• Peter Lewald
Actuel
  • Peter Lewald

Bikepacking von Porto nach Freiburg

Mit dem E-Bike von Porto über Galizien entlang der spanischen und französischen Atlantikküste nach Nantes. Weiter durch das Tal der Loire über Tours bis Nevers und Besancon bis Freiburg im Breisgau als Ziel. En savoir plus
  • Actuellement à
    🇪🇸 Lekeitio, Spanien

    Lekeitio Ruhetag

    Hier, Espagne ⋅ ☁️ 20 °C

    Ruhetag in Lekeitio am 1. Mai. Trotz Feiertag wurden Rasentrimmer, Häcksler und Motorheckenschneider vielfach eingesetzt.
    Auch eine Demo zum Tag der Arbeit wurde durch den Ortskern geführt. Mein Beitrag zum Tag der Arbeit war das Putzen des Fahrrads.

    Lekeitio ist ein Fischerort an der baskischen Küste, bekannt für seinen Hafen und die vorgelagerte Insel San Nicolás, die man bei Ebbe zu Fuß erreichen kann. Siehe Fotos. Viele Touristen füllen die schmalen Gassen. Zum Glück liegt meine Unterkunft nicht im Ortskern.

    Der Leuchtturm Santa Catalina an der Nordseite der Bucht ist wegen der Landschaft drumherum ganz nett.
    En savoir plus

  • 21. Etappe Bilbao / Leikeitio

    30 avril, Espagne ⋅ ⛅ 16 °C

    Der Start aus Bilbao verlief problemlos, auch wenn die ersten Kilometer wenig reizvoll waren. Unschöne Vororte, viel Industrie, dazu der typische Geruch der Schwerindustrie – inklusive deutlicher Noten von Bridgestone in der Luft.

    Die Nationalstraße N-634 war wie erwartet meine Hauptstrecke, heute allerdings stärker befahren als üblich. Zeitweise war der Verkehr unangenehm dicht. Positiv fiel auf, dass Autofahrer hier fast durchgehend sehr großzügigen Abstand zu Radfahrern halten.

    Ab Amorebieta-Etxano wurde es deutlich angenehmer: separate Radwege, spürbar weniger Verkehr und insgesamt entspannteres Fahren. Eine erste nette Pause gab es nach dem Anstieg am Autzagane Pass.

    Der zweite Teil der Etappe entschädigte dann voll: eine großartige Strecke über zwei kleinere Pässe, gefolgt von einer langen, flüssigen Abfahrt bis nach Lekeitio. Viele Rennradfahrer unterwegs, dazu eine beeindruckende Landschaft mit weiten Ausblicken – definitiv ein Highlight des Tages.

    Am Ziel wartete eine angenehme Unterkunft. Waschtag und Einkauf standen an – gut vorbereitet auf den Tag der Arbeit, an dem hier traditionell alles geschlossen bleibt.
    En savoir plus

  • Bilbao Ruhetag

    29 avril, Espagne ⋅ ☁️ 16 °C

    K.u. K. …Kirchen und Kunst war das Motto es heutiges Tages. Zuerst durch die Altstadt von Bilbao gelaufen und drei wichtige Kirchen angeschaut.

    Die San-Nikolas-Kirche liegt mitten in der Altstadt. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und sieht von außen eher kompakt aus, innen aber ziemlich aufwendig. Früher war sie ein Treffpunkt für Seefahrer. Sie steht nah am Fluss und hat einiges erlebt, von Hochwasser bis Krieg. Die Altäre sind schön verziert und erinnern daran, wie stark Bilbao mit dem Meer verbunden ist.

    Die Kathedrale von Bilbao ist deutlich älter, aus dem 14. Jahrhundert. Sie wirkt eher schlicht und ruhig. Keine große Show, sondern klare Formen und hohe, schlanke Säulen. Erstaunlicherweise ist es Innen recht hell. Wenn man genauer hinschaut, merkt man, wie besonders sie ist – vor allem im ruhigen Kreuzgang. Die Kirche ist dem Apostel Jakobus gewidmet und gehört zur langen Geschichte der Stadt.

    Die San-Antón-Kirche steht direkt am Fluss und gehört zu den ältesten Gebäuden in Bilbao. Sie wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Früher war sie eng mit Handel und Stadtleben verbunden. Heute kennt man sie auch vom Stadtwappen.

