• Schottland, was bleibt uns übrig zu sagen außer, dass es perfekt war! Die zweiwöchige Tour wie wir sie geplant hatten hätte nicht besser sein können. Los ging’s in Edinburgh mit einer großen eher alten Stadt, geendet hat’s ebenfalls in einer großen Stadt, die deutlich moderner war. Dazwischen sehr viel Natur, kleinere Städte und viel Geschichte in Form von Burgen, Ruinen und Kirchen. Genau die richtige Mischung! Die Wahl nicht nur Hauptziele anzufahren, sondern auch kleinere und vor allem auch die Entscheidung auf die berühmte Isle of Skye zu fahren war genau richtig. Vor allem die Natur auf der Halbinsel ist atemberaubend. Damit wir unsere Tour machen konnten waren wir sogar überraschend viel unterwegs. Mit dem Mietwagen waren wir 1.112 Meilen, also knapp 1790 Kilometer unterwegs. Eine wirklich starke Distanz für zwei Wochen und sehr lustig, dass der Wagen bei Annahme gerade mal halb so viele Kilometer auf dem Tacho hatte, wie wir gefahren sind. Auch zu Fuß haben wir einiges zurückgelegt. Unter 20.000 Schritten sind wir selten geblieben, unter 15.000 zum Glück gar nicht. Mit 315.850 Schritten (229,84 Km) haben wir auch so ordentlich Distanz zurückgelegt. Edinburgh, Perth, Dundee, Aberdeen, Inverness, Portree, Fort William und Glasgow. Die Städte lassen sich noch aufzählen, die Sehenswürdigkeiten der Natur nicht. Dabei waren vor allem diese unser Highlight. Wir sind die schönste Wanderung gegangen, die wir bisher je gegangen sind. Wir haben unzähligen wunderschönen Lochs gehalten, das kräftige blaue Wasser (oder schwarz beim Loch Ness) bewundert und sind durch Ruinen gestampft, bzw. haben erhaltene Burgen bestaunt. Ein Highlight für unser war zudem das Loch Ness, zu dem vor allem ich schon als Kind immer wollte. Nessi haben wir dabei nicht gefunden aber wahrscheinlich ist es besser, wenn sie in Ruhe gelassen wird. Ruhe ist auch ein Thema, dass uns unglaublich gut gefallen. Genau das Gegenteil davon war wohl auch das einzige, was uns gelegentlich etwas gestört hat. Nicht weil es laut war, sondern weil einzelne Sehenswürdigkeiten in der Natur sehr gut besucht waren, bei überschaubaren Parkmöglichkeiten. Das hat dann bei Anfahrt schon auch für inneren Stress gesorgt, da wir naturlich nicht in die Zwickmühle kommen wollten, etwas unbedingt sehen zu wollen, aber keinen Parkplatz finden. Ganz so schlimm war’s dann zum Glück trotz Hauptsaison nicht. Worüber wir uns zuvor etwas Gedanken gemacht hatten war der Linksverkehr und die Vielfalt von vegetarischen Essen. Beides zum Glück ganz entspannt! Mit Ausnahme der engen Straßen mit vielen Haltebuchten bei Nebenstraßen war das fahren sehr entspannt, beim Essen hatten wir wiederum nie ein Problem. Teils konnten wir sogar Landesspezialitäten wie Haggis probieren und auch sonst gab’s immer Auswahl, nicht nur Veggie Burger. Auch wenns den ausnahmslos immer gab. Rückblickend würden wir alles genau so wieder machen, auch die vielen Tage in der Natur, auch die drei Tage mit Fokus auf wandern. Auch den Explorer Pass würden wir immer wieder buchen, hat sich deutlich gelohnt. Ein großes Highlight abschließend war für uns sicher auch der häufige Bezug zu Harry Potter. Elephant Cafe, Victoria Street, Glenfinnan Viadukt, Eilean Donan, das Loch vom Schwarzen See und Dumbledores Grab. Ein Traum für uns als Fans! Anschließend lässt sich sagen, dass wir den Urlaub geliebt haben und das Land Schottland lieben gelernt haben. Vielen lieben Dank Schottland, dass du uns so in empfang genommen hast. Es war wunderbar, danke! It was wonderful, thank you!Read more