• Bapfel82
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Ein ganzes halbes Jahr

194-päiväinen seikkaillu — Bapfel82 Lue lisää
  • Matkan aloitus
    19. joulukuuta 2024
  • Aufbruch ins Ungewisse

    11. tammikuuta 2025, Sri Lanka ⋅ 🌧 28 °C

    Es ist endlich so weit – der erste Tag meiner langen Reise. Die Aufregung, die mich schon in den letzten Tagen begleitet hat, ist heute kaum zu bändigen. Der Koffer ist gepackt, die letzten Kleinigkeiten wurden noch schnell erledigt, und doch fühlt es sich an, als hätte ich etwas vergessen. Aber das ist wohl nur die Nervosität, die sich in den kleinsten Ecken meines Geistes eingenistet hat.

    Die Nacht vor dem Abflug war schlaflos. Ich wälzte mich hin und her, gedanklich schon am ersten meiner Zielorte, aber auch im Kopf mit all den möglichen „Was-wenns“ beschäftigt. Ich fragte mich, ob ich alles richtig gemacht hatte, ob ich gut vorbereitet war und wie es wohl sein würde, an einem Ort zu landen, den ich bisher nur aus Erzählungen, Bildern und Videos kannte.

    Der Flug selbst war lang aber dennoch ruhig. Kaum hatte ich mich in meinem Sitz eingerichtet, folgte die Ansage, dass wir in Kürze starten würden. Die Stunden zogen sich, das Flugzeug schüttelte sich hin und wieder, und ich versuchte, mir die Zeit mit Filmen und einem Hörbuch (Monster 1983) zu vertreiben – doch der Schlaf kam nicht. Wer hätte auch erwarten können, dass man in einem engen Sitz für 10 Stunden wirklich gut schläft?

    Nun, nach unzähligen Stunden in der Luft, nach einer so sehr sanften Landung und einem anstrengenden und atemberaubenden Taxitransfer, bin ich endlich hier - in Weligama an der Südküste von Sri Lanka. Erschöpft, aber gleichzeitig überwältigt von der neuen Umgebung.

    Der Jetlag hat mich ziemlich fest im Griff, und der Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich eigentlich mitten in der Nacht sein müsste. Trotzdem drängt es mich nach draussen – die Strassen sind fremd, die Luft riecht anders, und ich kann es kaum erwarten, all das zu erkunden. Erste Eindrücke konnte ich bereits sammeln. Doch heute wird es wohl nur noch zum Hotel gehen. Ein wenig Ruhe, dann kann ich die nächsten Tage alles in Ruhe entdecken.

    Der erste Tag einer langen Reise – voller Erwartung, voller Ungewissheit. Ich kann es kaum abwarten, was noch kommt. Aber jetzt heißt es erst einmal: Schlafen und regenerieren, denn ab morgen wartet eine neue Welt auf mich.
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  • Surfers Paradies Weligama

    11.–18. tammik. 2025, Sri Lanka ⋅ 🌧 28 °C

    Weligama – ein Ort, der für viele eine wahre Hassliebe darstellen kann…

    Auf der einen Seite gibt es diesen einzigartigen Vibe, der die Seele berührt. Die entspannte Atmosphäre, die warmen Farben des Sonnenuntergangs und das Rauschen der Wellen schaffen eine magische Kulisse. Es ist ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlen kann, da die Locals hier auch wahnsinnig entspannt, freundlich und immer gut drauf sind.

    Auf der anderen Seite ist die Menge an hippen Leuten und Touristen doch überwältigend. Die Strände, die einst unberührt waren, sind nun meistens überfüllt. Ein Gefühl der Ruhe und Abgeschiedenheit gibt es hier eigentlich nicht.

    Die Wellen sind ein weiteres Kapitel für sich. Sie können von klein und sanft bis hin zu groß und herausfordernd variieren. Für gute Surfer ist das hier natürlich ein Traum, für Anfänger kann das auch frustrierend sein, wenn die Bedingungen um die 2.5 m Wellenhöhe sind.

    Insgesamt ist Weligama ein Ort voller Kontraste – ein Platz, der sowohl Liebe als auch Frustration hervorrufen kann.
    Aber vielleicht ist es genau diese Mischung, die Weligama so besonders macht.
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  • Rollertrip nach Galle

    16. tammikuuta 2025, Sri Lanka ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach ein paar Tagen am Meer, kann es auch ein bisschen Kultur sein, also hab ich mich mit der Österreicherin „Manuela“ auf den Roller geschwungen und sind von Weligama ab nach Galle.

