• Evora - kleine Perle

    23 de septiembre de 2025, Portugal ⋅ 🌙 11 °C

    Es ist wieder Zeit den Standort zu wechseln. Lissabon ist so groß und viel zu schön für lediglich 2 Tage.
    Wie beschlossen, halten wir stadtauswärts erneut bei der Monsteiro dos Jeronimos.
    Leider hatten diese Idee auch ein paar tausend andere Touris. Wir stellen fest, das Kloster und Kirche getrennte Zugänge haben. Die Kirche ist kostenlos. Wir stellen uns zu einer deutschen Reisegruppe dazu und haben uns somit ein ganzes Stück vorgedrängelt 🤫
    Erst dürfen die gebuchten Gruppen hinein. 10:30 Uhr darf dann der Rest.
    Die Kirche ist sehr schön. Hier findet man das Grab von Vasco da Gama. Die gotische Kirche ist mit Meeressymbolik verziert. Große Teile sind jedoch in Restaurierung und abgehangen. Für das eigentliche Schmuckstück, das Kloster, haben wir keine Zeit. Die Schlange ist zu lang. Vielleicht beim nächsten Mal 😉
    Wir nehmen die "Brücke des 25.April".
    Diese 3 km lange Brücke hat seinen Namen nach der friedlichen Nelkenrevolution geändert. Portugal befreite sich von der Diktatur.
    Diese sieht aus wie die kleine Schwester der Golden Gate Brücke in San Francisco. Am anderen Ende steht eine riesige Christus Figur, welche wir natürlich besuchen. Es sollte als Zeichen der Neutralität im 2. Weltkrieg dienen. Da die Portugiesen Sardinien in Blechdosen haltbar machen konnten, war der Markt in aller Welt nun möglich. Sie bedienten die englische und deutsche Seite. Diese Neuerung wurde durch Kriegszeiten erfunden.
    In einem kleinen Museum im Fuße der Statur wird die Rolle der Frau, bei dieser Produktion, hervorgehoben.
    Nun geht es landeinwärts. Hier ist Portugal ursprünglicher. Rinder grasen unter Korkeichen. Weite Strecken sind nicht besiedelt. Die gesamte Region gehört zum UNESCO Kulturerbe.
    In den letzten Tagen war Portugal durch geflieste Wände charakterisiert. In Nazare ist es eher blau, Lissabon ist bunt, jedoch meist grün und blau. Evora ist komplett weiß und gelb. Fliesen sehen wir immer seltener.
    Es ist eine kleine Perle. Perfekt für einen Tagesausflug und doch einen Halt wert. Hier können wir Kirche und Kloster besuchen ohne lange Besucherschlangen. Wieder ist es uns erlaubt auf das Dach der Kirche zu spazieren. In Deutschland nicht vorstellbar. Keine dreifache Absicherung, kein Schutzpersonal.
    In den Gassen erklingt Musik. Eine Theater- Gruppe zieht Menschen mit einer Sprech- Gesags-Geschichte in den Bann. Eine Trommel, eine Querflöte und eine Triangel erzeugen die Dramatik. In allen Souvenirläden gibt es Produkte aus Korg. Hüte, Tischunterlagen, selbst Turnschuhe. Die sehen richtig gut aus, Tom bezweifelt, dass sie nicht mehr als einen Spaziergang aushalten..
    Wir genießen den ein oder anderen Ausblick und kehren in unser Hotel zurück.
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