• Steffen Lubke
  • Steffen Lubke

Frankreich 2025

Wieder ein paar Regionen im schönsten Nachbarland neu entdecken. Lue lisää
  • Matkan aloitus
    1. kesäkuuta 2025
  • Ankunft in Straßburg

    1. kesäkuuta 2025, Ranska ☁️ 27 °C

    Die Fahrt von Burg Steinsfeld nach Straßburg verging auch ohne Probleme. So kamen wir pünktlich 14 Uhr am Ibis Styles Hotel in der Avenue de RhonRhonund entsprechender Stau. Auf der Autobahn staute es ebenfalls gewaltig, so dass u s das Navi über die Dörfer direkt zur A5 Liste. Dort herrschte dann zwar auch dichter Verkehr, insbesondere auf der linken Spur, aber zumindest rollte es. So kamen wir pünktlich 14 Uhr am Ibis Styles Hotel in der Avenue de Rhon an und parkten in dem Moment ein in dem es zu schütten anfing.Lue lisää

  • Stadtbesichtigung Teil 1

    1. kesäkuuta 2025, Ranska ☁️ 27 °C

    Mit der Straßenbahn fuhren wir ins Stadtzentrum und liefen zum Dom, wo wir uns gleich als allererstes in die Schlange einreihten. Am Eingang fand pro forma eine Taschenkontrolle statt. Das Innere dieser gewaltigen Kirche beeindruckt dann sogar mich.
    Dann stiegen wir ca 300 Enge, steile Stufen zur Aussichtsplattform auf dem Dach nach oben. Der Ausblick war wunderbar.
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  • Bootsrundfahrt

    1. kesäkuuta 2025, Ranska ☁️ 28 °C

    Danach kauften wir uns Tickets für die Bootstour rund um die große Innenstadtinsel. Auf einem großen undluftigen Boot ging es gemütlich einmal herum und dann gab es noch einen Abstecher zu den modernen EU-Gebäuden.
    Die 75 Minuten vergingen wie im Fluge, was nicht zu letzt auch den guten Audiokommentaren die mit wirklich passender Musik unterlegt waren, lag.
    Dann bummelten wir zurück zur Straßenbahn und fuhren ins Hotel zurück.
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  • Storchenraststätte

    2. kesäkuuta 2025, Ranska ☁️ 19 °C

    Auf der Autobahnraststätte unterhalb der gewaltig an Berg thronenden Königsburg hatten wir 2017 viele zutrauliche Storch gesehen. Deshalb fuhren wir hier auch heute mal kurz raus....es herrschte nicht ganz so viel Betrieb wie damals, es gab nur ein gut gefülltes Storchennest am Rande....Lue lisää

  • ACE Hotel Vénissieux bei Lyon

    2. kesäkuuta 2025, Ranska 🌧 22 °C

    Nach ziemlich langer Fahrt von Ankes Campingplatz staute es dann ab den Vororten von Lyon auch noch ziemlich heftig. Das und die robuste Fahrweise der Franzosen wenn es eng wird, kostete ganz schön Kraft und Nerven, so dass wir beschlossen nicht noch eine abendliche Stadtbesichtigung zu machen, sondern uns im Hotel auszuruhen.
    Das Hotel ist sehr ok, das Zimmer fast doppelt so groß wie das in Straßburg.
    Die Parkplätze sind auch sehr schön und kostenlos. Direkt gegenüber im Kentucky Fried Chicken gab es Abendbrot, dann wurde der Tag für beendet erklärt .
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  • Abstecher nach Lyon

