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  • Day30

    Bangkok - Back again

    November 30 in Thailand ⋅ ☁️ 27 °C

    Alles hat nun einmal ein Ende - so auch unsere Zeit in Thailand.
    Nach beinahe 4 Wochen ist unsere Rundreise nun zu Ende und wir sind nach Bangkok zurückgekehrt. Die restlichen drei Tage haben wir hier genutzt, um Souvenirs zu shoppen und nochmal alles zu tun, was uns in Thailand so gut gefallen hat ☺️ Wir haben uns noch zweimal massieren lassen (leider war eine der Massagen die allerschlechteste für Viki), haben uns am Pool gesonnt, sind über Straßenmärkte geschlendert, waren im besten Café Bangkoks frühstücken, haben uns das Streetfood schmecken lassen und haben auch das Partyleben nicht zu kurz kommen lassen.
    Auch wenn die Stimmung in diesen letzten Tagen immer wieder von der Gewissheit belastet wurde, dass unsere Reise bald ein Ende hat, hatten wir noch viele schöne Momente. So zum Beispiel unsere Entdeckungen auf einem lokalen Obstmarkt. Die ganze Zeit über hatte Viki nämlich nach der Frucht Mangostan gesucht, die aussieht wie Knoblauch, aber süß-säuerlich-fruchtig schmeckt. Endlich hatten wir sie gefunden, genauso wie Rambutan, die Leonie so gerne nochmal essen wollte. Auch den Rose Apple haben wir hier entdeckt, welcher eher an eine Paprika oder eine Fleischtomate erinnert, allerdings sehr saftig und süßlich schmeckt.
    Auch unser Gespräch mit thailändischen Studenten in einer Nebenstraße der Khaosan Road war sehr unterhaltsam. Eigentlich hatten wir den Thais bloß Hilfe angeboten, weil sie hilflos versuchten einen betrunkenen Freund in ein Taxi zu hieven. Sie entpuppten sich dann zum Teil als große Deutschlandfans😅.

    Bei unserem ersten Aufenthalt in Bangkok sind wir auf ein Café gestoßen, dessen Frühstück so gut war, dass beinahe nie ein Platz frei war. Damals hatten wir uns auf der Toilette mit einer Blume und einem „Schön hier, aber waren Sie schonmal in Baden-Württemberg?“ auf der Wand verewigt. Die Wand war extra zum Bemalen gedacht, es stand auch Kreide bereit. Zu dem Zeitpunkt waren dies fast die einzigen Bilder auf der Wand. Heute, genau 4 Wochen später, sind sie von vielen weiteren Sprüchen und Bildern umgeben.
    Die Wand erinnert mich an unsere Thailandreise. Wir kamen als zwei Freundinnen her, voller Aufregung was in der vielen Zeit, die wir vor uns hatten, wohl passieren wird. Auf unserer Reise haben wir verschiedenste Orte, die thailändische Kultur, das Land, aber auch Menschen verschiedenster Herkunft kennengelernt. Die vielen schönen Momente und Erfahrungen haben sich in unsere Köpfe eingeprägt und eine zuvor leere Pinnwand gefüllt. Mit dieser werden wir nun nachhause kommen und von ihr den Rest unseres Lebens profitieren. Nicht nur, weil wir eine schöne Zeit hatten, sondern weil so viel hängengeblieben ist über das wir als Freundinnen auch in unserer Pension noch sprechen werden.
    Richtig gelesen: Als Freundinnen. Denn nachdem wir 4 Wochen, 24 Stunden am Tag miteinander verbracht haben ohne uns auch nur einmal zu streiten oder anders unglücklich zu sein, sehen wir es als bewiesen, dass diese Freundschaft ewig halten wird. Und das, obwohl einige zu Beginn unserer Reise noch darauf hingewiesen haben, dass man ja nicht mit jedem reisen kann. Wir können es halt 🙌🏻
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  • Day27

