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Patagon 2020

Das dritte und wohl letzte Jahr unser Segelreise steht an. Wegen Corona mit Verspätung, daher direkt zurück nach Frankreich. Leer más
  • Inicio del viaje
    9 de julio de 2020

    Wieder zu Hause

    9 de julio de 2020, Grecia ⋅ ☀️ 26 °C

    Schon um kurz nach fünf klingelte der Wecker. Um kurz nach sieben ging der Flug. Gut, dass wir unsere Anreise bei der griechischen Regierung angemeldet hatten, sonst wären wir gar nicht in den Flieger gekommen.
    So klappte alles wie am Schnürchen. Schon vor 12 Uhr waren wir wieder bei der Patagon. Genug Zeit, das Boot startklar zu machen: Segel anschlagen, Bimini und Sprayhood aufspannen, Steuerrad und Moving-Map montieren, Flaggen hissen, Wasser auffüllen, Batterien anklemmen und laden, putzen, ölen und waschen, ...
    Nach so viel Arbeit haben wir uns das Abendessen im Sonnenuntergang verdient: Tzatziki, Briam, Kleftiko, ... wir sind wieder in Griechenland!
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  • Patagon schwimmt wieder

    10 de julio de 2020, Grecia ⋅ ☀️ 31 °C

    Pünktlich um 12 Uhr kam der Kranservice. Erstmal ging es mit dem Traktor und anghängtem Hubwagen zum Kran. Dort an den Haken genommen und 30 Minuten später war die Patagon wieder in ihrem Element.
    Für uns ging es nur rüber nach Preveza an den Stadtkai, um zu bunkern. Allerdings erst abends, denn mittags war es für jede Bewegung viel zu heiß. Beim Bootputzen platzte dann noch der Wasserschlauch. Also noch zum Bootsshop, wo es neben einem neuen Schlauch auch noch Teaköl und eine volle Gasflasche gab. Nun kann es richtig losgehen.
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  • Ins Wespennest gestochen

    11 de julio de 2020, Grecia ⋅ ☀️ 26 °C

    Beim Teekochen heute morgen ging das Gas immer wieder aus. Der Tausch der Gasflasche brachte keine Abhilfe. Erst bei genauer Betrachtung des Sicherheitsventils fanden wir ein Wespennest, dass das Überdruckventil verstopfte. Ein Nagel verschaffte Abhilfe und heißen Tee.
    Für uns ging es dann nach Andípaxio in eine wunderschöne Ankerbucht. Bis zu 4 Bft. Wind brachte ideale Bedingungen, sich wieder ans Segeln zu gewöhnen und auch das erste Bad im Mittelmeer wurde abgehakt.
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  • Welche Vorhersage stimmt?

    12 de julio de 2020, Grecia ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Wettervorhersagen sagten ordentlich Wind für die nächsten zwei Abende an. Doch wie windig es zwischen Korfu und dem Festland wird, da waren sich die Vorhersagen nicht einig. Wir gingen auf Nummer sicher und fanden einen geschützten Ankerplatz am Festland im Süden von Syvota. Hier verbindet eine Sandbank 30 cm unter der Wasseroberfläche das Festland mit der Insel Mavros Notos.Leer más

  • Im Schatten der Festung

    13 de julio de 2020, Grecia ⋅ ☀️ 29 °C

    Für den zweiten windigen Abend ging es nach Kérkira (Korfu Stadt) und dort in die Marina Mandraki. Hier lagen wir bestens geschützt, nicht nur vor dem Wind, sondern auch, da der einzige Landzugang durch die Festung führt.
    Da die Kreuzfahrtschiffe fehlten, war die Stadt angenehm leer. Erst abends strömte die Jugend durch die Gassen, sodass wir nach einem leckeren Abendessen an Bord flüchteten und den Abend bei einem Ouzo im Schatten der Festung ausklingen ließen.
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  • Erster Segeltag

    14 de julio de 2020, Grecia ⋅ ⛅ 27 °C

    Morgens verhedderten wir uns erstmal beim Ablegen mit unserem Ruderblatt in Nachbars Muring. Wir sind doch etwas aus der Übung. Aber mit Hilfe der Nachbarn waren wir schnell wieder frei.
    Dafür entschädigte uns ein toller Segeltag. Hatten wir in den letzten Tagen meist zu wenig Wind oder aus der falschen Richtung, musste doch immer der Motor helfen. Heute stimmt die Segelbilanz und der Anker fiel erstmal vor dem langen Sandstrand von Órmos Vrouliás. Der Wind schlief wieder ein, aber dafür kamen unangenehme Wellen aus der falschen Richtung. Also wieder zurück um's Eck und in die deutlich schönere Bucht Órmos Ariás, die wir dann für uns alleine hatten.Leer más