    Die Sonne schien, und die frische Meeresbrise machte die Fahrt einfach perfekt. Die Küstenstrasse war atemberaubend – auf der einen Seite das glitzernde, blaue Wasser des Indischen Ozeans und auf der anderen Seite die üppige, grüne Landschaft. Es war ein Genuss, durch die kleinen Dörfer zu fahren, macht einfach nur Spass.

    Nach einer entspannten Fahrt von etwa einer Stunde erreichten wir Galle. Die Stadt hat eine faszinierende Mischung aus Geschichte und Kultur. Die Altstadt und die Festung, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist ein wahres Juwel.

    Auf dem Rückweg kamen wir zufälligerweise an einem wundervollen Strand mit Stelzenfischern vorbei und das Licht war unglaublich.
    Ich hatte schon über diese traditionelle Fischereimethode gehört und war gespannt, sie live zu sehen, wie sie geduldig auf ihren Fang warten.
    Faszinierend, ihre Technik zu beobachten und zu sehen, wie sie im Einklang mit der Natur arbeiten. Ich hatte das Glück, mit einem der Fischer ins Gespräch zu kommen, der mir erklärte, wie wichtig diese Tradition für die lokale Gemeinschaft ist. Wir durften ihre Angelruten auch halten und auf den perfekten Fang zu hoffen…

    Wenn dann noch Schnüre und Haken an der Angel gewesen wären, wäre es sogar alles authentisch gewesen 🤣
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  • 3km weiter in Mirissa

    18.–23. tammik. 2025, Sri Lanka ⋅ 🌧 27 °C

    Mirissa - nur 3 km entfernt von Weligama und ein komplett eigener Charme!

    Während Weligama von hippen Touristen geprägt ist, bietet Mirissa eine etwas ruhigere und entspannendere Atmosphäre.

    Der Strand von Mirissa ist atemberaubend, mit feinem, goldenen Sand und kristallklarem blauen Wasser. Der perfekte Ort, um einfach zu entspannen, ein gutes Buch zu lesen und die Sonne zu genießen.

    Anders als in Weligama brechen die Wellen nicht weiter draussen, sondern es donnert ein Beachbreak rein, der alle Leute ins Wasser zieht und sie beim Planschen strahlen lässt 🌊

    Leider ohne mich im Wasser die nächsten Tage, da ich anscheinend faule und sich meine Haut mit Blasen ablöst. Aber die guten Ärzte hier im Krankenhaus, verschreiben ja vorsorglich mal alles - irgendwas wird schon von den Medis passen 🤣

    Die kleinen Cafés und Restaurants entlang der Strandpromenade bieten köstliche lokale Speisen und frische Meeresfrüchte, die den Aufenthalt noch angenehmer machen. Hier kann man wirklich die Seele baumeln lassen.
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  • Hiriketiya Beach

    23.–24. tammik. 2025, Sri Lanka ⋅ ☁️ 28 °C

    Ganz netter kleiner Strand und paar nette Beachbars, jedoch alles in allem nur überlaufen. Kaum Platz sein Handtuch am Strand hinzulegen.
    Das Deluxe Zimmer in der Unterkunft war bisher das teuerste, dafür aber das schlechteste, mit Abstand.

    Bisher waren ja alle Einheimischen super lieb, aber die Diskussion, dass ich heute dieses Hotel wieder frühzeitig verlasse, war unterirdisch.

    Ich denke hier werde ich nie wieder zurückkommen. Dachte ich…

    Zwei Tage später habe ich dem Ort nochmal ein Chance gegeben und mit einem unvergesslichen Strandtag und Abends im Smoke and Bitters. Schöne Location, die ich jedem ans Herz legen kann.
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  • Kudawella

    24.–28. tammik. 2025, Sri Lanka ⋅ 🌧 28 °C

    Ja Kudawella… Ein kleiner Ort mit einem malerischen Strand. Vermutlich war ich einer der ersten Touristen, die da jemals gestrandet sind 🤣

    Entsprechend nett wird man dort von den Einheimischen empfangen.

    Da Hiriketiya sehr überlaufen ist, wird es sicherlich nur noch ein paar Jahre dauern, bis auch dieser Ort vom Tourismus nur so geprägt sein wird.