    Direkt daneben liegt der Mercado de la Ribera. Einer der größten überdachten Märkte Europas. Dort ist immer was los. Klassischer Markt trifft auf moderne Essensstände. Viel Licht, viel Bewegung, und ein guter Ort, um das Leben in Bilbao zu spüren.

    Und dann natürlich noch das Guggenheim-Museum. Zu wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten - die Stahl- und Werft-Industrie lag am Boden - dieses Projekt durchzusetzen, war extrem mutig. Aber es leitete erfolgreich den Umschwung von Bilbao mit ein. Und der Bau des Guggenheim Museum blieb sogar im Zeit- und Kostenplan.
    En savoir plus

  • 20. Etappe Castro Urdiales / Bilbao

    28 avril, Espagne ⋅ ☁️ 17 °C

    Mit vielen Pausen und Fotostopps ging es von Castro Urdiales nach Bilbao. Gleich der erste Tunnel war offiziell gesperrt – die Bauarbeiten begannen allerdings erst dahinter, und die freundlichen Mitarbeiter ließen mich problemlos passieren.

    Durch hohe, feuchte Wälder führte die Strecke auf sehr guten und wenig befahrenen Straßen bis nach La Arena.

    Danach folgte ein großartiger Radweg, den ich in Komoot für diese Strecke bei der ersten Routenplanung nicht drin hatte, da ich einen küstennahen Routenvorschlag im Plan hatte. Dieser tolle Radweg heißt: „Vías Verdes de los Montes de Hierro“ – übersetzt etwa „Grüne Wege durch die Eisenberge“. Dieser hervorragend ausgebaute Weg führte tatsächlich durchgehend bis nach Bilbao.

    Ein besonderes Highlight unterwegs war – direkt an der Strecke gelegen – die Puente de Vizcaya. Diese Brücke bildet die Trägerkonstruktion der berühmten Schwebefähre und gehört zum UNESCO-Welterbe – Industrieästhetik pur.

    Der perfekte Abschluss des Tages: ein sehr schönes Wiedersehen mit einem Freund aus einem früheren Lebensabschnitt.
    En savoir plus

  • Iglesia de Santa María / Laredo

    27 avril, Espagne ⋅ ☁️ 16 °C

    Besuch der Iglesia de Santa María. Die Kirche ist ein weithin sichtbares Beispiel spanischer Küstengotik und steht in der Tradition der burgundischen Zisterzienser – zumindest laut Begleitheft. Visuelle Details dazu in dem angehängten Video.En savoir plus

  • 19. Etappe Astillero / Castro Urdiales

    27 avril, Espagne ⋅ ☁️ 14 °C

    Die ersten 1.000 Kilometer sind rum! Laut Gemäß Auswertung der Daten mit etwas über 15.000 Höhenmetern.
    Dank an alle , die mir folgen und die Reise begleiten.

    Der Tag begann früh. Die Strecke führte zunächst über eine vielbefahrene Landstraße, später über einen Autobahnzubringer in Richtung Orejo. Kurz vor dem Ziel dann eine unerwartete Hürde: Die Brücke war gesperrt. Umweg erforderlich, aber letztlich den Bahnhof Orejo trotzdem pünktlich erreicht.

    Der Zug stand bereits bereit – allerdings wirkte es zunächst etwas irritierend. Er wurde offenbar erst ab Orejo eingesetzt. Die Darstellung in der Renfe-Planungs-App bleibt für mich weiterhin rätselhaft, denn die Verbindung ist auch ab Santander mit Halt in Orejo angegeben.

    Die Auflösung: Zur planmäßigen Abfahrtszeit kam dann tatsächlich ein Renfe-Bus in Orejo an, aus dem mehrere Fahrgäste ausstiegen und direkt in den bis dahin leeren Zug einstiegen. Offenbar wurde der erste Streckenabschnitt tatsächlich per Bus überbrückt. (Wie das wohl mit dem Rad geklappt hätte ???)

    Zwischenstopp in Laredo
    In Laredo legte ein erster Halt. Besuch der Iglesia de Santa María. Die Kirche ist ein weithin sichtbares Beispiel spanischer Küstengotik und steht in der Tradition der burgundischen Zisterzienser – zumindest laut Begleitheft. Visuelle Details dazu in einem separaten Footprint mit Video.