    3. kesäkuuta 2025, Ranska ☁️ 17 °C

    Nach dem Frühstück, das aber deutlich übersichtlicher war als das im letzten Hotel, wollten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum von Lyon fahren. Leider erfüllte Elkes Handy nicht die Mindestanforderungen um die Fahrkartenapp zu installieren und Fahrkartenautomaten ganz in der Nähe gab es keine . Also mussten wir 20 Minuten zum Bahnhof von St. Fons, wo es zumindestens einen Automaten für Eisenbahnfahrkarten gab laufen. Von da fuhren wir eine Station zu einem Umsteigebahnhof, wo wir dann Nahverkehrstickets kauften und mit der Metro ins Zentrum fahren wollten. Nachdem wir drei überfüllte Metros fahren gelassen hatten und abzusehen war, dass auch der nächste und übernächste Zug uns nicht mitnehmen würden, versuchten wir unser Glück mit der Straßenbahn. Außer dass wir dort viel länger warten mussten, war das Ergebnis das gleiche: überfüllt!
    Jetzt reichte es uns, wir liefen einfach in Richtung Stadtzentrum. Vorbei an einer großen Obdachlosenzeltstadt unter der Eisenbahnbrücke kamen wir nach 20 Minuten an die Rhône. Die überquerten wir noch zu Fuß, dann kam wieder eine Metro-Endstation. Hier bekamen wir Sitzplätze und waren dann nach einmal Umsteigen nach zwei Stunden oder so schon an der Kathedrale. Viel Zeit hatten wir nicht mehr. Also schauten wir uns schnell und nicht besonders gut gelaunt um, schossen ein paar Fotos und machten uns auf den Rückweg. 3 Stationen Metro und dann mit dem Bus vors Hotel. So zumindest der Plan. Der Bus, der normalerweise alle 12 Minuten fährt, ließ uns eine halbe Stunde warten.
    Die Leute waren alle ziemlich aufgebracht und irritiert. Leider konnte ich die zahlreichen Fragen, die sie meinten, uns stellen zu müssen, nicht beantworten.
    Dafür bemerkte ich, dass der junge Hund einer neben uns wartenden Dame sich seines Geschirrs entledigen konnte und Anstalten machte, das Weite zu suchen. Sein Frauchen freute sich sehr über den Hinweis, auch wenn er nicht auf Französisch war....
    Der Bus war voll und geruchsintensiv, aber zumindest hatten wir Sitzplätze, was für eine halbstündige Fahrt ganz nützlich ist....
    Im Hotel duschten wir noch , schön, dass man hier bis 12 Uhr Zeit hat, auszuchecken.
    Dann gab es gleich im Kentucky Fried Chicken gegenüber noch was zu Mittag, bevor es auf die Straße ging.
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  • Fahrt an die Ardeche

    3. kesäkuuta 2025, Ranska ☀️ 26 °C

    Zuerst mussten wir tanken, der Tank war laut Anzeige nahezu vollständig geleert. Zum Glück gab es gleich um die Ecke eine Carrefour-Tankstelle, deren Zufahrt sich allerdings als ziemlich abenteuerlich erwies. Dann schnell an die einzig freie Zapfsäule für Rechtstanker. Irgendwie wollte die Säule aber nicht so, wie ich es gern wollte ....auf dem Bildschirm war nicht zu erkennen, was ich hätte tun können...also erstmal eine Spionagerunde zu den anderen Tankplätzen gedreht, dort sahen die Bildschirme komplett anders aus und boten vor allem auch ein Menü zur Sprachwahl..also parkten wir an die benachbarte Linksptankersäule um und konnten 45 l Super tanken. Wenn der Tank also tatsächlich 50 l fasst, waren doch noch 5 l drin....aber wer will das schon ausprobieren.
    Dann fuhren wir los, die Fahrzeite war mit 2 h 35 Minuten angegeben....Als wir aus Lyon heraus waren rollte es hervorragend und je weiter wir nach Süden kamen, desto sommerlicher sah es draußen aus und fühlte sich dann auch so an. Die letzten 45 km führten durch herrliche Städtchen und Landschaften. Da wir erst ab 15 Uhr einchecken konnten, aber schon 30 Minuten früher da waren, machten wir noch einen Zwischenstopp am Lidl in Vallon d’Arc, um uns gleich noch mit den notwendigsten Lebensmitteln für die nächsten Tage einzudecken.
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  • Camping les Tunnels in Vallon Pont Arc

    3. kesäkuuta 2025, Ranska ⛅ 27 °C

    Hier wurden wir freundlich auf deutsch begrüßt und erhielten eine kurze Einweisung in die Gepflogenheiten auf dem Platz, vor allem auf das strengste Verbot von offenem Feuer jeglicher Art wurde ausdrücklich hingewiesen.
    Dann zeigte uns der freundliche Herr unser Mobilhome mit der Nr 7. Klein aber fein, mitten im herrlichsten Vogelgezwitscher.
    Wir packten erstmal das gröbste aus, dann musste es erstmal ein Bad in der Ardeche sein.
    Den Rest des Abends nutzten wir dann, um uns einzurichten
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  • Stadtbesichtigung Vallon Pont d Arc