  • Tierisch

    15 de julio de 2020, Grecia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nachdem Michael letzte Woche ins Wespennest gestochen hat, hat er vor drei Tagen einen Wespen- und heute einen Bienenstich kassiert. Und das nach bisher stichfreien zwei Jahren. Gibt es da einen Zusammenhang?
    Die Überlegungen waren schnell vergessen, als bei Flaute eine Delfinschule unseren Weg zur Insel Erikóussa kreuzte.
    Da wir keine Lust auf den neuen Hafen der Insel hatten, legten wir uns wieder vor Anker und genossen einen schönen Nachmittag bei kaltem, aber glasklarem Wasser.
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  • Griechenland ade

    16 de julio de 2020, Grecia ⋅ ☀️ 24 °C

    Wo es begann, da endet es auch. In Othonoi startete vor 22 Monaten unsere tolle und erlebnisreiche Zeit in Griechenland. Wir waren schon vormittags im dortigen Hafen und hatten so genug Zeit zu malen bzw. eine Wanderung über die Insel zu machen. Ehrensache, dass wir wieder im gleichen Hafen lagen (inzwischen leider nicht mehr kostenlos) und ins gleiche Restaurant gingen (da wir nicht die einzigen Gäste waren, keine ganz so herzliche Betreuung wie vor 22 Monaten). Dort genossen wir die Aussicht bei unserem letzten Abendessen in Griechenland (Lamm und Sardinien). Eine tolle Insel und ein schöner Ausklang für Griechenland.Leer más

  • Buongiorno Italia

    17 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 26 °C

    Bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Othonoi erwischen wir erstmal einen Unterwasserfelsen. Großer Mist.
    Die Überfahrt nach Italien war dafür herrliches Segeln mit dauerhaft 6 bis 7 kn auf der Logge. Erst für die letzten 12 sm schlief der Wind ein.
    In Leuca gab es dann erstmal italienisches Eis, einen Spaziergang zum zweithöchsten Leuchtturm Italiens und zur Kirche am Ende der Welt (Basilica Santa Maria de Finibus Terrae).
    Samstag ging es in eine schaukelige Bucht, von wo aus wir früh am nächsten Morgen zur Stiefelsohle starteten.
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  • Raus aus dem Wasser

    19 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 24 °C

    Das frühe Aufstehen (2 Uhr) hat sich gelohnt. Bei konstanten 4 Bft. raumen Wind brauchte die Patagon für die 70 sm nach Crotone keine 14 Stunden.
    Crotone konnte seinen Glanz aus der griechischen Zeit definitiv nicht in die Neuzeit retten, aber die ansässige Werft hier half um so mehr. Der Schaden von der Grundberührung wurde hier begutachtet und nach Absprache mit der Versicherung gleich ausgebessert. Nun schwimmt die Patagon wieder mit einem reparierten Kiel. Das galt es bei einem extrem leckeren Abendessen zu feiern.Leer más

  • Endlich wieder Bucht

    21 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 30 °C

    Hier in Kalabrien fehlen die schönen und gut geschützten Buchten, die wir aus Griechenland und der Türkei gewohnt waren. Aber die Wettervorhersage ließ es zu, dass wir uns einfach vor die Küste bei Le Castella legten. Damit hatten wir eine gute Ausrede, mal nichts zu tun.Leer más

  • Reffen statt motoren

    22 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 29 °C

    Statt der angesagten 2 Bft. wehte es in Böen mit bis zu 6 Bft.. Die Richtung stimmte auch und so hieß es reffen statt motoren. Wir flogen geradezu über die Bucht und erst Mittags schlief der Wind ein, um zwei Stunden später aus der entgegengesetzten Richtung wieder zu kommen. Die 47 sm waren in neun Stunden geschafft und wir hatten genug Zeit in Roccella Ionica noch mehr Formulare wegen COVID-19 auszufüllen. Zumindest gab es abends wieder klassisch Pizza und Eis.Leer más