    Weiterfahrt nach Castro Urdiales
    Bei leichtem Nieselregen weiter nach Castro Urdiales. Dort steht gleich am Hafen die Iglesia de Santa María de la Asunción, eine markante gotische Kirche in spektakulärer Lage direkt an der Küste. Unmittelbar daneben befinden sich die Ruinen der Iglesia de San Pedro. Diese stammen aus dem 12. Jahrhundert und sind die Überreste einer romanischen Kirche.

    Die Radwege in Castro sind auch super. Aus der Tiefgarage meines Hotels, fuhr ich die drei Kilometer zur Promenade fast nur auf tollen Radwegen durch Grünanlagen.
    En savoir plus

  • 18. Etappe Colombres / Astillero

    26 avril, Espagne ⋅ ⛅ 17 °C

    Über Puente San Miguel einen Stopp in Santillana del Mar eingeschoben.
    Weiter durch das schöne Kantabrien bis El Astillero.

  • 17. Etappe Colunga / Colombres

    25 avril, Espagne ⋅ ⛅ 11 °C

    Mit dem Rad zunächst von Colunga nach Ribadesella. Zum Teil über sehr stille Landstraßen, dann wieder über wilde, kaum befahrbare Küstenwanderwege. Dort gab es auch eine Begegnung mit „El Torro“ (siehe Foto: friedlich).

    An dieser Stelle ein großes Lob für die spanische Eisenbahngesellschaft Renfe: Heute wusste ich am Bahnhof in Ribadesella nicht so recht weiter. Bei unbesetztem Schalter gibt es dort die Möglichkeit einer Videokonferenz – per Knopfdruck war ich sofort mit einem englischsprachigen Mitarbeitenden verbunden. Meine Frage wurde direkt geklärt. Das Ticket konnte ich anschließend am Automaten kaufen und per Kreditkarte bezahlen („Metálico“ wäre auch gegangen – so wird Bargeld hier genannt). Die Bahnfahrt ging von Ribadesella bis Llanes.

    Nach dem Besuch im hübschen Städtchen Llanes ging es weiter mit dem Rad über fast unbefahrene Landstraßen bis zum Playa de La Franca. Sehr schön dort.

    Von dort war es nur noch ein kurzes Stück, und schon war ich in Colombres, dem Zentrum der asturischen Indianos-Kultur. Mehr dazu im Video.
    En savoir plus

  • Lastres-Colunga Ruhetag

    23 avril, Espagne ⋅ ☁️ 15 °C

    Kaum habe ich es gestern angesprochen, hat es heute Vormittag tatsächlich geregnet. Nach zwei Stunden war es vorbei, und die Luft wurde merklich schwüler.

    Gut, dass heute Ruhetag ist – so bleibt Zeit, ohne Stress nach den Spuren der Dinos zu suchen. An einem Strand mit Steilhang in der Nähe von Lastres lassen sich tatsächlich große Fußabdrücke von Sauropoden entdecken. Beeindruckend groß.

    Weiter ging es nach Lastres, das selbst eher verschlafen wirkt. Aus der Distanz macht der Ort mehr Eindruck als bei einer Erkundung im Detail.
    En savoir plus

  • 16. Etappe Aviles / Lastres (Colunga)

    23 avril, Espagne ⋅ ☁️ 12 °C

    Früh weg aus Avilés nach einem sehr guten Frühstück. Zunächst per Bahn bis Gijón. Ich hatte befürchtet, wegen der Pendler Probleme mit dem Rad zu bekommen. Nichts da – es ist erstaunlich, wie wenige Fahrgäste es zur vermeintlichen Stoßzeit gibt.

    Gijón hat mir bei dem kurzen Besuch gut gefallen: Radwege entlang der Strandpromenade und eine schöne Altstadt. Merken!

    Von Gijón ging es ostwärts, und die Dichte der Rennradfahrenden nahm sprunghaft zu. Die Straßen sind wirklich gut, der Verkehr mäßig. Außerdem ist das Verhältnis von Streckenkilometern zu Kaffeestopps ganz hervorragend. Das passt zum angepassten Fahrkonzept: Sattel verstellt, Wiegetritt am Berg, weniger sitzen, häufiger Pausen, mehr Kaffee. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

    In Colunga schließlich auf äußerst grüner Strecke angekommen und den Ort noch etwas erkundet.

