• Peter Lewald
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Bikepacking von Porto nach Freiburg

Mit dem E-Bike von Porto über Galizien entlang der spanischen und französischen Atlantikküste nach Nantes. Weiter durch das Tal der Loire über Tours bis Nevers und Besancon bis Freiburg im Breisgau als Ziel. Læs mere
  • Pornic Ruhetag 1

    21. maj, Frankrig ⋅ ⛅ 10 °C

    Pornic ist wirklich ein sehr angenehmes Städtchen (ca. 18.000 Einwohner) mit einem zentralen Hafen und vernünftiger Infrastruktur. Tolle Wanderwege führen aus dem Ort über die Klippen entlang zu den Strandabschnitten. Und dort sind immer wieder auch Carrelets zu finden.
    Und dann war heute noch Putz- und Flickstunde. Das Rad hatte es mal wieder nötig.

    Abend leckere Muscheln verspeist direkt am Hafen zusammen mit Christophe.
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  • 36. Etappe Pornic / Ancenis

    23. maj, Frankrig ⋅ ☁️ 23 °C

    Wegen der angesagten Hitze bin ich früh von Pornic losgefahren. Zunächst ging es über sehr wenig befahrene Straßen durchs Land bis nach Le Pellerin.

    Le Pellerin liegt ruhig an einem Seitenarm der Loire; dort gibt es einen kostenfreien Fährbetrieb auf die andere Seite des Flusses. Von Le Pellerin waren es noch knapp 20 km bis Nantes, wobei die Strecke zunächst an alten Industrie- und Hafenanlagen vorbeiführte.

    Von Nantes ging es ohne großen Zwischenstopp weiter zum Tagesziel nach Ancenis. Ancenis bietet historisches Kleinstadtflair in entspannter Lage direkt an der Loire – und endlich das erste Château! Allerdings macht es nicht besonders viel her.
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  • 37. Etappe Ancensis / Angers

    24. maj, Frankrig ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf nach Angers, einer Stadt mit etwa 190.000 Einwohnern, an der Maine und Loire zusammentreffen.

    Heiß war es heute, und die Sonnencreme gab Baumsamen und Insekten keine Chance, wieder von der Haut herunterzukommen – unangenehm.

    Ein paar nette Stopps habe ich unterwegs an der Loire eingelegt.

    Ein schönes Appartement im Garten konnte ich beziehen.

    Nach der notwendigen Ruhepause ging es zur wichtigsten Kirche von Angers, der Kathedrale Saint-Maurice d’Angers, der Bischofskirche des Bistums Angers. Innenaufnahmen waren wegen eines Gottesdienstes nicht möglich.
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  • 38. Etappe Angers / Saumur

    25. maj, Frankrig ⋅ ☀️ 32 °C

    Es war heiß. Sehr heiß. Nicht viel mehr gibt es zu sagen.

    Ein imposantes Schlösschen haben sie hier in Saumur. Und wahnsinnig viele kleinste Fliegen oder Mücken, die nach Sonnenuntergang durch die Luft schwirrenLæs mere

  • 39. Etappe Saumurs / Tours

    26. maj, Frankrig ⋅ ⛅ 27 °C

    Es war eine heiße Fahrt, ein heißer Abend und es ist jetzt eine heiße Nacht. Und ich beziehe mich ausschließlich auf die Außentemperatur!

    Keine Lust was zu schreiben oder viele Fotos dranzuhängen.

  • Tours Ruhetag / Hitzefrei!

    27. maj, Frankrig ⋅ ☀️ 25 °C

    Es ist furchtbar heiß. Die Nacht im Apartment unter dem Dach war gar nicht gut. Trotz Ventilator und einem Pseudo-Kühlgerät blieb es über Nacht saunawarm in der Wohnung.

    Am Vormittag konnte ich mich dann doch kurz zur Kirche Sankt Martin (ja, genau der Sankt Martin!) schleppen.

    Den Nachmittag verbrachte ich im Botanischen Garten; es wäre kein Vergnügen gewesen, im Apartment zu bleiben.

