• Wien - Paris - Libreville

    11 января, Франция ⋅ ☁️ 1 °C

    Der Klopfer klopft 5 Uhr an die Tür. Das Frühstück spare ich mir. Der Whopper whoppert noch. Winterspaziergang zum Flughafen. Die Wasserflasche aus dem Burger King schafft es nicht durch die Sicherheitskontrolle. Man ist aufmerksam.
    Ich halte Angelina von Penguin Travel und den Reiseleiter Aristide über die geänderte Situation informiert. Währenddessen hat Dagmar Addis Abeba erreicht. Wir hatten uns vor Jahren in Mauretanien kennengelernt. Mit ihr und ihrem Mann Ron teilten wir uns einen Jeep. Später waren wir in Pakistan und Westafrika wieder in einer Reisegruppe. Wir haben die Reisevorbereitungen gemeinsam gemeistert und wollten uns in Wien treffen. Das hatte sich nun erledigt. Die Maschine nach Paris ist nur spärlich besetzt. Ich friere und ziehe mir das gesamte Zwiebelgedöns wieder an, mit dem ich schon in Berlin losgestürzt bin. Ankunft auf dem Flughafen Charles de Gaulle. Nach zwei internen Zubringerzügen, zig Rolltreppen, mehreren Rollwegen und endlosen Fußmärschen erreiche ich das Abflugsteig. Überraschende Nachricht von Aristide: „Ok meet You on the plane“. Dass ich nun mit dem Reiseleiter in einer Maschine sitze, ist eine glückliche Fügung in misslicher Situation. Da ich im Gegensatz zu Dagmar kein Französisch spreche, konnte ich nun im Bedarfsfall bei der Regelung der Einreise auf Unterstützung zurückgreifen. Voila. Da ahne ich noch nicht, wie sehr ich diese Unterstützung noch brauchen werde.
    Die Einreise schleppt sich schließlich eine Stunde hin, da exakt ein Schalter geöffnet ist. Da stehe ich nun am Gepäckband neuerlich mit leeren Händen. Im Gegensatz zu mir hat meine Reisetasche die Odyssee nicht bis hierher geschafft. Nach einer gefühlten weiteren Stunde kommt auch Aristide zur Gepäckausgabe. Genau als er an der Reihe war, ging der Drucker für die Visa-Aufkleber kaputt. Gemeinsam meistern wir den Papierkram für das nicht angekommene Gepäck. Dann per Taxi zum Hotel Hibiskus. Zimmer 212B ist ganz nett.
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