• Ab nach Sarajevo. Vielleicht.

    July 17 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 26 °C

    Thank you for travelling with Deutsche Bahn. Again. Wecker auf zwei Uhr gestellt, aufs Handy geguckt und: „85 Minuten Verspätung, die Zugbindung ist aufgehoben.“ Danke für nichts. Der Versuch, dann nochmal zu schlafen, lief auch nur so semi. Immerhin fuhr der Regionalexpress und ich hab auch bloß ne halbe Stunde in Köln am Bahnhof gestanden, weil zwei S-Bahnen zum Flughafen ausgefallen sind. Läuft doch. Man ist ja schon dankbar, wenn man mit anderthalb Stunden DB-Puffer plus eh schon viel zu früh am Flughafen überhaupt noch den Flieger kriegt.
    Immerhin dann anschließend der ultimative Rekord: Gepäck weg in drei Minuten und Sicherheit durch in fünf. Ich hatte mit einem überfüllten Terminal, ausgefallenen Scannern (weil neu) und einem Mob mit Fackeln und Mistgabeln gerechnet.
    Nach einer dermaßen harten Landung, dass ich noch überlege, ob es sich lohnen würde, meine Flugangst zu reinstallieren, zwei Kilometern bei über 30 Grad und viel zu schwerem Rucksack den extrem steilen Berg zur Unterkunft hoch und drei Stunden in der Altstadt bin ich jetzt auch durch. Sarajevo-Content gibt‘s dann morgen, wenn ich ein paar Minuten geschlafen habe und vielleicht auch verstehe, was ich da sehe.
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