• Umamisky
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Costa Rica 2026

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  • Start på rejsen
    16. januar 2026

    Pura Vida - wir kommen

    16. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 24 °C

    In rund 12h gings heute mit Edelweiss über den Atlantik nach San José. Zur Abwechslung mal, trotz hoher Kleinkinder-Dichte, nicht untermalt mit deren Akustik, sondern: mit Büsilauten.
    Ein Herr mittleren Alters war in Begleitung einer noch jungen Bengalkatze, die teils unermüdlich im sekundentakt ihre Anwesenheit aus ihrer Netztasche bekundete. Ansonsten verlief der Flug ruhig und entspannt, kulinarisch auf solidem Niveau.

    Die Einreise mussten wir uns nach unserer Landung gegen 15 Uhr Ortszeit mit ausgedehntem Schlangenstehen verdienen, die Immigration hat sich ewig in die Länge gezogen. Ob es an ausserordentlich akribischen Beamten oder lahmer EDV gelegen hat mögen wir nicht zu beurteilen.

    Immerhin konnten wir anschliessend gleich unser Gepäck ohne weitere Wartezeit in Empfang nehmen. Kurz darauf kamen wir zur erfrischenden Erkenntniss, dass wir unseren Mietwagen versehentlich erst auf Samstag anstatt Freitag reserviert hatten... Na bravo!
    Unser Nervenkostüm, bereits ausgedünnt durch Übermüdung und langem Anstehen, erlaubte uns keine ausgedehnten Übungen mehr. Zumal wir feststellten, dass wir bei der Vermietung einen Shuttlebus tel. anfordern müssten, da sich der Standort ausserhalb des Flughafens befindet. Kurzerhand entschieden wir uns, ein gediegenes Hotel in der Nähe zu gönnen und uns via Uber dorthin chauffieren zu lassen. Dieser Plan hat sich als hervorragend erwiesen und uns instant die gute Laune zurückgebracht. An der Rezeption durften wir uns bereits mit der vielbeschworenen Herzlichkeit der Ticos/Ticas (Spitzname für die Einheimischen) bekannt machen. Hilfsbereit hat uns eine Angestellte die Übernahme unseres Mietwagens bereits auf den nächsten Vormittag organisiert. Eine tolles Zimmer mit Aussicht auf die herrliche Abendstimmung sowie ein lecker Abendessen haben den positiven Auftakt abgerundet.
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  • Monteverde

    17. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 31 °C

    Da wir durch unsere Fehlplanung quasi einen Tag dazugewonnen haben, haben wir eine Nacht Monteverde eingebaut, wo wir unsere gleichzeitig reisenden Gspöndli aus der Schweiz treffen werden.
    Die Fahrt nach Monteverde war vor allem auf den letzten Abschnitten wunderschön. Wie wir bereits vorgewarnt wurden, sind die Strassen abseits der Hauptverkehrsadern teils sehr abenteuerlich - Schlaglöcher (eher Krater), ausgedehnte Belagsschäden, wenn es überhaupt einen Belag hat. Ein 4x4 SUV mit ordentlich Federweg hat hier seine volle Daseinsberechtigung und hat sich bereits an unserem ersten Fahrtag als lohnenswert herausgestellt. So sind wir sehr gemütlich unterwegs und geniessen die immer wieder spektakulär schönen Landschaften.
    In Monteverde konnten wir uns dann dem von unseren Kolleginnen bereits geplanten Night Walk anschliessen. 2 Stunden durch den düsteren Wald spazieren und Tiere suchen, respektive suchen lassen. Ein paar spannende Exemplare gefunden (wie auch immer dieser Guide das hinbekommt), aber das grosse Spektakel blieb aus. Trotzdem ein atmosphärisches Erlebnis, vor allem wegen der exotischen Geräuschkulisse.
    Beim anschliessenden Abendessen wurde dann Andreas kulinarischer Albtraum war. Beim Frühstück gab es bereits Reis mit Bohnen - das zu jeder Tageszeit präsente Nationalgericht Gallo Pinto. Es wird behauptet, es gebe soviele Varianten wie Familien in Costa Rica. Keinesfalls dazu fehlen darf das flüssige Gold, die Lizano Salsa - das Äquivalent zu unsere Maggi Sauce. Die morgendliche Version war dann überraschend schmackhaft. Bei dem von Andrea gewählten, traditionellen Gericht am Abend mit Fisch war der ungesalzene weisse Reis mit lieblosen Büchsenbohnen wie im Vorfeld befürchtet unfassbar langweilig. Nun denn, es steht jetzt 1:1. Da Reis und Bohnen omnipresent sind, wird sich in den nächsten Tagen weisen, wie kreativ mit den Nationalbeilagen umgegangen wird.
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  • Auf nach La Fortuna