    Khao Sok Nationalpark

    November 27 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Nachdem wir nun über zwei Wochen jeden Tag viel Meer und Strand hatten, erwartete uns im Khao Sok Nationalpark ein Dschungel, der von einem großen See durchzogen ist.
    Schon an unserem ersten Abend in Khao Sok haben wir die gigantischen bewachsenen Felsen in der Ferne beobachtet sowie die vielen grünen Pflanzen um uns herum bestaunt.
    Eigentlich erwarteten wir bei unserer Dschungelwanderung am nächsten Tag noch mehr von der Pflanzenwelt des Dschungels zu sehen. Unsere dreistündige Wanderung durch den Dschungel machte ein Umgucken jedoch kaum möglich. Wegen des Regens am Vortag war der ohnehin schon sehr schmale und unebene Weg nämlich zusätzlich auch noch ziemlich rutschig. Somit guckten wir die meiste Zeit eigentlich eher auf den Boden als um uns herum 😄. Unser Guide, der uns anfangs mit seinem nach unten gerichteten Blick und dem unvollständigen Gebiss nicht ganz geheuer war, zeigte uns aber immer wieder einige interessante Dinge auf dem Weg. Darunter massive Lianen, ein Weihrauchbaum, Termitenhügel, Pilze, etc.. Das Highlight der Wanderung war die Rafflesia Kerrii Meijer. Mit einem Durchmesser von bis zu 80 cm zählt sie als die größte Blüte der Welt. Groß ist die Blüte auf jeden Fall, allerdings nicht besonders schön. Eigentlich erinnert sie eher an die Demogorgons aus Stranger Things 😄. Unser zunächst unheimliche Guide entpuppte sich im Übrigen als richtiger Witzbold und kreativer Bastler. So bastelte er nicht nur ein Dschungeltelefon, sondern auch Ringe und Becher für uns. ☺️
    Spannend war auch der Rückweg zum Hotel, welchen wir mit einem abgespeckten Tuk Tuk antraten.

    Für unseren zweiten ganzen Tag im Khao Sok Nationalpark hatten wir uns eine Ganztagestour gebucht. Diese führte uns auf einem Longtailboat über den Rachabrapha-Stausee. Der See schlängelt sich um viele grün bewachsene Kalksteinfelsen herum und ähnelt deshalb stark der Halong Bay in Vietnam. Natürlich kann man diese Landschaft nur schlecht mit Fotos festhalten, deshalb genossen wir die einstündige Fahrt bis zu unserem ersten Halt und bestaunten die traumhafte Kulisse. Zum ersten Mal stoppte das Boot an einer großen Höhle, die in das Innere eines der Kalksteinfelsen führte. Um sie zu erreichen mussten wir allerdings zunächst durch etwa schritthohes Wasser waten. In der Höhle konnten wir dann riesige Stalaktiten und -miten sowie viele kleine Fledermäuse und zwei mittelgroße Spinnen begutachten.
    Eine weitere Bootsfahrt durch die atemberaubende Landschaft später, hielten wir bei mehreren schwimmenden Häusern an. Hier gab es für uns Mittagessen und wir hatten die Gelegenheit im See zu schwimmen oder auf ihm Kajak zu fahren. Bei einer Zweitagestour hätte man in den floating houses auch geschlafen. Weil uns die Beschreibung der Häuser jedoch nicht ganz geheuer waren, hatten wir uns dagegen entschieden. Entgegen unserer Erwartung sahen die floating houses doch ganz modern und gemütlich aus, sodass wir uns fast ein bisschen geärgert habe keine Zweitagestour gebucht zu haben.
    Nach dem Mittagessen ging es per Boot weiter über den See zu einem Wasserfall. Dieser sah aus wie von Menschenhand erstellt, weil die Steine von dem ständig fließenden Wasser bereits ganz glatt sind. Mit den Profiwasserschuhen, mit denen wir zu Beginn des Tages ausgestattet wurden, konnten wir den laufenden Wasserfall ohne Probleme hinauflaufen, was richtig viel Spaß gemacht habt. Im umliegenden Dschungel gab es außerdem auch jede Menge Lianen, an denen wir uns zum auch als Tarzan probieren durften 😄☺️.
    Unsere Freude über den gelungenen Tag war so groß, dass sie trotz des eingebrochenen Regens auf der Rückfahrt im Boot nicht verloren ging. ☺️
    Als wir anschließend aus dem Van heraus den wohl schönsten Sonnenuntergang überhaupt beobachteten und realisierten, dass unsere Reise nun ganz stark dem Ende zugeht, wurden wir jedoch doch noch etwas sentimental 🥹.
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  • Day24

