• Nauyaca Wasserfall

    April 8 in Costa Rica ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Nauyaca-Wasserfall – endlich! Und leider zugleich, denn es ist schon unser vorletzter Urlaubstag in Costa Rica.

    Schon der Name klingt nach Abenteuer: Nauyaca leitet sich vom Nahuatl-Wort Nahui-yacatl ab und bedeutet „vier Nasen“. Gemeint ist damit die in der Region vorkommende Schlange Bothrops asper, hier besser bekannt als Nauyaca. Also ja – schon der Name macht klar: Hier wartet nichts Langweiliges.

    Und der Wasserfall hält, was dieser exotische Name verspricht. Eine atemberaubende Felslandschaft umrahmt das Ganze, und das Wasser stürzt in zwei Kaskaden hinab, bevor es in einem natürlichen Pool landet – fast zu schön, um echt zu sein.

    Aber wie so oft im Leben gilt auch hier: Vor dem Vergnügen kommt der Schweiß. Der Weg dorthin ist eine durchaus ernst zu nehmende Wanderung, vorzugsweise bergauf, mit Temperaturen, bei denen man schon vom Zuschauen ins Schwitzen kommt. Irgendwann meldeten sich Beine, Rücken und vor allem die Gesäßmuskeln offiziell zum Protest an.

    Doch dann: endlich angekommen, komplett durchgeschwitzt, leicht zerlegt und mit zitternden Hinterteilen – da gab es kein Halten mehr. Ab ins Wasser! Die Kühle des Naturpools war eine Erlösung erster Klasse, quasi Wellness auf Costaricanisch.

    Nach ausgiebigem Baden, Staunen und den obligatorischen Fotosessions aus allen erdenklichen Winkeln machten wir uns schließlich wieder auf den Rückweg. Ein echtes Highlight – mit Muskelkater-Garantie und Erinnerungswert für lange Zeit. Pura vida
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