Tayrona National Park I/II
January 24 in Colombia ⋅ ☀️ 24 °C
Vorab schon einmal so viel: Diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen!
Nach einem schönen Abend mit einem sehr netten Schweizer Paar (Grüße an Rachel und Stefan) standen wir heute sehr zeitig auf, um den Tayrona-Nationalpark zu besuchen. Da wir beide früh wach waren und genug Zeit hatten, machten wir uns direkt zu Fuß auf den Weg. In den verschiedenen Reiseberichten wird viel darüber berichtet, doch zumeist geht es um die verschiedenen Strände und die vier indigenen Völker der Sierra Nevada de Santa Marta, die dort leben.
Ursprünglich war geplant, die letzten Tage unser Kolumbienreise hier zu verbringen. Der Park ist jedoch im Februar für einige Zeit geschlossen, denn er ist kein Erholungsgebiet, sondern ein heiliger Raum der indigenen Bevölkerung. Diese „Tourismus-Pause” hilft, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wiederherzustellen. Die Indigenen nutzen diesen Zeitraum für spirituelle Rituale (Manos), um die Störung durch Menschen auszugleichen.
Gleich zu Beginn des Tages hatten wir bereits die erste schöne Situation: Heke lief über die Hängebrücke; die wir gestern aufgrund meiner Höhenangst geskippt haben und wir konnten die ersten Tiere bestaunen. Danach ging es an einer viel befahrenen Straße Richtung dem Eingang „El Zaino“. Dort angekommen stellten wir uns an die Schlange für das Ticket an und Heke kam direkt mit einem netten Herren Namens Wilson und seinem Sohn Juan ins Gespräch. Direkt boten sie uns an, mit ihnen gemeinsam in den Park zu fahren und uns das Geld für das Shuttle zu sparen. Da sie ohnehin mit dem Auto auf dem Parkplatz fahren, wo auch die Busschuttes hinfuhren, wäre es kein Umstand. Wir nahmen dieses liebe Angebot gerne an und so saßen wir wenig später mit der gesamten Familie in einem Toyota mit 7 Sitzen und fuhren in den Park hinein. Die Familie (bestehend aus Wilson, seiner Frau,seinem Sohn Juan und der Schwester seiner Frau) war extrem lieb. Sie waren wohl nicht allein unterwegs - zumindest rufen sie irgendein Familienmitglied in einem zweiten Auto an und schilderten, wie und wo genau es die Tickets gibt, wie teuer diese sind und wie man mit dem Auto in den Park gelangt. Es war ein kleines durcheinander und es erinnerte mich ein wenig an meine Familie, wenn wir mit mehreren Autos unterwegs sind ;)
Dort angekommen machten wir uns (nun jedoch zu zweit) auf den öffentlichen Wegen entlang Richtung Stand. Der Wanderweg ging auf und ab und ich warnte Heke bereits, dass er den Rückweg wohl etwas Geduld mit mir haben müsste.
Nachdem wir die Berge überquert hatten liefen wir an verschieden Stränden vorbei bis zum Cabo San Juan de Guida, einem der bekanntesten Strände Kolumbiens (was leider viele für ihren Instagram-feed zeigen wollen).
Wir versuchten also so zeitig wie möglich dort zu sein, damit wir den wunderschönen Strand mit möglichst wenig Menschen bestaunen konnten.
Dort angekommen gönnten wir uns eine kleine Pause und trafen tatsächlich irgendwann wieder auf unseren hiflsbereiten Herrn Wilson und bedanken uns erneut für das mitnehmen.
Da der Strand aber sehr schnell sehr voll wurde, beschlossen wir recht bald weiterzuziehen. Der nächste Strand war nur fünf Minuten durch den Dschungel entfernt. An diesem menschenleeren Traumstrand gönnten wir uns eine längere Pause und trafen erneut auf unsere Schweizer Freunde vom Vorabend. Sie würden die Nacht im Nationalpark in einer Hängematte mit traumhafter Aussicht (siehe Bild) verbringen.
-Katharina-Read more















Traveler
Wunderschöne Brückenaussicht, aber im Leben NICHT!
TravelerTraumhaft!