    Koh Phi Phi Leh

    November 24 in Thailand ⋅ 🌧 26 °C

    Koh Phi Phi kann nicht nur Party, sondern ist auch von wunderschöner Natur umgeben. Neben der Hauptinsel Koh Phi Phi Don liegt die etwas kleinere Insel Koh Phi Phi Leh. Diese ist weitestgehend nur von Affen und anderen Tieren belebt und hat deshalb auch noch unberührte Naturschönheit zu bieten. Die skurrilen Felsformationen der Insel sind vor allem umgeben von klarem hellen Wasser beeindruckend.
    Um uns auch diese Seite Koh Phi Phis anzusehen, haben wir an unserem zweiten Tag auf Koh Phi Phi eine Halbtagestour mit dem Longtailboat gemacht. Zu Beginn führte uns die Tour zu einem Monkeybeach. Die Vorstellung, dass hier tatsächlich noch wilde Affen an einem nur mit dem Boot zu erreichenden Strand leben, ist schon verrückt. Allerdings waren wir eher schockiert als wir an diesem Strand eintrafen und bestimmt 50x so viele Touristen wie Affen da waren. Insbesondere das Verhalten vieler Menschen, die die Affen mit verpacktem Essen fütterten war für uns mal wieder ein Zeichen dafür, dass der Mensch die Natur zerstört (und das viele Menschen einfach nicht ausreichend nachdenken).
    Die Tour führte uns anschließend an einer großen, aber aus Sicherheitsgründen nicht begehbaren, Höhle (Vikingscave) vorbei in die blaue Lagune. Diese sieht tatsächlich wie gemalt aus. Ein längerer Aufenthalt war jedoch nicht möglich, weil sie bei Ebbe beinahe trockengelegt wird.
    Unser Bootsfahrer fuhr uns deshalb an eine andere Stelle, an der wir Schnorchel und die vielen Korallen und Fische bewundern durften. Hier hat Viki auch einen Schnorchel gefunden (🥳), sodass sie den Leihschnorchel, der wie selbstgebastelt aussah, ersetzen konnte.
    Das Highlight der Tour sollte Maya Bay sein. Hier wurde einmal der Film „the Beach“ mit Leonardo DiCaprio gedreht. Seitdem wollen sich sämtliche Touristen die paradiesähnliche Bucht ansehen - einer der Gründe warum Koh Phi Phi so überlaufen ist. Weil wir aber bereits so viele schöne Strände in Thailand gesehen haben, waren wir nicht bereit den enorm hohen Eintrittspreis für einen überlaufenen Strand zu zahlen und sind deshalb auf dem Boot geblieben. Im Nachhinein eine super Entscheidung, denn wir hatten nicht nur das ganze Boot für uns, sondern konnten auch schwimmen und schnorcheln gehen. Außerdem haben wir einen kleinen Star kennengelernt. Unser Bootfahrer, der mit uns zusammen auf dem Boot geblieben ist, fing nämlich plötzlich an sehr laut, aber auch sehr schön zu singen. Wir erkannten sein Talent sofort und baten um ein weiteres Lied. In unserem Gespräch stellte sich heraus, dass er einmal bei einem Wettbewerb zum besten Sänger Koh Phi Phis gekürt wurde.
    Auf die Maya Bay folgte ein weiterer Schnorchelstopp und schließlich konnten wir beobachten, wie die Sonne am Horizont unterging. Dies ermöglichte uns das zauberhafte Ende unserer Tour: Das Beobachten von glowing plankton. Auch tagsüber schwimmt im Wasser jeder Menge Plankton. Die Partikel sind so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Im Dunkeln wird es durch Bewegung jedoch zum Funkeln gebracht, was wirklich ganz magisch aussieht :) ✨
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  • Day23

    Koh Phi Phi Don - Ballermann Thailands?

