• Schnorcheln an der Anini Beach

    February 27 in the United States ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute haben wir gemacht, was wir eigentlich gestern vor hatten. Wir fuhren in den Norden zur Anini Beach. Laut Google Rezensionen soll es dort häufig zu Meeresschildkröten Sichtungen im Wasser kommen.
    Also versuchten auch wir unser Glück.
    Am Morgen war es hier in Nawiliwili noch sehr bedeckt und trübe. Gegen Norden hin jedoch tat sich der Himmel dann auf und die Sonne strahlte hervor.
    Also ab an den Strand, Badehose an, Sonnencreme auftragen und ab….warten bis die Sonnencreme eingezogen ist. 🙄
    Also 20 Minuten aufs Meer hinaus schauen und sich fragen, was wir dort wohl alles sehen und entdecken werden. Anhand der vielen anderen Schnorchlern wird es wohl schon was zu sehen geben.
    Dann endlich nach 20 Minuten ab ins Wasser, Taucherbrille und Schnorchel montieren und ‚abtauchen‘ in die Welt der Fische. Anfangs gab es nur Sand und ein paar abgebrochene und abgestorbene Korallen zu sehen.
    Dann aber wurde es interessant als die ersten lebenden Korallen auftauchten in denen sich verschiedene Fische tummelten.
    Das Wasser war teilweise so seicht (teils nur noch ca. einen halben Meter) dass wir ganz flach über die Korallen schwimmen mussten, um diese nicht zu berühren.
    Dies fanden wir eher mühsam, sodass wir dann wieder zurück in etwas tiefere Gewässer geschwommen sind.
    Nici meinte dann dass es etwas weiter oben besser sei, sie hat da was gelesen. Also raus aus dem Wasser 5 Minuten am Strand nach oben gelaufen und dann wieder ins Wasser. Die Strömung trug uns sowieso wieder in unsere Richtung am Strand zurück, wo wir unsere Sachen parkiert hatten.
    Und tatsächlich, es war nochmals lebendiger als vorher. Mehr Korallen und merkwürdige Fische wie der Trompetenfisch (laut KI) waren dort am Rumlungern. Auch Seeigel hatten sich dort eingenistet. Wenigsten immer gut verborgen zwischen den Korallen, was die Chance des versehentlichen Auf-sie-tretens verringerte.
    Und dann aus dem Nichts zappelte Gian wie wild umher und zeigte in eine Richtung. Dachte schon der weisse Hai greift an! Aber nein, da gleitete ganz anmutig und gemächlich eine Meeresschildkröte durchs Wasser. Elegant ‚flog‘ sie durchs Wasser auf der Suche nach Essbarem. Die Schildköten an Land waren schon eindrücklich, aber eine so segelnd in ihrem Element zu sehen, machte uns ganz demütig.
    Freudig und doch vorsichtig sie nicht zu stören, schwammen wir einen kurzen Moment mit ihr mit und beobachteten auf ihrem Zug durch ihr Revier wie sie da und dort nach Futter suchte.
    Wir liessen sie dann ziehen und machten uns auf zurück an den Strand als plötzlich eine zweite unseren Weg kreuzte… 🥹
    Auch ihr folgten wir kurz an ihrer Seite bevor wir dann wirklich aus dem Wasser gingen, da die Taucherbrillen allmählich weh taten.
    Glücklich und überwältigt von den Meeresbewohnern legten wir uns dann an den Strand zum Trocknen bis es angefangen hat zu regnen.
    War der Strand anfänglich noch von vielen sonnenhungrigen Badegästen belegt, so hatte es dann plötzlich wieder gaaaanz viel Platz um uns herum. 😄
    Auch wir packten schliesslich unsere Sachen, da es doch ziemlich ungemütlich wurde und zogen noch etwas weiter in den Norden und folgten der Strasse bis wir nicht mehr weiter kamen. Viele schöne Strände lagen auf dem Weg, welche jedoch teilweise nur für Inselbewohner reserviert sind und Touristen dort nicht gesehen werden wollen, was wir auch verstehen und respektieren.
    Auch dem bekannten Hanalei Pier in der Hanalei Bucht (wer hätte es gedacht… 🤣) stateten wir einen Besuch ab. Das Panorama aber hielt sich aufgrund der Wolken in Grenzen, sodass wir nicht lange geblieben sind.
    Nachdem wir dann das Ende der Strasse ganz im Norden erreicht hatten, drehten wir um und traten den Heimweg an.
    ‚Zuhause‘ noch etwas gekocht (sesch ned wörklech guet gsi, aber es het gfueret 😆) und dann noch packen, da es morgen bereits wieder zum Flughafen und nach Big Island geht…
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