• Peter Lewald
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  • Peter Lewald

Bikepacking von Porto nach Freiburg

Mit dem E-Bike von Porto über Galizien entlang der spanischen und französischen Atlantikküste nach Nantes. Weiter durch das Tal der Loire über Tours bis Nevers und Besancon bis Freiburg im Breisgau als Ziel. Read more
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    🇫🇷 Pornic, Frankreich

    35. Etappe Saint-Jean-de-Monts / PORNIC

    Yesterday in France ⋅ ☀️ 16 °C

    Schöne Radwege und angenehmes Wetter führen von Saint-Jean-de-Monts nach Pornic.
    Zunächst aber ging es über die große Brücke auf die Insel Noirmontier. Und zurück auf das Festland über eine „Wattstrasse“, die von den Gezeiten abhängig befahrbar ist.
    Weiter vorbei an schönen kleinen Häfen bis nach Pornic.
    Ein tolles Wiedersehen mit meinem früheren Kollegen Christophe, der in Pornic lebt.
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  • 34. Etappe Les Sables D‘O/ Saint-Jean-dN

    May 19 in France ⋅ 🌧 15 °C

    Sehr stark bedeckter Himmel, als ich losfuhr. Ich bin noch einmal zu beiden Leuchtfeuern an der Hafeneinfahrt gefahren. Heute war dort weniger Wind. Danach ging es durch schöne Landschaften bei Olonne-sur-Mer.

    Eine abwechslungsreiche Tour: Salzwiesen, Sümpfe, Wälder, Brandung und Felsenlandschaften am Meer.

    Hier in Saint-Jean-de-Monts soll es Europas längste Jetée (Holzsteg ins Meer) geben – etwa 400 m lang.
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  • 33. Etappe Le Tranche sM / Les Sables D‘

    May 18 in France ⋅ ☁️ 14 °C

    Über angenehme Radwege durch etwas anderes Landschaften als in den letzten Tagen. Einige Abschnitte mit Laubwäldern, Getreidefeldern und Strandabschnitte mit ersten Felsen.
    Dann bin ich am Haus und Garten von Georges Clemenceau gewesen (Heute ein Museum); Französischer Politiker und zweimal Premierminister Frankreichs. Hier hat er die letzten 10 Jahre seines Lebens verbracht. Georges Clemenceau führte Frankreich in der entscheidenden Phase des Ersten Weltkriegs (1917–1920).

    Weiter durch ein schönes Naturschutzgebiet bei der Gemeinde Talmont-Saint-Hilaire.

    Dann wieder zum Ozean und die Felsspalten am Meer Le Puits d'Enfer kurz vor Les Sables D‘Olonne besucht. Ein schönes Plätzchen für vernünftige Landschaftsfotos mit Felsen und Meer.
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  • 32. Etappe La Rochelle / La Tranche sM

    May 17 in France ⋅ 🌬 16 °C

    Den Regen abgewartet und dann durch leicht hügelige Landschaft gefahren.

    An den Carrelets vorbeigefahren, die wir schon im Nov 22 besucht hatten.

    Weiter durch Salzwiesen und dann kam der Wind. Nordwind, heftig und stetig. Das hat dann keinen Spaß mehr gemacht, da der Wind direkt aus meiner Zielrichtung blies. Sehr mühsam.Read more

  • La Rochelle / Ruhetag 2

    May 16 in France ⋅ ☁️ 15 °C

    Ein paar Buchungssachen für die weiteren Reiseabschnitte habe ich heute umorganisiert.

    Am Nachmittag ging es zum Canal de Rompsay, der allerdings nur vier Jahre lang genutzt wurde. Fotografisch war das dann doch nicht ganz so spannend.

    Auf dem Weg dorthin bin ich aber zufällig am Coiffeur IKXIZ vorbeigekommen – und habe tatsächlich kurzfristig noch einen Termin bekommen. Maxim durfte Hand an mein Haar legen: alles gut geworden und zu einem fairen Preis. Es wurde wirklich Zeit!

