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Patagon 2019

Unser zweites Jahr mit der Patagon führt uns durch Griechenland Leggi altro
  • Bucht oder Hafen?

    22 luglio 2019, Grecia ⋅ ☀️ 29 °C

    Unentschlossen waren wir, wo wir in Tilos liegen sollten. Der einzige Hafen in Livadia hat den Ruf, teuer zu sein. Als wir uns den Hafen anschauten und just in dem Moment ein schöner Platz frei wurde, fiel die Entscheidung für den Hafen. Tatsächlich wurden uns statt einer Nacht auch zwei Tage berechnet, also statt 5 Euro glatt 10 Euro. Der Betrag war gut investiert, denn abends windete es wieder und unangenehme Dünung für die Ankerlieger vor der Mole kam auf. Wir genossen den Nachmittag mit Schwimmen am dorfeigenen Strand und abends fanden wir ein leckeres Restaurant.Leggi altro

  • Symis Buchten

    24 luglio 2019, Grecia ⋅ ☀️ 29 °C

    Es ging die Ostküste von Symi entlang und wir schauten in jede Bucht. Die dritte Bucht Thessálona gefiel mit beeindruckend steilen Felswänden und so fiel hier der Anker für die Nacht. Langweilig wurde es nicht, dafür sorgten die ganzen kommenden und gehenden Yachten und abends ordentlich Wind aus Osten (klassische Leewalze).Leggi altro

  • Rhodos

    25 luglio 2019, Grecia ⋅ ☀️ 30 °C

    Ohne Wind ging es nach Rhodos. Da der alte Hafen Mandraki keinen Platz für uns hatte, machten wir in der neuen Marina fest. Mit dem Leihwagen aus dem Supermarkt gegenüber der Marina ging es abends in die tolle Altstadt: Gasse der Zungen, Großmeisterpalais, Uhrturm, Eulenbrunnen und natürlich den alten Hafen Mandraki gab es zu sehen.Leggi altro

  • Die weiße Stadt

    26 luglio 2019, Grecia ⋅ ☀️ 29 °C

    Per Leihwagen fuhr uns Carsten quer über die Insel Rhodos. Erst ging es nach Lindos (aufgrund der Häuserfarbe “die weiße Stadt“ genannt), der Stadt mit tollen engen Gassen, zwei tollen Buchten und einer Festung, die einen Athene-Tempel umgibt.
    Mittagessen gab es unterwegs in einem idyllischen Restaurant. In Monolithos bestaunten wir dann eine Festung, die auf einem 236 m hohem Felsen thront. Zurück ging es durch das Bergdorf Embona, welches auf uns aber wenig Reiz ausübte.
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  • Symi erklommen

    27 luglio 2019, Turchia ⋅ ☀️ 28 °C

    Mit ordentlich Wind ging es zurück nach Symi und dort zum Hauptort. Die Warnungen im Internet bestätigten sich, neben der Hafengebühr (5 €) wurden weitere Steuern erhoben (14 €, wofür auch immer).
    Der Ort lohnt sich allerdings. Für uns ging es rauf zur Ruine der Festung, um den Blick über den Ort mit den bunten Häusern zu genießen.
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  • Asien

    28 luglio 2019, Turchia ⋅ ☀️ 31 °C

    Einklarieren in Bozburun klappte mit Hilfe eines Agenten genauso gut wie das Ausklarieren am Morgen in Symi. Nun weht die Türkische Gastlandflagge unter der Steuerbordsaling. In Bozburun war es uns aber zu heiß, so ging es nach einem kurzen Snack gegenüber vom Hafen vor Anker.
    Bozburun ist eine Hochburg der Gülets. Sie werden hier nicht nur gebaut, für 150 Gülets ist Bozburun der Heimathafen.
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  • Sailor's Paradise

