Rita und Martin auf Abwegen…. Also auf Island, mit dem Offroader….. mit der Lizenz auf Abwege…😉 Im Mai 2022
  • Day12

    Drache - Hvitserkur und Kirkjufells

    June 2 in Iceland ⋅ ☁️ 10 °C

    Dann waren wir beim „Trinkenden Drache“ oder „gestürzten Troll“ namens Hvitserkur…. Interessant geformte Insel…
    Und wenn man den Felsen runter klettert, kann man ihn auch etwas mehr aus der Nähe betrachten….

    Danach lag der Berg Kirkjufells auf unserem Weg…. Der Name sagt „Felsen der wie eine Kirche aussieht“

    Danach haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Hafen Stykkisholmur gemacht und das Denkmal für den unbekannten Segler bewundert.
    Und die ganze Zeit natürlich jede Menge Landschaft…
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  • Day12

    Halbinsel Vatnsness - Borgarvirki

    June 2 in Iceland ⋅ ☁️ 10 °C

    Auf der nächsten Etappe im Norden, haben wir uns zunächst die Besonderheiten der Halbinsel Vatnsness angeschaut. Hier findet sich gleich an Anfang die älteste Burg aus der Zeit der „Landnahme“, also Ende des 9-ten Jahrhunderts – die Burg Borgarvirki. Eine alter Vulkan, der eine natürliche Höhenfestung bildet, die per Hand noch etwas abgerundet wurde. Leider ist nicht bekannt, wer und warum das gemacht hat, aber alleine das Alter – entstanden um 870 n.Chr. ist bemerkenswert.
    Und bietet einen fantastischen Rundumblick….
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  • Day11

    Isländisches Torfhaus -2

    June 1 in Iceland ⋅ ⛅ 12 °C

    Am Ende des Ganges befindet sich, leicht erhöht, der „Lebensraum“ – also der Ort an dem man sich aufhält, wenn man nicht einer Arbeit nachging.
    Es waren die einzigen Räume die innen mit Holz ausgekleidet waren.
    Hier der „Gemeinschaftsraum“ mit 6 Betten, also Platz für 12 Personen…. In dem Bett hat man geschlafen, gegessen, gestrickt…. Eben alles was hier machbar war.
    Daneben das „Chef Zimmer“ also das Besitzerehepaar… jeder sein eigenes Bett….
    Hier gab es übrigens weder eine Heizung, noch irgend eine andere Feuerstelle. Die Räume wurden nur durch die Körperwärme der Bewohner beheizt. Die Isolationswirkung der Torfwände ist aber tatsächlich phänomenal, das merkt man schon, wenn man da hinein geht…. Die Jacke ist sofort zu warm. Ein anderer wichtiger Aspekt dürft hier sein, dass das Klima Islands Bakterien nicht förderlich ist und dass alle in reiner Wolle gekleidet waren – angeblich entsteht hier kaum Körpergeruch – das war mir tatsächlich bei meiner Funktionswäsche auch schon aufgefallen….

    Dahingegen „duftet“ dieser getrocknete Fisch ganz außerordentlich!
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  • Day11

    Isländisches Torfhaus -1

    June 1 in Iceland ⋅ ⛅ 12 °C

    Kurz hinter unserem Ziel haben wir erst noch ein altes, typisch isländisches Torfhaus in Glaumbaer besichtigt. Auch wenn einen die vielen Giebel glauben mach, dass das mehrere Häuser sind – weit gefehlt, das ist nur ein „Haus“, bei dem die einzelnen „Zimmer“ eben ihren eigenen Giebel haben. Die ersten beiden sind eine Schmiede und eine Werkstatt, die tatsächlich nur von außen erreichbar sind. Das Vierte, das Große, ist der Haupteingang.
    An diesem Gebäude und besonders an der Rückseite kann man die Torfwände sehr schön sehen.
    Dieses Haus, bzw. dieser Gebäudekomplex gehörte dem Priester, der die nahegelegene, unspektakuläre Kirche betreute, und nebenbei durch Schafzucht seinen Lebensunterhalt verdient hat. Nach dem Haupteingang findet sich auch gleich eine repräsentative Amtsstube und ein Gäste- Zimmer. Diese sind etwas neuer, aus der Mitte des 19-ten Jahrhunderts. Der Rest ist deutlich älter. Nach diesen beiden Zimmern kommt eine zweite Tür, die erst den Zugang zum eigentlichen Gebäude frei gibt. Es ist eine Eigenheit der älteren Gebäude hier, die es ermöglicht, dass Reisende spät Abends noch eine Unterkunft finden können, ohne die Besitzer zu wecken, bzw. zu stören.