    18. januar, Costa Rica ⋅ ☁️ 19 °C

    Auf dem üppigen Umschwung unserer Lodge in Monteverde gibt es einen Entdeckungspfad, der mehrheitlich durch den Wald führt. Noch vor dem Frühstück haben wir uns auf die Pirsch gemacht. Tiere zu finden ist in vieler Hinsicht nicht ganz eifach. Soll man im Dickicht nach kleinen Säugetieren suchen, auf Blättern des Buschwerks nach spannenden Insekten oder Amphibien, auf den Ästen nach Vögeln - oder doch lieber in den Baumkronen nach Faultieren…. Und dann tarnen sich viele Tiere auch noch weltmeisterlich. Nett, dass ein Nasenbär nur ein paar Meter vor uns über den Weg gehuscht ist. Eine sehr kurze Sichtung, aber hat Freude gemacht.
    Beim Frühstück konnte sich Andrea wieder mit dem Gallo Pinto (Reis mit Bohnen) versöhnen, es war sehr lecker - 2:1!
    Unsere heutige Destination war La Fortuna, der Weg dorthin das Ziel. Dieser Ort ist vor allem bekannt für seine unzähligen Thermalbäder sowie. diversen Outdoor Aktivitäten. Es liegt am Fusse des Arenal-Vulkans, der das letzte Mal im 2010 ausgebrochen ist und seither inaktiv ist. Wie gewohnt haben wir es auf den teilweise holprigen Strassen durch malerische Hügel und durch kleine Weiler sehr gemütlich genommen. Der Wechsel der Landschaftsszenerien ist beeindruckend, das Auge wird immer wieder aufs Neue verwöhnt. Kurz vor La Fortuna durften wir am Strassenrand erneut einen Nasenbären aus nächster Nähe sichten, es hat sogar entspannt für ein Foto gereicht.
    Aufgrund Reviews war es uns bewusst, dass es auf dem Gelände unserer neuen Unterkunft einiges an Tieren potenziell zu erspähen gibt. Mit den beiden Faultieren, die es gleich auf einem Baum beim Eingang zu unserer Lodge bequem gemacht haben, war nicht zu rechnen. Das Männchen auf der einen Seite der Strasse, das Weibchen auf der anderen Seite. Praktischerweise hat sich das Männchen etwas bewegt und wurde so besser sichtbar. Ansonsten sind Faultiere oft einfach „Fellkugeln“ weit oben in den Bäumen, die von blossem Auge nur schwer zu erspähen sind.
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  • La Fortuna - Hinter dem Vorhang

    19. januar, Costa Rica ⋅ 🌧 22 °C

    Bereits am gestrigen Abend hat es begonnen zu regnen und auch der Morgen hat uns mit teils heftigen Regenintervallen begrüsst. Nachdem wir gestern ein Abendessen verschlafen haben (Jetlag sei Dank), haben wir den Tag mit einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück begonnen. Nach etwas herumbambeln in unserem Bungalow bzw. auf dessen Terrasse , u.a. Kolibris beobachtend, haben wir uns trotz bescheidenem Wetter mit dem Auto auf Erkundungsfahrt in der „näheren“ Umgebung gemacht. Bereits nach 10 Minuten hat sich das Grau gelichtet und der Sonne Platz gemacht. Der Freudenzauber war jedoch nicht von nachhaltiger Dauer. Wir haben uns in Quesada, einem naheliegenden Städtchen, die Sortimentsgestalltung im Wallmart zu Gemüte geführt. Diese ist nicht sonderlich exotisch ausgefallen. Abgesehen von 3 Reihen der heissgeliebten Lizano Salsa, die bis zur unhandlichen 1 Liter Abfüllung erhältlich ist - Grossfamilien werden es danken.
    Am späteren Nachmittag haben wir es uns auf der Terrasse eines unserer Resort-Restaurants bequem gemacht. Bei einem frühen Znacht haben wir mit Spannung darauf gewartet, ob sich die Wolkendecke vor dem Arenal vollständig lüften wird. Leider nein, der untere Drittel des bilderbuchmässigen Kegelvulkans war das höchste der Gefühle. Wir geben nicht auf, wir haben noch zwei weitere Tage.
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  • La Fortuna - viele lange Nasen

