehr happy mit unserem Radar. Die erwartete "Alteis-Zone" ist sehr gut erkennbar, auch auf den Satelitenbildern der SIKUApp. Im Hellen können wir uns dann gut am Rand der Zone bis zur Küste navigieren. Vor uns liegen die sogenannten "Smoking Hills" am Cape Bathurst. Es kommt seit tausenden von Jahren zu einer Selbstentzündung aufgrund Ölschiefergestein zusammen mit Schwefel. Es raucht entlang der Küste immer wieder aus den Felsen.
    Nach 16 Stunden umrunden wir Baillie Island und sind in der Beaufortsee angekommen. Morgen Mittag sollten wir Tuktujaktuk (Tuk) erreichen.
    Tip: Handy quer halten für Video 🙃
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  • Landgang

    August 21 in Canada ⋅ ☁️ 3 °C

    Wir erkunden die sehr karge und flache Insel: Es liegt einiges an Treibholz herum. Hier würde man sogar ein neues Fenderbrett bekommen. Im See entdecken wir einen Bastölpel und am Ufer läuft eine Art Reiher herum - erstaunlicherweise! Der Südostwind hat einige Eisschollen in die Bucht getrieben, aber sie stranden am anderen Ufer. Zusammen mit Chris und Olga besprechen wir die weitere Fahrt. Wir werden in der Nacht starten, um dann möglichst viel Tageslicht bis Baillie Island zu haben. Morgen Abend sollten wir dann wieder in eisfreiem Gewässer unterwegs sein - für den Moment.Read more

  • Summer's Harbour

    August 20 in Canada ⋅ 🌬 3 °C

    Morgens war Gregor noch alte Gräber besichtigen und nach dem Mittag sind wir dann wieder los und haben Cape Parry umrundet.
    Aber nix mehr mit Sommer - mit dem näher kommenden Eis wird es schlagartig kälter (von 16 Grad auf 3 Grad). Sehr eindrücklich!
    Die SY Blue Peter fährt voraus und meldet uns die ersten Eisschollen. Die Dichte nimmt sehr schnell zu, aber gemäss Eisbericht und Radar auf der SIKU App (extra für die Inuits), haben wir es auch so erwartet. Die Eisschollen bestehen aus "Einjährigem Eis" und "Altem Eis". An der Dicke und Kompacktheit lässt es sich unterscheiden und ein Rammen von altem Eis tut mehr weh. Wir haben bis jetzt immer wieder Robben im Wasser gesehen und nun endlich mal eine relaxte Bartrobbe auf einer Scholle.
    Mit dichter werdendem Eis fahren wir voraus und Chris und Olga folgen uns. Gemeinsam liegen wir nun in einer geschützen Bucht, direkt neben Fiji? Es ist aber trotzdem kalt. 🤣
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  • Weitere Pausetage

    August 19 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Wir mussten den Anker neu setzen, da wir unangenehm nah am Ufer lagen mit unserem Heck. Zusätzlich haben wir zwei Landleinen ausgelegt und fühlen uns nun beruhigt. An Land finden wir Spuren von Eisbären. Ein junges Paar kommt mit ihrem Boot kurz bei uns vorbei. Sie sind auf dem Weg zu ihrem Camp und wollen Belugawale jagen. Den Abend verbringen wir auf der SY Blue Peter und Olga verwöhnt uns mit einem exzellenten 4-Gang Menü. Dazu geniessen wir unsere letzte Flasche Weisswein aus Nova Scotia und noch feinen französischen Wein aus Chris "Weinkeller".
    Nach gemeinsamer Beurteilung der Wetter und Eissituation, entscheiden wir noch einen Tag hier zu bleiben. Leider gibt es hier keinen Badespass für Christine: alles voller Feuerquallen.
    Auch wenn das Eis die Küste von Alaska noch ziemlich blockiert, planen wir langsam unsere Einreise in die USA und beschäftigen uns mit der Überwinterung in Seward, Alaska.
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  • Letty Harbour

    August 17 in Canada ⋅ ⛅ 8 °C

    Nach 2.5 Tagen machen wir wieder einen Stop. Ursprünglich wollten wir um Parry Peninsula herum zu einem anderen Ankerplatz (Summer's Harbour). Wegen angesagtem Starkwind und dem Eis von oben ist diese geschütze Bucht aber viel besser. Ca. 15 Meilen vor der Küste queren wir eine Eiszone (1/10). Der Ankerplatz ist dann wunderbar eisfrei. An Land stehen die verlassenen Hütten vom Hudson Bay Trading Post, der vor 89 Jahren aufgegeben wurde. Unsere Seglerfreunde Chris und Olga von der Blue Peter treffen später noch ein. Es hat genug Platz in der kleinen Bucht. Weiter geht es dann erst nach dem "Stürmchen" und mit neuen Eisinformationen.Read more

  • Disappointment Harbour

    August 14 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

    Wir erreichen nach 24 Stunden unter Motor Edinburgh Island. Trotz Windstille zieht es uns von Cambridge Bay weiter, da noch ein gutes Stück "Arbeit" auf uns wartet bis Alaska. Wir nutzen die absolut ruhigen Verhältnisse, um unseren gekauften riesen Saibling (4kg...) zu präparieren und natürlich auch schon etwas davon zu geniessen. Ansonsten sind wir mittlerweile eingespielt bei einer Fahrt über die Nacht und freuen uns abwechselnd auf das vorbereitete Lager.Read more