    Morgen ist Ruhetag. Dann geht es an den Strand, um Saurierspuren zu suchen und Postkartenmotive zu entdecken.
    En savoir plus

  • 15. Etappe Luarca / Aviles

    22 avril, Espagne ⋅ ☁️ 15 °C

    Wieder eine Bahnfahrt zu Beginn der Etappe, heute von Luarca weiter Osten bis Cudillero. Dieses Fischerdorf ist in eine Felsenbucht gebaut und war früher weder von Land noch von der See zu entdecken. Es soll eines der schönsten Dörfer Nordspaniens sein. Für mich nur ein kurzer Stopp.
    Weiter ging es über breite, wenig befahrene und langweilige Strecken bis Aviles. Hier habe ich mich in einen der wenig charmanten Vororte einquartiert. Ist ja nur für eine Nacht. Es gibt Probleme mit dem Sitzen auf dem Rad. Doof.
    En savoir plus

  • Luarca Ruhetag

    20 avril, Espagne ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute in Luarca die ersehnte Pause vom Radfahren. Luarca ist der Hauptort der Gemeinde Valdés im Westen der autonomen Gemeinschaft Asturien. Luarca hat etwa 5.200 Einwohner und neben dem Fischereihafen ist der Tourismus heute der wichtigste wirtschaftliche Faktor wobei die Mehrzahl der Besucher aus Spanien kommt.

    Heute war auch Putz- und Flickstunde: Endlich Zeit, sich wieder einmal um das Rad zu kümmern. Kette und Schaltwerk brauchten etwas Aufmerksamkeit.

    Ansonsten Entspannung pur.

    Daher heute kein Video und nur wenige Fotos.
    En savoir plus

  • 14. Etappe Foz / Luarca

    20 avril, Espagne ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute ging es von Foz weiter Richtung Osten. Dabei habe ich Galicien verlassen und mit der Überquerung des Río Eo die Region Asturien erreicht.

    Von Foz ging es zunächst für ein paar Kilometer mit einer Schmalspurbahn bis nach Ribadeo. Es fahren zwei Züge pro Tag, Fahrräder fahren kostenfrei mit, und bezahlt wird beim Schaffner. Dieser sprach erstaunlich gut Englisch, was bisher in Spanien eher die Ausnahme ist. In Ribadeo endete die Zugfahrt, und die Grenze zu Asturien überquerte ich über den sehr schmalen Fußgängerweg an der großen Autobahnbrücke (Ponte de Santos).

    Die eigentliche Radtour war geprägt von langen, geraden Landstraßen mit wenig Verkehr und gelegentlichen Abstechern auf schmalere Straßen durch landwirtschaftlich genutzte Regionen. Es gab wenig Markantes zu sehen. Auffällig waren lediglich die Hórreos, die hier in Asturien ein anderes Aussehen haben – größer und breiter gebaut als in Galizien.

    In Luarca angekommen, habe ich in der Ferienwohnung zunächst die Waschmaschine gefüllt und ein paar Dinge eingekauft. Noch ein kurzer abendlicher Spaziergang, ein paar Fotos vom Hafen und mit einem Glas Wein schließe ich diesen Tag ab.

    Strecke 54km, bei 635 Höhenmetern. Wetter bedeckt leicht diesig. Leichter Gegenwind.
    En savoir plus

  • 13. Etappe Espasante / Fox

    19 avril, Espagne ⋅ ☁️ 20 °C

    Und wieder so eine Etappe mit 1.300 Höhenmeter. 70km bei kräftigem, andauerndem Gegenwind. Anstrengend!
    Die Strecke war schön und weitestgehend asphaltiert. Sehr wenig Verkehr. Wenn ich angehalten habe, dann für ein paar Postkartenfotos. Motive gab es einige an der Strecke.

    Strecke: 70km bei 1.300 Höhenmetern. Starker Gegenwind und zum Ende der Tour gab essonniges Wetter.
    En savoir plus

  • 12. Etappe Naron / Espasante

    18 avril, Espagne ⋅ ☁️ 17 °C

    Abfahrt in Narón gegen 9:30 Uhr. Ich habe gut ausgebaute Wege und Straßen genutzt, die größtenteils nur wenig befahren waren. Die Strecke führte durch eine sehr ländliche Gegend mit viel Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Größere Ortschaften gab es praktisch keine.