  • Ätna in Sicht

    23 de julio de 2020, Italia ⋅ 🌙 27 °C

    Geübte Praxis: früh aufstehen, um den Morgenwind mitzunehmen. Mittags schläft der Wind ein, um abends von der entgegengesetzten Richtung zu kommen. Thermische Winde machen das Ankern an der italienischen Küste ohne geschützte Buchten nicht einfach. Auch Häfen sind rar, aber wir lagen recht ruhig vor Bova Marina mit Blick auf den Ätna (ca. 80 km).Leer más

  • Einzigartige Besuche

    24 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 31 °C

    Auf unserem Weg nach Taormina besuchten uns doch zwei (Finn-?) Wale, die 200 m vor unserem Bug unseren Weg kreuzten.
    Die schöne Ankerbucht von Taormina wird dieses Jahr auch der einzige Besuch auf Sizilien bleiben. Dafür blieben wir gleich zwei Tage. Am Samstag Vormittag ging es dann per Bus bzw. zu Fuß zur Stadt hinauf, wo wir das schlendern durch die schönen Gassen, den tollen Ausblick und die Inselspezialität “cannolo siciliano“ genossen.
    Ansonsten gab es reichlich Buchtenkino, da unzählige Motorboote tagsüber in der Bucht ankerten. Wochenende auch für uns.
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  • Bronze-Männer

    26 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 29 °C

    Ein Tipp von Bekannten gab den Ausschlag. So ging es nicht nach Messina, sondern in den Fährhafen von Reggio Calabria. Auch wenn mehrere Erdbeben und Kriege die große griechische Vergangenheit nicht mehr erkennen lassen, lohnt ein Stopp in diese 180.000-Einwohner-Stadt. Nicht nur für den hafennahen Supermarkt, sondern auch für die Kathedrale, die ewig lange Fußgängerzone, die z. T. schöne Architektur und für eines der besten archäologischen Museen in Italien - bekannt für seine Riace Bronze-Statuen aus dem 5 Jhd. v. Chr.Leer más

  • Seitenwechsel

    27 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 27 °C

    Es ging durch die Meerenge von Messina ins Tyrrhenische Meer. Spannend, die Strudel zu sehen und die Strömung zu spüren. Erst richtig schaukelig wurde es aber, als wir uns vor Scilla (benannt nach dem griechischen Meeresungeheuer Skylla) an eine Boje legten. Der Ausblick auf das von einem Kastell überragte Fischerdorf entschädigt allemal. Praktisch die Fischerhäuser mit zwei Ausgängen: einem zur Straße, einem zum Meer.Leer más

  • Bucht gefunden

    28 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir wollten mal wieder richtig baden. Da hier schöne Buchten selten sind und ein paar Hafentage in Vibo Valentia anstehen, nutzten wir ganz spontan den wenigen Wind für eine Nacht vor Anker am Capo Vaticano. Die Spontanität wurde belohnt. Tagsüber eine sehr lebendige Bucht mit türkisem Wasser und Grotte, die wir dann abends für uns alleine hatten.Leer más

  • Tropea

    29 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 28 °C

    Tropea ist ein Muss an der “Costa degli Dei“. Also legten wir uns vor der atemberaubenden Kulisse der Stadt am Hang für die heißen Mittagsstunden vor Anker. Nachmittags ging es dann in die Marina. Coronabedingt fuhr das Shuttle nicht, also liefen wir die steilen Stufen in die Stadt hoch und belohnten uns mit der hiesigen Spezialität: Tartuffo-Eis. Nach einem ausgiebigen Bummel durch die Altstadt gab es ein tolles Abendessen in einen der ehemaligen Prunkbauten. Lecker!Leer más

  • Neues Motorglück?

    30 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Volvo-Händler von Vibo Marina hatte gute Bewertungen im Internet bekommen. Warum nicht nochmal unser Glück mit einer Reparatur versuchen? Zumal der Motor seit diesem Jahr auch etwas Kühlwasser verliert. Der Monteur hatte auch gleich Zeit für uns. Dem Leck wollte er mit einer Dichtung zu Leibe rücken, und für unseren Piepton wollte er ein Teil des Wärmetauschers ersetzen. Der Preis war auch vernünftig, aber ...
    Wir sind in Italien, es ist Ferienzeit, die Pandemie schränkt die Logistik weiter ein und damit musste der Monteur kleinlaut zugeben, dass er derzeit keine Ersatzteile bekommt. Uns auch recht. Wir wissen jetzt, was am Motor gemacht werden muß, was es kostet und dass kein akuter Handlungsbedarf besteht. Also vielleicht neues Motorglück bei Neapel?
    Ganz nebenbei haben wir in Vibo Marina mal wieder hervorragend zu Abend gegessen.
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  • Geduldige Zuhörer