    Am Abend ein anregendes Treffen mit einem früheren Arbeitskollegen.
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  • 40. Etappe Tours / Blois

    28. maj, Frankrig ⋅ ⛅ 32 °C

    Auf nach Blois, das knapp siebzig Fahrradkilometer östlich von Tours liegt. Die Radwege führen durch Weinanbaugebiete, Wälder und Felder. Dabei sind auch die ersten nennenswerten Höhenmeter zu bewältigen.

    Blois ist am Hang gebaut, was die Stadt interessant macht, da sich dadurch andere Perspektiven zum Fotografieren ergeben.

    Die Kernstadt von Blois hat etwa 45.000 Einwohner. Zusammen mit den angrenzenden Gemeinden leben jedoch ungefähr 100.000 Menschen in der gesamten urbanen Region.

    In Blois gibt es mittelalterliche Gassen und Renaissance-Architektur. Als besonders sehenswert gilt das Château Royal de Blois, da es auf engem Raum mehrere Jahrhunderte französischer Geschichte vereint.
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  • 42. Etappe Orleans / Gien

    30. maj, Frankrig ⋅ ☁️ 26 °C

    Von Orleans fuhr ich zunächst entlang des Canal d‘Orleans. Das war unerwartet schön; viele Spiegelungen im Kanal.

    Erster richtiger Stopp:
    Carolingian Oratory Germigny-des-Prés
    Diese Kirche stammt aus karolingischer Zeit (um 800 n. Chr.) und besitzt laut digitaler Info eines der bedeutendsten frühmittelalterlichen Mosaike Europas. Von außen ist die Kirche unscheinbar, kulturhistorisch aber wohl außergewöhnlich.

    Zweiter besonderer Stopp:
    Saint-Benoît-sur-Loire. Hier steht die Abtei: Abbaye de Fleury.
    Die romanische Basilika soll zu den beeindruckendsten Kirchen Frankreichs außerhalb der großen Touristenrouten gehören (sagt der digitale Führer. Martin: was meinst du?). Die Kirche zeigt eine massiven Turm.

    Und dann gab’s natürlich auch noch ein Château. Das heutige Prachtstück (mit reichlich Entengrütze im Burggraben) steht in Sully-sur-Loire.

    Interessantes zu Gien
    Zonisierung der Stadt.
    Am 15. Juni 1940 bombardierte die deutsche Luftwaffe die Brücke in Gien, um den Rückzug der französischen Armee zu verhindern. Ein gigantisches Feuer brannte drei Tage lang durch die Stadt und zerstörte 422 Gebäude.
    Das Wiederaufbauprojekt wurde Andre Laborie, einem prominenten Architekten der Zeit, anvertraut. Ziel war es, die Stadt mit einem Schlüsselkonzept im Hinterkopf zu modernisieren: Zonierung. Der Zonierungsansatz bedeutete, dass, wo Häuser in jedem Bezirk zuvor einzeln gebaut worden waren, sie stattdessen als Ensemble wieder aufgebaut wurden. Nur die Fassaden der Gebäude unterscheiden sich voneinander und spiegeln den regionalen Stil wider. Gien wurde ab Juni 1946 wieder aufgebaut und gilt heute als "Juwel des Wiederaufbaus".

    Die historische Brücke von Gien.
    Im Juni 1940 verteidigte die französischen Armee und die Einheiten der tschechoslowakischen 1. Division die Brücke in Gien gegen die deutsche Luftwaffe. Eine große Anzahl französischer und tschechoslowakischer Soldaten starben in diesen Kämpfen, sowie zivile Flüchtlinge.
    Diese alte Brücke (Vieux Pont de Gien) stammt in ihrer heutigen Form aus dem Jahr 1734. Sie ersetzte eine ältere mittelalterliche Brücke, deren Ursprünge bis ins Jahr 1246 zurückreichen.
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  • 43. Etappe Gien / Sancerre

    31. maj, Frankrig ⋅ ☁️ 23 °C

    Die Fahrt ging entlang von geraden Kanälen.
    Bei Braire gibt diese Kanalbrücke, über die kleinere Schiffe hoch über der Loire auf die andere Uferseite fahren. Sehr interessant.