    November 23 in Thailand ⋅ 🌧 28 °C

    Wann immer wir auf unserer Reise bislang erwähnt haben, dass wir irgendwann nach Koh Phi Phi wollen, fiel das Wort Party. Sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Touristen ist die Insel der Provinz Krabi als Partyhochburg bekannt. Weil wir die letzten Nächte in Railey und auch zuvor auf Koh Lanta in unseren Betten durchgeschlummert haben, war Koh Phi Phi demnach genau der richtige Ort für uns.
    Railey verabschiedete uns bei blauem Himmel und Sonnenschein, sodass auch Viki in ihrem neuen „Reiseoutfit“ ordentlich warm wurde. Auf Koh Phi Phi zog sich der Himmel dann jedoch zu, während wir uns am Pool vom bisherigen Reisetag erholten. Bei angenehmen 27-30 Grad konnten wir dann (über Umwege) zum Viewpoint 2 wandern. Von hier aus hatten wir einen grandiosen Ausblick über die Hauptinsel Koh Phi Phi Don, deren beiden Teile durch einen schmalen Stadtabschnitt miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite, die weniger stark von der Ebbe betroffen ist, liegt der Hafen, auf der anderen der Hauptstrand.
    In dem Ort gibt es alles was eine Partyhochburg benötigt: zahlreiche Bars, Restaurants und Massagesalons reihen sich aneinander. Gefühlt jeder dritte Laden ist außerdem ein Tattoostudio und gerade Abends sind diese besonders gut besucht. Vielleicht ist auch dies der Grund dafür, dass sich Leonie entschieden hat, die für Bangkok geplanten Tattoos bereits auf Koh Phi Phi stechen zu lassen. 🫣
    Ansonsten haben auch wir uns unter die Menschen gemischt und können bezeugen: auf Koh Phi Phi kann man Party machen! Im Slinky, das direkt am Strand und bei der Flut eigentlich auch direkt am Meer liegt, wird vor allem mit Feuershows, Bodypainting, Bullenreiten und einer Tanzstange dafür gesorgt, dass keine Langeweile aufkommt. Angebote wie „Topless women or Naked Man = Free Bucket“ sprechen außerdem die ohnehin ziemlich hemmungslosen Briten an.
    An zwei Abenden hatten wir im Slinky eine Menge Spaß. Und das witziger Weise gerade dann, wenn wir mit homosexuellen Männern getanzt haben 😅

    PS: Hab ne Wette verloren und musste deswegen auf dem Bullen reiten….
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  • Day22

    Railey Beach - Ein Ort zum Träumen

    November 22 in Thailand ⋅ 🌧 25 °C

    Endlich war es soweit, wir sind am/in Railey Beach eingetroffen! Seit Jahren träumt Leonie davon an diesen Ort zu gelangen, der von ihren Eltern schon oft als der schönste Ort der Welt betitelt und beschrieben wurde. Abgesehen von der atemberaubenden Natur, die insbesondere durch viele Kalksteinformationen geprägt ist, ist Railey auch deshalb besonders, weil es nicht mit dem Auto zu erreichen ist, sondern nur mit dem Boot angefahren werden kann. Anfangs waren wir etwas enttäuscht, dass wir nicht wie erwartet vom Boot ins Meer steigen mussten, um an den Strand zu gelangen, sondern stattdessen an einem normalen Steg angelegt haben.
    Diese Enttäuschung war aber natürlich schnell vorüber, denn tatsächlich ist Railey Beach von traumhafter Natur umgeben, deren Anblick einen einfach glücklich machen muss. Dass dem so ist, konnten wir auch in den Gesichtern vieler Reisender sehen, die uns an diesem besonderen Ort begegnet sind. Zunächst waren wir etwas geschockt, wie viele (Tages-)Touristen sich in Railey aufhalten. Aber dies hat ein Traumort wohl nun mal an sich - wer will diesen schon verpassen? Dementsprechend muss man es eben in Kauf nehmen, dass man ihn leider nicht für sich alleine haben kann.
    Dank des guten Wetters, dass wir hier hatten, konnten wir auch endlich mal zwei richtige Strandtage einlegen. Allerdings gibt es auch an den vielen Stränden, die von Railey zu erreichen sind, einiges zu sehen. Die Kalksteinfelsen locken nämlich viele Kletterer an, die diese als besondere Herausforderung sehen. Beliebt ist auch das Kajakfahren, denn mit dem Kajak lassen sich die vielen Höhlen und einsamen Buchten erreichen, die sich gerade dann auftuen, wenn sich das Wasser im Laufe des Tages zurückzieht. Auch auf den vorherigen Inseln konnten wir die Gezeiten bereits gut beobachten, aber an keinem anderen Ort waren die Folgen so deutlich sichtbar.
    Weniger spektakulär, aber trotzdem witzig, fanden wir die Penishöhle, die am Ende des Phra Nang Strandes liegt. Dafür waren wir sehr begeistert von den vielen Affen, die auf Railey Beach leben. Insbesondere morgens, wenn wir aus unserem großen Zimmerfenster beobachten konnten, wie die Affen von Baum zu Baum springen, war unsere Freude groß. 🐒