    31 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 28 °C

    Per Zug und Ape ging es nach Pizzo, der Stadt wo das Tartufo-Eis erfunden wurde. Aber nicht, um das Eis zu kosten, sondern die Chiesa di Piedigrotta zu bestaunen.
    Eine Schiffsbesatzung gelobte unter dem Bild einer Madonna in einer Kapitänskajute den Bau einer Kirche, wenn sie aus einem tobenden Sturm errettet werden. Das Schiff sank, die Mannschaft konnte sich an Land retten und eine Kirche wurde in eine Höhle gebaut.
    Der lokale Künstler Angelo Barone und anschließend sein Sohn schufen in jahrelanger Arbeit Anfang des 19. Jhd. zahlreiche christliche Bilder und Statuen aus dem Gestein. Deren Großneffe ergänzte bei Renovierungsarbeiten noch Persönlichkeiten, wie den Papst oder J. F. Kennedy.
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  • Wild-Camping

    31 de julio de 2020, Italia ⋅ ☀️ 29 °C

    Da derzeit ruhiges Wetter vorherrscht, nutzten wir die Chance und teilten den langen Schlag gen Norden in kleinere Etappen, indem wir uns ungeschützt vor Wind und Wellen vor einem Strand legten. Gut, dass Wind und Wellen sich an die Vorhersagen hielten. Zu sehen gab es nicht viel vor dem “Hang Loose Beach“, außer Kiter auf Foils, die über das Wasser schossen.Leer más

  • Wolken statt Wind

    1 de agosto de 2020, Italia ⋅ ☀️ 30 °C

    Morgens ein wolkenverhangener Himmel. Schöne angenehme Temperaturen. Nur bremsten die Wolken auch die thermisch bedingten Windeffekte. Die vorhergesagten Morgen- und Nachmittagsbrisen fielen fast komplett aus. Auch wenn wir bei jedem Windhauch die Segel setzten, war die Freude immer nur von kurzer Dauer. Von den 38 sm nach Cetraro waren wir am Schluss nur fünf gesegelt. Damit kippte jetzt auch unsere Gesamtbilanz für dieses Jahr: 253,1 sm gesegelt, 253,8 sm gemotort. Und kein Wind die nächsten Tage in Sicht. Aber lieber zu wenig Wind, als zu viel ...Leer más

  • Stadtverschönerung

    2 de agosto de 2020, Italia ⋅ ☀️ 29 °C

    Wieder kein Wind. Also unter Motor nach Diamante für einen Mittagsstopp. Eine sehr schöne Stadt, dessen Hauswände vor 40 Jahren von 20 Künstlern bemalt wurden. Leider existiert für den geplanten Hafen ein Baustopp und kein sicherer Ankerplatz.
    Daher ging es für uns weiter zur Isola di Dino, in dessen Wellenschatten wir inmitten eines Bojenfeldes ankerten. Tatsächlich erinnert uns die steil aufragende Insel eher an einen Wal als an einen Dino. Schwimmend konnten wir am nächsten Morgen ganz alleine noch seine tagsüber von Touristen und Tretbooten total überfüllte Grotte ansehen. Abends gab es noch ein Feuerwerk - was will man mehr?
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  • Wellen statt Wind

    3 de agosto de 2020, Italia ⋅ ☀️ 30 °C

    Kein Wind, aber bis zu zwei Meter hohe Wellen (direkt von Sardinien kommend) waren angesagt. Also weiter in den geschützten Hafen von Maratea, wo wir uns drei Tage kostenlos an den Transitkai legen konnten.
    Genug Zeit, um tolle Tipps von den Römern vom Nachbarschiff zu bekommen, der Altstadt Marateas mit dem Bus einen Besuch abzustatten, zur Christusstatue rauf zu laufen, das Teakholz und die Planke zu streichen, in Ruhe zu lesen und die Seelen baumeln zu lassen.
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  • Stromtankstelle

    6 de agosto de 2020, Italia ⋅ ☀️ 26 °C

    In Scario ging es in den (teuren) Hafen, damit unsere Zahnbürsten endlich wieder Strom tanken konnten. Zusätzlich zum Strom gab es auch noch Wasser, einen Supermarkt, ein nettes Städtchen, engagiertes Hafenpersonal und abends ein vornehmes Essen. So gestärkt waren wir bereit für die nächsten Buchten.Leer más