    Dazu gab es noch einen guten Kaffee und – ganz wichtig – genau die richtige Musik: Deephouse mit leichter Tendenz zu Techno und französischem Touch. Sehr gut – fünf Sterne!
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  • La Rochelle / Ruhetag 1

    May 15 in France ⋅ 🌬 14 °C

    Heute war es kalt, windig und bis zum Nachmittag sehr sonnig.
    Der Plan war, zum Frisör zu gehen und dann die nah gelegene Insel „Isle de Re“ per Rad zu besuchen. Ersteres hat nicht geklappt.

    Die Isle de Re ist mit einer fantastischen Brücke mit dem Festland verbunden. Es gibt eine abgetrennte Spur für Fahrräder.

    Saint-Martin-de-Re ist ein schönes Hafenstädten an der Nordseite der Insel. Sehr pittoresk und voller Besucher.
    Saint-Maria-de-De liegt an der Südseite und hat einen schönen Strand.
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  • 31. Etappe Rochefort / La Rochelle

    May 13 in France ⋅ 🌬 14 °C

    Bei kräftigem Regen habe ich Rochefort am späten Vormittag verlassen. Zunächst an Salzwiesen vorbei über recht ordentliche Radwege in Richtung Norden.

    Der Wind aus West drehte weiter nach Norden und wurde deutlich kräftiger.

    Wieder schöne Carrelets gesehen. An den Stränden vor La Rochelle waren massiv viele Surfer im Wasser. Kein Wunder bei dem Hack.

    La Rochelle war wegen des Feiertags extrem voller Leute. Am Abend wieder viel Regen und erstaunlicherweise gab es ausreichend Platz in den Restaurants.
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  • Rochefort / Ruhetag

    May 12 in France ⋅ ☁️ 15 °C

    Ein Ruhetag in Rochefort, das zwischen La Rochelle und Royan liegt. Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert praktisch „auf dem Reißbrett“ als Marinebasis gegründet. Für eine französische Altstadt wirken einige Straßen daher ungewöhnlich gerade und geordnet.

    Eine eher ungewöhnliche Unterkunft habe ich hier gebucht. Ich sag mal: interessant! Einige Fotos anbei.
    Wie in einer Jugendherberge war das Bett selbst zu beziehen. Dafür gibt es aber einen tollen Hofgarten und zwei Seidenhühner.

    Bekannt ist Rochefort vor allem für vier Dinge:

    * das Arsenal des Mers und die große Marinegeschichte der Stadt
    * die Corderie Royale, eine der längsten historischen Seilereien Europas – das Hauptgebäude ist rund 400 Meter lang
    * die Rekonstruktion der Fregatte „Hermione“ im ältesten Trockendock der Welt von 1669
    * die letzte große funktionierende Schwebefähre Frankreichs, den Pont Transbordeur de Rochefort
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  • 30. Etappe Royan / Rochefort

    May 12 in France ⋅ ☀️ 13 °C

    Auf direkterem Weg wären es nur 45 km gewesen. Mit der vorgeschlagenen Route von 75 km war ich am Ende aber sehr zufrieden – es gab unterwegs einiges Interessantes zu sehen.

    Die ersten Carrelets in dichter „Klumpenbildung“ zeigten sich kurz nach dem Verlassen von Royan bei Pontaillac.

    Weiter ging es entlang der Dünen. Hier und da waren Überreste deutscher Bunker im Wasser zu sehen. Es folgten weit geschwungene Buchten, und ich fuhr durch die typischen Pinienwälder, wobei der Radweg teilweise sehr nah am Strand entlangführt.

    Das Schönste zum Schluss: Für die Überfahrt auf das andere Ufer der Charente kurz vor Rochefort wurde die Schwebefähre genutzt. Für 2,10 € ein günstiges Vergnügen. Diese Fähre – genannt „Pont Transbordeur“ – soll eine von nur noch acht weltweit in Betrieb befindlichen Schwebefähren sein. Transportiert werden hier ausschließlich Fußgänger und Radfahrer.
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  • 29. Etappe Verdon-sur-Mer / Royan

    May 11 in France ⋅ ☁️ 13 °C

    Als Etappe darf man die heutige Tour vielleicht gar nicht bezeichnen. Mit dem Rad zum Fährhafen, auf die Fähre und in Royan ein wenig hin und her gefahren. Aber das war so geplant.

