• Monteverde

    17. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 31 °C

    Da wir durch unsere Fehlplanung quasi einen Tag dazugewonnen haben, haben wir eine Nacht Monteverde eingebaut, wo wir unsere gleichzeitig reisenden Gspöndli aus der Schweiz treffen werden.
    Die Fahrt nach Monteverde war vor allem auf den letzten Abschnitten wunderschön. Wie wir bereits vorgewarnt wurden, sind die Strassen abseits der Hauptverkehrsadern teils sehr abenteuerlich - Schlaglöcher (eher Krater), ausgedehnte Belagsschäden, wenn es überhaupt einen Belag hat. Ein 4x4 SUV mit ordentlich Federweg hat hier seine volle Daseinsberechtigung und hat sich bereits an unserem ersten Fahrtag als lohnenswert herausgestellt. So sind wir sehr gemütlich unterwegs und geniessen die immer wieder spektakulär schönen Landschaften.
    In Monteverde konnten wir uns dann dem von unseren Kolleginnen bereits geplanten Night Walk anschliessen. 2 Stunden durch den düsteren Wald spazieren und Tiere suchen, respektive suchen lassen. Ein paar spannende Exemplare gefunden (wie auch immer dieser Guide das hinbekommt), aber das grosse Spektakel blieb aus. Trotzdem ein atmosphärisches Erlebnis, vor allem wegen der exotischen Geräuschkulisse.
    Beim anschliessenden Abendessen wurde dann Andreas kulinarischer Albtraum war. Beim Frühstück gab es bereits Reis mit Bohnen - das zu jeder Tageszeit präsente Nationalgericht Gallo Pinto. Es wird behauptet, es gebe soviele Varianten wie Familien in Costa Rica. Keinesfalls dazu fehlen darf das flüssige Gold, die Lizano Salsa - das Äquivalent zu unsere Maggi Sauce. Die morgendliche Version war dann überraschend schmackhaft. Bei dem von Andrea gewählten, traditionellen Gericht am Abend mit Fisch war der ungesalzene weisse Reis mit lieblosen Büchsenbohnen wie im Vorfeld befürchtet unfassbar langweilig. Nun denn, es steht jetzt 1:1. Da Reis und Bohnen omnipresent sind, wird sich in den nächsten Tagen weisen, wie kreativ mit den Nationalbeilagen umgegangen wird.
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