    Es herrschte akuter Kaffeemangel! Erst in der Nähe von Ortigueira fand ich eine Bar, die sehr guten Kaffee anbot.

    In Espasante, meinem heutigen Zielort, sind die Bürgersteige noch hochgeklappt – die Saison beginnt erst in etwa zwei Monaten. Dafür gibt es schöne Strände rechts und links der Ortschaft, die auf einer Landzunge liegt. Es ist angenehm ruhig hier.

    Strecke: 49 km, 990 Höhenmeter, starker Gegenwind.
    En savoir plus

  • 11. Etappe A Coruna / Naron (Xuvia)

    17 avril, Espagne ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Beginn des Tages war geprägt von drei großen Dingen:

    * ein großes Frühstück
    * große Mengen an Touristen (drei Kreuzfahrtschiffe lagen heute im Hafen)
    * große Mengen an Abgasen, da ich aus A Coruña heraus weitestgehend an großen Straßen entlanggeführt wurde

    Und die Autofahrer müssen heute bei einem Foto ganz stark sein!

    Ein ausgedehnter Kaffeestopp an der Praia Grande de Miño (Strand) mit Blick auf das Städtchen Sada auf der anderen Seite der Bucht.

    Eine kurze Schraubereinlage wegen eines Problems mit dem rechten Lenkerhorn und dem Griff: Das lockerte sich ständig, auch nach wiederholtem Anziehen der Inbusschraube. Letztlich war es eingedrungenes Wasser, das den „Rutschfaktor“ stark erhöht hatte. Also alles auseinandergenommen, getrocknet, wieder montiert – und weiter ging es.

    Ankunft in Narón, einem eher schmucklosen Örtchen.

    Strecke: 58 km, 860 Höhenmeter, leichter und kühler Gegenwind.
    En savoir plus

  • A Coruña / Ruhetag

    16 avril, Espagne ⋅ ☀️ 13 °C

    Man kann A Coruña als eine entspannte Hafenstadt am Atlantik mit einer Mischung aus Geschichte und Küstenleben beschreiben. Wahrzeichen ist der alte Leuchtturm Torre de Hercules, der in der Römerzeit errichtet wurde. In der Altstadt rund um den zentralen Platz, die Plaza Maria Pita, geht es etwas städtischer zu. Benannt ist der Platz nach María Pita, einer lokalen Heldin, die im 16. Jahrhundert die Stadt gegen einen englischen Angriff verteidigte.

    An der langen Promenade dagegen gibt es Wind, Wellen, reichlich Meerblick und als Bonus sehr gute Radwege, die entlang der Küstenlinie um die ganze Stadt führen. Und dann gibt es noch diesen interessanten Skulpturenpark nahe dem Herkulesturm direkt an felsigen Atlantikküste.

    Insgesamt fühlt sich die A Coruna groß an, ist aber gleichzeitig angenehm unaufgeregt. Schnell ist man am Wasser, kann entspannt Rad fahren, spazieren gehen oder einfach den Wellen des Atlantiks zuschauen, die sich mächtig an den Felsen brechen.
    En savoir plus

  • 10. Etappe Malpica / A Coruna

    15 avril, Espagne ⋅ ⛅ 14 °C

    Eine schlechte Nacht gehabt. Unter der Wohnung sprang alle 45 Minuten ein Kompressor für 15 Minuten an. Super Urlaub!!!

    Dafür ein leckeres Mittagsmahl im Hafenort Caion. Gegrillte Schwertmuscheln. Ein Gedicht.

    Die Strecke war recht bewegt, und so kamen über 1.200 Höhenmeter zusammen. Lange Abschnitte führten durch Gebiete, in denen im letzten Jahr große Brände gewütet hatten. Die Spuren sind überall sichtbar, und ein leichter Brandgeruch liegt noch immer in der Luft.

    Ankunft in A Coruña bei heftigem Nieselregen und geringem Akkustand. Das war knapp.

    Am späteren Abend ein Gang zum ältesten aktiven Leuchtturm der Welt: dem Herkulesturm aus dem ersten Jahrhundert.
    En savoir plus

  • 9. Etappe Laxe / Malpica

    14 avril, Espagne ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ging es entspannt von Laxe nach Malpica – eine eher unspektakuläre Etappe, gedacht als Überbrückung auf dem Weg nach A Coruña.

