Machs gut Chile
January 1 in Chile ⋅ ☀️ 32 °C
Die Flugzeit nach Santiago betrug circa 3:30h. Wir versuchten etwas zu schlafen, was bei Caro ein wenig besser funktionierte als bei mir. Der Flug selbst war größtenteils ruhig, nur ab und zu schüttelten Turbulenzen das Flugzeug etwas durch. Beim Anflug war es bereits weit nach Mitternacht aber vereinzelt konnte man kleinere Feuerwerkskörper sehen. Die Nacht war klar und wir hatten einen schönen Ausblick auf das hellerleuchtet Santiago.
Die Rucksäcke hatten wir wieder und total müde galt es jetzt die Zeit bis 12:30Uhr zu überbrücken. Reden, Handy scrollen, Film schauen, … 1h vor Check In setzten wir uns in ein Cafe und bestellten zwei große Tassen Kaffee, welche uns wieder mehr ins Leben zurückholten. Die Gepäckaufgabe, sowie die Passkontrolle verlief ohne Hindernisse, so stiegen wir ein und verbrachten die nächsten 14h in der Luft. Das Flugzeug, eine alte Boeing, tat ihren Job aber die Multimediaeinheiten reagierten langsam, teilweise gar nicht. Das Filmeschauen funktionierte jedoch und so hangelten wir uns von einen zum nächsten. Zwischendurch mal aufstehen oder ein wenig Schlaf erhaschen war eher schwierig. Der Rückflug war mit Britisch Airways, demzufolge auch das Essen nach englischem Vorbild. Das spanische auf dem Hinflug von Iberia fanden wir besser.
Mit etwas Verspätung landeten wir den nächsten Tag in London und konnten das Flugzeug erst 6:20Uhr verlassen. Das Problem, der Anschlussflug eigentlich mit 1:30h Aufenthalt, war nur nun auf 30min zusammengeschrumpft. Dementsprechend rannten wir zu unserem nächsten Gate. London Heathrow ist groß. So ging es drei Etagen nach unten, dort stiegen wir in den Flughafenzug ein, danach wieder ein paar Etagen nach oben, Passkontrolle, Gepäckkontrolle, Etage runter und zum Gate, wo bereits die letzten zum Boarding eincheckten. Wir hatten es geschafft aber uns beschlich das Gefühl, dass die Rucksäcke es wohl nicht schaffen könnten.
Der Flug nach Berlin verlief ohne Probleme. Wir waren so müde, dass wir die meiste Zeit verschliefen. Die Rucksäcke haben es nicht geschafft und somit war der Heimweg etwas leichter. Aus einem kurzen Mittagsschlaf wurden 7h und so war es gut, dass wir das Wochenende Zeit hatten, um wieder in den Rhythmus zu finden.
Es war eine sehr schöne Reise mit vielen Hochs aber auch ein paar Tiefpunkten. Gefüllt war es länger als der Monat, da wir viele Stationen mit total konträren Bedingungen erlebt haben. Ein ganz klares Highlight war die Atacama Wüste, sowie die Carretera Austral, an die wir uns gerne zurückerinnern werden. Mal schauen ob das Camperleben auch in Zukunft etwas für uns ist. Wir schauen zufrieden auf unsere Reise zurück und verabschieden uns von dem schönen und vielseitigen Land, was noch so viel mehr zu bieten hat.Read more