    Allem in einem ist Railey Beach also wirklich einen Aufenthalt wert, weswegen wir Leonies Eltern sehr dankbar für ihre Empfehlung sind. Aber auch ihre vielen kleineren Tipps, wie das Restaurant „Mom‘s kitchen“, in dem wir gleich zwei Abende essen waren, und die vielen schöne Strände zu denen sie uns gelotst haben, haben unseren Aufenthalt in Railey perfekt gemacht.
    Ganz besonders schön fanden wir übrigens den Tonsai Beach, der über einen kurzen Wanderweg von Railey West zu erreichen ist. Hier ist alles sehr ruhig und von einer bunten und einladenden Bar aus hat man nicht nur einen tollen Blick auf das Meer, sondern auch die Möglichkeit viele Kletterer zu beobachten. Für Leonie war dies einer der schönsten Orte überhaupt, der ihr sogar eine kleine Glücksträne in die Augen gejagt hat. ☀️🥰
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    Traveler

    Wundervolle Bilder, zwei großartige junge Frauen! Viel Spaß euch beiden! Herzliche Grüße, Pep

     
  • Day19

    Koh Lanta - Tauchkurs & Sonne

    November 19 in Thailand ⋅ 🌧 27 °C

    Wie bereits erwähnt hat Viki auf Koh Lanta ihren Tauchschein gemacht. Das Tauchen hat ihr wahnsinnig viel Spaß gemacht. Obwohl es ihr körperlich gar nicht mal so gut ging, hat sie ihren Kurs zielstrebig durchgezogen. Als es ihr am zweiten Tag wieder besser ging und es zusätzlich aus dem Pool ins Meer ging, war das Funkeln in den Augen groß. Sie kam aus dem Schwärmen eigentlich gar nicht mehr raus 😍☺️
    Und dass die Schwärmerei keineswegs übertrieben war, zeigte sich am dritten und letzten Tag des Kurses. An diesem Tag wurden zwei Tauchgänge vom Boot aus (bei Kho Ha) gemacht und auch Leonie konnte diese Tauchgänge mitmachen. Ich glaube auch meine Augen haben ein bisschen gefunkelt als ich nach dem ersten Tauchgang zurück ins Boot kam🤩. Das Wasser um Koh Ha ist sehr klar, sodass man eine tolle Sicht unter Wasser hat. Koh Ha besteht aus 5 Inseln, um die es sich tauchen lässt. Viele Korallen und ihre Bewohner haben sich um die Felswände herum angesiedelt und sehen einfach toll aus. Insbesondere dann, wenn von oben ein Lichtstrahl reinblitzt, leuchten die Korallen und Fische in den unterschiedlichsten Farben. Auch die Vielfalt der Tiere ist bewältigen! In unserem ersten Tauchgang haben wir riesige Hummer, aber auch Baracuda, Boxenfische, Drückerfische, Feuerfische, Anemonenfische und viele weitere tolle Fische gesehen. Unter anderem konnten Leonie und ihr Guide einen Fischangriff beobachten, bei dem mehrere große Fische auf die kleinen losgegangen sind. Ganz besonders schön war es aber auch endlich selbstsicher tauchen zu können und als Team mit dem Guide unterwegs zu sein. Wir sind ganz ganz langsam getaucht, sodass man super viel Zeit hatte sich alles richtig anzugucken und auch mal nur zu „stehen“ und die Tiere zu beobachten.
    Bei unserem zweiten Tauchgang sind wir dann zu viert tauchen gewesen. Auch hier war es sehr schön und wir konnten so einiges sehen. Leider ging Vikis Luft etwas früher leer, sodass sie mit ihrem Guide auftauchen musste. Leonies Guide wollte Leonie aber gerne noch was Besonderes zeigen und ist deswegen noch schnell mit ihr weitergesprintet. Es war eine Höhle in die er sie führte und mit dem hereinscheinenden Lichtstrahlen war es einfach nur atemberaubend schön. Danach war dann aber auch die Zeit um und Zeit aufzutauchen. Wie man merkt waren wir sehr zufrieden mit unseren Tauchgängen 😄☺️🤿
    Als ob Kho Lanta noch einen drauflegen wollte, hatten wir an unseren beiden letzten Abenden die schönsten Sonnenuntergänge überhaupt. Der ganze Himmel leuchtete rot-orange und von unserem Hotel aus konnten wir dieses Bilderbuchbild perfekt beobachten. Zusätzlich gab es den Luxus sich direkt am Strand mit dem Wellenrauschen im Hintergrund und dem Meerwind auf der Haut massieren lassen. Weil das Tauchen allerdings verhältnismäßig teuer war, hat sich nur Viki diesen Luxus gegönnt. Es ist übrigens eine Halbwahrheit, dass sich Leonie den ganzen Urlaub nicht mehr massieren lassen will. Eigentlich hatte sie eher an 3/4 Tage gedacht 😄.
    Falls man es noch nicht rausgehört hat, war unser Hotel und unser Aufenthalt auf Koh Lanta fantastisch. Auf jeden Fall ist dies eine Insel, die wir bei einem Thailandaufenthalt nicht mehr auslassen werden. 😍🏝️
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  • Day17

