• Durch den Nebel aufwärts nach San Marino

    April 14 in San Marino ⋅ ☁️ 14 °C

    Für die Zeit in Bologna stand auch ein Ausflug nach San Marino auf dem Plan. Leider mussten wir uns dabei nach dem Wetter richten, hatten aber so oder so damit kein wirkliches Glück. Zwei Tage standen zur Auswahl, an beiden sollte es regnen. Also haben wir den Dienstag ausgesucht, der zumindest etwas beständiger und trockner angekündigt war. Also ging’s direkt in der Früh um 8 Uhr los auf die gut 2 Stunden Fahrt nach San Marino. Mit Ausnahme der Fahrt raus aus Bologna mit einigen stockenden Verkehr lief es sehr rund und wir waren nur minimal verzögert in San Marino angekommen. In San Marino haben wir dann direkt an der Talstation geparkt und sind mit der Gondel bergauf gefahren. Das Ticket hierfür hat, für die Auffahrt und Abfahrt, 7€ pro Person gekostet. Voll in Ordnung! Der ganze Tag war zum Glück überraschend trocken, dafür hingen dichte Wolken, bzw. Nebel am Berg der Altstadt von San Marino. Mit einer Aussicht konnten wir also den ganzen Tag nicht rechnen, selbst die Sicht auf die Gebäude war etwas unklar. Kann man nicht ändern, wir kommen sicher wieder! Vor allem, da der Weitblick vom Berg eines der Highlights ist. Trotzdem hat es uns hier sehr gut gefallen! Passend zu unserem neuen Ziel, unseren 32. gemeinsamen Land, im folgenden einige Informationen zum Land, bzw. der Stadt. San Marino ist einer der kleinsten und zugleich ältesten Staaten der Welt. Die Republik liegt vollständig innerhalb Italiens und erstreckt sich auf dem Monte Titano, einem Berg mit spektakulären Ausblicken bis zur Adria. Gegründet wurde San Marino der Legende nach bereits im Jahr 301 n. Chr. und gilt damit als älteste bestehende Republik der Welt. Besonders bemerkenswert ist, dass der Staat über viele Jahrhunderte seine Unabhängigkeit bewahren konnte, selbst in Zeiten großer politischer Umbrüche in Europa. Politisch ist San Marino eine Republik mit einem ungewöhnlichen System. Es gibt zwei gleichberechtigte Staatsoberhäupter, die sogenannten „Capitani Reggenti“, die alle sechs Monate neu gewählt werden. Dieses System soll Machtkonzentration verhindern und ist bis heute einzigartig. Das bekannteste Wahrzeichen sind die drei Türme auf dem Monte Titano. Guaita, Cesta und Montale, die auch im Wappen des Landes erscheinen und für die Geschichte und Wehrhaftigkeit stehen. Wirtschaftlich lebt San Marino heute stark vom Tourismus, aber auch von Finanzdienstleistungen und dem Verkauf von Briefmarken und Souvenirs. Eine eigene Währung hat das Land nicht, es nutzt wie Italien den Euro, darf aber eigene Münzen prägen. Trotz seiner geringen Größe hat San Marino eine eigene Identität, Sprache (Italienisch), Traditionen und eine lange Geschichte politischer Stabilität. San Marino hat etwa 33.000 Einwohner und gehört damit zu den kleinsten Staaten der Welt. Trotz der geringen Größe ist die Bevölkerungsdichte relativ hoch. San Marino ist damit auf Platz 5 der kleinsten Staaten weltweit. Mit rund 540 Einwohner pro km² liegt San Marino im oberen Mittelfeld, aber nicht unter den dichtesten Ländern der Welt. Die Hauptstadt des Landes San Marino ist ebenfalls San Marino. Die Hauptstadt mit mittelalterlicher Altstadt selbst liegt spektakulär auf dem Monte Titano.Read more