    Von der Fähre ließ sich deutlich das Wasser der Gironde von dem des Atlantik unterscheiden. Eine klare Trennlinie dort, wo sich Fluss und Meer treffen.

    In Royan gibt es spannende Sachen zu sehen. Notre Dame von Royan ist eine äußerst interessante Kirche im Stil des Brutalismus. Auch andere Gebäude und die Stadtplanung ingesamt sind interessant. Hintergrund dazu im Video.

    Die ersten Carrelets (Fischerhütten auf Stelzen) waren heute auch zu sehen. Sehr schön. Erinnerungen an einen Fotourlaub in La Rochelle.
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  • Le Verdon-sur-Mer

    May 10 in France ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute ging es von Lacanau-Ocean nach Le Verdon-sur-Mer. Eine Strecke von ca. 77km.

    Es war keine sehr abwechslungsreiche Tour. Aufgelockert wurde es nur durch einen Kaffeestopp mit sehr leckerem Kuchen in Montalivet und einer weiteren Pause an einem schönen Ruheplatz am Waldrand mit Strandblick.

    Das Tagesziel, Le Verdon-sur-Mer, ist einer der französischen Orte am Atlantik, die im zweiten Weltkrieg durch deutsche Bunkeranlagen “befestigt” wurden. Durch die strategisch wichtig Lage an der Mündung der Gironde wurden hier viele solcher Anlagen gebaut, welche Zufahrt nach Bordeaux sichern sollten.
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  • 27. Etappe Arcachon / Lacanau-Ocean

    May 9 in France ⋅ ☁️ 16 °C

    Auf zur Partnerstadt von Tönning in Schleswig-Holstein: Lacanau im Département Gironde ist das nächste Ziel. Tatsächlich besteht seit 2013 eine Städtepartnerschaft zwischen beiden Orten. Jan S. aus K. – da klingeln dir bestimmt die Ohren.

    Mit einer interessanten Anreise ab Arcachon begann der Tag zunächst mit einer Bootsfahrt. Es ging hinüber zur Landzunge Cap Ferret und von dort über wahnsinnig spannende Radwege weiter nach Norden – im Prinzip immer durch den Wald entlang der Küste.

    Am Ende wartete eine sehr schöne Unterkunft auf mich. Mehr dazu im Video.
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  • Archachon / Ruhetag (Halbzeit!)

    May 8 in France ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute ist Halbzeit dieser Tour: 35 Tage liegen hinter mir, und es macht immer noch richtig Spaß. Danke an alle, die Teile der Reise kommentieren und liken. Genau so geht’s weiter im zweiten Abschnitt.

    Ungefähr 11 km östlich von Arcachon, ebenfalls am Bassin d’Arcachon gelegen, befindet sich im Städtchen Gujan-Mestras das Zentrum der hiesigen Austernzucht. Vormittags habe ich dorthin einen Ausflug gemacht.

    Am Nachmittag ging es dann in den Stadtteil von Arcachon, der als „Ville d’Hiver“ – die Winterstadt – bekannt ist. Dabei handelt es sich um ein historisches Villenviertel im südwestfranzösischen Badeort Arcachon. Das Viertel entstand im späten 19. Jahrhundert als Kur- und Winterfrischequartier und gilt heute als architektonisches Freilichtmuseum.

    Laut Reiseführer finden sich dort verschiedene Stilrichtungen wie Neogotik, Schweizer Chaletstil, maurische Einflüsse und Kolonialstil.

    Auf einigen Fotos lässt sich das eine oder andere davon sicher erkennen.
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  • 26. Etappe Mimizan / Arcachon

    May 7 in France ⋅ ☁️ 17 °C

    Start bei 11 Grad und strahlend blauem Himmel in Mimizan. Vorbei an großen Süßwasserseen. Im Laufe des Tages wurde es bis zu 20 Grad warm.

    Umfahrung einer großen Militärbasis.

    Pause im Surf Palace am Biscarrosse Plage.

    Endlose Pinienwälder und eine immer gleiche Landschaft. Viele Bikepacker unterwegs.

