Trondheim
Jun 9–11 in Norway ⋅ ⛅ 22 °C
Bei sonnigen 24 Grad erreichen wir die drittgrößte Stadt Norwegens. Unser Plan scheint aufzugehen - statt 2 vollen Regentagen gibt's jetzt nur einen.
Und auch wenn wir Stadt-Muffel es nicht gerne zugeben: In Trondheim abwettern bietet wohl doch mehr Möglichkeiten als irgendwo auf einem abgelegenen Campingplatz.
Zunächst müssen wir uns aber erstmal wieder akklimatisieren: Mehrspurige Fahrbahnen, Kreisverkehre IM Tunnel, Tempolimit von schwindelerregenden 110 km/h... Nach tagelangem gemütlichen Gezockel über ruhige Landstraßen durchaus eine Umstellung.😅
Wir entscheiden, den Nachmittag mit Sightseeing zu verbringen. So weit nördlich waren wir schließlich noch nie!
Los geht's an der Festung Kristiansten etwas außerhalb des Stadtzentrums. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick über Trondheim und den Hafen.
Zudem haben wir Glück: Ein WoMo-Fahrer mit Berliner Kennzeichen kommt uns auf dem Parkplatz entgegen und drückt uns Tagestickets für den Nidarosdom in die Hand. "Ick hab jesehen, ihr kommt ja ooch aus Berlin, wa? Hier, brauch ick nich mehr, dann kommt ihr gratis rin. Jute Weiterreise!"
Wir schauen ihm verdutzt hinterher. War das etwa...Ein FREUNDLICHER Berliner? Der uns auch noch -einfach so- was Gutes tun will?
Sachen gibt's...😉😁Aber sehr lieb. 🥰
Schnurstracks geht's also weiter zum besagten Dom, um die Öffnungszeiten noch zu nutzen. Der Nidarosdom ist die größte Kirche Norwegens, Krönungsstätte und sowas wie ein Nationalheiligtum.
Er wurde über dem Grab des Heiligen Olav erbaut – des Wikingerkönigs, der das Christentum nach Norwegen brachte (übrigens nicht sehr einvernehmlich; alle anderen Religionen wurden streng verboten).
Was als kleine Holzkapelle im Jahr 1030 begann, wurde in den folgenden Jahrhunderten immer wieder erweitert, durch Brände und Konflikte zerstört, zusammen geflickt und schließlich im 20. Jahrhundert in seiner heutigen Form wiederhergestellt.
Es ist ein unglaublich beeindruckendes Gebäude - innen wie außen. Wir schießen unzählige Fotos und vergessen darüber ein wenig die Zeit.
Danach laufen wir noch durch die Altstadt und zu den farbenfrohen Speicherhäusern am Kanal. Trondheim ist eine Studentenstadt, und das merkt man auch. Es gibt viele süße Cafés, Restaurants und überall Studi-Rabatte. Ständig düsen junge Menschen auf ihren Fahrrädern an uns vorbei und es herrscht grundsätzlich ein entspannter, weltoffener Vibe. Gefällt!
Vorher hatte ich ja so gar kein Bild von dieser Stadt. Jetzt habe ich auf jeden Fall ein sehr buntes. 😀
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Der Regentag selbst verläuft übrigens pragmatisch-praktisch. Wäsche waschen, Duschen, durch mehrere Supermärkte wühlen...unspektakulär. Und kaum haben wir alles erledigt, hört auch der Regen auf. Super !👍🏼🙌🏼Read more


























Traveler
Da möchte ich mal zu Fuß hin, auf dem Olavsweg
TravelerWas für ein toller Plan! Trondheim ist auf jeden Fall ein würdiges Pilgerziel.
Traveler
Das ist ja ein Schnäppchen
TravelerBisher haben wir Glück mit den Unterkünften😊