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  • Day139

    Arbeit auf der Zucchinifarm

    February 11, 2017 in Australia โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Seit ein paar Tagen arbeiten wir nun auf einer Zucchinifarm. ๐Ÿฅ’
    Diese Farm liegt mitten im Nirgendwo, sodass im Umkreis von 50 km einfach nichts außer Weiden und Felder zu finden ist. Hin und wieder fährt man mal an einem kleinen See vorbei, aber mehr gibt es hier dann auch nicht zu sehen. ๐Ÿ˜„๐Ÿ™ˆNatürlich hat man an einem solchen Ort auch kein Netz und keinen Internetempfang, darum müssen wir immer erst 50 km fahren bis wir wieder Netz haben. Es ist also genau so, wie man sich Australien vorstellt. Ewig weit und einsam ๐Ÿ™ˆ
    Aber trotzdem ist es richtig schön hier und wir fühlen uns auch echt wohl auf der Farm, auf der wir 7 Tage die Woche arbeiten.
    Diese Farm gehört einem alten Ehepaar, welches uns wie ihre Enkelkinder behandeln. So gibt es drei Mahlzeiten am Tag und das Dinner ist jedes Mal wieder der Hammer ๐Ÿ˜Š
    Neben uns arbeiten noch fünf andere Backpacker auf der Farm (3 deutsche Jungs und 2 englische Mädchen), mit denen wir unserer kaum vorhandenen Freizeit viel Spaß haben. :)
    Wir haben ein eigenes Zimmer (mit richtigem Federbett!!!๐Ÿ˜), können die Waschmaschine mitbenutzen und haben ein richtig gutes Badezimmer :)

    Unsere Arbeit besteht vor allem darin Zucchinis zu pflücken, sie zu verpacken und Unkraut zu zupfen.
    Morgens stehen wir so gegen 5:30 Uhr auf, um nach einem leckeren Frühstück mit Bruce (unserem ranzigen Dienstwagen, der komplett mit Spinnenweben vollhängt und nach einem verstorbenen Freund der Farmbesitzer benannt ist) raus aufs Feld zu fahren. Hier pflücken wir dann die Zucchinis und jeden zweiten Tag auch Gurken. Wir werden nach Eimern bezahlt und so ist es nach dem Pflücken immer eine große Überraschung zu sehen, wie viele Eimer man pflücken konnte.
    Anschließend gehen wir dann alle in die Scheune, wo die Zucchinis zunächst gewaschen werden und anschließend sortiert, gewogen und verpackt werden. Meine Aufgabe besteht meistens hauptsächlich darin die Deckel zu beschriften und zu falten, sie auf die Zucchinikartons zu machen und anschließend die Kartons auf einer Palette zu stapeln. ๐Ÿ’ช๐Ÿป
    Ist es nicht zu heiß wird nach dem packen dann noch Unkrautgezupft, worauf wir eigentlich nie Bock haben, denn dazu sitzt man immer in der prallen Sonne und trocknet aus ๐Ÿ˜„๐Ÿ”ฅโ˜€๏ธ
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