    20. januar, Costa Rica ⋅ 🌧 22 °C

    Auch heute Morgen empfängt uns der Tag wieder mit viel Regen. Ein Kellner hat uns gestern erklärt, dass das Wetter seit einem Hurrican vor 5 Jahren durcheinander gekommen ist. Jetzt müsste es eigentlich trocken sein, aber darauf sei kein Verlass mehr. Letzte Woche hätten sie durchgehend starken Regen gehabt - wir haben also Glück. Irgendwie… 😜
    Wir sind jedenfalls froh, keine der populären Touren gebucht zu haben. Diese finden bei fast jedem Wetter statt. Eine Wanderung im schicken Regenponcho und patenten Gummistiefeln wäre zwar mal eine neue Erfahrung, aber dieser Reiz hält sich für uns in Grenzen…
    Der Tag wollte nicht wirklich heiterer werden und wir beschlossen, mit dem Auto Richtung Arenalsee zu fahren, da wir auf dieser Strecke vorgestern den bereits erwähnten Nasenbären gesehen hatten - auf einem Strassenabschnitt, auf dem hingewiesen wurde, eben diese kleinen Kollegen nicht zu füttern. Wir witterten die Chance, eben da wieder auf einen Coati zu treffen. Wir staunten nicht schlecht, als wir plöztlich auf einem Strassenabschnitt auf eine ca. 14-nasige Sippschaft gestossen sind. Jedes haltende Fahrzeug wurde instant als potenzieller Futterspender belagert. Coatis sind neugierige und schlaue Tierchen, die den Menschen duchaus angetan sind. Vor allem, wenn ab und zu etwas zu essen herunterfällt. Die Charakteristik dieser putzigen Geschöpfe erinnert uns stark an Waschbären. Sie haben sich aktuell an die Spitze der hiesigen Tiercharts gesetzt.
    Nach diesem Highlight sind wir noch ein Stück weiter gefahren und haben uns in der German Backery einen Lunch gegönnt, bevor wir uns auf den Rückweg gemacht haben - leider ohne weitere Nasenbären-Sichtung. Etwas Glück war also doch mit dabei!
    Mittlerweile sind auch Sus und ihre Freundinnen in La Fortuna und wir haben den Tag mit einem schönen (und nicht ganz günstigen) Abendessen abgeschlossen.
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  • La Fortuna - und es gibt ihn doch

    21. januar, Costa Rica ⋅ ☁️ 25 °C

    Der Morgen hat begonnen wie immer die letzten Tage. Um den Mittag herum hat sich dann aber das Wetter gebessert und es blieb tatsächlich über ein paar Stunden trocken. Wir haben einen Streifzug durch La Fortuna gemacht und anschliessend den Bogarin Trail gemacht. Hier handelt es sich um ein Stück rollstuhlgängigen Dschungel am Rand von La Fortuna, mit einigen Optionen für Tiersichtungen. Neben ein paar exotischen Vögeln konnten wir 5 Faultiere erspähen, eines davon mit einem Baby auf dem Bauch. Leider war das Licht ausserordentlich schwierig und die fotografische Ausbeute daher bescheiden. Mit dem Feldstecher konnten wir die Faultiere, die sich ab und an in super slo-mo bewegten, immerhin gut beobachten.
    La Fortuna ist geprägt vom Vulkan El Arenal und auch unsere Aussicht vom Bungalow ist auf diesen ikonischen und perfekt geformten Kegelvulkan ausgerichtet. Seit wir in La Fortuna sind, haben wir an eine graue Wolken-/Nebelwand geschaut. Wie grossartig, dass der Vulkan sich an unserem letzten Abend, kurz vor Sonnenuntergang, kurz offenbart hat - danke!
    Heute Vormittag haben wir einen Anruf von der Reception erhalten um nachzufragen ob alles zu unserer Zufriedenheit war, da wir ja morgen abreisen. Zu unserer Überraschung wurde uns auch noch ein Abendessen im grossartigen, hoteleigenen Resataurant angeboten. Was für eine schöne Aufmerksamkeit, auch dafür sagen wir danke!
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  • From the Volcano to the Sea

