Bucksin Gulch (Slot Canyon)
21. marts, Forenede Stater ⋅ ☀️ 12 °C
Nach einer doch eher frösteligen Nacht im Zelt (unter der Decke war'is jedoch kuschelig warm) erwachten wir, als die Sonne das Zelt erhellte und wärmte.
Der Plan für heute war der Wire Pass Trailhead, der in den Bucksin Gulch mündet, einem wunderschönen Slot Canyon.
Da wir in der näheren Umgebung keine Lebensmittel kaufen konnten, mussten wir auf die teuren Sandwiches, die es in diesem Resort hier gibt, zurückgreifen. Deshalb gabs auch nur 2 Stk. welche wir uns dann teilten. Dafür noch einen gesunden und leckeren Fruchtbecher. Immerhin gab es das Trinkwasser umsonst.
Die Fahrt zum Start des Wanderweges dauerte 45 Minuten und führte die letzten 8 Meilen über eine unbefestigte Schotter- und Sandstrasse.
Wenn es regnet wird dringend davon abgeraten diese Strasse zu benutzen, da sich die Fahrbahn in einen Schlammsumpf verwandelt. Dies haben auch die teils sehr tiefen Furchen in der Fahrbahn bewiesen.
Auf dem Parkplatz angekommen zahlten wir unsere 24 Dollar Day Permit und machten uns auf den Weg in den Canyon. Die Sonne brannte vom Himmel und wir schwitzten uns bei 30 Grad im Schatten einen ab...
Als wir dann den Anfang des Canyons erreichten und durch diese meterhohen ausgewaschenen Wände liefen, wurde es wieder angenehmer, ja schon fast etwas kühl.
Der Wind wehte uns teils kalt, teils warm, wie aus einem Föhn, entgegen. Mal Rückenwind, mal Gegenwind. Dieser Canyon hat wohl sein ganz eigenes Wind- und Temperatur System… 😄
Die Farben und Formen in dem Canyon waren atemberaubend. Die Sonne stand perfekt über dem Canyon, so dass die Wände in ein leuchtendes orange getaucht wurden…
Nach 4 Stunden Staunen, Sandwich essen, Schwitzen, Gemule von Gian abhören und vielem anderem, standen wir wieder bei unserem Auto, das in der Zwischenzeit eine Innentemperatur kurz vor dem Schmelzpunkt erreicht hatte. 😫
Da die Sitze des Autos in einem schönen dunklen glatten lederähnlichem Material sind, hat es uns auch die Beine beim Einsteigen schön angrilliert… 🔥🥵
Der nächste Halt war dann beim Glen Dam, welcher den Lake Powell, den 2. grössten Stausee der USA und Wasserreservoir für 40 Millionen Menschen ist, staut.
Aufgrund der seit längerer Zeit anhaltenden Dürre und den überdurchschnittlich hohen Temperaturen (der Durchschnitt im März wäre 17 Grad, wir hatten heute 30 Grad) ist der Wasserspiegel auf einem sehr tiefen Niveau.
Die Füllmenge beträgt lediglich 24-25% und der Wasserspiegel liegt im Vergleich zum Vorjahr 9,5 Meter tiefer.
Wenn der Stausee völlig gefüllt wäre, würde der Wasserspiegel gar 52 Meter höher liegen als er aktuell ist!
Der aktuelle Füllstand ist der tiefste seit seiner Erstbefüllung in den frühen 1970er Jahren.
Der Damm wird auch zur Stromerzeugung genutzt und erzeugt durchschnittlich 5 Milliarden Kilowattstunden im Jahr.
Danach zog es uns zurück zu unserem Zelt, wo wir uns kurz frisch gemacht haben und dann nochmals unter freiem Himmel Znacht gegessen haben.
Den Abend liessen wir dann mit Marshmallow bräteln über dem Lagerfeuer ausklingen…Læs mere






