  • Cambridge Bay

    August 12 in Canada ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir legen am Steg neben der SY Aglaia an. Die bekannte Seglerin Kirsten Neuschäfer (Gewinnerin der Golden Globe 2022) segelt das Boot nach Seattle. Wir bekommen gerade noch die partielle Sonnenfinsternis mit und warten dann auf den Dieseltruck. Das Städtchen ist gross und sehr staubig. Zwei Italiener kommen an den Steg und wir kommen bei einem gemeinsamen Kaffee an Bord ins Gespräch. Sie warten auf die SY Lifexplorer, die gerade die NWP von West nach Ost segelt und sie hier, voraussichtlich am Sonntag, an Bord nimmt. Sie müssen warten und wir wollen morgen weiter.Read more

  • Simpson Strait

    August 10 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Wir fahren durch eine sehr schmale und untiefe Passage mit türkischer Strömung, Strudel und stehenden Wellen - wenn man den falschen Zeitpunkt erwischt. Wir befinden uns nahe Neumond und haben keinen Wind, was ruhige Verhältnisse: maximal 3 Knoten Strömung mit uns (kann aber bis 7 kt sein), bedeutet.Read more

  • Gjøa Haven

    August 9 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach 532 Seemeilen und knapp 4 Tagen erreichen wir Gjøa. Hier hat Amundson zweimal überwintert. Nachdem wir die Eisfelder im Perry Channel hinter uns gelassen haben, segeln wir eisfrei bis Gjøa. Wir passieren flache wüstenähnliche Inseln, sehen sehr viele Seehunde und Narwale. Seit über 3 Monaten erleben wir den ersten Sonnenuntergang. Der nächste Sonnenaufgang macht umso mehr Freude.Read more

  • Peelsound

    August 6 in Canada ⋅ ☁️ 4 °C

    Wir haben uns entschieden loszusegeln und sind vom Lancaster Sound über den Parry Channel im Peelsound angekommen. Nächster Meilenstein ist erreicht! Mittwoch Morgen erhielten wir Nachricht von der SY Alma af Frøja, dass sie bei sehr guten Bedingungen in den Peelsound gesegelt sind. Wind und Wetter bleiben stabil-das ist unser Startschuss. Erfreulicherweise machen sich auch unsere Seglerfreunde Chris und Olga mit SY Blue Peter auf den Weg und entscheiden sich auch für den Peelsound. Sie kommen ca. 30 SM hinter uns her. Dank Starlink stehen wir per WhatsApp im Kontakt. Auf der Karte sieht man unsere Route - perfekt gewählt 🤣.
    Wir konnten gut durch die Zonen mit Eisschollen navigieren. Anfänglich schauten wir zusammen beim dichteren Eis. Als das Eis offensichtlich weniger wurde und sich unsere erste Nervosität gelegt hatte, machten wir im 2 -Stunden Rhythmus abwechselnd weiter. Wahrscheinlich geht es so noch einen Tag weiter, bis wir einen Ankerplatz am Ende des Peelsounds erreichen.
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  • Pausetag (e)

    August 3 in Canada ⋅ 🌧 7 °C

    Das Highlight von heute ist unser neuer Nachbar: ein Moschusochse. Gregor konnte ihn mit der Drohne fotografieren. Beim Fischen hatten wir bis jetzt kein Glück. Dundas Harbour wäre wahrscheinlich der bessere Ort gewesen - dort wimmelte es an Seehunden.
    Ansonsten ist nun etwas Geduld gefordert bezüglich der weiteren Fahrt. Westlich von uns (ca. 50 SM) beginnt eine Eiszone mit unterschiedlicher Dichte und versperrt den "Peelsound". Nun kommt kurzzeitig Westwind, dann länger östliche Winde und wir werden beobachten, was mit dem Eis passiert. An einer anderen Stelle blockiert das Eis noch eine Art Kanal, die "Bellotstrait". Wir stehen mit anderen Seglern in Kontakt bezüglich der möglichen Routen. Entscheiden muss allerdings jeder für sich.
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  • Burnett Inlet

    August 2 in Canada ⋅ ☁️ 6 °C

    Entlang von Devon Island fahren wir unter Motor und erreichen den nördlichsten Punkt unserer Reise: 74 N Mit aufkommendem Nebel wird die Stimmung immer mystischer. Die kargen Berge mit den Eisplateaus erinnern uns an Spitzbergen. Mit einer deutlichen Geräuschkulisse begrüßen uns einige Walrösser vor der Bucht.Read more

  • 1. Meilenstein

    August 1 in Canada ⋅ 🌧 6 °C

    Die Überfahrt nach Kanada dauerte 4 Tage, 9 Stunden. Da wir mehrfach halsen mussten, wurden es 494 Seemeilen.
    Wir erreichen Devon Island, die größte unbewohnte Insel der Erde, die 34% grösser ist, als die Schweiz.
    Mit guter Sicht nehmen wir Gletscherzungen bis ins Meer, karge Plateauhügel und grün türkises Wasser wie ein Gletschersee wahr.
    Dundas Harbour ist ein seit 75 Jahren verlassener Außenposten der Royal Canadian Mounted Police. Der erste Landgang, mit potentieller Eisbärbegegnung, ist wieder etwas aufregend. Doch dieses Mal bleiben alle grossen weissen Steine unbewegt 🤣.
    An Bord feiern wir dann den 1. August 🇨🇭🫕, schon fast traditionell mit Käsefondue.
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