• samipo
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Patagon 2020

Das dritte und wohl letzte Jahr unser Segelreise steht an. Wegen Corona mit Verspätung, daher direkt zurück nach Frankreich. Read more
  • Abkühlung

    August 7, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 26 °C

    Es ging in den Naturpark “del Cilento“ und dort in die Baia degli Infreschi. Der Name sagt es schon, hier gibt es tolle Höhlen, aus denen kaltes Quellwasser in die Bucht strömt. Nachdem wir eine gut gelegene (kostenfreie) Boje ergattern konnten, wurde erstmal schwimmend und paddelnd die Bucht erkundet. Nachdem es an diesem wunderschönen Ort auch noch ein Restaurantschiff gibt, dass ans Boot liefert und jede Menge Unterhaltung durch regen Bootsverkehr bestand, blieben wir gleich drei Tage. Der Regenschauer am ersten Tag und das kalte Wasser sorgte dazu für angenehme Temperaturen.Read more

  • Gut geschlafen

    August 10, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Von der Baia degli Infreschi ging es an Cala Bianca - einer der angeblich schönsten Strände Italiens - vorbei (uns gefiel unsere Bucht allerdings besser), direkt zur Baia del Buon Dormire. In dieser Bucht waren wir allerdings nicht alleine. Nachmittags tummelten sich hier über 100 Boote. Wir konnten wieder schöne Höhlen erkunden und nachts sehr gut mit dann nur noch gut 20 anderen Booten vor Anker schlafen.Read more

  • Voller Hafen

    August 11, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 27 °C

    In Acciaroli wollten wir anlegen, um mal wieder einzukaufen. Der private Hafen war ausgebucht und von den Transitplätzen, die es offiziell nicht mehr gibt, wurden wir weggeschickt. Aber nicht ohne die Erlaubnis, eine Stunde für Einkauf und Stadtbesichtigung festzumachen und den Tipp zu bekommen, uns direkt vor den Hafen zu legen: vielleicht habe man abends ja doch noch einen Platz für uns.
    Als wir dann aber gut vor dem Hafen vor Anker lagen, wollten wir gar nicht mehr in den Hafen und bestaunten die abendliche, nicht enden wollende Prozession der Boote in den selbigen aus erster Reihe.
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  • Außenmole

    August 12, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 27 °C

    In Agropoli (abgeleitet von Akropolis = griechischen Ursprungs) gibt es wieder Transitplätze. Sogar mit Wasser, Strom und einer tollen Aussicht auf die Altstadt auf dem Berg. Allerdings ist der Hafen groß und der Weg in die Stadt damit ungewohnt weit. Den Nachmittag verbrachten wir damit, herauszufinden, wie man nach Paestum kommt. Dann blieb kaum noch Zeit für den Stadtbummel, den Café-Besuch und den Einkauf. Am nächsten Morgen ging es dann per Taxi und Bahn nach Paestum, bevor wir den Transitplatz nach 24 Stunden wieder verlassen mussten.Read more

  • Poseidon zu Ehren

    August 13, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Griechen benannten die Stadt Poseidonia zu Ehren Poseidons und errichteten mehrere Tempel. Zudem gab es ein Forum, eine Agora und vieles mehr. Die Römer benannten die Stadt in Paestum um und beteten in den Tempeln ihre Götter an. Malariageplagt mussten sie die Stadt aufgeben. Erst bei Straßenbauarbeiten fand man 1828 Überreste. Es sollte aber noch 100 Jahre dauern, bis man mit strukturierten Ausgrabungen begann.Read more

  • Schaukelige Amalfi-Küste

    August 13, 2020 in Italy ⋅ 🌙 27 °C

    Zurück von Paestum am Boot, wehte doch eine ordentliche Brise durch den Hafen. Das mussten wir ausnutzen. Anfangs sogar gerefft ging es über den Golf von Salerno, bevor (nach etwas Suchen) vor Atrani der Anker fiel.
    Ganz schön schaukelig hier. Die Amalfi-Küste hat wohl den großen Nachteil, dass die steilen Ufer die Wellen der zahlreichen vorbeifahrenden Boote reflektieren. Erst nach 20 Uhr wurde es ruhiger und wir konnten die tolle Kulisse und ein kleines Feuerwerk genießen. Am nächsten Morgen motorten (schaukelten) wir dann die Amalfi-Küste entlang.
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  • Sorrento wollte uns nicht

