Tempel Borobodur
May 20 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C
Heute hat der Wecker um 6 Uhr geklingelt ✌️
Weil wir um 7 Uhr schon abgeholt wurden.
Heute geht’s zum grössten buddhistischen Tempel Borobodur.
Mittlerweile muss man sich „Slots“ buchen und kommt nur noch mit einem Guide rein. Mittlerweile wissen wir, dass wir das einigen Red Bull Parcours Sportlern zu verdanken haben, die den Tempel bestiegen haben und auf der obersten (sehr bedeutsamen) Ebenen von Stupa zu Stupa gesprungen sind und dies auf YouTube veröffentlicht haben. Dadurch hätte der Tempel beinahe seinen Titel UNESCO Welterbe verloren.
Früher hatten sie rund 50‘000 Besucher am Tag. Heute ist es limitiert auf 1‘200!
Und wir sind heute fünf davon 🥳 im ersten Slot!
Um halb 9 hat unsere Führung begonnen. Wir haben besondere Finken bekommen, weil man mit seinen Schuhen die Steine nicht betreten darf. Der Tempel wurde 900 n Chr. von den Indonesiern gebaut.
Dann wurde er durch einen Vulkanausbruch beinahe vergraben und nicht mehr genutzt. Er verschwand im Dschungel, bis Eisenxxxx Teile der Steinmauer entdeckt hat und ihn wieder freigelegt hat. Das konnte er nur mit Hilfe von ausländischen Arbeitern umsetzen, da Einheimische glaubten sie werden verflucht wenn man Bäume fällt.
Überlegt euch das mal: der weltgrösste Buddha Tempel verschwindet einfach 🙈
Tempel stimmt hier übrigens nicht ganz, denn eigentlich ist es mehr ein Monument, da man den Bau nicht betreten kann und er keinerlei Räume hat.
Von den ursprünglich 504 Buddha-Statuen im Tempel sind heute mehr als 240 ohne Kopf. Die Buddha Köpfe haben sich Kolonialmächte aus allerwelt einfach unter den Nagel gerissen. Unter anderem die Holländer. Diese haben aber im Gegensatz zu den Engländern Köpfe und andere kulturelle Dinge wieder zurück gegeben. Verrückt ist dass Indonesien erst seit 1949 wirklich unabhängig ist. Davor war es „Niederländisch-Indien“.
Der Tempel hat insgesamt neun Etagen oder Ebenen. Die oberen drei Ebenen sind das Nirvana. Höher kann man nicht mehr steigen. Mehr kann man nicht mehr erreichen.
Also machen wir uns auch wieder auf den Weg nach unten. Sven ist noch hochmotiviert für die Museen.
Zum Glück haben wir uns heute einen Fahrer für den ganzen Tag gebucht. Er hat uns schnell in und aus dem Tempel gebracht, hat uns in ein Restaurant gefahren und danach sogar noch ins Schokolodenmuseum.
Dort konnten wir direkt eine Führung durch die Fabrik starten und am Ende unsere eigene Schokolade kreieren. DAS Highlight der Kids.
Mit Glace gestärkt ging’s dann wieder zur Unterkunft zurück. Auf ein Restaurantbesuch haben wir heute absolut keine Lust mehr.
Ich gehe zum Coiffeur und Sven und die Kids essen Haferflocken zum Abendessen.
Ey und ich kann schon wie ne echte Einheimische über die Strasse laufen ✌️Read more


