    Koh Lanta - Lonely days

    November 17 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Mit 4 Nächten wollten wir auf Koh Lanta unseren längsten Aufenthalt verbringen. Tatsächlich geht die Zeit aber mal wieder viel schneller um als gedacht. Das liegt vermutlich unter anderem daran, dass Viki sich entschieden hat den „langen“ Aufenthalt zu nutzen, um einen Tauchkurs zu machen. Gesagt, getan. Schon am ersten Tag hat sie sich mit einer Tauchbasis in Verbindung gesetzt und mit der Theorie des Kurses begonnen. Die nächsten Tage war sie dann zusätzlich mit der Praxis beschäftigt. Dies bedeutete für Leonie natürlich viel Zeit alleine.
    Der erste dieser einsamen Tage ging vollständig fürs Sonnen und Chillen drauf. Selbstverständlich mit der Folge eines saftigen Sonnenbrandes (wer hätte nach 6 Stunden Sonne schon damit gerechnet?😅🤦🏽‍♀️). Viki hatte währenddessen mit anderen Problemen zu kämpfen (🤢🤮), konnte ihre Sorgen beim Tauchen aber beinahe vergessen, denn es hat ihr wahnsinnig viel Spaß gemacht.
    Die viele Zeit im Hotel hat Leonie aber auch die perfekte Gelegenheit geboten ihrem Hobby nachzugehen. Also wurden endlich mal wieder sämtliche Fotoapparate herausgekramt und mit Spiegelreflexkamera, Drohe und Handy geknipst was das Zeug hält. Weil der Strand vor unserem Hotel (Lanta Sand Resort & Spa) aber auch einfach toll war und gerade Abends ein toller Sonnenuntergang und ein wundervoller Sternenhimmel zu sehen waren, kamen dabei auch einige schöne Fotos raus.
    Nach all der Chillerei musste am zweiten Tag wieder ein bisschen Action herbei. Dementsprechend hat sich Leonie einen Roller gemietet, um völlig flexible die Insel erkunden zu können. Einen ersten Stopp machte sie beim Nui Beach. Dieser Strand ist nicht nur sehr schön, sondern lädt auch zum Baden und Entspannen ein. Bei den hohen Temperaturen ist Leonie natürlich auch direkt weggeknackt und erst nach einer Weile völlig verschwitzt wieder aufgewacht.
    Um der prallen Sonne zu entkommen, die den Sonnenbrand ja nun auch nicht gerade besser machte, flüchtete sie in den Dschungel. Eine 30 min. Wanderung durch den Dschungel sollte sie zu einem Wasserfall führen. Allen Mut zusammengepackt ging die Wanderung los - immer entlang bzw. durch den Fluss, der ja schließlich irgendwann zum Wasserfall führen musste. Trotz der dauerhaften Angst gleich einer massiven Spinne, einer Schlange oder anderen gruseligen Tieren zu begegnen hat sie dabei kaum einen Schritt außerhalb des Flusses gewagt. Schließlich wurde sie mit einem relativ kleinen, aber trotzdem schönen, Wasserfall belohnt.
    Nach dem Rückweg ging es direkt weiter zu einem zweiten Strand, dem Bamboo Beach. Hier waren gerade einmal eine Hand voll andere Menschen, aber dafür auch einige Affen, die sich jedoch nicht näherten. Der Bamboo Beach liegt schon fast am Zipfel von Koh Lanta und dementsprechend dauerte die Rückfahrt auf dem Roller beinahe eine Stunde. Weil das Fahren auf dem Roller aber Spaß macht und es auf dem Weg immer viel zu sehen gibt, war selbst die schön ☺️.
    Koh Lanta ist in jeden Fall traumhaft schön und bietet neben tollen Stränden auch mehrere Wasserfälle, Höhlen und verschiedenste Wasseraktivitäten. Also wirklich sehr empfehlenswert! 🏝️☺️
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  • Day15