    August 14, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir legten uns vor den 60 m hohen Tuffstein-Felsen, auf denen Sorrento erbaut wurde, vor Anker und hofften - zumindest für ein paar Stunden - einen Hafenplatz zu ergattern. Aber alles telefonieren, funken und schließlich frech in den Hafen fahren half nicht: Sorrento ließ uns nicht anlegen.
    Trotzdem genossen wir über zwei Tage die beeindruckende Kulisse, die Live-Musik von den Hotels und das Feuerwerk zum “ferragosto“, auch wenn es vor Anker ordentlich schaukelte.
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  • Motor geheilt!

    August 16, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir wollten unser Motorproblem lösen und dafür ging es nach Neapel. Nach etwas Telefonieren fand Sabine einen Monteur, der auch nach Ferragosto arbeitet und einen bezahlbaren Hafen im Herzen der Stadt.
    Der Monteur kam, sah und siegte. Der Krümmer, den wir schon vor gut zwei Jahren in Genua haben machen lassen, war so verdreckt, dass kaum noch Kühlwasser durch ging und dadurch schon die Kühlwasserpumpe leckte. Der Krümmer wurde ausgetauscht, die Pumpe überarbeitet und schon hatten wir genug Zeit, die Stadt zu erkunden. Die Stadt gefiel und so blieben wir insgesamt drei Tage.
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  • Tolle, volle Bucht

    August 19, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    In Napoli war es uns doch zu warm. Also segelten wir in die Bucht Porto Miseno, die fast rundum geschützt ist. Allerdings ist die Bucht kein Geheimtipp und wird vor allem von unzähligen kleinen Motorbooten genutzt, die Aufgrund der Enge mit Fendern ankern.
    Uns störte das nicht. Wir blieben gleich zwei Tage, um morgens in Ruhe die Höhlen zu erkunden und wurden sogar mit einem Feuerwerk belohnt.
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  • Ischias Festung

    August 21, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir ankerten im Schatten der Aragoner Burg auf Ischia. Die Burg, wartet mit einer wechselvollen Geschichte auf. Lebten um 1600 bis zu 20.000 Menschen in der Festung, wurde sie von den Engländern 1809 fast vollständig zerstört. Eine spannende Zeitreise ist es, durch die Anlagen zu spazieren und nebenbei den fantastischen Ausblick auf die Bucht von Neapel zu genießen.Read more

  • Künstliche Wellen und heißer Atem

    August 22, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach einer ruhigen Nacht und dem Festungsbesuch, stand mittags wieder Schwell in die Bucht. Erzeugt von einem nicht enden wollenden Strom an PS-strotzenden, meist kleinen Motorbooten, die mit hoher Geschwindigkeit in alle möglichen Richtungen fuhren.
    Also raus aus der Bucht, auf das offene Meer und schon hatten wir beste Segelbedingungen anstatt wilde Kreuzsee.
    Der Anker fiel dann in der Bucht von Sant'Angelo, wo wir uns am nächsten Morgen den Atem des Riesen Typhons anschauten. So wird der über 100 Grad heiße Dampf genannt, der hier aus einer Fumarole austritt. Hier spürt man Ischias vulkanischen Ursprung.
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  • Ischia umrundet

    August 23, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Es ging einmal rund um Ischia. Da der angesagte Wind aus blieb, leider viel mit Motorunterstützung. Der Hafen von Ischia Stadt ist ein See, der künstlich mit dem Meer verbunden wurde. Allerdings stauten sich vor der Einfahrt sogar die Fähren! Nachdem wir acht (!!) Fähren passieren ließen, legten wir bei der Lega Navale an. Was für ein Geheimtipp den Sabine da gefunden hat! Unter fremden Namen (wir sind ja nicht im italienischen Segelclub) lagen wir recht günstig im Herzen der Insel.Read more