    22. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 21 °C

    Am 4. Morgen in La Fortuna hat uns endlich die Sonne entgegengelacht. Auch der Vulkan hat sich nach gestern Abend einmal mehr von der einigermassen unverhüllten Seite gezeigt, was weniger als mehr vorkommt. Von unserem Frühstückstisch hat uns der Ausblick auf diesen ikonischen Berg mit der vorgelagerten Botanik nochmals ordentlich in seinen Bann gezogen. Etwas schade, dass wir keinen der geplanten Hikes realisieren konnten, aber das wird irgendwann nachgeholt.

    Heute war ein ausgiebiger Fahrtag, da wir die Strecke von knapp 300 km zurücklegen mussten - von La Fortuna nach Manuel Antonio. In Costa Rica kann das schon mal dauern, obwohl der Strassenzustand auf dieser Strecke grösstenteils sehr gut war. Diverse Abschnitte verlaufen einspurig mit teils üppig Gegenverkehr. So kann ein langsamer Verkehrsteilnehmer wie ein Traktor, eine Baumaschine oder ein Pannenfahrzeug schnell zu einer ausserordentlichen Verkehrsberuhigung führen. Landschaftlich war wieder für ausreichend Abwechslung gesorgt und mit kaum Stau und ein paar kurzen Zwischenstopps haben wir es zum Sonnenuntergang auf unsere schöne Terrasse mit Meerblick geschafft.
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  • Manuel Antonio - where are the monkeys

    23. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 25 °C

    Bereits im Vorfeld haben wir für heute den ersten möglichen Morgen-Slot um 7 Uhr in den Manuel Antonio Nationalparkt gebucht. Dieser Park verzeichnet die höchsten Besucherzahlen aller NP’s in Costa Rica. Diese Popularität kommt vor allem durch seine Kombination aus tropischem Regenwald, weissen Sandstränden und leichter Erreichbarkeit zustande. Unsere Erwartungen waren hoch, die Enttäuschung umso grösser. Landschaftlich und botanisch durchaus attraktiv, aber unser Hauptfokus war auf Tiere ausgerichtet. Viele Affen hatten wir erwartet zu sehen, nicht einer war zu entdecken. Immerhin hat sich uns ein auf einen Ast gebetteten Coati (Nasenbär) offenbart, am Strand waren einige Leguane zu beobachten. Ansonsten keine Papageien, keine Tukane, keine Affen…. Hätten wir trotzdem einen Guide buchen sollen, um unsere Chancen zu erhöhen? Nur um bestenfalls durch ein Monokular einen in einer Baumkrone chillenden Affen zu sehen und dafür auch noch anstehen zu müssen war nicht, was wir uns erhofften.
    Wir geben nicht auf und hoffen auf unser Tierglück ausserhalb des Parks.
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  • Manuel Antonio - Found the monkeys

    23. januar, Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach einer Siesta wollten wir am späteren Nachmittag einen Spaziergang durch den Ort machen. Kaum aus dem Hotel und nur ein paar Schritten der Strassen entlang gegangen, balancierte ein Kapuzineraffe geschickt auf einer Leitung über die Strasse, gefolgt von einem zweiten. Unser Glück kaum fassend haben wir den Blick schweifen lassen und bemerkt, dass es in den Bäumen auf der anderen Strassenseite nur so von diesen putzigen Tierchen wuselt. Vom Parkplatz des angrenzenden Restaurants durften wir nun erleben, was wir am Morgen im Nationalpark so schmerzlich vermissten. Jede Menge Kapuzineräffchen tummeln sich um uns herum und boten ein äusserst erfrischendes Unterhaltungsprogramm. Auf dem Rasen vor dem Parkplatz war zudem eine Aguti-Mutti mit Jungem auf Nahrungssuche und liess sich nicht von uns stören. Als auch noch ein Tukan in einer naheligenden Baumkrone landet konnten wir unser Glück kaum fassen.
    Irgendwann hat sich ein älterer Herr zu uns gesellt und erzählt, dass er im NP auf einer geführten Tour nicht viel mehr als ein paar Krabben im Schlamm und eine schlafende Schlange präsentiert bekommen habe. Anderen Besuchern sei es ähnlich ergangen. Es ist uns bewusst, dass es sich bei einem Nationalpark nicht um einen Zoo handelt, aber etwas mehr Action haben wir uns schon erhofft. Schlussendlich wissen wir jetzt, wo all die Affen sich herumtreiben. Wir haben die Zeit ob des gebotenen Spektakels total vergessen - nach etwa einer guten Stunde haben sich die putzigen Kollegen langsam verzogen. Total reizüberflutet haben wir uns erst mal in ein Restaurant gesetzt und das gerade erlebte bei einem wunderbaren frühen Abendessen verdaut.
    Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft haben wir natürlich nochmals einen Abstecher zu unserem neu entdeckten Tierparadies gemacht. Um die Show abzurunden hat sich an der gleichen Stelle eine grosse Gruppe Totenkopfäffchen (Herr Nielsson/Pippi Langstrumpf) getummelt, einmal mehr eine Darbietung der Extraklasse. Wow, was für ein sagenhafter Affenzirkus - Privatvorführung deluxe und erst noch kostenfrei.
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  • Manuel Antonio - Aufwachen mit gebrüll

