• Easy going

    19–20 mag 2024, Canada ⋅ ☁️ 12 °C

    Es ist Sonntag am Pfingstwochenende, von dem wir hier im Nirgendwo natürlich wenig merken. Wenn man es außerdem gewohnt ist, seit drei Monaten jeden Tag auszuschlafen, dann muss man nicht selten überlegen, welcher Tag denn genau gerade ist. Wenn also zum Einstieg eines Berichts steht, welcher Wochentag ist, dient das meist nicht nur eurer Orientierung, wie viele Tage zurück dieser Bericht entstanden ist, sondern ihr könnt auch davon ausgehen, dass ich am Anfang des Schreibens nachgeschaut habe, welcher Wochentag heute ist.

    Sonntag also… wir schlafen in echter Sonntagsmanier aus, ich lese noch ein wenig im Bett während Christian und Bella rechts und links von mir ein paar Schnarcherchen von sich geben. Als wir alle wach sind, beschließen wir, dass wir heute noch eine Nacht hierbleiben werden. Der Platz ist einfach super schön, die Aussicht atemberaubend und wir stehen hier komplett ungestört. Die Pause tut uns bestimmt gut und gerade nach dem Entdeckertag von gestern ist uns nach absolutem Nichtstun zumute. Ich hopse mit Bella aus Freddie zu einer Gassirunde, bei der ich die Aussichten auf die Umgebung genieße. Auf dem Rückweg sehen wir Christian in der Ferne mit unserer Bettdecke auf Freddie stehen und diese ausschütteln.

    Das Bett ist gemacht, als wir ankommen und wir hopsen in Freddie. Christian und ich genießen nach kurzer Zeit unseren Morgenkaffee und danach zeiht der Tag an uns vorbei, während Christian in Zelda versinkt und ich das erste Buch der Silo Reihe verschlinge. Zwischendurch gibt es ein Müsli zum Frühstück, dass Christian mit Bananenmilch vorbereitet hat. Abends mache ich einen leckeren griechischen Salat zu dem es gerösteten Toast gibt. Nachdem das Buch durchgelesen und Zelda durchgespielt ist, gönnen wir uns beim Essen eine Folge Outlander. Während Christian eine Abendrunde mit Bella geht, packe ich den Laptop aus und mache mich an die Schreiberei der Blogbeiträge der letzten Tage. Nach einem Tag Seele baumeln lassen, ist das genau das richtige, um die letzten zauberhaften und ereignisreichen Tage zu reflektieren.

    Gegen Mitternacht klappen wir die Laptops zu und ich verkrieche mich noch vor Christian in die Koje und schlummere dankbar für den Pausentag ein.
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