    29 luglio 2019, Turchia ⋅ ☀️ 29 °C

    Der Name des Restaurants, das der Bucht ihren Spitznamen gab, machte uns neugierig. Mit gutem Wind ging es aus der Bucht von Yesilova raus und in die Bucht von Hisarönu ohne Wind hinein. Nach kurzem Warten an einer restauranteigenen Boje, bekamen wir sogar einen Platz am Restaurantsteg.Leggi altro

  • Kreuz und quer durch den Golf

    30 luglio 2019, Turchia ⋅ ☀️ 30 °C

    Erst ging es an das Ende des Golfes von Hisarönu in die Marti Marina zum Tanken (1€/l) und Fäkalientankleerung (da sind die Türken Vorreiter am Mittelmeer). Anschließend kreuzten wir zurück in die Nachbarbucht mit dem Ort Selimiye, wo wir nach kurzem Betteln beim Restaurant Aurora (Wasser, Strom, Wlan, tolles Essen) festmachen konnten, den Supermarkt plünderten, Wäsche wuschen und abends fein auf dem Steg vor unserem Boot aßen.Leggi altro

  • Üben mit Landleine

    31 luglio 2019, Turchia ⋅ 🌙 27 °C

    Der Golf Hisarönu mit seinen vielen Einbuchtungen ist ein besonderes Naturschauspiel. Rundum viel Grün und Wald, im Süden weiß-beiges, im Norden eher rot-braunes Gestein.
    Nach dem Frühstück mit frischem Brot vom Restaurant (toller Service) ging es heute wieder rüber auf die “rote“ Seite, wo wir mit Landleinen in Karasüleyman Bükü fest machten. Als wir lagen, merkten wir, daß der Anker nicht richtig hielt. Also eine Landleine wieder rein, die andere mit einem Fender im Wasser gelassen und nochmals Ankermanöver. Beim dritten Versuch hatten wir dann 50 m Kette draußen und lagen nach ca. 1 Stunde dann sicher an den zwei Leinen. Das hält!Leggi altro

  • Campingplatzambiente

    1 agosto 2019, Turchia ⋅ ⛅ 31 °C

    Erstmal ging es in die Haifischbucht. Der landschaftlich äußerst reizvolle Fjord Bencik Koyu wird so genannt, da hier häufiger Hundshaie gesichtet wurden. Uns war das nicht geheuer, so ging es rüber nach Agil Koya, wo wir keine 10 Minuten für das Ankermanöver mit zwei Landleinen brauchten (Übung macht die Meister). In dieser großen Bucht liegt ein Boot neben dem anderen. Es hat was von Campingplatzatmosphäre. Uns gefiel es und das klare Wasser lud zum Schnorcheln ein.Leggi altro

  • Einfach urig

    2 agosto 2019, Turchia ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Wind fehlt. Also unter Motor nach Bozuk Bükü und dort am Steg von Sailors Home festgemacht. Erstmal schnorcheln und die tolle Unterwasserwelt genießen, dann malen und zur venezianischen Festung laufen, nochmals ins Wasser und abends Essen. Der Wirt Mustafa begrüßt uns in seinem Garten und erzählt, wie es sich hier abseits der Zivilisation lebt. Keine Straßen, kein Strom, keine Stadtwerke, alles muss man selbst organisieren. Die einzigen Besucher sind Segler im Sommer. Alles funktioniert, aber irgendwie ist alles doch sehr spartanisch.Leggi altro

  • Windspiele

    3 agosto 2019, Turchia ⋅ ⛅ 33 °C

    Die 16 sm nach Çiftlik boten seglerisch das komplette Spektrum von Flaute bis 6 Bft., von Amwind- bis Vorwindkurs. Wir kamen aus dem Segeltrimmen, Reffen und Entreffen gar nicht mehr raus. Die Logge dankte es uns mit meist einer 6 kn vor dem Komma. Kaum Welle, so macht Segeln Spaß!
    Die grünbewaldete Bucht von Çiftlek ist touristisch gut erschlossen. Vier Tavernen bieten Stege an und sorgen für reichlich Hafenkino. Wir entschieden uns für Mehmets Place und bekamen neben Wasser und Strom abends ein leckeres Essen.
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  • Eureka