    Ein Highlight gab es dann doch: der Monte Branco mit seinem Blick auf das breite Flussbett des Río Anllóns und die beeindruckenden Sanddünen im Delta. Gleichzeitig sind noch Spuren der Waldbrände zu sehen, die hier im letzten Jahr gewütet haben.

    Nach einem kurzen Kaffeestopp in Corme ging es weiter Richtung Ziel. Am Wegesrand immer wieder farbenfrohe Blüten – ich sehe die Botaniker schon mit ihren Apps beschäftigt, um jede einzelne zu bestimmen 😉.

    Malpica selbst zeigt zwei Gesichter: auf der einen Seite der kleine, geschäftige Hafen, auf der anderen – nur zwei Straßen weiter – ein weiter Sandstrand.
    En savoir plus

  • 8. Etappe Muxia / Laxe

    13 avril, Espagne ⋅ ☁️ 12 °C

    Lernmoment: Man spricht das übrigens „Muschia“ und „Lasche“ – wurde mir gesagt!

    Eigentlich war dieser Abschnitt als entspannte Fototour geplant: Küste, Felsen, Wasser – genau was ich wollte für Landschaftsfotografie. Und ja, das bekam ich auch. Aber die Komoot-Leute scheinen einen ausgeprägten Sinn für humorvolle Überraschungen zu haben.

    Schon bald hieß es wieder: absteigen und schieben. Diesmal nicht wegen steiler Anstiege, sondern wegen faustgroßer Kieselsteine, die den Weg über längere Passagen praktisch unbefahrbar machten (Siehe Foto). Als Krönung wartete dann noch eine ordentliche Moraststelle.

    Das Ergebnis: Kette, Schaltwerk und Kassette komplett verdreckt – an Weiterfahren war nicht mehr zu denken.

    Zum Glück tauchte nach einigen hundert Metern ein Strandaufgang auf. Und tatsächlich: es gab eine Fußdusche! Perfekter Ort, erstklassiges Timing. Wasserflasche gefüllt, improvisierte Reinigung gestartet – und nach kurzer Schrauber-Einlage lief alles wieder.

    Und dann waren sie wieder da: diese großartigen Ausblicke, die alles wettmachen.

    Dann Ankommen in Laxe war dann ein Klacks! Alles gut hier. Hotel mit ordentlichem Zimmer und einen tollen Garagenplatz mit Stromversorgung direkt im Untergeschoss. Sehr angenehm.

    Und dann gibt es noch diese Dünenlandshaft direkt an der Straße.

    Strecke: 38km, 650 Höhenmeter, zwei Regenschauer. Teilweise ungeeignet für Räder r aller Art.
    .
    En savoir plus

  • 7. Etappe Fisterra / Muxia

    12 avril, Espagne ⋅ ☁️ 11 °C

    Um zwei sehr steile Anstiege zu vermeiden, habe ich die Strecke angepasst und eine Route etwas mehr im Landesinneren gewählt.
    So hatte ich mehr Zeit für Fotos auf der Strecke und für Muxia.
    Zum Teil waren die Streckenabschnitte wieder recht wild durch den Wald gelegt. Selbst mit MB nicht so einfach. Einige Male habe ich dann geschoben.
    Die Landschaft in Verbindung mit dem Atlantik ist wirklich großartig. Zum Glück war das Wetter deutlich besser als vorhergesagt.
    Stecke: 30km bei 450 Höhenmetern. Zwei heftige Schauer.
    En savoir plus

  • 6.Etappe Santiago / Fisterra

    11 avril, Espagne ⋅ ☁️ 9 °C

    Das war eine harte Nummer. Viele Kilometer (für meine Verhältnisse) und viele Rauf und Runter. Dann auch noch Gegenwind. Zum Teil waren die Anstiege so steil, dass ich geschoben habe, auch um den Akku nicht komplett leer zu fahren. Das hat geklappt. Noch zwei Balken hatte ich am Schluss. Schaut die Videos, da sind einige Zusatzinfos.
    Strecke: 84km bei 1400 Höhenmetern. Start im leichten Niesel bei 19 Grad. Schnell kam die Sonne raus.
    Fisterra galt schon früher als das Ende der Welt. Hier endet der Pilgerweg nun auch wirklich. Um Leuchtturm des Kap Fisterra herum sind dazu ein paar Zeichen hinterlassen.
    En savoir plus