    Die große Düne im Vorbeifahren gesehen. Arcachon kurz vor der Saisoneröffnung.
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  • 25. Etappe Moliets / Mimizan

    May 6 in France ⋅ 🌧 14 °C

    Start bei Regen. Das Gebiet Courant d'Huchet durchstreift. Ein Fluss schlängelt sich durch dichten Wald und später den Dünen entlang und mündet in den Atlantik. Schwierig zu fotografieren.
    Mittags hörte der Regen auf.
    Langweilige Strecken durch endlos lange Nadelbaumkulturen. Überall Campingplätze, die noch nicht geöffnet waren. Gut gepflegte Fahrradwege, Ur ganz selten mal parallel zu einer Straße. In der Regel ist man allein im Wald. Vermehrt kommen jetzt Bike-Packer auf die Pisten.
    Ankunft in Mimizan gegen 16:30.
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  • 24. Etappe Biarritz / Moliets

    May 5 in France ⋅ ☁️ 15 °C

    Ein weiterer Regentag in Frankreich. 45 von 65 km waren ein Test für die Wasserdichtigkeit der gesamten Ausrüstung. Alles ist gut gegangen.

    Auch aus Biarritz gibt es hervorragend ausgeschilderte Radwege. Ab Capbreton fast durchgehend im Wald. Es gibt sehr viele Campingplätze hier.

    Und wichtige Info für Jannie H aus F und Jan S aus K: Für diese Strecke gilt: Die Anzahl der Campingplätze verhält sich reziprok zur Anzahl der möglichen Kaffeestopps. Geht gar nicht!!!

    Keine große Fotolocation entdeckt und so ergab sich nur “Beifang” auf dem Weg ins schöne Hotel am Strand von Moliets.

    Zum Abendessen gab’s lecker Austern und seit Tartar vom heimischen Rind. Beides sehr köstlich.
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  • 23. Etappe San Sebastian / Biarritz

    May 4 in Spain ⋅ 🌧 14 °C

    Auf nach Frankreich!
    Start in San Sebastian bei Regen, bis Irun auf viel befahrenen Straßen bei Regen.

    Grenzübertritt mit Fahrradbrücke und Fahrstuhl, um auf den Radweg zu kommen.
    Radwege hier im Westen Frankreichs gut ausgeschildert und oft getrennt von der Autofahrbahn.

    Immer Regen. Ankunft in Biarritz bei Regen. Dadurch aber Wolken und somit interessante Möglichkeiten für Fotografen.
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  • San Sebastián / Ruhetag

    May 3 in Spain ⋅ 🌧 18 °C

    Donostia-San Sebastián hat tatsächlich nur rund 188.000 Einwohner. Kommt man aus dem baskischen Hinterland hier an, wirkt die Stadt deutlich größer. Die beiden Strände rechts und links der Altstadt – Zurriola Beach und La Concha Beach – mit ihren Promenaden verstärken diesen Eindruck und geben der Stadt ein fast großstädtisches Flair.

    Der heutige Ruhetag fällt auf einen Sonntag, entsprechend viele Menschen sind unterwegs. Das Wetter wechselhaft: morgens Sonne, am Nachmittag Regen, dazwischen wieder Auflockerungen, am Abend erneut nass.

    Unabhängig davon bietet die Altstadt immer genügend Motive zum Fotografieren.

    Letzter Abend in Spanien – Zeit für die baskische Küche. Auf den Tisch kommen Pintxos. Sehr zu empfehlen.

    Morgen geht es weiter nach Frankreich.
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  • 22. Etappe Lekeitio / San Sebastian

    May 2 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Start in Lekeitio mit dem Plan, über die Küstenstraße via Deba und Zumaia nach Donostia zu fahren. „Donostia“? Im Baskenland der gebräuchliche Name für San Sebastián.

    Die erhoffte Traumstrecke entlang der Küste blieb allerdings aus – dazu mehr im Video.

    Und Kunst an unerwarteter Stelle gab es auch a den Mietshäusern der Ortschaft Ondarroa.

    Donostia-San Sebastián empfing mich mit gut ausgebauten Radwegen und leichtem Regen. Kurzer Abstecher auf den Hügel am Rand der Altstadt, dann war für heute Schluss.
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  • Lekeitio Ruhetag

    May 1 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Ruhetag in Lekeitio am 1. Mai. Trotz Feiertag wurden Rasentrimmer, Häcksler und Motorheckenschneider vielfach eingesetzt.
    Auch eine Demo zum Tag der Arbeit wurde durch den Ortskern geführt. Mein Beitrag zum Tag der Arbeit war das Putzen des Fahrrads.