  • Putztag

    August 24, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Von Ischia ging es rüber nach Procida in eine schöne Bucht. Wir nutzten den Tag für Großputz, schließlich erwarten wir Gäste. Allerdings gab es ab mittags natürliche Wellen in die Bucht. Also segelten wir abends in die uns schon bekannt Bucht Porto Miseno, wo wir dann absolut ruhig lagen. Leider kam der Warnton beim Motor wieder. Wir sind ihn also doch noch nicht los.
    Abends besänftigte uns Live-Musik und ein Feuerwerk vom Land, passend zum Abendessen an Bord
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  • Mannschaftsaufstockung

    August 25, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Kaum war Wind da, ging es Vormittags zurück nach Neapel, wo wir dieses Jahr unsere ersten Gäste begrüßten. Der Nachmittag wurde verplaudert, bevor abends erst die Vorräte aufgestockt, und anschließend durch die Stadt geschlendert wurde. Wir endeten bei einer Pizzeria in einer engen Gasse mit einer Großbildleinwand an der Hauswand gegenüber.Read more

  • Entschleunigt

    August 26, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück, ging es mit unseren Gästen hart am Wind Richtung Ischia. Nach deren ersten Segeltag legten wir uns wieder in den Schatten der Arogoneser-Festung. Bei so vielen Segeleindrücken, hatte keiner mehr Lust zum Landgang. Also Schwimmen und gemütlicher Nachmittag, wenn auch etwas verschaukelt.Read more

  • Capri und Jet-Set

    August 27, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 27 °C

    Capri darf im Reiseprogramm nicht fehlen. Auch wenn wir die berühmte Blaue Grotte im Nordwesten der Insel nicht fanden, entschädigte die beeindruckende Südküste mit ihren steilen Felsen und teuren Yachten. Standesgemäß ging es dann abends an eine Privatboje eines gediegenen Restaurants an der Amalfi-Küste.Read more

  • Seitenwechsel

    August 28, 2020 in Italy ⋅ 🌙 26 °C

    Von der Amalfiküste wechselten wir mal wieder in die Bucht von Neapel. Porto Miseno kannten wir ja schon. Dieses mal gingen wir an die Nordseite der Bucht. Und wieder gab es das gewohnte Feuerwerk.
    Trotz stundenlangen Telefonierens bekamen wir keinen Platz in Baiae - frustierend! Also wechselten wir noch an die Südseite in Porto Miseno, da wir dort vor Wind und Wellen besser geschützt waren. Und - oh Wunder - mittags wurde uns doch noch ein Platz in Baiae zugesagt.
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  • Rasthaus der Laster

    August 29, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Als “Rasthaus der Laster“ bezeichnete Seneca Baiae, die Stadt, die zu Zeiten der Römer als mondäne Bäderstadt bekannt war. In den Thermalbädern gab es wohl auch reichlich Vergnügen und jeder bekannte Römer verbrachte hier einige freudige Stunden. Heute zeugen noch Überreste riesiger Badeanlagen von dem bunten Treiben. Die neueren Bäder aus dem 2. Jhd. n. Chr. hatten schon Decken aus Beton, was größere Gebäude ermöglichte.
    Für den Abend hatten wir ein sehr leckeres Fischrestaurant entdeckt und in der Nacht schaukelten uns die Wellen aus dem Süden in dem recht ungeschützten Hafen ordentlich durch. Nicht zu vergessen die Live-Musik vom RAI-Truck und das obligatorische Feuerwerk.
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  • Roms ehemaliger Hafen

    August 30, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Puteoli bzw. Pozzuoli, wie es heute heißt, wird von “stinkend“ abgeleitet. Den Namen bekam der einstige Hafen von Rom aufgrund seiner Schwefelquellen. Die namensgebenden Fumerolen sind seit 2017 wegen eines Todesfalls geschlossen. Stattdesden schauten wir uns das drittgrößte Amphieater der römischen Welt an. Interessant waren die noch sehr gut erhaltenen Kellergewölbe, von denen Gladiatoren, Raubtiere, Musikanten, Bühnenbilder und vieles mehr während der Spiele mit Fahrstühlen in die Arena befördert wurden.
    Zudem bot uns der Yachthafen Duschen und eine Waschmaschine - ein Traum!
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  • Vor dem Sturm verkrochen