    Sancerre liegt auf einem Hügel umgeben von Weinbergen. Hochgradig touristisch ist das hier.Læs mere

  • 44. Etappe Sancerre / Nevers

    1. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 19 °C

    Gestern am Abend noch mal eben die 3.000km Grenze geknackt.

    Danach die schlechteste Nacht der Reise im schlechtesten Hotel in Sancerre verbracht.

    Heute dann über angenehme Radwege bis Nevers. Die Landschaft unterscheidet sich nicht so sehr von der gestrigen Etappe. Highlight war eine weitere Loire / Kanalbrücke bei Le Guetin.

    Zu Nevers gibt’s Morgen einen Bericht, da ich dort einen Ruhetag habe.
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  • Nevers Ruhetag

    1. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 24 °C

    Nevers ist eine ruhige Stadt an der Loire mit ca. 34.000 Einwohnern. Bekannt sind die historische Altstadt und der Herzogspalast.

    Der Palast (Palais Ducal de Nevers) gilt als eines der ersten Loire-Schlösser bzw. Renaissance-Paläste Frankreichs. Heute ist das Rathaus der Stadt in diesem Palast.

    Weiter habe ich den Tag für Wäsche und Stadtspaziergänge genutzt. Immer wieder gab es einen Schauer und die Temperaturen sind auf gut 20 Grad gesunken. Sehr angenehm.

    Die alte Steinbrücke an der Loire bietet bei niedrigem Wasserstand schöne Motive für Reflexionen. Besonders am Abend lohnenswert.
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  • 45. Etappe Nevers / Bourbon-Lancy

    3. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 20 °C

    Sehr angenehme Temperaturen zum Start der heutigen Etappe. Ca. 14 Grad bei der Abfahrt und bedeckter Himmel.

    Lange Zeit ging es entlang des Canal latéral à la Loire. Immer mal wieder kam ich auch an Schleusen vorbei. Im Allgemeinen fand ich die Schleusen jedoch nicht besonders spannend und auch fotografisch nicht sehr interessant.

    Unterwegs auf dem 2 m breiten Radweg war auch eine ganze Schule mit geschätzten 200 Viertklässlern unterwegs, die gerade Pause machten. Als ich die Gruppe passierte, die sich im Spalier aufgestellt hatte, gab es lauten Beifall für mich, und zwei oder drei La-Ola-Wellen wurden inszeniert. Sehr lustig, sehr motivierend. 😊

    Leider gibt es davon kein Foto.

    Bourbon-Lancy liegt etwas erhöht auf einem Hügel und hat ein oder zwei nette, verwinkelte Straßen mit alten Häusern. Insgesamt wirkt der Ort aber recht verschlafen.
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  • 46. Etappe Bourbon-Lancy / Paray-le-Monial

    4. juni, Frankrig ⋅ 🌧 17 °C

    Die Follower müssen jetzt ganz tapfer sein. Heute wird es kein Video geben! (Und nein, KF aus F, die App ist nicht kaputt.)

    Ich habe zwar ausreichend Material für ein Video, aber in der Unterkunft gibt es kein WLAN. Morgen Abend füge ich das heutige Video dann diesem Footprint hinzu.

    Die Fahrt heute ging bei leichtem Regen von Bourbon-Lancy über Digoin nach Paray-le-Monial. Zunächst führte die Strecke entlang des Canal latéral à la Loire, bis ich in Digoin die Loire letztmals über die Kanalbrücke überquerte. (Interessante Wasserpflanzen!)

    Die Loire kommt hier aus südlicher Richtung, während meine Reise weiter nach Osten verläuft. Ab Digoin ging die Fahrt entlang des Canal du Centre bis zum Ziel.

    Wegen des kalten und regnerischen Wetters bot sich heute die Gelegenheit, am Ufer des Kanals einige Insekten auf Pflanzen zu fotografieren.