    Lekeitio ist ein Fischerort an der baskischen Küste, bekannt für seinen Hafen und die vorgelagerte Insel San Nicolás, die man bei Ebbe zu Fuß erreichen kann. Siehe Fotos. Viele Touristen füllen die schmalen Gassen. Zum Glück liegt meine Unterkunft nicht im Ortskern.

    Der Leuchtturm Santa Catalina an der Nordseite der Bucht ist wegen der Landschaft drumherum ganz nett.
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  • 21. Etappe Bilbao / Leikeitio

    April 30 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Der Start heute aus Bilbao verlief problemlos, auch wenn die ersten Kilometer wenig reizvoll waren. Unschöne Vororte, viel Industrie, dazu der typische Geruch der Schwerindustrie – inklusive deutlicher Noten von Bridgestone in der Luft.

    Die Nationalstraße N-634 war wie erwartet meine Hauptstrecke, heute allerdings stärker befahren als üblich. Zeitweise war der Verkehr unangenehm dicht. Positiv fiel auf, dass Autofahrer hier fast durchgehend sehr großzügigen Abstand zu Radfahrern halten.

    Ab Amorebieta-Etxano wurde es deutlich angenehmer: separate Radwege, spürbar weniger Verkehr und insgesamt entspannteres Fahren. Eine erste nette Pause gab es nach dem Anstieg am Autzagane Pass.

    Der zweite Teil der Etappe entschädigte dann voll: eine großartige Strecke über zwei kleinere Pässe, gefolgt von einer langen, flüssigen Abfahrt bis nach Lekeitio. Viele Rennradfahrer unterwegs, dazu eine beeindruckende Landschaft mit weiten Ausblicken – definitiv ein Highlight des Tages.

    Am Ziel wartete eine angenehme Unterkunft. Waschtag und Einkauf standen an – gut vorbereitet auf den Tag der Arbeit, an dem hier traditionell alles geschlossen bleibt.
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  • Bilbao Ruhetag

    April 29 in Spain ⋅ ☁️ 16 °C

    K.u. K. …Kirchen und Kunst war das Motto es heutiges Tages. Zuerst durch die Altstadt von Bilbao gelaufen und drei wichtige Kirchen angeschaut.

    Die San-Nikolas-Kirche liegt mitten in der Altstadt. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und sieht von außen eher kompakt aus, innen aber ziemlich aufwendig. Früher war sie ein Treffpunkt für Seefahrer. Sie steht nah am Fluss und hat einiges erlebt, von Hochwasser bis Krieg. Die Altäre sind schön verziert und erinnern daran, wie stark Bilbao mit dem Meer verbunden ist.

    Die Kathedrale von Bilbao ist deutlich älter, aus dem 14. Jahrhundert. Sie wirkt eher schlicht und ruhig. Keine große Show, sondern klare Formen und hohe, schlanke Säulen. Erstaunlicherweise ist es Innen recht hell. Wenn man genauer hinschaut, merkt man, wie besonders sie ist – vor allem im ruhigen Kreuzgang. Die Kirche ist dem Apostel Jakobus gewidmet und gehört zur langen Geschichte der Stadt.

    Die San-Antón-Kirche steht direkt am Fluss und gehört zu den ältesten Gebäuden in Bilbao. Sie wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Früher war sie eng mit Handel und Stadtleben verbunden. Heute kennt man sie auch vom Stadtwappen.

    Direkt daneben liegt der Mercado de la Ribera. Einer der größten überdachten Märkte Europas. Dort ist immer was los. Klassischer Markt trifft auf moderne Essensstände. Viel Licht, viel Bewegung, und ein guter Ort, um das Leben in Bilbao zu spüren.