    Koh Phangan - Lighthouse

    November 15 in Thailand ⋅ ☁️ 26 °C

    An unserem zweiten Abend auf Koh Phangan erzählten uns die beiden Finninnen, dass es nahe dem Haad Rin Beach einen Steg gibt, der entlang der Küste zum Lighthouse führen würde. Sie zeigten uns auch Fotos, die sehr schön waren :)
    Eigentlich hatten wir für unseren zweiten ganzen Tag auf der Insel eine große Rollertour geplant. Entgegen dem Wetterbericht regnete es aber bis um 16 Uhr ununterbrochen. Somit konnten wir den bereits gemieteten Roller nicht wirklich benutzen. Als es schließlich aufhörte zu regnen, entschieden wir uns deshalb dazu den Roller doch nochmal zu bewegen und zu dem besagten Steg zu fahren. Gemacht, getan. Und tatsächlich erwies sich der Steg als ein wirklich schöner Ort. Allerdings handelte es sich bei dem „Lighthouse“ nicht wie erwartet um einen Leuchtturm, sondern um einen Club, der eher einem Restaurant glich.
    Am Abend zuvor hatten uns bereits zwei Deutsche erzählt, dass hier heute eine Party stattfinden sollte. Auf unserem Weg kündigten auch viele Plakate diese Party an. Weil der Weg zum Lighthouse uns nicht wirklich gut befahrbar erschien, der Weg zu Fuß aber ziemlich weit ist, waren wir schon ein bisschen traurig, dass wir doch nicht wie eigentlich geplant zu der Party gehen würden.
    Nachdem wir dann aber unsere Sachen gepackt hatten und beim Inder essen waren, entschieden wir uns doch noch dazu einen kurzen Verdauungsspaziergang zum Lighthouse zu machen. Weil wir noch vor dem eigentlichen Partybeginn ankamen, dachten wir erst die Party wäre ein super Flop 😅. Später füllte sich die Partylocation aber und wir trafen sowohl the Germans und die Briten vom Vorabend wieder. So erlebten wir tatsächlich noch eine ausgiebige Party auf Koh Phangan, die wir nur verließen um um 4 Uhr das Taxi zur Fähre nach Koh Lanta zu bekommen.
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    Traveler

    Das ist ein Profilbild….

     
  • Day14

    Koh Phangan - Mae Haad & Night Market

    November 14 in Thailand ⋅ 🌧 27 °C

    Weil wir unser Hotel auf Koh Tao so sehr geliebt haben, erreichten wir Koh Phangan mit einem tränenden Auge. Gleichzeitig waren wir aber auch voller Vorfreude, denn als Leonie vor sechs Jahren dort war, hat es ihr ganz besonders gut gefallen. Koh Phangan ist deutlich größer als Koh Tao, aber trotzdem viel naturbelassener und weniger touristisch als Koh Samui. Die bergige und grün bewachsene Insel verfügt über zahlreiche schöne Strände und mehrere Wasserfälle. Unser Plan war es die Insel mit dem Roller zu erkunden. Allerdings hat das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eigentlich hat es während unseres Aufenthalts auf Koh Phangan beinahe die gesamte Zeit über geregnet. Die wenigen kurzen Regenpausen nutzten wir dann aber trotzdem zur Inselerkundung. Wegen der wenigen Zeit die uns dafür blieb, wollten wir uns am ersten Tag zunächst den angeblich schönsten Strand Koh Phangans ansehen: den Mae Haad Beach. Diesen erreichten wir nach beinahe einer Stunde Rollerfahrt, die uns bereits quer über die wunderschöne grüne Inselmitte führte. Eigentlich war die Rollerfahrt an sich schon ein echtes Highlight. Der Strand selbst war bei grauem Himmel dann natürlich nicht unbedingt traumhaft, aber wir konnten uns schon vorstellen, dass er bei Sonnenschein bestimmt einem Traumstrand gleicht.
    Nach einem kurzen Aufenthalt fuhren wir weiter nach Thongsala. Weil hier auch der Hafen der Insel liegt, ist dies wohl das Herz von Koh Phangan. Unser Interesse lag jedoch vor allem auf dem Night Market, der hier jeden Abend abgehalten wird. Mittlerweile hatten wir nämlich ordentlich Hunger und so konnten wir uns einmal quer durch das Angebot an Streetfood kosten. Alles was wir probierten (Fruchtshakes, Hühnchenspieße, Sommerrollen, Frühlingsrollen, frittierte Spiralkartoffeln und Schokoroti) schmeckte unheimlich gut und kostete kaum etwas. Es war also ein perfektes Abendessen ☺️