    Links und rechts des Ganges befinden sich die einzelnen Wirtschaftsräume bei denen man sehr gut die tragende Holzkonstruktion und die Wände aus Torf sehen kann.

    In der Küche ist nur die Rückwand am Herd aus Stein… warum wohl?... 😉

    Der letzte Wirtschaftsraum stellt auch noch einen Notausgang, für den Fall eines Feuers, bereit.
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  • Day11

    Weiterfahrt nach Saudargrokur

    June 1 in Iceland ⋅ ☁️ 7 °C

    Auch wenn wir inzwischen wieder zu Hause sind..... ein paar Footprints möchte ich noch nachtragen.....
    An diesem Tag stand die Weiterfahrt nach Saudargrokur an. Wir hatten uns entschieden, den Fjord nach Norden und damit die Halbinsel auf der Seeseite zu fahren.
    Der Morgen war kalt und neblig….. was man allerdings im Tunnel nicht bemerkt hat, insbesondere, weil am anderen Ende dieses Tunnels das Wetter ein ganz anderes war. Der Tunnel war echt was besonderes. Wir hatten uns ja schon an die „Einbreid Brü“ gewöhnt. Die meisten der wirklich vielen Brücken in Island haben nur eine Fahrspur, sind also „Ein Auto breit“…😉
    Aber dass es hier auch solche Tunnel gibt, war dann doch etwas überraschend. Der Tunnel ist mehrere Kilometer lang und hat nur eine Fahrspur….. alle paar hundert Meter eine Ausweichbucht und das wars…. Geht auch.
    Nach dem Tunnel gabs dann nochmal interessante Basaltformationen…. Stehende Basaltsäulen von „oben“ zu begehen – sieht irgendwie cool aus.
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    Traveler

    schön, dass du das zu Ende schreibst! Das fertige Buch ist auch ne tolle Erinnerung.

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  • Day10

    Whalewatching in Husavik

    May 31 in Iceland ⋅ ⛅ 8 °C

    Dieser Tag war ganz dem Whatewatching gewidmet. Wir sind also früh losgefahren, damit wir das Boot um 10:00 in Husavik noch erreichen konnten.
    Rita im Overall….. sehr schön warm und wind- und wasserfest. Wie man sieht, haben wir alle so ein Teil bekommen…… und die hatte sogar Whale size für mich…😉
    Wir hatten bewusst das erste Boot gewählt, weil für Nachmittag Regen angesagt war…. Wie man sieht war das Wetter sehr gut, sogar so gut, dass mir der Overall schnell zu warm wurde….
    ……
    Und dann…..
    Eine Stunde lang….
    Wasser – viel Wasser….

    Und dann plötzlich doch…. Delphine
    White- beaked Dolphins (Weißschnauzen Delphin) …. Wunderschön… und irre schnell – die beim Sprung auf ein Foto zu bringen ist echt eine Herausforderung….
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  • Day9