    24. januar, Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Unser Aufwachen wurde heute morgen von Brüllaffen begleitet. Mit Sicherheit waren sie recht weit entfernt, aber das unverkennbare und beeindruckende Brüllen war nicht zu überhören. Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir den gestern nicht geschafften Spaziergang durch den Ort gemacht und uns dann entschieden runter zum Strand zu spazieren. Der Ort Manuel Antonio hat eine erhöhte Lage mit wunderbarer Sicht auf das Meer. Heisst aber auch, dass bei einem Spaziergang an den Strand die rund 185 Höhenmeter überwunden werden müssen. Natürlich hätten wir auch den Shuttle-Bus vom Hotel nehmen können, aber es dürfen auch ein paar Kalorien verbrannt werden. Tatsächlich ist bereits das Herunterlaufen äusserst schweisstreibend bei rund 35 Grad und >90% Luftfeuchtigkeit. Immerhin hat man die Chance etwas Spannendes zu entdecken. Nach einer Erfrischung und einem Spaziergang dem epischen Strand entlang, haben wir uns wieder an den Aufstieg gemacht - nicht minder schweisstreibend… 😜 Unser frühes Abendessen haben wieder im selben Restaurant genossen, diesmal mit Aussicht auf eine Gruppe (die gleiche wie gestern?) Totenkopfäffchen. Unser Tierbeobachtungsparkplatz befand sich auf jeden Fall in der Richtung, in die sie weiterzogen. Beim Rückweg ins unsere Unterkunft konnten wir sie dann dort noch kurz beobachten, bevor es dunkel wurde.Læs mere

  • Uvita - Plan B

    25. januar, Costa Rica ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach einem nahrhaften Frühstück verlassen wir etwas wehmütig unsere liebgewonnene Unterkunft in Manuel Antonio und fahren ein kleines Stück weiter südöstlich nach Uvita, wo wir ursprünglich nur eine Nacht eingeplant hatten. Anschliessend haben wir für 3 Nächte eine Unterkunft auf der Osa Peninsula gebucht, der Besuch des Corcovado Nationalparks stand im Fokus. Da das Wetter in dieser Region aber für die kommenden Tage eher regnerisch angesagt ist und wir unser Regenkontingent bereits in La Fortuna mehr als ausgeschöpft haben, cancelten wir unser abgelegenes Dschungel-Cottage gerade noch kurz vor knapp. Dafür bleiben wir nun 3 Nächte im belebten Uvita, erkunden die Gegend von hier aus und geniessen die prognostizierte Sonne, das Meer und den Pool. 😎
    Auf der heutigen etwa 90 minütigen Fahrt nach Uvita haben wir am einen oder anderen Strand einen kurzen Zwischenstopp eingelegt. Da heute Sonntag ist, haben viele Einheimische ihren halben Hausrat in ihre Pick Ups gepackt um den Tag am Strand zu verbringen. Zu Musik ordentlich BBQ zelebrieren, zusammen eins gügelen und einen unbeschwerten Tag geniessen scheint der Plan zu sein.
    Bis heute hatten wir in Costa Rica noch keine zwischenmenschliche Begegnung der befremdlichen Art. Als wir von dem einen Strand zu unserem etwa 200m entfernt geparkten Auto gehen wollten, haben wir spontan einen kleinen Umweg eingelegt. Grund: Wir wollten es vermeiden, unseren Weg zu kreuzen mit einem wohl ziemlich angetrunkenen “Vogel” mit einer riesigen Machete in der Hand. Im Idealfall braucht er diese nur um Kokosnüsse zu bearbeiten, aber wir wollten es nicht genauer herausfinden…
    Den Nachmittag haben wir im Pool unserer via Airbnb angemieteten Unterkunft genossen und den Abend in einem der zahlreich vorhandenen Restaurants.
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  • Uvita - Fahrt zur Osa Peninsula