    Der Hotelbesitzer der Surf Edge Villa ist ein junger Typ, mit ambitionierten Plänen für den Ort.

    Als erstes wollte er mir den grössten Fischereihafen von Sri Lanka und das Boot seines Vaters zeigen und dass ich seine Freunde kennenlerne.

    Gigantische Mengen wenn man hört, dass die 2‘000 Boote im Hafen in 10-14 Tagen auf See 15-30 Tonnen Fisch pro Boot rausziehen.
    Erschreckend ist jedoch der Müll ganze Müll und die Aussage, dass das kein Problem ist, weil die Fische ja unter Wasser schwimmen.

    Die Einladung mit auf See zu fahren musste ich doch ablehnen, obwohl das sicherlich eine super Erfahrung gewesen wäre.

    Leider ist mir hier meine Drohne abgeschmiert und hat so jede Fehlermeldung, die es vermutlich geben kann. Hoffe ich finde schnell einen Reparaturservice.
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  • Tangalle

    28.–31. tammik. 2025, Sri Lanka ⋅ 🌧 27 °C

    Der Vibe von Tangalle ist super und dieser Strand unglaublich schön - bisher mit Abstand meine Nummer 1 hier!

    Nicht gerade zum Baden geeignet, aber man findet immer wieder eine Stelle, an der die Strömung einen nicht völlig in den Indischen Ozean zieht.

    Dafür tauchen an vielen Stellen im Minutentakt Schildkröten auf, die versuchen einen Weg durch die Wellen an den Strand zu kommen um ihre Eier abzulegen.

    Die Unterkunft am Strand war schon wirklich sehr einfach, aber der Typ hat 15 Jahre in Deutschland gelebt und war super cool drauf. An seinem Tisch hatten wir lustige Abende beim Poolbillard.
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  • Ella

    31. tammik.–5. helmik. 2025, Sri Lanka ⋅ ⛅ 24 °C

    Ella, ein charmantes Bergdorf in Sri Lanka, das für seine atemberaubenden Landschaften, Teeplantagen und die entspannte Atmosphäre bekannt ist. So heisst es zumindest. Als charmantes ruhiges Bergdorf würde ich es nicht bezeichnen, eher als Zermatt für Backpacker. Bar neben Bar und nur überteuerte Preise.

    Als ich in mein Hotel angekommen bin, dass ich für 5 Tage gebucht hatte, trag mich der Schlag. Eine Bewertung von 9.4 und der ganze Raum war voller Schimmel. Da haben doch welche echt geschrieben, das bester Hotel was wir je hatten auf Sri Lanka. Stornieren lag nicht drin, sonst wär mein Geld für 5 Tage futsch. Wenigstens habe ich einen anderen Raum bekommen, weniger Schimmel, und dafür ein Fenster ohne Aussicht 🤣

    Die berühmte Nine Arche Bridge aus der Kolonialzeit ist schon ein Ausflug Wert, trotz oder gerade wegen der tausenden Touristen. Hier feiern die Leute so richtig, wenn so ein qualmender Dieselzug einfährt und besten Fall anhält.

    Nicht weit weg von Ella kann man eine, auch sehr touristische Wanderung zum Little Adams Peak machen. Mein Fehler war es dies in der Mittagshitze zu machen, da sich das letzte Stück Treppen hoch doch sehr zieht.

    Zu erwähnen bleiben die beiden Wiener Lev und Isabell. Nachdem ich die kennengelernt habe, hatte ich doch zweimal ganz schön Kopfweh 🤣

    Sowohl ich als auch der andere Marcel, fanden Ella bisher das schlechteste auf der Route.
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  • Kandy

    5.–7. helmik. 2025, Sri Lanka ⋅ ☁️ 28 °C

    Kandy war auf der Reise eigentlich nur ein Stop, um meine Drohne reparieren zu lassen, die mir in Udawella ja abgestürzt ist. Auch hier hat sich mal wieder die enorme Freundlichkeit der Einheimischen gezeigt, da er sein Shop extra für mich geöffnet hat.

    Kandy kann man schon sagen, ist eine Grossstadt und nicht sehr lohnenswert.
    Wenn man mit Roller unterwegs ist, dann kann einem der Verkehr an seine Grenzen bringen.