    Paray-le-Monial ist ein recht hübscher Ort, und hier steht die Basilique du Sacré-Cœur, eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Frankreichs. (MD aus B: Dir sende ich morgen das komplette Kirchenfotopaket, sobald es wieder WLAN gibt.)
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  • 48. Etappe Montceau-les-Mines / Chalon-sur-Saone

    6. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute war der Tag der Schleusen. Die Route führte von Montceau-les-Mines nach Chalon-sur-Saône. Ich habe noch nie so viele Schleusen hintereinander auf so wenigen Fahrradkilometern gesehen wie auf diesem Abschnitt.

    Der Canal du Centre, der die Loire mit der Saône verbindet, hat wirklich einige Höhenmeter zu überwinden. Die Saône fließt zusammen mit der Rhône ins Mittelmeer, während die Loire in den Atlantik mündet. Verbindet man also die Saône und die Loire, erhält man eine durchgehende Wasserwegverbindung zwischen dem Mittelmeer und dem Atlantik. Das machte den Canal du Centre für die Industrie in dieser Region mit ihrem Kohleabbau und der Erzverarbeitung so wichtig.
    Der Canal du Centre endet schließlich hier, am heutigen Etappenziel Chalon-sur-Saône, wo er in die Saône mündet.

    Auch interessant: in Chalon-sur-Saône lebte Nicéphore Niépce der hier die ersten Schritte zur Fotografie machte. (Siehe Foto)
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  • 49. Etappe Chalon-sur-Saone / Dole

    7. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 20 °C

    Entlang der Saone und später etwas an der Doubs entlang. Leider war die Brücke gesperrt, von der ich den Zusammenfluss von Saone und Doubs fotografieren wollte.
    Etwas merkwürdige Streckenführung, der EV6 wird hier m.E. nicht ganz konsequent umgesetzt.

    Heute nur ein kurzer Bericht. Andere Prioritäten. Es gibt ein technisches Problem mit den Hinterrad, dass ich heute am Nachmittag bemerkt hatte. Hotbike war sofort erreichbar und mit Hilfestellung und entsprechendem Support dabei. Das hat sehr gut funktioniert. (Danke Jonas)
    Morgen früh werde ich eine Werkstatt aufsuchen müssen. Das Problem: viele Fahrradläden in Frankreich haben Montags geschlossen!
    Morgen dann hoffentlich Entwarnung und ein Bericht vom Ruhetag in Dole.
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  • Ruhetag in Dole

    7. juni, Frankrig ⋅ ☀️ 22 °C

    Zunächst musste ich mich um den Schaden am hinteren Reifen kümmern. Ein Austausch der Decke wurde vom Hotbike Support empfohlen.
    Die einzige Option in Dole an einem Montag, war eine große französische Kette. Dort angekommen wurde ich zuerst einmal abgewiesen, da laut Firmenpolitik keine Fremdräder repariert werden. Es war schwierig deutlich zu machen, dass ich auch nur eine entsprechendes Ersatzteil kaufen würde und es selbst reparieren würde. Ein passende Decke war zum Glück auf Lager.
    Nach einigem Hin und Her hat mir ein sehr Kundenorientierter Service Mitarbeiter ohne Zögern und entgegen den Richtlinien des Hauses angeboten, mich außerhalb der Geschäftsräume beim Austausch der Decke zu unterstützten. (Many thanks Joel!!!) und das hat wunderbar geklappt.
    Die Geschäftsrichtlinie diesbezüglich hat schon einen unschönen Beigeschmack zu diesem Unternehmen hinterlassen.

    Zum Städtchen Dole in Department Jura; ein Ort sehr wechselhafter Geschichte.
    Obwohl Dole heute eher beschaulich wirkt, war hier im 15. Jahrhundert eine der angesehensten Universitäten Europas angesiedelt, die Université de Dole. Sie zog Studenten aus vielen Teilen Europas an und machte die Stadt zu einem bedeutenden Bildungszentrum.

