• Die Notre Dame de la Garde

    28. december 2025, Frankrig ⋅ ☀️ 14 °C

    Zu unserem nächstes Ziel ging’s circa 130 Höhenmeter aufwärts. Auf diesen Aufstieg hatten wir nicht wirklich viel Lust, also ging’s ab zu einer nahegelegenen Bushaltestelle und dann mit dem Bus bergauf. War definitiv eine gute Entscheidung! Auf dem Berg angekommen hatten wir direkt eine der schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vor uns. Die Notre-Dame de la Garde. Im Volksmund wird sie La Bonne Mère, die gute Mutter, genannt. Es handelt sich dabei um eind Marien-Wallfahrtskirche. Sie wird jährlich von über zwei Millionen Menschen besucht. Das neuromanisch-byzantinische Gotteshaus steht auf einer 161 m hohen Anhöhe und ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde an der Stelle einer mittelalterlichen Kapelle ab 1853 nach Plänen von Henri-Jacques Espérandieu erbaut und am 4. Juni 1864 durch den Kurienkardinal Clément Villecourt geweiht. 1879 erhielt sie den Rang einer Basilica minor. Auf dem dreieckigen Felsplateau des Hügels La Garde, der später der Kirche den Beinamen gab, ließ ein Marseiller Priester Pierre bereits im Jahr 1214 eine kleine Marienkapelle errichten. Sie fasste, auch nach einer Erweiterung von 1477, nicht mehr als 60 Personen. Heute ist die Kirche deutlich größer, trotzdem ist die Besonderheit der Basilika nicht die Größe sondern die Lage. Die Basilika ist nach Südosten ausgerichtet. Im Nordwesten befindet sich, oberhalb der Doppeltreppenanlage, die zur Stadt hinunterführt, der quadratische Glockenturm mit dem Hauptportal. Die äußere Länge beträgt 52,50 m, die äußere Breite nur 16,80 m. Der Turm ist bis zur Engelsgalerie 41 m hoch. Mit der Marienfigur und der Laterne, die sie trägt, erreicht er eine Höhe von 65 m.Læs mere