    4 agosto 2019, Turchia ⋅ ⛅ 32 °C

    Wir fuhren in den Yachthafen von Marmaris, um dort nochmal die Elektriker an unseren Motor zu lassen. Und siehe da, nachdem wir anstatt 1/2 Stunde doch noch 7 Stunden auf den Elektriker warten mussten, fand er den Fehler innerhalb einer Stunde. Es waren die Glühkerzen.
    Auch die Abendessen in der Touristenstadt waren spannend. Wir suchten eher in der zweiten Reihe und fanden einmal einen Familienbetrieb, der erst sagte, was es kostet und uns dann das brachte, was er wollte (Meze ohne Ende). Am zweiten Abend landeten wir in einer Kneipe, in der Türken sich zum Spielen und Reden trafen. Sehr authentisch.
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  • Raus aus der Stadt

    6 agosto 2019, Turchia ⋅ ⛅ 31 °C

    Es ging nach Kumlu Bükü, einem Steg mit einem gehobenen Strandrestaurant: palmenbeschattete Wege mit leiser Musikbeschallung und Kellner ganz in weiss. Hier trafen wir auch eine sehr nette italienisch-deutsche Familie, die uns zum Aperitif einluden und mit der wir abends Essen gingen. Ein gelungener Abend.Leggi altro

  • Die versandete Stadt

    8 agosto 2019, Turchia ⋅ ☀️ 33 °C

    Kaunos war eine blühende Hafenstadt. Allerdings ließ der Dalyan-Fluß den Hafenzugang versanden. Malaria-Mücken taten ihr Übriges. Die Mücken schützten aber auch die alte Stadt, da erst mit ihrer Ausrottung in den 60ern mit der Ausgrabung begonnen wurde und so bis dahin die Ruinen relativ unberührt und vergessen die letzten 1.600 Jahre überstanden.Leggi altro

  • Schildkrötentag

    8 agosto 2019, Turchia ⋅ ☀️ 27 °C

    Nicht nur, das wir im Fluß vor Kaunos zwei Schildkröten gesehen haben, auch auf dem Weg zum Golf von Fethyie kam uns noch eine Caretta-Caretta entgegen. Dabei waren wir vollauf mit Segeln beschäftigt: 1,5 m Welle von achtern und 4 Bft. als Halbwind zauberten regelmäßig über 7 kn auf die Logge und ein breites Grinsen in Michaels Gesicht.
    So viele Eindrücke von einem Tag ließen wir lecker in der Kapi-Bucht im gleichnamigen Restaurant ausklingen.
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  • Damals und heute

    9 agosto 2019, Turchia ⋅ ⛅ 29 °C

    Die Insel Gemiler Adasi besaß einmal viele Klöster zum Gedenken an St. Nikolaus, der aus dieser Gegend stammt. Ankert man im Kanal zwischen Insel und Festland, sind am Ufer und unter Wasser noch die alten Hafenanlagen gut zu erkennen.
    Statt Klöster und Hafen findet man hier heute Strand und Partyschiffe - wie sich doch die Zeiten ändern.
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  • Schildkrötenbucht

    10 agosto 2019, Turchia ⋅ ☀️ 32 °C

    Es ging um die sieben Kaps (mangels Wind unter Motor) in die Bucht Yesilköy Limani gegenüber von Kalkan. Beim Schnorcheln nach dem Anker, kam uns eine ca. 1 m lange Caretta-Caretta-Schildkröte entgegen. Wir konnten ihr bestimmt 10 Minuten hinterher schwimmen und aus wenigen Metern zusehen, wie sie in Felsnischen nach Fischen schnappte. Was für ein Erlebnis.Leggi altro