    4. kesäkuuta 2025, Ranska 🌧 19 °C

    Da für heute ganztägig heftige Gewitter und schwere Regenfälle angekündigt waren, nutzten wir die Sonne am frühen Vormittag, um mit dem Auto hinauf in den Ort zu fahren. Wie in südlicheren Ländern üblich präsentierte sich das Städtchen kurz vor 11 noch im Halbschlaf, die ersten Läden öffneten gerade.
    Wir fuhren dann noch zu Intermarche, die zweite Ladung an mehr oder weniger dringend benötigten Dingen kaufen, die wir nicht von zu Hause mitgeschleppt hatten. Währenddessen ging ein kurzer, kräftiger Regenguss nieder.
    Als wir zurück im Bungalow beim Mittagessen saßen, spazierte draußen über die Wiese ein Wiedehopf.
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  • Nach dem Regen

    4. kesäkuuta 2025, Ranska 🌧 21 °C

    Dann zogen während der Mittagsruhe erst einmal die angekündigten Gewitter durch. Nach dem Kaffee wollten wir an der Paddelbootstation unsere Tour für morgen klar machen. Allerdings riet uns der freundliche Mann davon ab, fest zu buchen, da unklar ist, ob die von uns geplante Tour morgen machbar ist. Wir sollten einfach früh vorbeikommen und man würde sehen was geht...
    Wir wollten uns so gut es geht auf morgen vorbereiten und fuhren deshalb schon mal die paar hundert Meter zum Pont d Arc um die dortigen Stromschnellen zu besichtigen, die sollen es nämlich besonders in sich haben. Also vom Land aus gesehen und bei einem von anderen Booten freien Fluss ist alles klar .
    Eine Gruppe Schüler mit ihren zahlreichen Lehrern führte uns dann noch vor Augen worauf man besonders achten sollte. Also in der Theorie ist, zumindest für diese Stromschnellen alles klarklar. Die neunzig anderen werden wir schon auch irgendwie meistern....
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  • Mit dem Paddelboot auf der Ardeche

    5. kesäkuuta 2025, Ranska ⛅ 19 °C

    Diese Bootstour war der Hauptgrund für unseren Urlaub in Frankreich. Ursprünglich wollten wir die Sache ganz systematisch in zwei Etappen angehen. Durch das heutige Hochwasser war allerdings die erste Etappe mit den Bootsrutschen gesperrt. Also disponierten wir um und entschieden uns für die 28km ab Campingplatz bis zum Ende in Sauze. Wir hatten uns fest vorgenommen die Strecke ohne kentern durchzuziehen. Dieses Ziel konnten wir nach ca 500 m, noch vor der ersten "richtigen" Stromschnelle kurz vorm Pont d'Arc von der Liste streichen. Ein Fels mitten im Fluss, uns dreht es quer und unmittelbar darauf kopfüber.
    Großer Schreck aber nichts passiert, sogar beide Gopros waren noch da. Wir schoben das Boot ans Ufer und stiegen wieder ein.
    Die Stromschnellen vorm Pont d’Arc sahen durch den Meter mehr Wasser komplett anders aus als gestern. Wir hielten uns einfach ganz rechts, wie es und der Mann am Bootsverleih empfohlen hatte, waren nach drei Mal schaukeln drüber und ehe wir uns versahen waren wir auch unterm Felstor durch.
    Dort gingen wir erst einmal für einen kurzen Fotostopp an Land. Aber wir warteten nicht lange, sondern machten gleich weiter. Irgendwann glaubten wir dann , den Bogen raus zu haben: nach dem Motto " Das Boot weiß schon wo es hin will einfach treiben lassen sobald es anfängt etwas wilder zu werden ..Damit kamen wir ganz gut über die nächsten Stromschnellen. Außerdem war es hilfreich genau zu schauen was sie anderen Boote machten. Davon waren heute ein paar, aber nicht zu viele unterwegs.
    Als sich gerade so etwas wie Selbstvertrauen einstellte, erwischte uns eine Welle von der Seite und wir fanden uns noch einmal unter dem Boot wieder....
    Hier war es etwas schwieriger an Land zu kommen also ließen wir uns einfach zum nächsten Biwakplatz treiben wo wir dann aussteigen und wieder zu Atem kommen konnten.
    Den Rest der Strecke schafften wir dann ohne noch einmal zu kentern Aber die Aufregung blieb zumindest bei mir größer als die Begeisterung.
    Den Anlandeplatz fanden wir ohne Probleme, der Transporter kam auch pünktlich. Bis auf zwei Personen waren auch alle da, nun wartetwn wir noch fast zwei Stunden auf die Nachzügler, die ein paar hundert Meter weiter stromauf angekommen waren, sich zwar wunderten, dass es ziemlich anders aussah als auf dem Foto und dass die anderen Boote alle weiterfuhren. Den Anruf ignorierten sie wegen der unbekannten Nummer….
    Der Bus brachte uns dann auf der touristischen aber deutlich längeren Route zurück zum Campingplatz, unterwegs machten wir noch einen Zwischenstopp am schönsten Aussichtspunkt auf die Schlucht.
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  • Die Ardeche oberhalb von Vallon

