• Auf nach La Fortuna

    18. januar, Costa Rica ⋅ ☁️ 19 °C

    Auf dem üppigen Umschwung unserer Lodge in Monteverde gibt es einen Entdeckungspfad, der mehrheitlich durch den Wald führt. Noch vor dem Frühstück haben wir uns auf die Pirsch gemacht. Tiere zu finden ist in vieler Hinsicht nicht ganz eifach. Soll man im Dickicht nach kleinen Säugetieren suchen, auf Blättern des Buschwerks nach spannenden Insekten oder Amphibien, auf den Ästen nach Vögeln - oder doch lieber in den Baumkronen nach Faultieren…. Und dann tarnen sich viele Tiere auch noch weltmeisterlich. Nett, dass ein Nasenbär nur ein paar Meter vor uns über den Weg gehuscht ist. Eine sehr kurze Sichtung, aber hat Freude gemacht.
    Beim Frühstück konnte sich Andrea wieder mit dem Gallo Pinto (Reis mit Bohnen) versöhnen, es war sehr lecker - 2:1!
    Unsere heutige Destination war La Fortuna, der Weg dorthin das Ziel. Dieser Ort ist vor allem bekannt für seine unzähligen Thermalbäder sowie. diversen Outdoor Aktivitäten. Es liegt am Fusse des Arenal-Vulkans, der das letzte Mal im 2010 ausgebrochen ist und seither inaktiv ist. Wie gewohnt haben wir es auf den teilweise holprigen Strassen durch malerische Hügel und durch kleine Weiler sehr gemütlich genommen. Der Wechsel der Landschaftsszenerien ist beeindruckend, das Auge wird immer wieder aufs Neue verwöhnt. Kurz vor La Fortuna durften wir am Strassenrand erneut einen Nasenbären aus nächster Nähe sichten, es hat sogar entspannt für ein Foto gereicht.
    Aufgrund Reviews war es uns bewusst, dass es auf dem Gelände unserer neuen Unterkunft einiges an Tieren potenziell zu erspähen gibt. Mit den beiden Faultieren, die es gleich auf einem Baum beim Eingang zu unserer Lodge bequem gemacht haben, war nicht zu rechnen. Das Männchen auf der einen Seite der Strasse, das Weibchen auf der anderen Seite. Praktischerweise hat sich das Männchen etwas bewegt und wurde so besser sichtbar. Ansonsten sind Faultiere oft einfach „Fellkugeln“ weit oben in den Bäumen, die von blossem Auge nur schwer zu erspähen sind.
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