  • Quirliger Hafen

    11 agosto 2019, Turchia ⋅ ☀️ 34 °C

    Im Hafen von Kas begrüßte uns erstmal eine Schildkröte. Wir bekamen gleich einen Platz und waren überrascht von dem quirligen Treiben. Geschäfte ohne Ende, Paraglider, die direkt neben unserem Boot landeten, Ausflugsboote, die im Hafen Schlange standen, Restaurants und dazwischen ein paar lykische Gräber und eine restaurierte Theaterruine. Es war im Hafen aber zu heiß und das Ausflugsprogramm zu teuer oder ausgebucht. Also ging es mit halb gewaschener Wäsche, vollem Wassertank und gut gebunkert schnell wieder weiter.Leggi altro

  • Im Schatten der Burg

    12 agosto 2019, Turchia ⋅ ☀️ 34 °C

    Die griechische Insel Kastellórizon gegenüber von Kas gilt als Geheimtipp. Anlegen trauten wir uns nicht wegen der strikten Regelungen zum Ein- und Ausklarieren, doch eine “Hafenrundfahrt“ gab es trotzdem. Anschließend wollten wir nach Kale, aber der starke Wind ließ uns einen geschützten Ankerplatz auf der Rückseite der Burg von Kale aufsuchen.
    Am nächsten Morgen ging es als erstes nach Kale. Zu lykischer Zeit hieß der Ort Simena. Außer einigen weit verstreuten Gräbern (eines sogar im Wasser) ist nicht viel geblieben, denn die Steine der Häuser dienten als Baumaterial für die Festung, die heute über dem Berg thront.
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  • Wendepunkt

    13 agosto 2019, Turchia ⋅ ☀️ 32 °C

    Erstmal ging es nach Gökkaya Limani, wo es ein Restaurant geben sollte, das Touren nach Myra organisiert. Aber das Restaurant gab es nicht mehr, also auch keinen Ausflug nach Myra.
    Da auch die Wettervorhersage der nächsten Tage zur Umkehr riet, war das unsere östlichste Bucht. Es ging noch um die Ostspitze von Geyikova Adasi und dann in die Xera-Bucht. Unglaublich, wie viele Ausflugsboote in diese kleine Bucht passen und wir mitten drin ...
    Sabine bekam ihren “Crêpe-Service“ und die Bucht ist wirklich schön mit einer Kirchenruine und Mauerresten am und unter Wasser. Allerdings war Michael mit dem Anker nicht zufrieden. So verging der Nachmittag mit eigenen Ankermanövern und der Beobachtung fremder Ankermanöver - und davon gab es reichlich.
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  • Die englische Stadt

    14 agosto 2019, Turchia ⋅ ⛅ 29 °C

    Kurs West heißt es nun. Mit wenig Wind, etwas Strömung und viel Motor ging es nach Kalkan. Eine moderne Stadt am Hang gelegen, die sich wohl auf englische Touristen spezialisiert hat. Schilder nur in englisch, Preise in £. Uns passte der Ort: Wäscherei, Buchtausch, Bootszubehör, Supermarkt und abends ein schönes Restaurant. Alles da.Leggi altro

  • Kaltes Wasser, kalte Schauer

    15 agosto 2019, Turchia ⋅ ⛅ 28 °C

    Das Wetter hielt, was die Vorhersage versprach und so hatten wir eine entspannte Rückfahrt an den sieben Kaps vorbei nach Kalevezi Koyu. In diese Bucht münden kalte Quellen, so dass das Bad wirklich erfrischend war. Abends ging es dann zu “Ali“ leckeres Wildschwein essen.
    Am Morgen darauf gab es eine Wanderung zu dem verlassenen, ehemals griechischen Dorf Levessi. Nach dem Friedensvertrag von Lausanne 1923 wurden tausende Türken und Griechen zwangsumgesiedelt. Zurück blieb ein bis heute verlassenes Dorf. Wenn man durch die zahlreichen Ruinen wandert, läuft einem ein kalter Schauer den Rücken runter. Nur gut, dass wir hier in besseren Zeiten leben.
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