    6. kesäkuuta 2025, Ranska ☁️ 28 °C

    Eigentlich wollten wir unsere Ardeche-Bepaddelung ja oberhalb von Vallon Pont d' Arc starten. Die Bootsrutschen die Kanufahrern das Passieren der mächtigen Wehre erleichtern sollen, sahen im Video nach viel Spaß aus. So wie das Wasser jetzt dort hinunter donnerte verging aber zumindest mir die Lust, mich da im Boot mitreißen zu lassen.
    Das die Bootsverleiher bei Hochwassers das Befahren dieses Abschnittes verbieten, wird schon seinen Grund haben.
    Der Wasserstand der Ardeche sieht gar nicht so hoch aus, aber wir merkten das auch beim Baden. Am ersten Tag konnten wir am Campingplatz problemlos über die Ardeche schwimmen. Die Strömung war wahrnehmbar aber auch für ungeübte Schwimmer locker zu vernachlässigen.
    Als wir heute baden waren, riss es uns schon wenige Meter vom Ufer entfernt ziemlich deutlich mit. Schwimmen gegen die Strömung bewirkte nur, dass man nicht ganz so schnell abtrieb....Das so wenig Wasser mehr einen so großen Unterschied macht ist schon beeindruckend.
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  • Die Ardeche nördlich von Ruoms

