• Greyfriars Kirkyard - Herkunftsort vieler Namen

    July 4 in Scotland ⋅ 🌬 17 °C

    Passend zum Ort, wo J.K. Rowling die Anfänge der Harry Potter Bücher geschrieben hat, ging’s anschließend zu einem Ort, der für sie wohl eine größere Inspiration war. Wahrend die Victoria Street wohl Inspiration für die Winkelgasse war und das Edinburgh Castle, die Universität und die George Heriot's School Grundlage für Hogwarts waren, war unser nächstes Ziel die Inspiration für viele Namen der Romanreihe. Der Greyfriars Kirkyard ist einer der ältesten und bekanntesten Friedhöfe Schottlands. Er liegt im Herzen der Old Town von Edinburgh und wurde 1562 angelegt. Seinen Namen erhielt er vom benachbarten ehemaligen Franziskanerkloster („Grey Friars“), das sich zuvor an dieser Stelle befand. Der Friedhof ist die letzte Ruhestätte zahlreicher bedeutender Persönlichkeiten aus der schottischen Geschichte und gilt als bedeutendes Freilichtmuseum mit kunstvoll gestalteten Grabsteinen, Mausoleen und Denkmälern aus mehreren Jahrhunderten. Besonders bekannt ist das imposante Mackenzie Mausoleum, das zu den markantesten Bauwerken des Friedhofs zählt und von vielen als einer der angeblich „spukhaftesten“ Orte Schottlands angesehen wird. Weltweite Bekanntheit erlangte Greyfriars Kirkyard außerdem durch die Geschichte von Greyfriars Bobby. Der kleine Skye Terrier soll nach dem Tod seines Besitzers John Gray im Jahr 1858 fast 14 Jahre lang täglich dessen Grab bewacht haben. Diese Geschichte machte Bobby zu einem Symbol für Treue und Loyalität. Direkt vor dem Friedhof erinnert eine Bronzestatue an den berühmten Hund und gehört heute zu den beliebtesten Fotomotiven Edinburghs. Für viele Besucher ist der Friedhof auch eng mit der Harry-Potter-Reihe verbunden. J. K. Rowling ließ sich bei ihren Spaziergängen über den Friedhof offenbar von einigen Grabinschriften inspirieren. So finden sich hier unter anderem die Namen Thomas Riddell, der häufig mit der Figur Tom Riddle in Verbindung gebracht wird, sowie William McGonagall, dessen Nachname an Professor McGonagall erinnert. Auch die Nachnamen Potter, Black und Moody konnten wir hier finden! Rowling selbst hat jedoch nie bestätigt, dass diese Gräber direkte Vorbilder ihrer Figuren waren. Die Chance scheint aber hoch, wenn die Namen hier zu finden sind, keine fünf Minuten vom Elephant House entfernt. In die Kirche konnten wir wegen einer Hochzeit leider nicht, also ging’s wieder zurück ins Zentrum der Altstadt.Read more