• Cagliari in dettaglio

    April 8 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Cagliari zum Zweiten bzw. zum ersten richtigen Besuch. Was alles wirkt wie zu groß für diese Insel entpuppt sich als sehr charmant.
    Wir müssen hier klar unterscheiden zwischen Cagliari und Quartu Sant‘Elena - ab sofort QSE (ich habe auch Zeitknappheit)
    Also, in QSE bin ich in der Früh zum Coop gegangen (ca. 47m ist der weg) und bin dabei wieder fast 5 Mal hingeflogen. Da fehlten Platten auf dem Weg und wenn du den Bordstein beim Überqueren der Straße mit antippst, dann könnte das mit Bänderriss oder Schürfwunde quittiert werden. Und dennoch- es hat was. Denen ist hier gefühlt alles egal. Coop macht auch erst um 8:30 auf - is dann so. Die zierliche Dame an der Kasse ist unglaublich freundlich - man fühlt sich hier irgendwie wohl. Da nimmt man nicht alles zu ernst. Dann pass halt auf auf dem Gehweg und gut ist.
    Es gibt heute mal Öbste und Joghurt zum Frühstück. Grund ist, dass Roberta uns einen riesigen Obstkorb auf den Tisch gestellt hat.
    Da ist sie wieder- diese charmante QSE Offensive.
    Nach dem Frühstück geht’s nach Gagliari. Vorbei am Stadion - was ein Tempel aus sichtbarem Bewehrungseisen- Respekt. Die spielen leider erst am Samstag 15:00 in der SerieA - da sind wir schon aufm Weg in den Norden.
    Wir parken am Hafen und bummeln mal los. Motto „Schnurrestrackse“ rauf auf den Berg. Die Innenstadt liegt auf einem Hügel. Ein toller Ausblick. Wir besuchen die „Cattedrale di Santa Maria Assunta e Santa Cecilia“ und die „Bastione di Saint Remy“ (Waren wohl die gleichen Götter am Werk die unseren Bundesgesetzen Namen geben).
    Wir finden ein echt süßes Café und da gibt’s heute mal nen Prosecco zur Belohnung :)
    Dann schlängeln wir uns Stück für Stück nach unten. Vorbei am Torre dell'Elefante - ja, da hat ein Bildhauer wohl mal nen Stein so gehauen dass er aussieht wie ein Elefant. Was soll’s.
    Fazit: die Stadt ist schon schön. Historische Gebäude, ok- ab und an eine Bausünde der 60-70er Jahre (wer kennt nicht die Burgseegalerie [Grazie Matz] in Schwerin). Ganz liebe Gassen mit den typischen Balkonen. Die Farben und Gerüche - es ist Italien und es schadet nicht es mal gesehen zu haben. Ne runde Sache.

    Wir erreichen nach gut 3,5h wieder unser Auto. Ein Dank geht hier mal ausdrücklich an die kleinen Mäuse, die einfach alles mitlaufen. Da gibt’s kein maulen und kein zetern. Also schnell los an den Strand von QSE.
    Read more