    7. kesäkuuta 2025, Ranska ☁️ 21 °C

    Für heute hatte ich aus dem Reiseführer eine 5 km Runde am Ufer der ruhigen Ardeche herausgesucht. Sozusagen ein kleiner Spaziergang. Den angegebenen Parkplatz fanden wir ohne Probleme und spazierten guten Mutes los. Auch wenn das Dickicht langsam dichter wurde und an unseren vom Sonnenbrand gezeichneten Beinen kratzte.
    Dann ging es, wie angekündigt, steil hinab an den Fluss. Kurz bevor wir unten ankamen, passierten wir eine Höhle, in der allerdings jemand nächtigte. Dann kamen uns noch zwei Wanderer entgegen und als wir am Ufer waren, schreckten wir ein nacktbadendes Pärchen auf. Dabei wollten wir eigentlich auch nur baden. Das taten wir auch. Ausgiebig! Allerdings nicht nackt, da wir zu recht erwarteten, an diesem herrlichen Fleckchen nicht lange allein zu sein.
    Obwohl immer wieder Wandergruppen unterschiedlichster Größe vorbeikamen, hielten wir das herrliche Fleckchen eine Weile besetzt, bevor wir am Flussufer weiterwanderten. Der Weg begann ganz gemütlich, führte dann über ein paar Steine, aus denen bald richtige Felsbrocken wurden, die irgendwann ohne leichte Kletterei nicht mehr zu bezwingen waren. Immer wieder boten sich schöne Blicke auf den Fluss, der immer noch leichtes Hochwasser führte und somit ein Umgehen der schwierigeren Stellen am Ufer verhinderte. Irgendwann mussten wir durch ein Loch kriechen, das so eng war, dass uns in diesem Moment klar war, hier führt kein Weg zurück. Ab hier geht es nur noch vorwärts. Es folgten schöne Kalksteinterassen, die eigentlich auch noch einmal zum Baden einluden, aber wir hatten den Punkt, wo es Spaß machte, schon überschritten und wollten eigentlich nur noch zurück zum Auto. Dabei lag das Highlight noch vor uns. Schon am Stau am hinteren Ende der Terrassen zu erahnen. Hier reichte das Hochwasser der Ardeche bis an die Felswand heran und der einzige Weg führte durchs Wasser. Das stellte für einige der inzwischen sehr zahlreichen Wanderer und vor allem deren Hunde ein mehr oder weniger großes Problem dar. Ein Mann fischte ziemlich verzweifelt am Rande im Wasser herum, offensichtlich war ihm etwas Wichtiges ins Wasser gefallen. Irgendwann kamen wir auch an die Reihe und passierten die Passage mit 1A Haltungsnoten, sicher auch dank der Schwimmschuhe, die wir vorsorglich im Gepäck hatten und die uns sicheren Halt auf den glibberigen Steinen gaben.
    Dann ging es bald aufwärts. Es folgte noch ein relativ schmaler Weg über ein Felsband in halber Höhe, bevor sich der Weg landeinwärts wandte und schon bald ein Wohngebiet erreichte. Der Rückweg zum Auto zog sich nun noch ein ganzes, nerviges Stück. Irgendwie waren aus den angegebenen 5 km 7 geworden, obwohl wir wohl am Ende sogar noch ein Stück abgekürzt hatten. Wir waren jedenfalls fix und fertig. Elke hatte sich die verbrannten Beine zerschrammt und meine Hose war zwischen den Beinen komplett aufgerissen.
    Auf der Rückfahrt legten wir trotzdem gleich noch einen Einkaufsstopp beim riesigen Super U in Ruoms ein, bevor wir zurück zum Zeltplatz fuhren.
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  • Runde um LaBeaume

    8. kesäkuuta 2025, Ranska ☀️ 20 °C

    Da wir noch relativ früh ankamen, war die Parkplatzsituation völlig entspannt und wir konnten uns auf dem großen Gratisparkplatz sogar einen Schattenplatz aussuchen .
    Wir gingen ein Stück in den winzigen Ort hinein und ein Stück nach oben, in der Hoffnung auf etwas Aussicht. Die ergab sich nicht direkt, aber dafür war es nicht weit bis zu einem Aussichtspunkt, den ich später ohnehin noch besuchen wollte. Wir spazierten dahin, setzten uns auf eine Bank und genossen den Ausblick. Dann stiegen wir einen steilen und steinigen Pfad ab und liefen ein Stück am Fluss entlang, zurück in Richtung Labeaume. Dann kamen wir an verlockenden Kalksteinterrassen direkt am Wasser vorbei. Diese nutzen wir für ein erfrischendes Bad. Kaum hatten wir uns niedergelassen, tauchten auch schon die nächsten Badegäste auf. Offensichtlich muss nur jemand den Anfang machen.
    Danach wurde der Weg wieder ziemlich beschwerlich, offensichtlich war hier ein Felssturz heruntergekommen. Zum Glück war aber nur ein kurzes Wegstück betroffen.
    Vorbei an weiteren möglichen Badestellen, von denen an einer eine große Bühne aufgebaut wurde, kamen wir zurück in den Ort, den wir uns nun, inklusive der Brücke ohne Geländer, zu Ende anschauten. Anschließend stiegen wir noch auf den Aussichtspunkt über der Brücke. Hier herrschte starkes Begängnis. Vor allem die zahlreichen Kinder sorgten aufwärts dafür, dass es schnell ging, dafür hielt abwärts ein Mädchen den ganzen Verkehr auf.
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  • Die Wehre und Bootsrutschen oberhalb von