    26. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 23 °C

    Da wir die kommenden Tage in via Airbnb gebuchten Privatunterkünften wohnen, bleibt uns der Luxus eines Frühstückbuffets leider verwehrt. Wir genossen heute dafür einen hervorragenden Frühstücks-Burrito in einen nahe gelegenen Café mit einem XXL Cappuccino, den man nur ungelenk mit einer Hand halten konnte.
    Obwohl wir unsere 3 Nächte auf der Osa Peninsula geknickt haben, wollten wir uns heute ein Bild von dieser Region machen und sind ins rund 150 km entfernte Puerto Jimenez gegondelt. Eine lange Strecke, aber immerhin jener Bereich der Halbinsel, der bis auf ein paar fiese Schlaglöcher ordentliche Strassen hat. Landschaftlich ist diese Ecke mit üppiger, tropischer Botanik bestückt und wir passierten immer wieder idyllisches Weideland mit zufrieden aussehenden Kühen. Auch das Wetter hat uns nicht im Stich gelassen, es war durchgehend sonnig. Jedoch waren es mit rund 35 Grad und zünftiger Luftfeuchtigkeit nicht die idealen Konditionen für körperliche Aktivitäten. So haben wir es bei einem kurzen Spaziergang im mässig attraktiven Puerto Jimenez belassen.

    Wieder in Uvita haben wir nach einen Einkauf gegen Abend unser neues Zuhause bezogen. Die gestrige Unterkunft hatten wir noch von zuhause aus für nur eine Nacht gebucht und verlängern war nicht möglich. Nicht schlimm - der Garten mit Pool war hübsch, aber das hölzerne Cottage sehr beengend und düster. Daher hielt sich der Trennungsschmerz in Grenzen.
    Unser neues Haus für zwei Nächte ist bedeutend moderner und geräumiger, die grossen Fenster machen es hell und einladend. Der Umschwung mit allerlei tropischen Pflanzen und hohen Bäumen ist ein Traum und der Aussenbereich lädt zum Verweilen ein. Marc hat auf dem patenten Gasgrill feine Spareribs gebrutzelt und wir haben den Abend zuhause genossen.
    Entgegen unserer Erwartungen hat es ausserordentlich wenig Moskitos und andere Insekten, die nerven. Ganz auf Mückenschutz verzichten geht dann doch nicht - das hat Marc bei seinem etwas naivem Versuch mit einigen Stichen bezahlen müssen.
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  • Uvita - Bambeli Tag

    27. januar, Costa Rica ⋅ ☀️ 28 °C

    Wie geplant haben wir heute einen ausgiebigen Bambeli-Tag eingelegt. Bis am frühen Nachmittag haben wir bei herrlichem Sonnenschein in unserem Garten gechillt.
    Es gibt in Uvita den Parque Nacional Marino Ballena, der nebst dem marinen Teil vor allem aus Strand und einem Waldstreifen besteht. Bei Ebbe wird eine Sandbank in Form einer Walflosse freilegt (das entsprechende Foto ist nicht von uns). Da man die Flosse nur aus der Luft wirklich wahrnimmt und Drohnenfliegen generell in Nationalparks untersagt ist, können wir den Reiz nicht wirklich nachvollziehen, dorthin zu laufen. Wir hatten eigentlich gehofft, den Strand in einem „Spiegelzustand“ anzutreffen. Das hatten wir bereits an anderen Stränden erlebt und der Effekt ist grandios, vor allem bei einer ordentlichen Portion Schönwetter-Wolken. Wenn sich das Wasser an sehr flachen Stränden bei Ebbe zurückzieht, spiegelt sich der Himmel noch so lange der Sand nass ist. Leider waren wir für heute zu spät und der Spiegelglanz hatte sich bereits zurückgezogen. Wir sind noch ein Stück dem Strand entlang spaziert, bis uns die Hitze zum umkehren bewegt hat. Zum Baden war es nicht sonderlich einladend, zu flach verläuft das Gefälle. Etwas enttäuscht haben wir uns auf den Rückweg gemacht.
    Immerhin hat uns eine Affenfamilie kurz vor dem Ausgang des Parks noch einen launigen Moment beschert.
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  • Uvita - Affenzirkus zu Abschied

