• Wir entern den Westen…

    February 25 in the United States ⋅ 🌙 19 °C

    Wieder früh aus dem Bett… Juhui!!! 🥴 Immerhin hatten wir heute für alle einen guten Grund: mit den Na Pali Pirates wollen wir die Küste erkunden. Versprechen des Anbieters: eine High-Speed Bootstour für Abenteurer, bei der man sicher nass und durchgeschüttelt wird. Das tönt doch voll nach unserem Geschmack! Es steht zwar 8-45 Jahre, Simi nehmen sie aber sicher auch noch mit… 😉 Wir haben übrigens die Morgentour gewählt, erstens, weil die Namitouren schon ausgebucht waren und zweitens, weil dann die Wahrscheinlichkeit, Delfine zu sehen grösser ist.
    Unsere Oberpiratinnen sind die quirligen Zwillingsschwestern Erica und Seana. Nach einem kurzen Safetybriefing boarden wir unser Schlauchboot in Badesachen und Regenjacke! Diesmal dient sie aber als Windschutz… Wir haben perfektes Wetter! Nach einem gemütlichen Start, stoppen wir: ein Wal wurde gesichtet! Er ist aber sehr weit weg und wir sehen ihn nur knapp einmal Luft auspusten, dann ist er weg… ok, macht ja nichts, wir sind schliesslich nicht wegen der Wale hier. Also Weiterfahrt Richtung Na Pali Küste. Kurze Zeit später: wieder Stopp, wieder ein Wal! Diesmal viel näher! Und sogar ein zweiter! Und ein dritter! Obwohl die Wale hier eigentlich „bootsscheu“ sind, kommt einer sehr nahe, schwimmt unter dem Boot durch, macht einen „Flossenslide“ für uns und scheint fast ein Spiel daraus zu machen! Genial! Sogar die Twinsisters kreischen vor Begeisterung…
    Dann geht die Tiersichtung weiter: als Nächstes stehen fliegende Fische auf dem Programm (leider ohne Foto), während wir uns 2 anderen Booten nähern… und plötzlich sind sie da: eine ganze Schule von Delfinen! Ganz langsam fahren wir mit ihnen mit, während sie rings um uns herum schwimmen. Einer macht sogar einen Pirouettensprung für uns! Wir sind überwältigt! Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet!
    Danach gibt Erica richtig Gas und kaum sind wir um eine Ecke gefahren (hat eine Insel Ecken? 🤔) geht‘s auch richtig los mit dem Durchschütteln. Wir jumpen mit dem Boot über die riesigen Wellen, die es da plötzlich hat. Wir fahren der eindrücklichen Küste entlang, mit ihren grünen Graten und den Wellen, die zu Fontänen werden, wenn sie an die Felsen knallen. Wir fahren bis zum Kalalau Beach, vor welchem wir einen Fotostopp einlegen.
    Diverse Buchten und Höhlen, die das Meer geformt hat, haben uns die beiden teils wirklich sehr nahe gezeigt und viel über die Natur und Gesetze, die dort gelten erzählt.
    Danach gings etwas gemütlicher wieder zurück an einen etwas ruhigeren Ort an der Westküste, wo wir die Gelegenheit hatten zu schnorcheln. Ausserdem gab es frische, kühle, geschnittene Ananas (der Oberhammer - selten so gute und süsse Ananas gehabt) sowie zu trinken und Chips.
    Der Ausflug war ein voller Erfolg und wir kamen begeistert nach 4,5 Stunden wieder zurück in den Hafen.
    Danach gab es einen feinen Taco 🌮 zu Mittag, bevor wir dann mit dem Auto dem Waimea Canyon entlang Richtung Norden gefahren sind. Dieser wird auch Grand Canyon Hawaiis genannt und schlängelt sich eindrücklich über die Insel.
    Diverse Stopps um diese einmalige Natur zu betrachten und um eine kurze Wanderung zu machen (2h - 290 Höhenmeter).
    Wir dachten das Ziel der Wanderung würde uns mit einem prächtigen Wasserfall belohnen…. Naja
    Gian kommentierte den Wasserfall dann folgendermassen: „also das dämleche Deng esch jetzt emu nüt bombastisches, das muesch zuegäh oder???!!“ 😝
    Ja, er hat ja recht, da ist die Dusche in unserer Wohnung schon fast grösser… 🤣
    Wir fuhren dann noch ganz bis zum Schluss der Strasse zum letzten Lookout und sahen nun noch von oben, wo wir morgens mit dem Boot entlang gefahren sind. Danach ging‘s nach Hause…
    Um 20:00 Uhr kamen wir dann etwas erschöpft (Nici und Janosch schlafend 😁) wiede bei unserer Wohnung an.
    Kurz noch Pasta gekocht um den Hunger zu stillen, duschen und ab ins Bett.
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