    8. kesäkuuta 2025, Ranska ☀️ 24 °C

    Später schauten wir doch noch einmal an den Wehren vorbei, der Wasserstand der Ardeche war doch deutlich zurückgegangen. Und tatsächlich herrschte ein reges Treiben an den Bootsrutschen und es sah tatsächlich so aus, als ob so eine Rutschpartie ganz schön spaßig sein könnte. Somit reifte dann der Entschluss, das fehlende Stück ab Sampzon morgen doch noch zu fahren.Lue lisää

  • Abendausflug aufvden Sampzon-Berg

    8. kesäkuuta 2025, Ranska ⛅ 26 °C

    Dieser markante von beinahe überall in der Gegend zu sehende Berg mit seinen großen Antennen war heute das Ziel unseres Nachmittagsausfluges, den wir rammfrühen Abend unternahmen. Vorher fand natürlich das tägliche Bad in der Ardeche statt. Die Auffahrt ist ziemlich spektakulär. Der Ausblick sicher auch ,nur, da wir uns in der Gegend nicht wirklich auskennen sagen uns die ganzen Berge, die man sieht recht wenig. Trotzdem schön gewesen...Lue lisää

  • Rutschentag

    9. kesäkuuta 2025, Ranska ☀️ 21 °C

    Ich hatte es Elke versprochen und so musste ich meine nicht unbeträchtlichen Ängste überwinden und mich nochmal ins Paddelboot setzen. Schon gestern Nachmittag hatten wir die 13 km Runde von Sampzon bis hinter den Pont d'Arc gebucht. Besonders gut schlief ich nicht. Aber Start war ja auch erst 10:15. Mit einem Mal umsteigen wurden wir an den Stadtrand von Ruoms gebracht wo wir in unser bereitstehendes Boot steigen durften. Kurz vorm einsteigen donnerten noch einige Düsenjäger über uns die einen bunten Steifen der Tricolore über den Himmel malten.
    Da konnte der Tag ja nur gut werden. Bezahlt hatten wir für 3 Rutschen, der Verleiher kam beim durchzählen auf unsere Nachfrage aber auf 4 und da die Einsatzstelle noch weiter hinten war als wir erwartet hatten, waren es am Ende sogar 5 Rutschen. 5 Chancen vor großem Publikum zu kentern.
    Erstaunlicherweise war die erste ganz entspannt und auch die Stromschnellen danach waren wesentlich entspannter als wir das am Donnerstag erlebt hatten. 1m weniger Wasser macht ganz offensichtlich einen Unterschied. Und so hatten wir auf dem folgenden Weg unheimlich viel Spaß. Dazu trug auch bei, dass nicht ganz so viele Leute wie gestern unterwegs waren. Im großen und ganzen klappte auch das Einreihen vor Rutschen und Stromschnellen ganz entspannt. Es gab nur wenige rücksichtslose Paddler und die waren in der Regel schon an der Lautstärke zu erkennen so dass man ihnen einfach ausweichen konnte.
    Schon bald waren wir über die letzte Rutsche hinweg. Es folgte ein etwas ruhigeres Stück bis zum Campingplatz, danach noch ein paar kleinere Stromschnellen, die von weitem ganz eindrucksvoll aussahen uns aber nur mäßig durchschüttelten. Und schließlich tauchten, kurz vorm Pont d'Arc die berühmt-berüchtigten Stromschnellen von Charlemagne auf. Vorsichtshalber gingen wir nach mal an Land und schauten, wie heute so die Strömungsverhältnisse waren...
    Es kam gerade ein ganzer Pulk Paddler durch, alle fuhren erst einmal mitten hinein und hielten sich dann am Rand. Manche kenterten , andere fuhren sich fest aber letztlich kamen alle irgendwie durch. Uns hatte der Herr im Bootsverleih gesagt, wir sollten uns einfach ganz rechts halten, dann könne gar nichts passieren. So hatten wir das auch am Donnerstag gemacht. Aber im Unterschied zu heute schauten damals nicht so viele Felsbrocken und Steininseln heraus. Das sah heute ganz anders aus. Eigentlich sah es aus, als könnte man auch heute ganz rechts ziemlich entspannt davonkommen, nur warum fuhr dann dort niemand? Wir schauten noch eine Weile, bis es endlich jemanden, vermutlich versehentlich, in den ganz rechten Arm trieb. Der kam tatsächlich ohne nennenswerte Probleme durch soweit wir sehen konnten. Daraufhin versuchten es noch ein paar andere, die nicht alle so viel Glück hatten, aber zumindest kenterte keiner von denen. In der Zwischenzeit hatte ich mich noch mit einer deutschen Familie unterhalten, die die Idee, ganz rechts zu bleiben schon aufgrund ihrer Kinder ganz toll fanden. Was sie dann schließlich taten bekamen wir nicht mehr mit, denn wir starteten gleich in eine sich bietende Lücke hinein. Es schaukelte leicht und die Strömung trieb uns exakt in die gewünschte Richtung. Links von uns kippte gerade wieder ein Boot um und wir waren geradezu erschreckend entspannt durch.
    Dann folgte noch ein Stück Genusspaddeln unter dem Torbogen hindurch. Nun legten wir für eine wohlverdiente Pause an und verschlagen unsere Sandwiches. Dann schwammen wir noch eine Runde vor der malerischen Kulisse. Es folgte noch ein weiteres ziemlich unaufregendes Stück mit ein paar vergleichsweise winzigen Stromschnellen, bevor wir am Anleger 7 unser Boot aus dem Wasser zogen.
    Fast zeitgleich mit uns kamen die anderen Leute an, die den 15 Uhr Shuttle gebucht hatten und so mussten wir gar nicht lange warten, bevor es zurück zum Campingplatz ging.
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  • Fahrt nach Norden