    Wieso auch immer hat es alle drei Tage bloß tagsüber, aber nicht abends, geregnet. Somit war es uns zumindest möglich das Nachtleben Koh Phangans zu erleben. Neben schönen Wasserfällen und schönen Stränden ist die Insel nämlich vor allem für ihre ausgefallenen Partys, insbesondere die Fullmoonparty, bekannt. Weder Fullmoon- noch Halfmoonparty fielen in unseren Aufenthaltszeitraum und zusätzlich hat der Regen wohl viele Touristen von der Insel ferngehalten. Dementsprechend war der normalerweise für Party bekannte Haad Rin Beach, an dem auch unser Hotel lag, wie leergefegt. So setzten wir uns an unserem ersten Abend in eine Bar und bewunderten die dort auftretenden Feuerakrobaten. Dass wir allerdings ein Teil ihrer Show werden, hätten wir nicht erwartet. Viki wurde als erstes aufgefordert nach vorne zu kommen und sich von den Feuerbällen des Künstlers umwirbeln zu lassen. Leonie blieb zunächst verschont, musste dann aber dafür später noch ein paar ganz besondere Tricks über sich ergehen lassen.
    Einen Abend später trafen wir zwei Finninnen wieder, die wir bei unserer Ankunft auf Koh Phangan im Taxi zum Hotel kennengelernt hatten. Zunächst verbrachten wir den Abend deshalb mit den beiden bis wir mit einer Gruppe von Briten ins Gespräch kamen und schließlich auch noch ein bisschen tanzen konnten. ☺️
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  • Day13

    Koh Tao - Tauchen und Schnorcheln

    November 13 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Wer es vorher nicht weiß, erfährt es direkt beim Betreten der Insel: Koh Tao ist Thailands Taucherhotspot. 🤿
    Eine Tauchbasis reiht sich hier an die andere und auch für Nichttaucher werden zahlreiche Schnorcheltouren angeboten. Bei einem Besuch auf der Insel gehört es also einfach dazu auch die umliegende Unterwasserwelt zu erkunden. Mit ihrem frisch erworbenen Tauchschein konnte Leonie dies direkt an unserem zweiten Tag bei zwei Tauchgängen tun. Ihr Highlight waren dabei weniger die Fischer als die vielen bunten Korallen, die sie unter Wasser bewundern konnte. Ganz besonders beeindrucken konnte sie eine große blaue Koralle, in der viele Fische lebten.
    Am Folgetag durfte auch Viki endlich die Unterwasserwelt begutachten (und das sogar gleich an 5 verschiedenen Plätzen). Unsere Schnorcheltour führte uns zunächst zu der an Koh Tao angrenzenden Insel Koh Nang Yuan. Die Insel ist insgesamt nicht sonderlich groß, verfügt aber über einen kleinen Berg von dem aus man eine tolle Aussicht auf die Insel hat. Außerdem hat sie tolle Sandbänke, die die einzelnen Teile der Insel miteinander verbinden und bei gutem Wetter soll das Wasser hier auch kristallklar sein. Dieses Glück hatten wir allerdings nicht. Wir hatten eher einen grauen Himmel und als wir schließlich schnorchelten gingen fing es auch noch an zu regnen. Vorher hatten wir aber noch das Glück einige bunte Fische und sogar kleine Schwarzspitzenriffhaie zu sehen.
    Bei den nächsten Schnorchelplätzen konnten wir dann teilweise auch die Rutschen und das Sprungbrett des Bootes (Oxygen 3) benutzen. Außerdem haben wir neben weiteren bunten Fischen, Korallen und Muscheln auch zwei ganz große Schildkröten gesehen. Nicht nur das Schnorcheln hat uns gut gefallen, sondern auch die ganze Atmosphäre auf dem Boot. Das Personal war sehr freundlich und lustig und alle Tourenteilnehmer waren in etwa so alt wie wir ☺️.
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