    Myvatn und die Spalte

    May 30 in Iceland ⋅ ☀️ 16 °C

    Und dann noch schnell die Berge wieder runter nach Myvatn…. Dem Mückenwasser. Hier wird mir bewusst, wie gut die Entscheidung war, doch etwas vor der Saison die Reise zu beginnen…..Wir haben davon glücklicherweise nicht allzu viel mitbekommen – aber der Name ist Programm.
    Es gibt aber auch eine Menge geothermale Aktivität hier – Der mittelatlantische Rücken, dem wir im Thingvellier See in der Silfraspalte schon mal begegnet sind, geht auch hier oben quer durch die Landschaft, und beschert den Menschen wieder schöne warme Geysiere…. Und den zugehörigen Schwefelgestank.
    Selbst das Bad in der heißen Quelle,…. wenn es draußen nicht soooo kalt gewesen wäre, wäre ich freiwillig nicht in diese Brühe gegangen,…. milchig, nach Schwefel stinkend… Aber die Anderen waren schon drin, und nix is passiert – also doch nei…. Schöööön warm…..
    Und dann noch diese alte Badegrotte. Von außen sehen die beiden Eingänge eher unspektakulär aus…. Aber innen….. Leider nicht mehr zum Baden geeignet, da mit inzwischen über 45°C einfach zu heiß.
    Und direkt oben drüber…. Wieder die Kontinental-Spalte – sehr eindrucksvoll.
    Ich stehe hier mit einem Fuß in Amerika und mit dem anderen in Europa…. Nicht zu fassen, wie nah sich diese beiden Kontinente doch kommen können….
    Aus meiner Perspektive hat das ganze dann so ausgesehen….

    Und am Schluss noch ein Schlückchen Wein auf der Hotelterrasse über dem See….was für ein toller Tag.
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  • Day9

    Dettifoss

    May 30 in Iceland ⋅ ☀️ 13 °C

    Danach sind wir wieder über die Berge Richtung Norden gefahren. Da oben gibt es schon mächtige Gebirgsformationen mit wirklich sehr markanter Gestalt.
    Danach….. natürlich, ein Wasserfall… diesmal aber Europas Größter (nein, nicht ich, bin ja kein Wasserfall, auch wenn ich manchmal so rede), der Dettifoss. Zur Einstimmung haben wir uns erst seinen kleinen Bruder der etwas oberhalb liegt, den Selfoss, angeschaut
    Um da oben hin zu kommen musste ich aber über mehr als sieben Brücken hüpfen…. Immer schön vorsichtig – keine nassen Füße….
    Und det issa nu, der Dettifoss – Europas größter Wasserfall.
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  • Day9

    Puffins oder Papageientaucher

    May 30 in Iceland ⋅ ☀️ 6 °C

    Danach sind wir an das Ende der Bucht gefahren und haben dort eine Kolonie Papageientaucher – oder auch Puffins wie man auf Neuhochdeutsch sagt, besucht.
    Am Ende der Bucht findet sich dieser kleine Hafen mit der Felseninsel zum Meer hin. Auf dieser Insel haben die Papageientaucher ihre Kolonie
    Diese kleinen Gesellen bauen keine Nester, sondern graben sich Höhlen, dicht an dicht. Diese treiben sie bis zu 2 Meter weit in den Boden.
    Meister Puffin vor seine Höhle…..
    Sehr schöne Tiere mit einem markanten Schnabel. Sie sind übrigens sehr tolerant gegenüber Besuchern. Diese Nahaufnahmen habe ich nicht etwa mit einem extremen Teleobjektiv gemacht, sondern wirklich aus der Nähe – denen bist du egal, solange du einen Mindestabstand von einem Meter einhältst.
    Übrigens sind ihre Flügel eigentlich für ihr Gewicht viel zu klein, daher müssen sie extrem oft mit den Flügeln schlagen… besonders beim Start – der sieht manchmal echt witzig aus, besonders der Wasserstart.
    Schwimmen und Tauchen wiederum können Sie ganz ausgezeichnet.
    Hier sieht man die ganze Truppe schwimmend im Meer – die mögen‘s halt gesellig…😉
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    Traveler

    ...da kenn ich noch jemand, der sich im Wasser geschmeidiger bewegen kann. Liegt aber nicht an den Flügeln ;-)

    6/6/22Reply