    10. kesäkuuta 2025, Ranska ☀️ 24 °C

    Heute war nun unsere Zeit an der Ardeche schon zu Ende. Wir putzen früh noch unseren Bungalow um 60 Euro Reinigungsgebühr zu sparen und fuhren 9: 30 los. Erst zurück in Richtung Lyon dann westlich vorbei an Clermont-Ferrand. Die hier eigentlich zu sehenden Vulkangipfel schimmerten nur schwach durch den Nebel und erstaunten uns schon mit ihrer Größe. So gewaltig hatten wir die eigentlich nicht in Erinnerung.
    In Montlucon machten wir einen Zwischenstopp bei Carrefour um uns was kleines zum Abendbrot mitzunehmen und bei McDonald's gab's noch ein Eis. Dann ging es eines Stunde durch Wälder und Felder bis wir an unserem gebuchten Hotel mitten im Nirgendwo ankamen.
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  • Hotel Les Dryades in Pouligny Notre Dame

    10. kesäkuuta 2025, Ranska ☀️ 27 °C

    Für dieses Hotel habe ich mich entschieden weil es weitab von jeder Stadt liegt und dennoch halbwegs Komfort verspricht und mit 26 Quadratmetern doppelt so viel Platz wie die meisten Kettenhotels hier in Frankreich.
    Die Lage ist wirklich perfekt, der Blick schweift über den Golfplatz und dann über schier endloses Grün.
    Das Hotel selbst hat seine besten Jahre ganz offensichtlich hinter sich, was man insbesondere an den angewohten Zimmern und Gängen sieht. Das Restaurant und der Spa-Bereich sehen noch ziemlich hochklassig aus. Der Außenpool war zwar im wesentlichen sauber, zahlreiche auf dem Wasser schwimmende Insekten verleideten Elke allerdings den Badespaß etwas.
    Am Abend unternahm ich noch einen Spaziergang zum nahegelegenen Schlösschen gleichen Namens. Sehr hübsch, aber zumindest um die Nebengebäude herum macht sich auch ein gewisser Verfall bemerkbar.
    Das Frühstück im Panoramarestaurant in der 6 Etage war sehr gut, der Ausblick am frühen Morgen genial.
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  • Chateau de Valençay

    11. kesäkuuta 2025, Ranska ☀️ 25 °C

    Auf der Fahrt zu unserem nächsten Campingplatz machten wir ungefähr auf halber Strecke an diesem eindrucksvollen Schloss. Auf die Besichtigung der Innenräume verzichteten wir bei dem schönen Wetter und begnügten ins mit dem Park, der riesengroß aber recht naturbelassen war. Trotzdem recht schön. Bevor wir weiterfuhren machten wir noch ein Foto von der ebenfalls eindrucksvollen Kirche.Lue lisää