    Und hier in Dole wurde Louis Pasteur im Jahr 1822 geboren. Das ist wohl einer der bedeutendsten Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Seine Arbeiten zu Impfstoffen, Pasteurisierung und Keimtheorie haben die Medizin revolutioniert. (Stichwort : Tollwut)
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  • 50. Etappe Dole / Besançon

    9. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 18 °C

    Das war eine schöne Etappe heute. Entlang des Doubs und des Rhein-Rhône-Kanals verlief die Strecke mal abwechselnd, mal gemeinsam. Mal trennt sich der Fluss vom Kanal, dann sind sie wieder vereint. Der Fluss bahnt sich seinen Weg durch die Geländebiegungen, während der Kanal auch schon einmal durch den Berg geführt wird.

    Höhepunkt war die unterirdische Schleuse bei Besançon, die direkt unter der großen Zitadelle liegt und den Kanal auf der anderen Seite des Berges wieder ans Tageslicht führt. Eine äußerst beeindruckende Leistung.

    Besançon selbst wirkt durch seine Universität (von Dole geklaut – Scherz mit Hintergrund) deutlich lebendiger als Dole. Die große Flussschleife um die Altstadt verleiht dem historischen Stadtkern eine besondere Atmosphäre.

    Die Zitadelle selbst ist riesengroß und beeindruckend. Meister Vauban höchstpersönlich war ihr Baumeister. Ihm wird dort sogar mit einer Statue gehuldigt.
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  • 51. Etappe Besançon / Mömpelgard!

    10. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 16 °C

    Nun bin ich also in Mömpelgard! Reisen bildet!
    Was mir bisher nicht bekannt war: Montbéliard (deutsch: Mömpelgard) gehörte von 1397 bis 1793 zum Haus Württemberg und war über Jahrhunderte eine deutsche Enklave in Frankreich. Zudem haben sich hier protestantische Traditionen in einer überwiegend katholischen Region erhalten.
    In Montbéliard steht die protestantische Kirche Temple Saint-Martin. Sie gilt als die älteste protestantische Kirche Frankreichs und wurde zwischen 1601 und 1607 erbaut.
    Und dann gibt es noch das Château des Ducs de Wurtemberg, das Schloss der Herzöge von Württemberg. Es gilt als das Wahrzeichen der Stadt.
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  • 52. Etappe Montbeliard / Mulhouse

    11. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 20 °C

    Es war eine interessante Erfahrung in diesem „Kunst-Appartement“ in Montbéliard (Mömpelgard). Siehe Fotos.
    Gegen 10:30 Uhr ging es von dort los, und nach einem kurzen Stopp beim Bäcker führte die Route wieder zurück an den Kanal – auf zur vorletzten Etappe.
    Mittlerweile gefallen mir diese entspannten Fahrten auf den alten Treidelwegen immer besser. Früher wurden sie genutzt, um Boote entlang der Kanäle zu ziehen. Super, dass diese nun als Radwege genutzt werden können.

    Nach einem kurzen Kaffeestopp in Dannemarie ging es weiter Richtung Mulhouse. Dort erreichte ich gegen 17 Uhr meine Unterkunft, allerdings nicht ohne einige Schwierigkeiten: Die hinterlegte Kaution war offenbar nicht angekommen.

    Mulhouse hat wohl eine lebendige und geförderte Street-Art-Szene mit einigen großformatigen Wandmalereien. Zwei davon sind mir bei einem kurzen Rundgang aufgefallen. (Siehe Fotos.)
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  • 53. (letzte) Etappe Mulhouse / Freiburg

    12. juni, Frankrig ⋅ 🌧 18 °C

    Das war wirklich eine interessante Tour mit dem Rad. In den letzten 70 Tagen habe ich etwas mehr als 3.700 Kilometer und knapp 27.000 Höhenmeter zurückgelegt. Schön war’s! Manchmal herausfordernd, aber immer machbar.
    Am frühen Nachmittag habe ich (zusammen mit dem heutigen Kameramann KF) bei Breisach die Grenze nach Deutschland überquert, und gegen 15 Uhr war ich dann wieder zu Hause in Freiburg.
    Mein Dank gilt allen, die mich auf dieser Reise begleitet haben – mit oder ohne Kommentar. Eure Likes, eure Reaktionen auf Fotos und Videos und die vielen aufmunternden Worte waren für mich Inspiration und Ansporn zugleich.
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    Slut på rejsen
    12. juni 2026