    Und dann natürlich noch das Guggenheim-Museum. Zu wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten - die Stahl- und Werft-Industrie lag am Boden - dieses Projekt durchzusetzen, war extrem mutig. Aber es leitete erfolgreich den Umschwung von Bilbao mit ein. Und der Bau des Guggenheim Museum blieb sogar im Zeit- und Kostenplan.
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  • 20. Etappe Castro Urdiales / Bilbao

    April 28 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Mit vielen Pausen und Fotostopps ging es von Castro Urdiales nach Bilbao. Gleich der erste Tunnel war offiziell gesperrt – die Bauarbeiten begannen allerdings erst dahinter, und die freundlichen Mitarbeiter ließen mich problemlos passieren.

    Durch hohe, feuchte Wälder führte die Strecke auf sehr guten und wenig befahrenen Straßen bis nach La Arena.

    Danach folgte ein großartiger Radweg, den ich in Komoot für diese Strecke bei der ersten Routenplanung nicht drin hatte, da ich einen küstennahen Routenvorschlag im Plan hatte. Dieser tolle Radweg heißt: „Vías Verdes de los Montes de Hierro“ – übersetzt etwa „Grüne Wege durch die Eisenberge“. Dieser hervorragend ausgebaute Weg führte tatsächlich durchgehend bis nach Bilbao.

    Ein besonderes Highlight unterwegs war – direkt an der Strecke gelegen – die Puente de Vizcaya. Diese Brücke bildet die Trägerkonstruktion der berühmten Schwebefähre und gehört zum UNESCO-Welterbe – Industrieästhetik pur.

    Der perfekte Abschluss des Tages: ein sehr schönes Wiedersehen mit einem Freund aus einem früheren Lebensabschnitt.
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  • Iglesia de Santa María / Laredo

    April 27 in Spain ⋅ ☁️ 16 °C

    Besuch der Iglesia de Santa María. Die Kirche ist ein weithin sichtbares Beispiel spanischer Küstengotik und steht in der Tradition der burgundischen Zisterzienser – zumindest laut Begleitheft. Visuelle Details dazu in dem angehängten Video.Read more

  • 19. Etappe Astillero / Castro Urdiales

    April 27 in Spain ⋅ ☁️ 14 °C

    Die ersten 1.000 Kilometer sind rum! Laut Gemäß Auswertung der Daten mit etwas über 15.000 Höhenmetern.
    Dank an alle , die mir folgen und die Reise begleiten.

    Der Tag begann früh. Die Strecke führte zunächst über eine vielbefahrene Landstraße, später über einen Autobahnzubringer in Richtung Orejo. Kurz vor dem Ziel dann eine unerwartete Hürde: Die Brücke war gesperrt. Umweg erforderlich, aber letztlich den Bahnhof Orejo trotzdem pünktlich erreicht.

    Der Zug stand bereits bereit – allerdings wirkte es zunächst etwas irritierend. Er wurde offenbar erst ab Orejo eingesetzt. Die Darstellung in der Renfe-Planungs-App bleibt für mich weiterhin rätselhaft, denn die Verbindung ist auch ab Santander mit Halt in Orejo angegeben.

    Die Auflösung: Zur planmäßigen Abfahrtszeit kam dann tatsächlich ein Renfe-Bus in Orejo an, aus dem mehrere Fahrgäste ausstiegen und direkt in den bis dahin leeren Zug einstiegen. Offenbar wurde der erste Streckenabschnitt tatsächlich per Bus überbrückt. (Wie das wohl mit dem Rad geklappt hätte ???)

    Zwischenstopp in Laredo
    In Laredo legte ein erster Halt. Besuch der Iglesia de Santa María. Die Kirche ist ein weithin sichtbares Beispiel spanischer Küstengotik und steht in der Tradition der burgundischen Zisterzienser – zumindest laut Begleitheft. Visuelle Details dazu in einem separaten Footprint mit Video.

    Weiterfahrt nach Castro Urdiales
    Bei leichtem Nieselregen weiter nach Castro Urdiales. Dort steht gleich am Hafen die Iglesia de Santa María de la Asunción, eine markante gotische Kirche in spektakulärer Lage direkt an der Küste. Unmittelbar daneben befinden sich die Ruinen der Iglesia de San Pedro. Diese stammen aus dem 12. Jahrhundert und sind die Überreste einer romanischen Kirche.

    Die Radwege in Castro sind auch super. Aus der Tiefgarage meines Hotels, fuhr ich die drei Kilometer zur Promenade fast nur auf tollen Radwegen durch Grünanlagen.
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