  • Santiago de Compostela / Ruhetag

    10 avril, Espagne ⋅ ☀️ 23 °C

    In der Nähe der Unterkunft gibt es einen Park und einen Campus der Fonseca Uni mit Cafeteria. Dort den Koffeinpegel wieder justiert. Weiter durch den Alameda Park in die Altstadt.
    Auf wenig belebten Nebengassen in Richtung Norden gegangen mit dem Ziel, Convento de San Francisco de Santiago. Eine Kirche mit eindrucksvoller Front mit einer Mischung aus Barock und Neoklassik. Mittig steht eine Statue, die den Heiligen Franziskus darstellt.. Hier war es vor und in der Kirche deutlich ruhiger als in der Kathedrale.
    Und dann heute am Nachmittag wurde es richtig voll. Sehr viele Pilger und Gruppen scheinen angekommen zu sein.
    Noch ein paar Fotos mit Licht und Schatten gemacht. Dann zurück ins Hotel, um die morgige Tour vorzubereiten.
    En savoir plus

  • 5. Etappe Caldas de Reis / Santiago d C

    9 avril, Espagne ⋅ ☀️ 14 °C

    Recht spät bin ich von Caldas los. Sonnencreme wieder reichlich aufgetragen und eine relativ entspannte Tour durch Wald, Feld und kleine Dörfer gemacht. Nur selten musste ich auf große Straßen.
    Der Vorteil von Straßen ist der, dass die Pilger auf dem Fußgängerweg sind. Auf den Nebenstrecken teilen sich Radfahrer und Fußgänger die Wege und viele Pilger scheinen nicht so gut zu hören, zumindest wird bei freundlichem Warnklingeln häufig nicht reagiert. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Denn es sind immer freundliche Begegnungen und man kommt bei Pausen schnell ins Gespräch.
    Ankunft in Santiago bei bestem Wetter. Heute ist noch Waschtag für mein Zeug. Da Morgen mein Ruhetag ist, kann die Wäsche gut durchtrocknen.
    Über Santiago selbst mache ich dann Morgen einen ausführlichen Fotobericht. Es ist spannend hier.
    Strecke 43km, bei 711 Höhenmetern. Wenig Wolken zum Ende nur Sonne.
    En savoir plus

  • 4. Etappe Vigo / Caldas de Reis

    8 avril, Espagne ⋅ ☁️ 13 °C

    Von Vigo aus ging es über eine gut ausgebaute Radstrecke (ehemals ein Bahndamm / nicht in Komoot verzeichnet) Richtung Ponteverde und weiter nach Caldas de Reis. Somit habe ich die Küste zunächst verlassen und das Salz in der Luft fehlt.
    Über eine alte Steinbrücke Ponte Sampeio über das Flüsschen Verdugo ging es zum Teil im Wald und mit steilen Abschnitten bis nach Ponteverde. Dort Kuchenstopp; ganz wichtig! Der letzten Teil dieser Tour bis nach Caldas de Reis war entspannt.

    Allerdings ist die Zahl der Pilger auf vielen Wegen immens. Stramm Kilometer machen ist nicht möglich. Ganze Gruppen und einige Paare sind unterwegs Richtung Santiago de Compostella. Das merkt man auch in Caldas de Reis. Es ist schwierig, einen Platz im Restaurant zu bekommen.

    Die Landschaft ist hügelig und grün vom vielen Regen. Trekkingräder sind für einige
    Abschnitte dieser Radwege durch das Gelände eher ungeeignet. Mit meinem Cube Cross dagegen komme ich auf diesem Terrain gut zurecht.
    Überhaupt macht das Rad die Tour bisher gut mit. Trotz der Belastungen auf der Strecke sieht alles okay aus. Gut gemacht, Jonas Schroer vom Hotbike Team. Auch die Pedale mit den Metalldornen sind eine gute Empfehlung vom Hotbike-Team gewesen. Teilweise geht’s richtig steil hinauf.
    Strecke knapp 60km, 760 Höhenmeter, Wetter bedeckt kaum Regen.
    En savoir plus