    Aber auch hier hab ich einen ruhigen Platz im grünen gefunden.
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  • Negombo my last stop before flight

    7.–8. helmik. 2025, Sri Lanka ⋅ ⛅ 25 °C

    Vor dem Abflug nochmal eine Nacht Negombo angeschaut. Braucht kein Mensch und viel zu heiss für Fotos.

    Hier hatte ich aber mal mit dem 8Plus Motel richtig Glück.
    Kleiner Pool, coole Leute und das beste Zimmer bisher auf der ganzen Reise.

    Sollte man für den Flug was zum knabbern mitnehmen wolle , sollte man das lieber im Vorfeld kaufen…
    30 $ für Schokolade und 12 $ für Smarties 🤣
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  • Singapur’s buntes Kampong Glam

    9.–12. helmik. 2025, Singapore ⋅ ☁️ 26 °C

    Kampong Glam ist ein faszinierendes Viertel in Singapur, das reich an Kultur ist und mein Ausgangspunkt für die nächsten drei Tage.

    Da die Hotelpreise in Singapur für eine längere Reise schnell über dem gesetzten Budget liegen können, habe ich mich in ein Kapselhotel eingebucht und muss sagen, dass war sehr gemütlich.

    Die schmalen Gässchen sind voller Wandmalereien und nach einem Monat mit Curry Food in Sri Lanka, war mir die Abwechslung mit türkischen und persischen Essen hier nur zu recht.
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  • Singapur Gardens by the bay

    9.–12. helmik. 2025, Singapore ⋅ ☁️ 29 °C

    Gardens by the Bay ist ein riesiges Parkgelände mit Blick aufs Wasser und Singapores Skyline.

    Dieser weitläufige Park wurde 2005 als zentrale Komponente der Regierungsvision „Stadt im Garten“ für ca. 500 Millionen konzipiert. Der jährliche Aufwand für die Erhaltung schlägt mit mehr als 30 Millionen zu buche.

    Im Center des Gartens stehen durch Hängebrücken verbundene riesige Bäume, welche täglich um 19:45 zum Leben erweckt werden.

    Diese sind aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern dienen als Aufzuchtstationen seltener Pflanzen und durch ihre Trichterform als Auffangbehältnisse für Regenwasser, welche den Park mit Wasser versorgen.

    Der Grünschnitt der 500‘000 Pflanzenarten wird in Biokraftwerken in Energie für Strom und Kühlung der Anlage umgewandelt.

    Ein Paradebeispiel für Gartenbau, -kunst und Technik sondergleichen.
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  • Bohol + Panglao

    13.–18. helmik. 2025, Filippiinit ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach einer Nacht in diesem Cebu bei Peter sind wir mit Roller und Fähre nach Bohol resp. Panglao rüber.

    Mich hat es hier nicht wirklich in den philippinischen Bann gezogen. Aber die Pangas Falls sind einfach nur wunderschön. Und auch die Chocolate Hills, sind ein Besuch wert, sofern man diese Berge, auf eigene Faust, fernab des Massentourismus besucht.

    Leider ist die Drohne kurz nach der Reparatur im Salzwasserpool gelandet und erneut defekt.
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  • Siquijor – Die mystische Insel

    18.–24. helmik. 2025, Filippiinit ⋅ ☁️ 29 °C

    Siquijor, als die „Woodoinsel“ bezeichnet, hat uns mit ihrer gemütlichen Atmosphäre sofort ganz gut gefallen.
    Diese kleine Insel hat einige sehr schöne Wasserfälle und nette Strände.

    Peter zieht es ja mehr mit dem Roller in die hügelige Landschaft, welche geprägt ist von üppigen Grün.
    Für mich als Strandliebhaber, ist Siquior noch weit entfernt vom Inselparadies, welche mit einsamen Stränden und blauen Wasser glänzt.

    Aber die Cambugahay Falls, welche in mehreren Stufen angelegt sind, sind schon ein Wasserhighlight, wenn auch touristisch völlig überlaufen.

    Es gibt viele Legenden über Heilkräuter und „Witchcraft“, die die Neugier der Besucher wecken. Wir haben einen Einheimischen diesbezüglich gefragt und er meinte, dass ist doch ein totaler Blödsinn, gemacht für Touristen.

    Alles in allem, verbunden mit den vier Tauchgängen, dem Besuch des Unterwasserflusses und Peters Geburtstag, war es schön und besser als Panglao.
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