Schaukelfreddie an der Klippe
18.–19. jul. 2024, Canada ⋅ 🌬 19 °C
Die ganze Nacht wurde Freddie schon sanft im Wind gewiegt, aber in den frühen Morgenstunden wird es draußen deutlich wilder. Wir stehen seitlich in Richtung des Windes unmittelbar an der Klippe und so werden wir ordentlich durchgeschaukelt. Unser Schiebefenster in der Schiebetür ist nach wie vor nur mit Panzer- und Aluminiumklebeband gesichert, und immer wieder findet der Wind eine Lücke und dringt pfeifend in Freddie ein. Gegen halb sieben habe ich die Ohren voll genug von den Geräuschen und springe aus dem Bett. Ein aufgerolltes Stück Küchenpapier lässt sich in die verantwortliche Öffnung stecken und sorgt für Ruhe. Das Ganze sieht zwar abenteuerlich aus, aber wenn das undichte Fenster bei der Abgabe von Freddie in drei Wochen (😭) das einzige Problem gewesen sein wird, werden wir damit vollkommen fein sein.
Danach finden wir beide nochmal für zwei Stündchen in den Schlaf, schaffen es aber eine lange Zeit nicht, uns vom Bett zu lösen. In Freddie ist es angenehm kühl, und der Blick auf den sich lichtenden Nebel und das Meer dahinter ist einfach zu meditativ. Wir fangen dann aber doch noch an, das „Erwachsen-Sein“ zu üben und pellen uns aus dem Bett. Hanna übernimmt mal wieder die Morgenrunde und ich bereite die leckeren Heißgetränke zu. Hinzu kommt das Spülen des Kochgeschirrs vom gestrigen Abend. Hanna kommt passend zum Kaffee zurück, und da es sich draußen etwas zuzieht, verkriechen wir uns in Freddie.
Hanna ist heute die Fleißigere von uns beiden und kümmert sich um das Tippen des Berichts – von unseren geänderten Plänen und dem Verzicht auf das Konzert weiß bislang ja noch niemand etwas. Fast schade, dass die Karte auf Find Penguins immer verrät, wo wir sind.
Der heutige Tag wird für uns beide ein sehr ruhiger Tag. Immer wieder genießen wir die Aussicht, dösen vor uns hin und machen einen Filmnachmittag. Im Fokus der Filme stehen Zeitreisen und Romantik. Wir kommen nach dem dritten Film (About Time) überein, dass wir vermutlich einfach immer wieder unser Sabbatical wiederholen würden, wenn wir die Möglichkeit dazu hätten.
Wir sind zwar immer noch ein wenig gesättigt von leckerem Sandwich zum Frühstück, aber um einer Heißhungerattacke am späten Abend vorzubeugen, zaubert Hanna uns mal wieder leckeren Ramen. Bei den kurzen Regenschauern draußen genau das Richtige. Dankbar über den ruhigen, gemütlichen und erholsamen Tag schlafen wir beide schnell ein.Læs mere









Rejsende
:-) das erinnert einen wirklich an Irland :-) zB an Sheep Head
Rejsende
Gute N8 Jim Boy
RejsendeHm, es mag Euch ja stōrend vorkommen das wir sehen kõnnen wo Ihr seid :-) Es ist fūr mich aber sehr beruhigend :-) !!! und Interessant.