Strandtag auf Gili Air
28. april, Indonesien ⋅ 🌧 28 °C
Da es gestern bewölkt war, hat hier heute keiner nen Sonnenstich 🤣
Dafür haben die Jungs ihre erste „Klimaanlagen- Erkältung“. Naja, geht auch rum.
Nach dem Frühstück machen wir uns direkt auf den Weg zum Strand.
Und zum Warung vom Vorabend 😉
Dort angekommen geht Sven erstmal schnorcheln- diesmal mit UV Shirt.
Die Kids und ich bestellen uns nen Obst Salat und geniessen ein kleines privates Flötenkonzert eines Gastes.
Als Sven vom Schnorcheln zurück kommt, ist er total begeistert. Heute hat er zwar keine Schildkröte gesehen, aber wunderschöne Korallen.
Na dann: geh ich auch mal los.
Taucherbrille und Schnorchel auf und ab ins Meer.
Und beinahe so schnell wieder raus 🤣
Ich hab keine Ahnung was da mit mir los war.
Dieser Strandabschnitt ist sehr flach, heisst, man könnte theoretisch fast 50 m ins Meer laufen.
ABER es wächst sehr viel Seegras. Ich will da nicht barfuss durchlaufen. Und beim Schwimmen berührt man das Gras beinahe mit dem Bauch.
Ich weiss nicht, vor was ich Angst hatte- vielleicht dass gleich ein Hai aus dem Gras springt- oder Spongebob?! Auf jedenfall hab ich so unruhig durch den Schnorchel geatmet, dass mir schlecht wurde und ich wieder an den Strand zurück bin.
Die wahre Bestimmung meines Mannes is ja insgeheim neben Lektor und Fotograf, Personal Coach oder Motivator.
Seine Reaktion: stell dich doch nicht so an. Was soll denn passieren? Jetzt schwimmste einfach 100 m rein und dann hat’s da tolle Korallen.
Ich: ich warte lieber bis morgen, bis wir wieder an dem anderen Strandabschnitt sind und geh da schnorcheln.
Er: Schisser
Also, falls ihr mal nicht weiter wisst und bissle ehrliches und motivierendes Feedback braucht: dafür geb ich Svens Nummer gern weiter.
Ich hab lange hin und her überlegt, mich mit Sprachnachrichten abgelenkt und mich dann entschieden, es durchzuziehen.
Also ein zweites Mal Schnorchel an und los geht’s.
🤣
Nach 5 m bin ich umgedreht.
Sven: was is jetz schon wieder
Ich: es is Ebbe. Das Seegras berührt meinen Bauch.
Sven: bist du jetzt Ozeanexpertin?
Ich: ja. Schau doch: vorhin war das Wasser bis zu eurer Sandburg. Jetzt is da kein Wasser mehr.
Er: okay. Aber geh trotzdem. Jetzt kannste ja rein laufen.
Während ich meine inneren Kämpfe geführt habe, hat Sven mit den Kids ne Sandburg gebaut. Ihr glaubt gar nicht, wie stolz die 4 danach waren 😉
Ich bin nicht gegangen. Werde mein Glüxk morgen nochmal versuchen. Dafür ist Sven zur Massage gegangen. Tissue xxx Massage.
Währenddessen hab ich mit den Kids Mittag gegessen, Saft getrunken und Dobble gespielt.
Danach sind wir zurück in die Unterkunft, damit die Kids nochmal in den Pool können.
Dann wollte Sven mir den gefallen tun und mir bissle Zeit alleine einräumen. Mein Auftrag dabei war, den Sonnenuntergang zu fotografieren und zu geniessen.
Mein Plan war, mich ins Café um die Ecke zu setzten, in dem alles zuckerfrei ist 😍 und von dort aus, den Sonnenuntergang zu beobachten.
Den Plan hatte wohl nicht nur ich.
Wie beim Open Air Kino, waren alle Plötze besetzt.
Also bin ich weiter und hab mir n Platz direkt am Meer auf ner Mauer gesucht.
So. Zum einen, kamen nach 5 Minuten meterhohe Wellen und ich wurde klatschnass. Meine Dusche davor hätte ich mir sparen können. Und frische Klamotten auch.
Zum anderen fand ich den Sonnenuntergang gar nicht mal so spektakulär und hab mich gelangweilt 🙈
Bevor ich von der Unterkunft gegangen bin, hab ich noch gehört, wie Sven mit den Kids den Plan schmiedet, dass sie mich überraschen und am Strand zum Essen gehen, abholen.
Nach 20 min in nassen Klamotten hatte ich keine Lust mehr zu warten und bin selber zurück gelaufen 🙈
Zum Abendessen hats uns wieder in unser neues Lieblingswarung verschlagen.
Der 6 jährige Junge, der dort mit wohnt, hat sich schon rieselt auf uns gefreut.
Sven ist total begeistert von seinem Talent: er malt mit beiden Händen gleichzeitig im Sand. Und sowas von genau. Man erkennt die Tiere sofort. Das ist schon beeindruckend.
Viel später als geplant, sind wird dann ins Bett gefallen.
Morgen steht wieder n Reisetag an 😉Læs mere






