• Death Valley & kaputtes Auto 🚗

    17. juni, Forenede Stater ⋅ ☀️ 37 °C

    Nach einem schnellen Frühstück im Hotel (wir haben selber Waffeln gebacken 🤓) ging es für uns und unser Auto auf die letzte gemeinsame Fahrt. Wieso es die letzte Fahrt war obwohl wir noch so viele Tage vor uns haben erfahrt ihr später.
    Es dauerte ca. 1,5 Stunden bis wir im Death Valley ankamen. Die Temperaturen stiegen gefühlt von Minute zu Minute an. Unsere Höchsttemperatur an diesem Tag waren 111 Grad Fahrenheit (entspricht 44 Grad Celsius!), durchschnittlich hatten wir allerdings tendenziell 109 Grad Fahrenheit (was immer noch 42,7 Grad Celsius sind und die Sache nicht besser macht).
    Innerhalb des Death Valleys hatten wir verschiedene Punkte, die wir nacheinander abklapperten um sie zu besichtigen. Die Straßen waren allesamt sehr abenteuerlich - von wildem auf und ab bis hin zu den schlimmsten Schotterstraßen war wirklich alles dabei.
    Wir besuchten die Sanddünen, Badwater Basin (der tiefste Punkt Nordamerikas mit einer Höhe von 85,5 Metern unter dem Meeresspiegel, Badwater ist ein Überbleibsel des vorzeitlichen Sees Lake Manly und besteht mittlerweile aus einer Salzoberfläche), die Artist Palette (Aussichtspunkt, der für seine bunt schillernden Felsformationen bekannt ist; die Farben entstehen durch Oxidation verschiedener Mineralien wie Eisen, Mangan und Chlorid) und den Devil‘s Golf Course (zerklüftete, scharfkantige Salzkraterwüste, trägt diesen Namen, weil der Boden so extrem rau und unwegsam ist, dass laut eines alten Reiseführers des National Park Service von 1934 „nur der Teufel darauf Golf spielen könnte“) der letztendlich unser Auto auf dem Gewissen hatte. Klingt dramatischer als es tatsächlich war - letztendlich ist neben dem Kühlergrill eine Blende durch die ruckelige Straße herausgesprungen und wir haben sie nicht mehr rein bekommen. Zusätzlich wollte das Auto auch seit etwa 500 Meilen (~ 800km) einen Ölwechsel, da wir allerdings noch eine ordentliche Strecke vor uns haben werden beschlossen wir es sei Zeit das Auto zu wechseln. Auf dem Weg nach Las Vegas gab es also einen Zwischenstopp am LAS Flughafen. Hier wurde kurz aufgenommen was das Auto hat und wir durften uns ein neues Auto aussuchen - super unkompliziert, allerdings nicht sonderlich schnell. Die Aktion hat uns etwa 45 Minuten gekostet. Ein Highlight beim Wechsel war die Aussage „Make sure the car has a plate“ (auf deutsch: achtet darauf, dass das Auto ein Kennzeichen hat.) - unsere Blicke und Angi’s „ooooookaaaaaaay….?“ schienen Bände gesprochen zu haben, da wir direkt den Hintergrund der Aussage erklärt bekamen: in Nevada ist es erlaubt ein Auto ganz ohne Kennzeichen zu fahren, in Californien allerdings - wo sie wussten dass wir dort wieder hin fahren werden aufgrund der Fahrzeugrückgabe - wird man dafür mit einer Strafe belegt. Ein Glück hatte das Auto, auf das es Robin abgesehen hatte, ein Kennzeichen. Und wie ihr anhand der Fotos sehen könnt - nicht nur wir werden braun, auch das Auto ist nachgedunkelt 😎 statt unserem grauen Mustang fahren wir nun einen schwarzen Mustang. Und damit ging es nun auf nach Las Vegas!
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