    August 31, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 27 °C

    Ein Sturmtief war angesagt, also ging es schon früh los nach Torre del Greco. Hier lagen wir sicher in der hintersten Ecke und verbrachten den Nachmittag spielend unter Deck, während es draußen mit 8 Bft. wehte und regnete.
    Abends suchten wir etwas länger nach einem offenen Restaurant (Montags sind die meisten geschlossen), landeten dann aber einen Volltreffer im “Upside Down“ mit super leckeren Nachtischen für wenig Geld.
    Die schönen Ecken der Stadt entdeckten wir erst tags drauf während dem Rückweg von unserem Tagesausflug.
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  • Phönix aus der Asche

    September 1, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Die Ausmaße, von dem 79 n. Chr. verschütteten Pompeji sind mindestens so beeindruckend wie der gute Zustand der Ruinen. Obwohl die Stadt 18 Jahre vor ihrem Untergang auch noch von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde, sind die Ruinen in einem bemerkenswerten Zustand. Die Straßen, die zweistöckigen Gebäude, die intakten Wandbemalungen und Bodenfresken und auch die zahlreichen Touristen lassen die altrömische Stadt wieder lebendig werden. Wahrlich imposant!Read more

  • Die neue Stadt

    September 2, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Es ging zurück nach Neapel in dem uns wohlbekannten Hafen, wo die Reise von unseren beiden Gästen endete. Wir bekamen nochmal Besuch von dem Mechaniker, der den defekten Temperatursensor tauschte. Auf den steigenden Ölverlust angesprochen, prophezeite er uns eine größere Reparatur, um eine Dichtung zu tauschen, aber das kann noch warten. “It's a boat!“
    Nachdem die Vorräte wieder aufgefüllt waren, blieb tags drauf noch Zeit die Festung Sant'Elmo (erbaut 1340) zu besichtigen, welche über der Stadt thront. Der Ausblick vom ehemaligen Militärgefängnis (1860 bis 1952) zeigt erst die Dimensionen der drittgrößten Stadt Italiens. Als wir durch die Stadt liefen, fiel zudem auf, dass sie viel sauberer und ordentlicher wirkte. August und damit der Urlaub ist vorbei und die Leute arbeiten und putzen wieder. Die Stadt sieht fast aus wie neu: Neue Stadt = Nea Poli = Neapel.
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  • Herculaneum

    September 4, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Von Neapel ging es wieder zurück in den Hafen von Torre del Greco, da es von hier nur ein Katzensprung zur Ausgrabung von Herculaneum ist. Erschlägt Pompeji aufgrund seiner Größe, so sind in Herculaneum viele Details besser erhalten. Ergänzt wurde der Besuch noch mit einem Besuch im MAV, einem 3-D-Museum, welches die Eindrücke der zwei Ausgrabungen komplettierte.
    Am Abend gab es Pizza zum Sonnenuntergang mit Blick auf Ischia und Neapel und später ein schon fast obligatorisches Feuerwerk.
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  • Wochenende

    September 5, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Zeit zwischen unseren Besuchen verbrachten wir wieder in Porto Miseno. Neben Lesen, Schwimmen, Live-Musik und Feuerwerken, paddelten/schwammmen wir einmal um die Isola Pennata. In der kleinen Insel, die uns vor starken Ostwind schützte, gibt es neben zahlreichen natürliche Höhlen auch zwei künstliche Tunnel, die quer durch die Insel führten.Read more

  • Arrivederci Napoli

    September 8, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C

    Ein letztes Mal ging es nach Neapel, um Besuch abzuholen. Inzwischen kennen wir uns hier aus. Wir wissen, wo und wie anzulegen ist, werden vom Hafenpersonal freundschaftlich begrüßt, kennen den Weg zum Supermarkt und wissen in welchem Regalen die Waren zu finden sind. Selbst die Kassiererin erkennt uns wieder. Auch reizen nicht mehr die Sehenswürdigkeiten, von denen wir die für uns wichtigen bereits besucht haben. Bevor wir heimisch werden, wird es Zeit weiter zu ziehen. Aber nicht ohne beim Geheimtipp von Markus zu speisen: einem Feinkostladen, wo die mamma im ersten Stock des Nachbarhauses das telefonisch bestellte Essen kocht, das per Tablett dann an den Tisch gebracht wird.Read more