    28. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute hiess es Abschied nehmen von Uvita, dem unspektakulären aber sympathischen kleinen Nest - etwas touristisch, für unseren Geschmak genau richtig. Nach einem Frühstück im Café wollten wir eigentlich nochmals zum Strand. Auf dem Weg dahin haben wir nicht den bekannten Weg den Restaurants und Shops entlang genommen, sondern einen einladenden Kiesweg nach hinten versetzt, gesäumt von tropischer Botanik. Kein Mensch, nur wir und eine Gruppe Kapuzineraffen, die sich’s teils auf Āsten bequem gemacht haben oder wahlweise ein Morgenturnen durchs Geäst veranstalteten. Nach diesem schönen Erlebnis hatten wir kein Bedürfnis mehr erneut den Eintritt zum Nationalparkstrand zu bezahlen.
    Unsere heutige Strecke war nicht sehr lang und aus diesem Grund haben wir noch einen kleinen Abstecher ins hügelige Hinterland gemacht - schön wars!
    Für unsere letzte Nacht haben wir uns eine Unterkunft am Meer gesucht und irgendwo im Nirgendwo gefunden. Die völlig Abseits gelegene Anlage entpuppte sich als kleines Paradies:
    Faultiere in den Bäumen, Aaras die schreiend Marcs Drohne jagen und einen wunderbaren „Spiegelstrand“. Dieses Resort ist ein verstecktes Juwel, auch wenn die Anlage nicht mehr taufrisch ist. Ein wunderschöner Abschluss, bevor wir uns morgen wieder im tollen Airport Hotel unserer ersten Nacht für die letzte unserer Reise einquartieren werden.
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  • Esterillos - Viele Dollars

    29. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 30 °C

    Kurz nach Sonnenaufgang haben wir den ersten Strandspaziergang genossen. Nach dem Frühstück haben wir bis zum Check-out um 12 Uhr nochmals eine ausgedehnten Runde gezogen und unsere Fühler nach Tieren ausgestreckt. Andrea hat eine grossartige Ausbeute an Strand-Dollars gemacht. Leider haben wir bei einer Abklärung im Netz festgestellt, dass das Ausführen dieser Glücksbringer strengstens verboten ist und in Costa Rica am Zoll aufgrund restriktiver Gesetzte ein spezielles Auge darauf gelegt wird. Bei diesen hübschen Stücken handelt es sich um die „Skelette“ von speziellen Seeigeln. Schweren Herzens wollten wir dann die Strand-Dollars zurück zum Strand bringen. Auf dem Strässchen zwischen Hotelanlage und Strand kam uns ein Auto entgegen und der ältere Herr mit seinen Enkeln fragte uns nach dem Namen dieses Strandes. Nach einem netten Schwätzchen wechselten dann die Strand-Dollars die Hand - und die kleinen Mädchen freuten sich und wir uns auch ein bisschen.
    Am Mittag haben wir uns mit etwas Umweg über eine landschaftlich sehr ansprechende, hügelige Strecke zurück nach San Jose gemacht und sind dann gegen Abend etwas wehmütig in „unserem“ Airport Hotel angekommen.
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  • Adios wunderbares Costa Rica

    30. januar, Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute Mittag geben wir das Auto ab und den Vormittag haben wir mehrheitlich gemütlich im Hotel verbracht. Mentales Abschied nehmen, den ganzen Kram wieder sortieren und packen und den Blogg mehr oder weniger abschliessen.

    Wir kommen wieder, das ist keine Frage. Sofort haben wir uns wohl gefühlt in Costa Rica - die Menschen und die Natur sind grossartig und jeder Tag hat wieder mit kleinen Überraschungen auf uns gewartet.
    Auf ganz bald Cost Rica - Pura Vida! ❤️🇨🇷
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    Slut på rejsen
    31. januar 2026