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  • Day35

    Drei Nächte Koh Surin

    March 8, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Direkt am Strand in Zelten im Paradies. Es ist nach wie vor meine Lieblingsinsel. Im Vergleich zum 2014 gibt es jetzt viel mehr Tagestouristen. Einige Unternehmen auch von weiter Weg transportieren die Touristen für Schnorchel Touren auf das Inselarchipel. Koh Surin ist im Nationalpark und somit geschützt. Es dürfen keine Hotels oder Gasthäuser gebaut werden.

    Die Unterwasserwelt ist extrem schön. Die Sicht mit der Taucherbrille fast 30 Meter. Unglaublich. Man fühlt sich wie in einem grossen Aquarium. Die Fische sind eher klein. Doch an den meisten Spots sind die Korallen noch intakt. Nur an zwei Orten sah man die Probleme des Tsunamis, Bleeching und andere Ursachen, welche die Korallen zerstört haben.

    Leider sind die Motoren der Longtail Boote noch die selben lauten, dreckigen Schleudern. Wäre ein cooles Projekt E-Longtail Boote als Plicht zu machen. Sonne hat es genug. Die Solarzellen auf dem Dach wäre auch perfekt.

    Wir haben Wolfgang und Franz und andere kennen gelernt. Es ist mega cool wie gewisse Gegenständen weiter gegeben werden. Zum Beispiel haben wir zwei weiche Kopfkissen von den beiden Italiener bekommen die nimmt man bei diesen Nationalpark Matten, Schlafsack und Kissen gerne.

    Am 3. Tag ging es zu einem Felsen etwas ausserhalb von Koh Surin. Dieser Felsen schaut nur einige Meter aus dem Wasser. Das Longtail Boot hat uns dort hin gebracht und der Captain sagte „ok“ Linus und ich sprangen zuerst ins Wasser. Gleich bemerkten wir das die Strömung enorm war. Ohne Flossen schwammen wir ca. 2 Minuten gegen die Strömung und versuchten beim Felsen zu bleiben. Schon bald bemerkten wir das wir keine Chance haben. So beschloss ich mit der Stromung zu schwimmen und uns hinter dem nächsten Felsen zu parkieren. Was auch super funktionierte. Im Schatten des Felsen war die Strömung gleich null und wir konnten dort ausruhen. Die Kommunikation mit dem Boot was etwas schwierig. Sarah und Nela hatten es zum Glück bereits ins Boot zurück geschafft. Sie wollten das wir um den Felsen schwimmen, was ich aber verweigerte. Mir war bewusst das wir das mit dieser Strömung auf keinen Fall schaffen. Wir blieben also schön im Schatten dieses Felsen und schauten die Unterwasserwelt an. Sarah konnte dem Captain klar machen dass Er uns Strömungsabwärts aufgabeln muss. Als das Boot dann weiter unten war liessen wir uns dahin treiben.

    War ganz schön aufregend und eine wichtige Erfahrung. Das ganze passierte natürlich weil die Kommunikation nicht funktionierte, Aber für das nächste Mal nimmt sicher immer ein Erwachsener Flossen mit.

    Ich hoffe sehr das der Nationalpark noch mehr Wert auf die Abfallentsorgung legt. Die Abfalleimer sind zum Teil defekt so dass die zahlreichen Affen jeweils in Scharen die Kübel leeren und den Abfall durchsuchen. Der Wind verteilt dann das Zeug auf der ganzen Insel. Einen Morgen habe ich zwei Stunden Lang Plastik zusammen gelesen und rund um die Abfalleimer aufgeräumt. Als Plötzliche eine Truppe mit Kindern wie emsige Hellfer auftauchten und alle Eimer leerten und neue Säcke rein machten.

    Statistik:
    300 Baht pro Zelt und Nacht.
    Alle 5 Tage 500 Baht Nationalpark Gebühren
    Fried rice with vegetable 80 Baht
    halber Tag Schnorcheln mit lokalem Guide und long tail 200 Baht Erwachsene, 100 Baht für die Kinder
    Bus von Kura Buri nach Phuket 590 Baht für alle
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